Was macht einen guten kindergarten aus???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sternchen-83 15.11.10 - 14:09 Uhr

Hallo ihr lieben..

Ich habe zwar noch etwas zeit bis ich zu eurem forum gehöre,aber meine frage könnt ihr bestimmt am besten beantworten..

Mia ist unser erstes kind und im dezember gehen mein mann und ich uns kindergärten anschauen (die zwei in unserem ort).. Allerdings weiß ich gar nicht genau auf was ich achten soll..

Habt ihr da ein paar tipp´s für mich??

Würde mich über antworten freuen..

Lg Sandra und Mia..

Beitrag von tragemama 15.11.10 - 14:11 Uhr

Dass er eine Eingewöhnung mit Eltern anbietet, finde ich wichtig. Gibts hier leider nicht. Sympathie zu den Erzieherinnen war mir wichtig.

Andrea

Beitrag von traurig0810 15.11.10 - 14:53 Uhr

Für mich waren folgende Sachen wichtig

- das mein Kind sich wohl fühlt
- Beziehung zu den Erzieherinnen
- draussen gespielt wird


mehr nicht :-)

Und wir haben einen schönen Kindergarten gefunden, wo alles passt, und ich meine Kids mit guten Gefühl abgebe und wiederhole :-D

Beitrag von criseldis2006 15.11.10 - 14:22 Uhr

Hallo,

mir war wichtig:

das mein Kind sich wohl fühlt
Eingewöhnung mit den Eltern
Beziehung zu den Erzieherinnen

Das ist in unserem Kindergarten alles gegeben und daher bin ich super zufrieden.

LG Heike

Beitrag von babylove05 15.11.10 - 14:26 Uhr

Hallo

da wichtigste ist das du ein gutes Bauchgefühl hast und deine kleine sich gleich wohl fühlt ... daher beim anmelden gleich kind mitnehmen .

Vorallem siehst du dann auch wie sie dort drauf sind wenn der kleine ( die kleine ) dabei ist , wie sie begrüsst wird und der gleichen .

Ausserdem würde ich drauf achten was für Regeln sie haben , wenn es was ist was du nicht mit dir vereinbaren kannst würde ich mein Kind aufkeinenfall dort anmelden.

Mir war es wichtig das Ausflüge gemacht werden , die Kinder genug Beweungsfreiraum haben.

Mein Sohn ist noch nicht Trocken daher hab ich drauf geachtet des der Kiga damit klar kommt und ihn zu nichts zwingt.

Und zum schluss ... die eingewöhnung , wie sie abläuft.

Lg Martina

Beitrag von schnaddel1710 15.11.10 - 14:45 Uhr

Hallo #winke

Ich finde es wichtig das sich das Kind wohlfühlt, also nehmt den Zwerg mit und schaut wie er sich verhält.
Mein Urteil über die Erzieher oder die Einrichtung selbst stelle ich eher hinten an weil "Ich muß da ja nicht hingehen und es dort einige Stunden aushalten"
Schön finde ich es wenn alltägliche Dinge in den Tagesablauf mit einfließen. -z.B. das die Kinder den Tisch fürs Essen decken, die Kinder die Blumen im Gruppenraum gießen oder die älteren Kinder den jüngeren beim Anziehen helfen.
Schön ist es auch wenn die Kinder viel draußen sind und kleine Wanderungen in die Natur machen.
(Bei meiner Tochter im Kiga waren sie vor ein paar Wochen bei einem Imker und haben etwas über die Herstellung von Honig erfahren und gesehen - sie erzählt jetzt noch davon -)
Ob im KiGa Englisch, musikalische Früherziehung oder Yoga angeboten wird war hingegen nicht wirklich wichtig und dem Kind sowieso nicht.

Manchmal glaube ich nämlich das viele Kurse in den Kiga's eher für das gute Gewissen der Eltern angeboten werden anstatt sich an den Bedürfnissen der Kinder zu orientieren. ;-)


Liebe Grüße

Kathrin (29.SSW) & Madita #katze

Beitrag von mellemeli 15.11.10 - 15:12 Uhr

#pro Bin ganz deiner Meinung! #herzlich Melle

Beitrag von zahnweh 15.11.10 - 19:10 Uhr

so ist es :-)

Beitrag von janimausi 15.11.10 - 15:20 Uhr

Ich finde wichtig:

Den Umgangston mit den Kindern
Den Umgangston mit den Eltern
Wie sich die Kollegen untereinander anstrechen

Ob die Kinder sich da wohl fühlen
Das auf deine Fragen eingegangen wird
Das auf deine Kleine eingegangen wird
Das abwechslungsreiches Essen angeboten wird
Viele Angebote für die Kinder

Das die Gruppenräume sauber sind
Das die Eltern mit einbezogen und unterrichtet werden, was gerade geplant wird, was mit den Kinder gemacht wird

Ich finde die Kita und die Eltern müssen einfach ein Stück zusammen arbeiten und sich gegenseitig über das Verhalten des Kindes austauschen.
So das beide Seiten auch auf besondere Eigenschaften/Phasen achten und dementsprechend damit umgehen können...

Beitrag von hummelinchen 15.11.10 - 18:26 Uhr

hey... #winke

was meinst du damit?
- Wie sich die Kollegen untereinander anstrechen

meinst du ansprechen?

lg Tanja

Beitrag von janimausi 16.11.10 - 11:45 Uhr

Na einfach das WIE, also ob der Ton freundlich ist, oder ob da Differenzen sind, die sie auch vor den Kindern nicht verbergen, ich mein klar, man kann nicht jede Kollegin lieben, aber man sollte das nicht vor den Kindern zeigen.

ALso ob die sich duzen oder siezen ist egal.

Aber ich finde es immer angenehmer, wenn einfach ein netter und "behaglicher" Umgangston herrscht.

Beitrag von hummelinchen 16.11.10 - 18:53 Uhr

Ach was, Freundlichkeit wird doch echt überbewertet... ;-)

Es war also ein Schreibfehler, gell? #schein

Beitrag von anira 15.11.10 - 15:27 Uhr

auf dein gefühl
ob du den erziehrinen ins gesicht kucken kannst und ehrlichkeit siehst und du vertrauen
sie dir sympatisch sind
immerhon gibst du ihnen deine Tochter für merhe stunden
udn bekomsmt gar nicht mit was sie so tut wie sie sich weiter entwickelt usw

dann ist wichtig zu wissen wie der dortige tagesablauf ausschaut
passt er überhaupt zu euren tagesablauf bezi einstellungen
was nützt das tolste ofenste konzept wenn du eher die mama bist die alels nach uhrzeit x haben will;)

nehmt ihr zum ankucken eure kleine mit?
dann beobachte sie und die erzieher wie sie mit ihr umgehen
viele erzieher werdne sich erstmal im hintergrund halten aber sie aufmerksam beobachten sie wollen sie nur vieleicht einfach net über fodern

Beitrag von anyca 15.11.10 - 15:31 Uhr

Gruppengröße

wieviel Erzieherinnen pro Gruppe

was wird mit den Kindern gemacht (unsere haben z.B. öfter schöne Projekte zu unterschiedlichen Themen, z.B. Afrika, elektrischer Strom ...)

Weltanschauliche Ausrichtung des Kindergartens (im humanistischen KiGa hier in der Nähe gibt es z.B. nur einen nicht näher erklärten Laternenumzug, im christlichen KiGa durfte mein Neffe gerade den St.Martin spielen :-))

Beitrag von claus 15.11.10 - 15:32 Uhr

Hallo Sandra,

mir war wichtig:

- Sauberkeit im KIGA
- großes Außengelände
- erster Eindruck der Erzieher, in Bezug auf Freundlichkeit
- abwechselungsreiches Mittagessen
- Größe der Räume, da oft 20 Kinder in einer Gruppe sind
- qualitativ gutes Spielzeug
- Eingewöhung mit den Eltern
- Einbindung der Kinder, bei uns decken z.Bsp. die Kinder den Tisch bei Mittag und holen das Essen auch mit einer Erzieherin in der Küche mit einem Teewagen ab.
- Einbindung der Eltern, z. Bsp. Laternen basteln mit den Müttern, donnerstag haben wir ab 14:00 Uhr Spielenachmittag mit den Müttern.


Mehr fällt mir gerade nicht ein ;-).

Luca geht jetzt seit August in den KIGA und ich bin sehr zufrieden, fahre dafür fahre ich täglich auch gerne 5 km für eine einfache Fahrt....


LG

Claudia & Luca (30.09.2007)

Beitrag von sillysilly 15.11.10 - 17:01 Uhr

Hallo

also
- auf keinen Fall ein ganz offenes Konzept / Haus
- nicht von schönen, neuen Gebäuden blenden lassen - sondern schauen ob es so ausschaut als wenn Kinder hier auch wirklich spielen dürfen
- keine 25 gleichen Laternen oder Basteleien - soll jedes Kind wirklich selbst gebastelt haben und nicht die Kinder
- jeden Tag mindestens 1x raus gehen
- Vielfälltige Angebote für Kinder, Vorschularbeit

- ein Konzept in das die Eltern Einblick haben

- freundliche, offene Erzieherinnen die Spaß an der Arbeit haben - liebevoll aber trotzdem Konsequent sind



Wobei in unserer Stadt die Realität ist - nimm was du kriegen kannst.
In Bayern ist der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz nicht gültig - und von dem her bekommt gerade in den Großstädten nicht jeder einen Kindergartenplatz


Grüße Silly

Beitrag von sternchen-83 15.11.10 - 18:14 Uhr

Danke für eure tollen antworten:-D

Jetzt bin ich um einiges schlauer und weiß genau auf was wir achten werden.

Schönen abend euch alle noch#winke

Beitrag von zahnweh 15.11.10 - 19:05 Uhr

Hallo,

KIND mitnehmen!!!

Meine hat mir ganz klar gezeigt, wo sie sich wohlfühlt und wo nicht!

Die Erzieherinnen sind direkt mit ihr umgegangen.
In einem haben sie sie sofort begrüßt (nicht bloß die Großen), sind auf sie eingegangen und trotzdem das Gespräch zu mir aufrecht erhalten, haben mein Kind gleich miteingebunden/ihr alles gezeigt.

Das war für mich das wichtigste.

Ansonsten:
- wie sind sie auf meine Fragen eingegangen? Haben sie mich auch bei einfachen Dingen ernst genommen, haben sie alles abgewürgt, ins lächerliche gezogen? Haben sie mir zugehört oder wollten sie mir nur ihren Plan/Standart runterleiern?
- ziehen wir am selben Strang? Wie wichtig ist es ihnen, dass Eltern und Erzieher auf einander eingehen? Oder gehen sie sofort zum Abblocken über und gehen in Angriff ist die Beste Verteidigung?
- welche Regeln sind ihnen besonders wichtig, welche mir und wie passen diese zusammen?

- wie ist der Kindergarten gestaltet (wobei der moderste bei uns nicht in Frage kam, weil die genannten "Punkte" schon nicht passten):
Übersichtlichkeit, Wohlfühlfaktor
- wie verteilen sich die Erzieherinnen, wie haben sie die Kinder im Blick?
- offene Gruppen und wie gehen sie damit um? Gruppen und wie gehen sie damit um?
- Sehen sie sich als fröhlicher Ort zum Spielen und lernen und natürlich sein oder haben sie feste Programme, viele Alternativen oder Förderangebote (letzteres war das, was ich nicht wollte!) ... Angebote in Maßen ja, aber so dass auch Platz für die Individuen sind.

Das mit den Individuen schaffen sie bei uns sehr gut! Kinder werden super integriert und zur Gruppe gemacht (gegenseitige Hilfe ist sehr wichtig und Kinder werden dabei unterstützt andere Kinder zu fragen; Erzieherinnen helfen auch, aber sehen sich nicht als einzige Personen. Gleichzeitig wird aber jedes Kind individuell angenommen. Schon bei der Eingewöhung hat meine so ganz anders reagiert, als die meisten Kinder. Statt sich bei mir zu beschweren, haben sie zusammen mit ihr einen Weg gefunden, wie sie sich einleben kann. Erzählt haben sie mir dann davon, in lockerer selbstverständlicher Art #huepf)

Bevor eine Situation zum Problem wird, fragen sie mich als Mutter genauso um Rat, genauso kann ich jederzeit fragen, was mir auf dem Herzen liegt. Eine sehr gute Kommunikation, die Probleme aus dem Weg räumt, bevor sie zu solchen wurden :-)

(bei anderen Kindergärten war das nicht der Fall. Da wurde ich teilweise schon am Telefon abgewimmelt. A la ziehen sie eine Nummer und wenn sie dran sind, liefern sie ihr Kind hier ab #schwitz jedenfalls kam ich mir so vor)

und ganz wichtig: Kind mitnehmen!!!! Diesen feinsten Antennen entgeht nichts. Außerdem muss sie ja mehrere Stunden dort verbringen, ich nur ein paar Minuten morgens und mittags.
Und die Erzieherinnen können sich nicht so gut "verstellen". Also mit Erwachsenen rede ich auch anders, als mit Kindern. Aber in dem Fall ist ja mein Kind die Hauptperson, deswegen finde ich es gut, die Kommoniktion mit ihr mitzuerleben und nicht nur beschreiben zu lassen, wie sie es machen würden.

Beitrag von twins 16.11.10 - 09:44 Uhr

HI,

schau mal beim "Tag der offenen Tür" wie sie sich den Kindern gegenüber geben. Sind die an Nr. 1. oder die Eltern.

Gehen die Erzieher auf Kopfhöhe zu den Kindern, wenn sie erzählen, zuhören?

Wirken die Erzieher gestreßt?

Wie ist der Kiga ausgestattet? Gibt es auch Spielsachen, die man nicht kennt uns interessant sind.

Haben SIe einen Ruhe-,/Schlafraum mit Betten? Musikraum, Turnhalle, Küche wo die Kinder mitkochen können, etc. ?

Wie schaun z.B. die Toiletten aus?

Ich würde nur noch in einem kleinen Kindergarten rein gehen. Vorher waren wir in einem mit 4 Gruppen und da was es mir zu wuselig und die Erzieher hatten Stress ohne Ende, weil sie überall einspringen mußten. Jetzt sind wir in einem mir nur zwei Gruppen und es super toll!

Grüße
Lisa