Wehen veratmen-Warum?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mff 15.11.10 - 14:02 Uhr

Wie wirkt es sich auf den Schmerz aus, dass man Wehen veratmet?

Ist es so, dass man durch die "kontrollierte" Atmung den Schmerz eher in den Hintergrund verdrängt, oder warum hilft es?

Vielleicht weiß ja einer von Euch die Antwort...

Danke schon jetzt.

LG mff (ET-3)

Beitrag von die-caro 15.11.10 - 14:04 Uhr

RICHTIG!

Durch das konzentrierte Atmen nimmt man den schmerz als weniger schmerzhaft wahr.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 15.11.10 - 14:05 Uhr

Du siehst das schon vollkommen richtig! Dadurch dass man sich aufs richtige Atmen konzentriert gerät der Schmerz eher in den Hintergrund. Und ganz ehrlich? Das Veratmen war das einizgige was wirklich geholfen hat...

Beitrag von schneehase1979 15.11.10 - 14:05 Uhr

Unsere Hebamme hat uns erklärt, dass ein Zusammenhang zwischen einem entspannten Mund und dem Muttermund besteht. Umso entspannter die Mundmuskulatur ist umso besser öffnet und entspannt sich auch der Muttermund für die Geburt.

Auch wirkt sich das Atmen auf den ganzen Körper entspannend aus. Wenn man sich auch auf die Atmung konzentriert, denkt man nicht mehr so an den Schmerz.

Ob das alles wirklich was hilft werde ich spätestens im Januar noch herausfinden;-)

LG
Julia mit Bauchprinz (32.SSW)

Beitrag von carlos2010 15.11.10 - 14:06 Uhr

Hallo,

durch das Atmen sorgst Du für eine reichliche Sauerstoffzufuhr für Dein Baby!

Bei der GM-Kontraktion wird es für das Baby sehr eng und es bekommt nicht genügend Sauerstoff darum ist es wichtig, dass Du richtig atmest während der Wehen.
Ausserdem ist eine Konzentration auf die Atmung auch schmerzlindernd.


Alles Gute#klee

carlos ET-24

Beitrag von beat81 15.11.10 - 14:07 Uhr

Huhu,
meiner Meinung nach ist es wichtig, dass du gleichmäßig atmest unter den Wehen um nicht zu verkrampfen. Wenn du verkrampfst, kann es sein dass du die Lust anhälst und dein Kind somit nur schlecht mit Sauerstoff versorgt wird.

Ich hätte am liebsten bei jeder Wehe die Beine angezogen und die Luft angehalten. Aber genau das ist falsch. Du musst deine Haltung öffnen und tief atmen, umso besser geht es deinem Kind.

Schmerzlindern hat sich das bei mir nicht ausgewirkt. Wenn dein Partner mit dir im selben Takt atmet, ist das ein beruhigendes Gefühl und man ist etwas abgelenkt.

LG beati

Beitrag von tekelek 15.11.10 - 14:08 Uhr

Hallo !

Man verkrampft nicht so, wenn man richtig atmet (damit ist das Schmerzgefühl auch nicht so stark) und außerdem kommt dann auch ausreichend Sauerstoff zum Kind.

Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (bald 6), Nevio (4) und Sohn Nr.2 (32.SSW)

Beitrag von seluna 15.11.10 - 14:13 Uhr

Genau und es hilft ungemein.
Konzentration ist alles und es hilft wirklich, verdrängt den wehenschmerz weil du abgelenkt bist.
Ich konzentriere mich sogar bei Übelkeit damit ich mich nicht übergebe, selbst das hilft.

Beitrag von sephora 15.11.10 - 14:15 Uhr

Ich konnte mir bis zum Tag der Geburt nie vorstellen, was mit dem "veratmen" genau gemeint war. Naja, man erfährt es dann spätestens wenn die Wehen richtig einsetzen. Der Schmerz ist so stark, du kannst einfach nicht mehr normal reden und dich nur noch aufs Atmen konzentrieren. Kennst du das wenn du dich irgendwo heftig stößt oder so und erstmal kurz stehen bleiben musst und dich auf den Schmerz konzentrieren? Ich finde, dann atmet man auch ein bisschen fester..das hilft nicht zu verkrampfen und ausserdem macht man das ganz automatisch:-)

Ich wollte dir aber jetzt auch keine Angst machen, es ist alles nicht so schlimm wie es manchmal dargestellt wird.

lg

Beitrag von mff 15.11.10 - 14:20 Uhr

Supi... dann hab ich das richtig verstanden.

Danke für Eure Antworten!

Dann dann mal ran ans Atmen irgendwann die nächsten Tage... ;-)

LG mff (ET-3)

Beitrag von seluna 15.11.10 - 14:32 Uhr

weisst du denn auch wie?
Atmen ist ja nicht gleich atmen :-)