Wie und wann hat sich das ein- und durchschlafen gebessert?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von mcfly2 15.11.10 - 14:27 Uhr

Hallo,
ich würde gerne mal von Mama´s deren Kinder auch Ein- und Durchschlafschwierigkeiten hatten, wissen wann es sich gebessert hat.

Unsere Tochter heute 3 Jahre hat mit 13 Monaten das erste Mal durchgeschlafen und seitdem auch zuverlässig. Vorher war sie in der Nacht noch 4-5 mal wach und ich habe sie dann gestillt. Wirklich besser wurde es mit Ihr, nachdem wir Ihr Kiss-Symdrom in den Griff bekommen haben und uns ein Babyfon mit Rücksprachfunktion angeschafft hatten (kaum zu glauben, aber ein einfaches "SCHSCHSCH" hat irgendwann ausgereicht und sie ist wieder eingeschlafen.
Ich muß allerdings dazu sagen, daß sie abends eigentlich ganz gut eingeschlafen ist, nachdem wir sie ins Bett gelegt haben. Die ersten sieben Monate hat sie bei uns geschlafen, danach in Ihrem Zimmer.

Nun zu unserem Sohn, er ist jetzt 6 Monate alt und die Schlafsituation wird zunehmend schlimmer. Zu Beginn hat er bei uns geschlafen, sich nachts auch 4-5 mal gemeldet, ist aber immer nur beim Stillen oder Tragen eingeschlafen. Mit ca. 4 Monaten hat er in der Nacht zunehmend schlechter geschlafen und weil wir den Eindruck hatten uns gegenseitig zu stören haben wir ihn in sein Zimmer gelegt. Zunächst hat sich das Schlafverhalten auch nicht weiter verändert. Mittlerweile wird es aber von Monat zu Monat schlimmer. Nachts wird er 8-10 mal schreiend wach und auch das Einschlafen ist eine katastrophe. In der Nacht stille ich ihn meistens oder mein Mann trägt ihn wieder in den Schlaf, wenn das letzte Stillen noch nicht lange her ist. Auch am Abend schläft er nur beim Stillen oder Tragen ein, da das aber immer öfter nicht klappt, wird es halt schwierig. Langsam weiß ich echt nicht mehr was ich noch machen soll.
Das Kiss-Syndrom wird behandelt, wir haben ein Einschlafritual, etc.
Ihnstundenlang in den Schlag begleiten kann ich nicht, da unsere Tochter ja auch noch da ist, beim Tragen schläft er bei mir auch kaum noch ein (außerdem tut mit mein Rücken schon weh, weil er über 10 kg wiegt), und ihn zu uns mit ins Bett nehmen möchte ich ihn eigentlich nicht, weil er wach wird, wenn unsere Tochter sich doch mal in der Nacht meldet, wenn sie z.B. krank wird.

Also, her mit euren Erfahrungen, ab wann hat es bei euch "geklappt" und was hat bei euch den "Erfolg" gebracht.

Danke,
mcfly2

Beitrag von irauwolfi 15.11.10 - 16:53 Uhr

Hallo mcfly2,
leider kenne ich das Problem nur zu gut. Unser Sohn (morgen 8 Monate) wacht nachts mehrmals auf und kann nicht mehr einschlafen. Vor ca 1 Monat haben wir ihn auch aus dem Schlafzimmer raus, da wir dachten das ihn evtl das Schnarchen von meinem Mann stört, aber das hat auch nichts gebracht. Hunger hat er auch nicht, da er teilweise nachts nicht trinkt und wenn doch kann er trotzdem nicht einschlafen oder wacht ein od. zwei stunden später wieder auf. Die erste Flasche trinkt er zwischen 6 u. 7 Uhr in der Früh, die trinkt er aber auch nur zur hälfte. Abends schläft er beim Trinken auf meinem Arm ein (um ca 20 Uhr) und um ca 23 Uhr geht´s dann los, teilweise stündlich. Auch tagsüber schläft er nur sehr schlecht ein und auch nur kurz (insgesamt tgl max 1,5-2 Std)
Meine gr. Tochter (4) leidet inzwischen auch schon darunter (die beiden müssen sich ein Zimmer teilen), wenn´s ganz schlimm ist bring ich sie nachts ins Schlafzimmer, damit wenigstens sie und mein Mann ruhig schlafen können.

Ich hab ihn auch schon schreien gelassen, aber das hat auch nichts gebracht.

Inzwischen leidet auch schon unser Eheleben darunter.
Werde mich die nächsten Tage an eine Beratungsstelle wenden.

LG,
irauwolfi

Beitrag von bine3002 15.11.10 - 20:44 Uhr

Ich kenne das sehr gut.

Im 1. Lebensjahr brüllte sie jeden Abend mindestens eine Stunde lang. In der Nacht kam sie zwischen 7 und 10 mal, egal wo sie schlief und ob jemand bei ihr war.

Das letzte heftige Gebrüll beim Einschlafen hatten wir mit 13 Monaten, das dauerte so ca. eine Stunde. Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, weil ich sie da die ganze Zeit im Flur auf und ab getragen habe und wie schwer sie da war.

Das Einschlafen klappte dann einigermaßen, dauerte aber immer mindestens 45 Minuten (Händchen halten), aber zumindest war ein gewisser Rhythmus drin und sie brüllte nicht mehr.

Das Händchenhalten haben wir dann so nach und nach reduziert. Alleine einschlafen konnte sie aber erst mit 23 Monaten und auch nur durch Tricks. Ich habe ihr immer gesagt "Ich gehe mal kurz Pipi machen." bin kurz raus, wieder rein und das dann mehrfach am Abend. Wenn sie es akzeptiert hat, habe ich sie gelobt, wie toll sie alleine geblieben ist. Irgendwann war sie dann mal eingeschlafen und von da an wurde es besser. Gedauert hat es trotzdem noch eine Weile bis sie so schlief.

Im 2. Lebensjahr hatten wir trotzdem noch schreckliche Nächte, in denen sie schreiend wach wurde und sich nicht mehr beruhigte. Sie brüllte bis zu 2 Stunden am Stück. Wir haben alles probiert und am besten war es noch, das Licht anzumachen, was vorzulesen und sie dann wieder "einzuschläfern". So dauerte es insgesamt nur etwa eine Stunde bis sie wieder schlief (wenn wir Glück hatten).

Im 3. Lebensjahr (kurz nachdem sie auch alleine einschlafen konnte) schlief sie dann auch schon mal durch, aber nicht besonders lange, vielleicht so 6 Wochen. Aber irgendwie war der Wurm drin und es kam uns insgesamt langsam komisch vor.

Wir veranlassten dann mal eine Blutuntersuchung: BINGO!!! Sie hat eine Schilddrüsenunterfunktion. Und obwohl ihre Symptome untypisch sind (sie müsste normalerweise gut essen und eher lethargisch sein, es ist aber umgekehrt), lag ihr Schlafverhalten eindeutig daran. Als sie Tropfen bekam, war das für uns gefühlt wie Schlafmittel. Und wenn wir die Tropfen mal vergessen, merken wir das noch am selben Abend. Dann ist sie nämlich total aufgekratzt und schläft mies. Sie steht dann abends auch auf, was sie sonst nicht tut.

Mit 3 Jahren und 3 Monaten klappte dann endlich auch das Durchschlafen zuverlässig. Phasenweise haben wir immer noch doofe Nächte, aber das ist lange nicht so schlimm wie früher.

Beitrag von uih 15.11.10 - 21:28 Uhr

Unser Sohn ist zwei Jahre alt und das Schlafen hat sich nie verbessert. Er ist bis jetzt ein schlechter Schläfer und hat noch nie durchgeschlafen.

*gähn*

LG
uih

Beitrag von courtney13 15.11.10 - 22:03 Uhr

Bei meiner großen hat es bis zum ersten Lebensjahr gedauert bis sie alleine ein- und durchgeschlafen hat. Und es war ein harter Kampf. Als ich herausgefunden hab, was ich beim Einschlafen alles falsch gemacht hab ging das durchschlafen wie von selbst!!!
Klar sie wird ab und zu auch mal wach und sie kommt zu uns ins Bett gekuschelt, aber ist das für eine drei jährige nicht normal???

Bei unserem Sohnemann mach ich die fehler, die ich bei der großen gemacht habe schon von anfang an nicht mehr. Ich hab ihn immer wach ins Bett gelegt und nicht in den Schlaf gestillt. Er kommt auch noch des öfteren Nachts, aber solange ich noch stille will ich dagegen nichts unternehmen. Er hat alt hunger und es reicht ihm noch nicht über nacht.
Die letzte schicht, so ca. ab 3 Uhr schläft er dann bei mir im Bett.
Sobald ich aber abgestillt bzw. den Abendbrei eingeführt hab werd ich auch da härter durchgreifen. Wobei ich hoffe, das sich dann das gleich von selbst erledigt.

Ich kann dir halt das weit umstrittene Buch "jedes Kind kann schlafen lernen" empfehlen. Es geht jetzt nicht alleine um die Methode die da angewendet wird um Kindern beim Durchschlafen zu helfen, es geht auch um die ganzen rundum Informationen die noch drin stehen.

LG Courtney

Beitrag von ganja 15.11.10 - 23:39 Uhr

Hallo,

Leon hat eigentlich früh durchgeschlafen, mit 6 Wochen schon, nur einschlafen wollte er nur bei mir im arm... und auch immer erst gegen 23uhr...

ich habe ihn irgendwann einfach mal ins bett gelegt und war mal einen abend echt hart....

seit dem schläft er abends um 20 uhr ein bis morgens 8 uhr...