Keine schöne Geburt (sehr lang)

Archiv des urbia-Forums Geburtsberichte.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von janine51082 15.11.10 - 20:42 Uhr

Mein Sohn: Geboren am 6. September 2009 um 14:08 Uhr

Gewicht: 3840 Gramm; Größe: 54 cm

Am Freitag den 4. September bekam ich um 3 Uhr ne Wehe und musste mal wieder auf die Toilette. Bis 6 Uhr hatte ich dann leichte Mensschmerzen. Ab 6 Uhr kamen dann Wehen in regelmäßigen Abständen von 10-15 Minuten. Diese waren aber noch einigermaßen auszuhalten. Die Abstände verkürzten sich nur auf alle 10 Minuten und wurden nicht stärker, aber trotzdem schmerzhaft, sodass ich diese mit 2-3 Atemzügen weg atmen musste. Gegen 7:45 Uhr rief ich Phil an, um ihm zu sagen, dass er bitte nicht zu viel auf der Arbeit anfangen sollte, da ich befürchte, dass er früher nach Hause kommen muss. Die Wehen wurden stärker und ich bekam alle 30 Minuten einen Anruf von Phil, wie es aussehen würde. Gegen 9 Uhr sagte ich ihm dann, er sollte bitte doch nach Hause kommen, da die Wehen immer stärker wurden, aber die Abstände sich nicht verkürzten. Gegen 9:30 Uhr war er dann hier. Ich hatte doch etwas Angst bekommen und sagte ihm, er dürfte sich noch was zu essen machen. Also zog er sich doch tatsächlich um die Uhrzeit noch ne Pizza rein. Gegen 10:45 Uhr waren wir dann im Krankenhaus. Ich wurde ans CTG angeschlossen. Leider zeigte das CTG nichts an. Ich bekam eine Buscopan. Die Schmerzen wurden dann etwas besser und die Wehen verschwanden dann leider auch wieder.

Gegen 14 Uhr wurden wir dann nach Hause geschickt. Der Muttermund hatte sich kein Stück geöffnet und war noch fest zu. Gebärmutterhals war noch komplett. Kurz vorher sagte mir der Arzt dann, dass ich wohl einen Kaiserschnitt bekommen würde. Ich wollte auf keinen Fall einen haben, da ich solche Angst davor hatte. Ich musste mich zusammenreißen nicht zu heulen. Draußen ging es dann nicht mehr und ich brach in Tränen aus. Die Mitteilung, dass mein Becken zu schmal für das Köpfchen wäre, das hat mich echt fertig gemacht.

Als wir dann zu Hause waren, fingen die Wehen wieder leicht an. Ich dachte nur, das kann nicht wahr sein! Gegen 17 Uhr wurden die Wehen wieder schmerzhafter und ich nahm wieder eine Buscopan. Diese hatte dann auch wieder etwas geholfen, sodass ich die Wehen zwar spürte, aber nicht veratmen musste. Um ca. 22 Uhr gingen wir ins Bett und ich hatte irgendwie schon das Gefühl, dass ich die Nacht nicht in meinem Bett verbringen würde. Ich bin dann gegen 22:30 Uhr eingeschlafen. Gegen 23:30 Uhr wurde ich wieder durch schmerzende Wehen wach. Diese kamen dann wieder im 10 Minuten Abständen. Wir blieben eine halbe Stunde liegen, da ich es erst mal beobachten wollte. Um 0:30 Uhr waren wir dann wieder mal im Krankenhaus angekommen. Ich wurde ans CTG angeschlossen und wieder waren keine Wehen zu sehen. Jedoch hatte ich welche, die ich veratmen musste. Die Schmerzen waren sogar ein bisschen schlimmer als am Vortag. Ich dachte nur, mensch, und gestern dachte ich, ich hätte Schmerzen, jetzt weiß ich was Schmerzen sind. Um 1 Uhr bekam ich eine Buscopan Tablette und eine Schlaftablette. Mein Muttermund war dann auch endlich mal auf 1 cm offen. Ich freute mich und hatte wieder Hoffnung, dass ich dem Kaiserschnitt entkommen könnte. Gegen 2 Uhr habe ich das letzte Mal auf die Uhr geschaut und dann sind Phil und ich auf dem Entbindungsdoppelbett eingeschlafen. Gegen 3:20 Uhr wurde ich wieder wach. Und bin dann gegen 4 Uhr wieder eingeschlafen. Gegen 5:30 Uhr wurde ich wieder wach. Irgendwie war ich keines Stücks müde, dann wachte Phil auf. 30 Minuten später haben wir die Hebamme gerufen und sie schloss mich wieder mal ans CTG an. Nur leider hatte ich durch den Schlaf keine Wehen mehr. So wurden wir nach dem CTG zum spazieren gehen verdonnert. Wir mussten eine Stunde um den See gehen. Doch leider tat sich überhaupt nichts und ich fing an zu verzweifeln. Nach dem Spaziergang wurde ich wieder ans CTG angeschlossen, aber keine Wehen in Sicht.

Gegen 9 Uhr wurden wir wieder nach Hause geschickt, da der Muttermund immer noch bei 1 cm offen war. Mein Schleimpropf löste sich dann auch endlich! Ich dachte nur, das kann doch nicht wahr sein! Also drehten sich meine Gedanken wieder nur noch um den Kaiserschnitt. Ich fing total an zu zittern, weil ich solche Angst davor hatte.

Als wir zu Hause ankamen, da hab ich mich ins Bett gelegt und ca. 4 Stunden geschlafen. Gegen 17 Uhr fingen wieder schmerzhafte Wehen an. Ich dachte nur, nein wir bleiben zu Hause, ich will in meinem Bett schlafen. Gegen 22 Uhr haben wir uns hingelegt und irgendwie hatte ich schon wieder das Gefühl, dass ich auch diese Nacht von Samstag auf Sonntag nicht in meinem Bett verbringen würde. Ich habe ca. 1,5 Stunden geschlafen und gegen 2 Uhr wurde ich durch Wehen in 15 Minuten Abständen wach. Das ging eine Stunde so weiter. Und dann plötzlich von jetzt auf gleich hatte ich Abstände von 5 Minuten. Ich wecke Phil und sagte ihm, wir müssen los. Dieses Mal war ich nicht so entspannt, sondern mehr in Eile, weil ich das Gefühl hatte, wir müssen schnell hin!
Also sind wir mal wieder ins Krankenhaus gefahren. Ich war die ganze Fahrt über nur mit veratmen beschäftigt, da es wirklich höllisch weh tat. Im Fahrstuhl, im Krankenhaus, da hatte ich dann wieder eine Wehe. Das war ein schreckliches Gefühl, weil ich nicht aussteigen konnte, als er anhielt. Ich war total fertig mit der Welt und dachte nur, oh gott, wenn das nun los geht, woher soll ich die Kraft denn noch nehmen? Ich wurde gegen 3:30 Uhr wieder ans CTG angeschlossen. Wieder keine Wehen in Sicht, jedoch musste ich verdammt viel und heftig atmen, da es wirklich sehr schmerzhaft war. Die Abstände waren mittlerweile bei 3 Minuten. Mein Muttermund war aber endlich mal auf 3 cm geöffnet und ich hatte wieder Hoffnung, dem Kaiserschnitt zu entkommen. Dieses Mal wollten sie mich dann nicht mehr nach Hause schicken. Die Wehen wurden immer stärker und schmerzhafter. Da wusste ich dann, dass die letzten beiden Tage NICHTS waren!

Das CTG hing mehr oder weniger die ganze Nacht an mir. Ich bekam eine Buscopan Spritze in den Po. Nur leider brachte diese rein gar nichts.
Nun bekam ich dann auch eine Kanüle in den Arm gesetzt. Ich habe vor Schmerzen geschrien, als sie mir das Teil reingesetzt hatten. Sie haben es an die schmerzhafteste Stelle im Arm gesetzt, da sie durch meine Wassereinlagerungen keine weitere Vene gefunden hatten. Mir tat diese Kanüle noch mindestens 2 Stunden lang weh. Und jede Bewegung war der Horror.

Ich war nur noch mit atmen beschäftigt und konnte langsam nicht mehr. Also entschied ich mich gegen 7 Uhr für eine PDA, obwohl ich solche Angst vor dieser Nadel hatte. Um 9 Uhr wurde die PDA dann gesetzt. Ich hatte solche Angst, aber der Anästhesist war total nett und konnte mich super beruhigen. Diese Betäubungsnadel ging einigermaßen. Aber das setzen der Kanüle war sehr unangenehm. Wie ein ekelhafter Druck auf die Ader! Als hätten sie mir die Ader durchs ganze rechte Bein gezogen hätten. Ich fragte, ob es normal sei, dass ich es nur rechts spüre, da ich Angst hatte, dass die Kanüle nur auf einer Seite wirken würde. Aber das sei wohl normal. Als ich die Medikamente dann gespritzt bekam, da dachte ich nur, ein göttlicheres Gefühl kann man nicht haben. Die PDA war super gesetzt und ich war endlich befreit von Schmerzen. Das war eine Erlösung! Nun kam ich dann auch an den Wehentropf, damit sich vielleicht noch was an meinem Muttermund tut.

Das tat es dann auch. Er öffnete sich auf 5 cm. Nun hatte ich wieder Hoffnung auf eine normale Geburt. Gegen 12:20 Uhr ist meine Fruchtblase geplatzt. Das war soooo ekelig! Mir lief es nur noch raus auf dieses Entbindungsbett. Dann bekam ich einen Lachanfall, weils echt nicht mehr aufhörte zu laufen. Die Hebi, Phil und ich mussten dann erst mal ne Runde lachen.

Die Schmerzen kamen dann aber wieder, da die Wirkung der PDA nachließ. Ich ließ mir ne zweite PDA geben.

Aber dann kurz danach, drückte es total fies auf meinen Muttermund. Ich dachte ich sterbe! Diese Höllen Schmerzen! Die waren noch viel schlimmer als die Wehen vorher. Diese kamen dann ohne Abstände und die PDA wirkte nicht mehr. Nach ein paar Minuten hatte ich plötzlich das Gefühl ich muss pressen! Ich durfte aber nicht, da der Muttermund bei 5 cm war. Die Hebamme kontrollierte das noch mal und dann schrei ich nur noch. Mir liefen die Tränen einfach nur noch runter und ich bettelte um einen Kaiserschnitt. Die Hebamme kam mir aber schon zuvor und sagte mir, dass sie sich bereits für den Kaiserschnitt entschieden hatten und dass das Team schon informiert sei. Leider musste ich noch eine Stunde warten, da noch eine andere im OP lag. Ich habe diese Frau lautstark verflucht. Ich schrie nur noch, dass die endlich fertig werden sollen, ich will das nicht mehr, ich kann es nicht mehr, ich halte es einfach nicht mehr aus!

Ich wurde dann auch gleich auf ein Bett gehoben und schon mal vorbereitet. Mir wurden Stützstrümpfe angezogen und ich hatte nur noch Schmerzen. Der Muttermund wurde wieder abgetastet um zu schauen, ob sich was getan hat, aber der war immer noch bei 5 cm. Ich habe nur noch geschrien und geheult, dass es weh tut und dass ich nicht mehr kann. Phil nahm mir mein Zungenpiercing raus und dann bekam ich den Katheter gesetzt. Das tat soooo weh! Ich lag auf dem Rücken, hab nur noch mit den Beinen gestrampelt und geschrien. Ich hab keine Luft mehr bekommen und Panik bekommen und hab Hyperventiliert. Ich frage nur noch unter Tränen, wann die da unten endlich fertig seien, ich kann nicht mehr.

Dann kam die Ärztin rein und wollte mich anschauen, ob ein Kaiserschnitt wirklich nötig sei. Ich hätte dieser dummen Pute in die Fresse treten können. Die sagte mir, ich soll mich nicht so anstellen, das hätten viele Frauen vor mir auch schon durchgemacht. Sie meckerte nur an mir rum, ich soll nicht so schreien. Ich konnte nicht mehr! Als ich dann wieder Luft bekam hatte ich sie angezickt und ihr „gesagt“, dass ich hier schon seit 2 Uhr heute Morgen liege und dass ich Schmerzen habe. Und das sie mich nicht so anmachen soll. Sogar Phil wollte schon was sagen.

Dann gings endlich los, ich wurde durch den Flur geschoben Richtung Fahrstuhl. Während dessen spritzte mir der Anästhesist eine Spritze nach der nächsten über die PDA Kanüle rein. Dann bekam ich Panik. Ich fragte ihn, ob ich wirklich nichts spüren würde, wenn sie mich aufschneiden. Er versuchte mich zu beruhigen und sagte mir, dass ich keine Panik bekommen soll, wenn ich meine Beine nicht mehr bewegen kann. Das würde von den Spritzen kommen. Als wir im Fahrstuhl waren hörten die Schmerzen langsam auf. Jedoch hatte ich dann eine Panikattacke nach der Nächsten, weil ich dachte, ich spüre während der OP was. Ich konnte meine Füße bewegen. Ich sagte ihm, dass ich das könnte und fragte ihn tausend Mal, ob er sich sicher ist, dass die Kanüle richtig sitzt. Er bejahte das immer wieder und versuchte mich zu beruhigen. Immer noch bekam ich weitere Spritzen und dann hörte ich, wie die Hebamme fragte, ob denn die Vollnarkose noch nötig sei. Oh Schock! Vollnarkose? Nein das wollte ich doch nicht haben!!! Aber dann hörte ich nur ein „nein, das ist alles ok so.“ Ich war wieder beruhigt. Dann hörte ich jemanden zu mir sagen: „Sie werden gleich in einen Dämmerzustand verfallen. Wundern Sie sich nicht, wenn sie gleich nicht mehr klar denken können oder verschwommen sehen. Das ist normal. Ich habe Ihnen ein Beruhigungsmittel gegeben.“

Plötzlich kam ich im OP an. Phil wurde mir weggenommen. Ich lag ganz alleine da. Phil musste sich sterilisieren und ankleiden, und ich kam mir so hilflos vor. Ich starrte die Lichter im OP an und fragte immer wieder, ob ich etwas spüren würde. Plötzlich wurde ich an alle möglichen Schläuche angeschlossen – EKG, Sauerstoff, Blutdruck usw… Meine Arme wurden ausgebreitet auf die Halter gelegt und ich hatte wirklich viel Angst. Ich sagte immer wieder, dass ich Angst habe und ich wollte heulen, konnte es aber nicht mehr.

Ich spürte wie sie irgendwas an meinem Bauch machten, sie haben ihn gesäubert. Ich sagte, dass ich das spüre. Und dann hörte ich, wie man zu mir sagte: „ist es kalt?“ Ich sagte : „nein“. Dann hörte ich wieder: „dann ist alles so wie es sein soll. Ein bisschen werden sie spüren, aber keine Schmerzen. Im Notfall setzen wir Sie in Vollnarkose.“ Oh Schreck… ich merke was und dann werde ich in Vollnarkose gesetzt? Nein!!! Bitte nicht! Ich fragte wie lange das ganze hier dauern soll. 45 Minuten! Bitte? Aber am Ende kam es mir vor wie 10 Minuten…

Phil saß auf einmal wieder rechts neben mir. Und zu dem Zeitpunkt wurde ich wohl immer wieder gefragt, ob es denn gehen würde. Phil erzählte mir später, dass sie schon mit der Atemmaske für die Vollnarkose neben mir saßen und 2 Mal anlegen wollten. Ich kann mich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr an viel erinnern, da ich total benommen war. Ich war ganz ruhig. Und dann wurde ich gefragt: „spüren Sie das?“ Ich: „nein“. Und da hatten sie bereits geschnitten. Ich spürte wirklich nichts! Nur ein Geruckel und einen heftigen Druck. Mein ganzer Körper wurde hin und her geruckelt und dann fühlte ich nur ein Stechen nach unten. Das tat leicht weh. Ich sagte, dass mir das weh tut. Und dann bekam ich aber die Antwort, dass sie nun ganz unten sind und dass das normal sei. Es sei auch gleich vorbei.

Das war es dann auch und ich hörte einen Schrei. Ich habe nichts realisiert. Plötzlich stand Phil neben mir und sagte: „Schau mal, da ist er.“ Ich drehte mich nach rechts und sah ein Baby. Ich fasste seine Nase an und plötzlich war er wieder weg. Und Phil auch. Ich hab dann gefragt, ob sie ihn endlich rausgenommen haben. Dann sagte mir jemand, dass es ihm gut gehe und dass mein Mann schon auf dem Weg nach oben mit ihm sei. Ich dachte nur noch, wo ist mein Baby? Ich habe es nicht gespürt, wie er aus mir raus kam. Wo ist mein Baby? Ich wollte ihn doch auf den Arm nehmen… Ich fing an zu heulen.

Und plötzlich hörte ich nur ein: „wir sind fertig.“ Ich fragte nach: „fertig?“ Antwort: „ja Frau M., Sie haben es geschafft.“ Und dann erzählten sie mir irgendwas wie die OP verlaufen sei. Ich verstand nur noch, dass ich wenig Blut verloren hatte und dass alles super gelaufen ist.
Nun wurde ich nach oben gefahren und als ich aus dem Fahrstuhl raus kam, da war ich plötzlich wieder ganz bei mir. Die Benommenheit ging so schnell wie sie kam. Im Fahrstuhl fragte ich bestimmt tausend Mal nach, ob mit meinem Sohn alles ok sei.

Und dann wurde ich auf mein Zimmer gefahren und kurz danach kamen Phil und eine Hebamme mit meinem Liam rein. Phil sagte mir nur, wie schwer und große er war und dass alles ok ist mit ihm. Und schon bekam ich meinen Schatz auf den Arm. Ich find sofort wieder an zu heulen, aber dieses Mal aus Freude und voller Glück, dass er endlich da ist und ich alles überstanden hatte…

Es war ein schönes Gefühl. Ich konnte ihn nur noch knuddeln und knutschen! Endlich war er da!

Beitrag von hippogreif 15.11.10 - 22:09 Uhr

Also erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt und zum Sohnemann, auch wenn es schon etwas her ist!
Aber irgendwie beschlich mich beim lesen so das Gefühl, hmmm, die Kanüle tat höllisch weh, so dass Du geschriehen hast, die PDA tat weh, der Katheter so, dass Du geschriehen hat, hmm, naja, kann es sein, dass Du in dieser Situation einfach ein bißchen überreagiert hast?
Naja, wie auch immer, jedenfalls wünsche ich Dir, dass Du die Geburt nicht nur negativ in Erinnerung hast.
Alles Gute!

Beitrag von janine51082 16.11.10 - 09:44 Uhr

Also die Kanüle im Arm tat echt weh. Die Hebi hatte keine Vene gefunden, da meine Arme voller Wasser waren und musste diese an die schmerzhafteste Stelle setzen die es am Arm gibt. Das sagte sie mir dann nachdem sie sie gesetzt hatte...

Die PDA tat nicht weh...

Der Katheter tat höllisch weh. Warum weiß ich nicht, aber ich hatte bereits ne Std. lang Presswehen bei 5 cm offenem Muttermund und Verbot zu pressen. Während ich die gelegt bekam haben gleich 2 Leute an mir rumgedoctort, weils dann alles schnell gehen musste....
Ich hab keine Luft mehr bekommen und dachte ich ersticke!

Beitrag von mamarosenrot 16.11.10 - 12:46 Uhr

also tut mir leid hippogreif aber warum schreibt man denn sowas? Für sie war es in dem moment schlimm oder schmerzhaft ob überreagiert oder nicht! ich denke wenn man in so einer unbekannten und schwierigen situation ist und das zum ersten mal! DARF man auch überreagieren!!!

ich finde es sehr verständlich und da sie panikattacken hatte ist es noch verständlciher und aus diesen ängsten kann man sich selbst nur sehr schwer befreien!!! Ich habe tränen vergossen und mitgelitten! Ich freue mich das du alles irgendwoe gut überstanden hast! und das dein schatz nun gesund bei dir ist!!!

Alles Gute!!!

Beitrag von janine51082 16.11.10 - 19:36 Uhr

Danke Mamrosenrot!

Ich hab jetzt nochmal hier gelesen und finde es ehrlich gesagt nen bisschen frech mir zu unterstellen ich würde übertreiben. Nur mal nen bisschen was zu meiner SS mit Liam:

Er hatte nen KU von 36,5cm und mein Becken war viel zu schmal.
Ich hatte ab der 26. SSW vorzeitige Wehen und musste 3 Monate liegen, hatte mega angst mein Baby zu verlieren!!! Zumal das auch nicht gerade schmerzfrei war!
Dann hatte ich echt heftige Schmerzen wegen der Symphysenlockerung, weil ich als Kind eine Fehlstellung im Hüftgelenk hatte.
Dazu kommt ich hab mega Panik vor Nadeln!!! Ich lass nicht mal ne Akupunktur machen weil ich schiss vor den Nadeln habe. Ich weiß nicht woher das kommt aber das war im Kindesalter schon so und jedesmal wenn ich jetzt zum Blutabnehmen geh, dann hab ich am Vortag schon richtige Bauchschmerzen und son ekelhaftes Kribbeln im Bauch wie bei Nervosität!
Und ich habe echt krasse Wassereinlagerungen gehabt. Mir tat das setzen der Kanüle im Arm echt tierisch weh - schlimmer als die Wehen. Als würde mir jemand mit nem Messer die Haut aufritzen! So kams mir vor!

Die PDA selbst habe ich nur als sehr perversen Druck empfunden, aber nicht als Schmerz - und so habe ich das auch geschrieben.

Was den Katheter angeht... ich hatte noch nie einen und kann nicht sagen ob es einfach nen falscher Zeitpunkt war ihn mir zu setzen oder was weiß ich. Mir tat es wirklich sehr weh! Sogar so schlimm, dass ich vor der nächsten Geburt total Angst davor habe!!!! Ich habe keine Angst vor der Geburt selbst, sondern vor diesen ganzen Schläuchen in mir und wie sie mir gesetzt werden!

Ich weiß ja nicht wie sich andere fühlen, die nen Not-Kaiserschnitt hatten und um jeden Preis versucht haben normal zu entbinden, auch wenn es sogut wie aussichtslos war. Zumal man dann einfach an tausende von Geräten angeschlossen wird...
Glaubt mir, das ist kein Traum von einer Geburt!!!

Und ich habe heute noch damit zu kämpfen, denn ich habe es leider noch nicht verarbeitet!!
Was hätte ich gegeben um normal entbinden zu können!!!!

Mein GMH hat sich kein Stück verkürzt, weil der Kopf einfach nicht durch meine Knochen passten und nicht nach unten gedrückt wurde! Ist auch nicht gerade schmerzfrei sowas!

Beitrag von hippogreif 16.11.10 - 21:49 Uhr

So, nun habe auch ich nochmal alles von Dir durchgelesen und ich finde meine Antwort ganz und gar nicht frech. Ich habe auch nichts unterstellt, sondern nur gefragt und Dir im Übrigen zum Sohn gratuliert und alles Gute gewünscht. Und ich finde es einfach sehr schade, dass Du die Geburt als etwas so Schlimmes in Erinnerung hast. Das tut mir leid.

Aber Dein Bericht ließt sich für mich persönlich (und es ist eben mein persönlicher Eindruck!) doch so, dass Du etwas überreagiert hast und überreagierst! Im übrigen hattest Du, wenn Du 1 Stunde auf den KS gewartet hast, definitiv keinen Not-Kaiserschnitt, wie Du im anderen Postinmg schreibst! Es war halt ein KS, wie bei vielen anderen Frauen auch. Auch hier übertreibst Du ein wenig... ;-)
Ein Notkaiserschnitt wird in Vollnarkose gemacht und zwar innerhalb weniger Minuten. Dafür lassen die Ärzte ALLES stehen und liegen, weil das Leben des Kindes oder der Mutter auf dem Spiel steht, z.B. bei Gebährmutterriß.

Wie gesagt, tut mir wirklich leid, dass Du die Geburt nicht so schön in Erinnerung hast.

Beitrag von janine51082 17.11.10 - 09:43 Uhr

Weißt du warum ich auf den KS gewartet habe??? Nein!

Weil es ein Sonntag war, ich nicht in einer Klinik war zum entbinden und es nur EINEN Arzt gab, der gerade bereits im OP stand!

Und nein nicht immer wird ein Not-KS in Vollnarkose gemacht!
Wenn du lesen würdest hatte ich bereits eine Kanüle im Rücken und es wurde auf dem Weg in den OP hin entschieden ob eine Vollnarkose nötig ist oder nicht!

Beitrag von hippogreif 16.11.10 - 21:31 Uhr

Naja, also ich denke, wenn man versucht, sich bewußter auf die Situation einzulassen und versucht, positiv zu denken, Entspannungstechniken durchprobiert usw. dann ist das schon hilfreich. Natürlich ist niemand davor gefeit, nicht doch eine Panikattacke zu bekommen oder eben über zu reagieren. Und jeder hat ja auch ein anderes Schmerzempfinden, schon klar.
Ich selbst habe die Kanüle oder den Katheder gar nicht gemerkt, daher verstehe ich persönlich nicht so ganz, dass man da vor Schmerzen schreien muß.
Aber was ich eigentlich sagen wollte: Mir tut sie einfach sehr leid, dass sie die Geburt, die ja (fast) normal verlaufen ist, als so schlimm in Erinnerung hat. Ich finde es wirklich sehr schade, wenn man die Geburt des eigenen Kindes mit so negativen Erinnerungen verbindet.

Beitrag von janine51082 17.11.10 - 09:55 Uhr

Ich selbst habe die Kanüle oder den Katheder gar nicht gemerkt, daher verstehe ich persönlich nicht so ganz, dass man da vor Schmerzen schreien muß.

Ich habe nicht wegen dem Katheter geschrien, sondern wegen den Presswehen! Ich kann doch auch nix dafür, wenn mir während dessen der Katheter gelegt wird. Und vor allem kann ich nix dafür, dass es mir weh tat.

Wenns danach geht, dann gibts auch Arzthelferinnen, die einem nicht mal schmerzfrei Blutabnehmen können, dann gibts wiederrum welche, die es hinkriegen.

Da es mein erster Katheter war kann ich auch nicht mit anderen vergleichen, vor allem in den Umständen.

Ich fühl mich hier gerade irgendwie so hingestellt wie sonst was.... :-(

Beitrag von hippogreif 17.11.10 - 12:39 Uhr

Ach man, nun nimms Dir nicht gleich so zu Herzen. Ich hab doch nichts Schlimmes geschrieben! Ich habe nur meinen persönlichen Ein druck geschildert. Mehr nicht.
Ich wünsche Dir wirklich, dass Du mit etwas Zeitabstand Dich doch noch mit der Geburtssituation versöhnen kannst. Schließlich zählt ja das Ergebnis. ;-)
Nochmal alles Gute für euch.

Beitrag von janine51082 17.11.10 - 13:11 Uhr

Tut mir leid!

Mir gehts derzeit nicht gut, wegen mehreren Dingen!

Und dann eben noch die Verarbeitung dieser Geburt!!! Ich dachte immer ich hätte es überstanden, da ich nie eine Depression oder so hatte.
Nur jetzt wo ich mich wieder mit dem Thema auseinander setze, da kommt alles wieder hoch und es ist einfach schlimm für mich wieder nen KS zu haben! Ich will das nicht!
Nur so wie sich der KU meines Babys derzeit entwickelt sieht es wohl wieder ganz danach aus... :-(

Beitrag von hippogreif 17.11.10 - 15:15 Uhr

Hmmm, aber mal ehrlich, was genau ist denn an einem von vorn herein geplanten KS so schlimm? Manchmal gehts eben nicht anders. Ich persönlich denke, dass ein geplanter KS bei med. Indikation wirklich besser ist, als es auf Teufel komm raus "natürlich" zu versuchen und dann am Ende vielleicht Leben und Gesundheit des Kindes oder der Mutter zu riskieren.
Eigentlich ist es doch gut, wenn Du von vorn herein weißt, dass es ein KS werden wird, denn dann hast Du jetzt alle Zeit der Welt, Dich darüber zu informieren und darauf einzustellen. Dann kommst Du Dir auch bei der nächsten Geburt nicht so überrannt vor, sondern Du weißt ganz genau, was passieren wird.
Und ein geplanter KS wird in Ruhe gemacht, nicht solche Hecktik wie bei Deiner ersten Geburt. Und Du hast nicht schon stundenlang Kräfte gelassen wegen der vorausgegangenen Wehen. Du bist ausgeschlafen und einigermaßen erholt, wenns in den Kreissaal geht. Dein Partner ist bei Dir und Du bekommst alles live mit.
Das medizinische Risiko ist äußerst gering und Du bist in guten Händen.
Mal ehrlich, klingt das wirklich so schlimm? ;-)
Ich würd mich an Deiner Stelle darauf einstellen, dass es höchstwahrscheinlich wieder ein KS wird und mich so gut es geht über den Ablauf informieren. Hast Du schon eine Hebamme? Dann laß Dir von ihr auch alles erklären. Sie wird Dir viele Ängste nehmen können.
Je positiver Du an die Sache rangehst, desto besser wirds auch laufen. Zähl Dir immer wieder die Vorteile auf, die ein KS in Deiner Situation bringt und halte Dir immer wieder vor Augen, dass die zweite Geburt eine wirklich ganz andere Situation ist als die erste Geburt. Es ist doch etwas ganz anderes, wenn man sich auf eine "natürliche" Geburt vorbereitet und dann wirds in letzter Minute doch ein KS, als wenn man von vorn herein weiß, dass es eben nicht anders geht und man die für sich und das Kind beste Lösung gewählt hat und nun nichts schief gehen kann.
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas Mut machen.
Keine Bange, Du schaffst das schon, wirst sehen.
Und es wird eine schöne Geburt werden, ich versprechs Dir!#liebdrueck

Beitrag von janine51082 17.11.10 - 18:51 Uhr

Nunja, der Grund ist eben folgender:

Ich möchte auf keinen Fall einen KS! Ich benutze die Wörter "aufgeschlitzt, hilflos, wie im Horrorfilm" um das zu beschreiben wie ich mich da fühlte.

Klar, wenns anders nicht geht ok, aber ich will es nicht!

Mich hat der KS selbst nicht so fertig gemacht sondern die Zeit danach. Ich wurde nach diesen ewigen Anstrengungen und dem KS sofort auf mein Zimmer inkl. Bettnachbarin gebracht. Ich kann mich an den ganzen Nachmittag mit meiner Familie nicht mehr erinnern, bis auf die Fotos die ich habe. Mein Sohn und mein Mann kamen rein. Mein Sohn wurde mir angezogen neben mich so halb in meinen Arm gelegt. Ich habe ihn erst am 4. Tag das erste mal nackt gesehen.

Mir fehlt dieses Geburtserlebnis mit Bonding! Und darüber komme ich nicht hinweg!

Ich habe angst davor, dass ich das wieder nicht erleben kann.

Ich konnte mich die ersten beiden Tage nicht um meinen Sohn kümmern und musste meine Bettnachbarin (die normal entbunden hatte) fragen ob sie ihn mir bringen und wieder ins Bettchen legen kann. Ich konnte mich nicht bewegen, die Schmerzen an der Narbe waren echt fies.
Gut, ok kann sein dass sie eben noch fieser waren weil ich eben noch nie zuvor im KH lag und das für mich eine neue Situation war vor der ich mehr als Panik hatte. Ich habe keine Ahnung vom KS gehabt, wie die Narbe aussah usw... Ich habe mich auch bei der Nachuntersuchung nach 10 Min. erst überwunden mir die Narbe in einem Spiegel anzuschauen. Ich hatte dauernd angst, dass sie reißen würde usw...
Es war einfach die Hölle für mich!

Und als ich zu hause war, da habe ich erst nach 6 Wochen das erste Mal auf die Narbe geschaut... Ich hab mich einfach nicht getraut und auch wenn ich sie mir jetzt anschaue. Das ist etwas was ich nie wollte und diese Narbe ist wie eine Narbe in meiner Seele.

Ich konnte 3 Wochen nach der Geburt erst wieder richtig gehen ohne Schmerzen.
Und das war für mich mehr als schlimm!

Ich muss ehrlich sagen, ich würde lieber nen Scheiden- oder Dammriss haben als noch so eine KS Narbe! Vor den Schmerzen habe ich keine Angst!
Ich auch vor den Wehen oder sonstiges. Ich würde sogar freiwillig 2 Wochen vorher einleiten lassen mit voller Power am Tropf als nen geplanten KS zu machen!

Beitrag von hippogreif 18.11.10 - 19:11 Uhr

Also ich glaube nicht, dass Du tatsächlich vor dem KS Angst hast, sondern generell vor unkontrollierbaren und unvorhergesehenen Geburtsverläufen. Glaub mir, es gibt seeeeeehr fiese "natürliche" Geburten. Meine Freundin hatte so eine. Die war hinterher richtig traumatisiert, weil es eben nicht lehrbuchmäßig gelaufen ist, sondern so ganz anders und letztlich sogar lebensbedrohlich wurde für ihr Kind. Will jetzt hier keine Einzelheiten schreiben, aber es war echt furchtbar. Daher nochmal: etwas besseres als ein geplanter KS kann Dir gar nicht passieren. Du kannst Dich auf alles einstellen und weißt genau, was passiert. Und es gibt keine unvorhergesehenen Komplikationen während der Geburt.
Versuch das ganze positiv zu sehen, wirklich, das ist mein Ernst. Es bringt Dir doch gar nichts, wenn Du Dich so sehr davor sträubst und Dich dagegen wehrst. Versuch Dich mit dem Gedanken anzufreunden und sammele so viele Infos wie möglich. Wede Dich an einen erfahrenen Arzt und eine gute Hebamme.
Und versuche Dich nicht so sehr in die Opferrolle drängen zu lassen, denn damit ist Dir ganz und gar nicht geholfen. Du bekommst Dein zweites Kind und es wird besser als beim ersten Mal, weil Du viel erfahrener bist und Dich darauf einstellen kannst. Deine Kinder brauchen eine starke Mami und denk immer daran, dass Du das schaffen wirst und freu Dich auf Dein zweites Kind.

Beitrag von nana88 18.11.10 - 15:45 Uhr

Alles Gute zu deinem Kleinen :-)

Ich hatte auch eine PDA und ja, die Kanüle fühlt sich eklig an. Wenn ich daran denke bekomme ich Gänsehaut und dieser Ärztin gehört echt eine reingehauen.

Alles Liebe euch 3 #herzlich

Beitrag von tibtie 18.11.10 - 20:30 Uhr

hallo janine,

warum musstest du erst die wehen durchleiden, wenn eh von anfang an klar war, daß es ein kaiserschnitt wird? hätten sie denn nicht gleich den kaiserschnitt machen können? somit musstest du ja die wehen davor und den wundschmerz danach erleben... das klingt fies!

und noch was: ich hatte auch einen kaiserschnitt, allerdings geplant.
ich bin nicht zimperlich was spritzen etc. angeht: aber das stechen der braunüle war mit das schmerzhafteste an der ganzen entbindung.
und mir hat das ding nicht 2 stunden, sondern 2 tage sehr weh getan!! auch, als sie schon lange gezogen war.
also ich habe dafür verständnis, auch dafür, daß jeder mensch ein anderes schmerzempfinden hat!!#liebdrueck

Beitrag von janine51082 19.11.10 - 13:06 Uhr

Als ich Freitag ins KH kam wegen ersten Wehen, da wurde ja gesagt, dass es wohl ein KS wird. Der KU wurde auf ca. 36 cm geschätzt (war nachher sogar 36,5 cm). Und als ich diesen Schock hatte, da haben die Wehen ja aufgehört...kamen ja erst abends wieder.

Die erste Reaktion von mir beim Ultraschall war: "Kaiserschnitt? NEIN AUF KEINEN FALL! Das ist das letzte was ich will!"
Ich bin nicht in einer Geburtsklinik gewesen in dem Sinne sondern in einer normalen Klinik mit Station einer Geburtshilfe! Die ganze Station war komplett anders als ein Klinikum. Also wärmer und nicht so steril eingerichtet. War ja mein Wunsch dort zu entbinden. Ich hätte gerne in einem Geburtshaus entbunden, aber das war leider zu weit weg, also hab ich mich dann auf die Geburtshilfe in einer Klinik eingelassen. (Zu meinem Glück was den KS anging).

Nun und dieser Arzt sagte schon immer, dass diese Geburtshilfe eben auf die Wünsche der Frau eingeht und uns das Tempo und die Entscheidungen (so weit es möglich ist) überlässt. Naja und da ich das sagte, sagte er nur "ok, das müssen wir akzeptieren. Aber Sie haben morgen ET. Wenn es nun doch am Wochenende los geht, dann könnte es evtl. passen. Falls er in einer Woche noch nicht da ist, MÜSSEN wir einen Kaiserschnitt machen. Es ist Ihre Entscheidung was Sie machen wollen. Fahren Sie erstmal nach hause und überlegen sich ob sie noch warten wollen oder ob Sie lieber einen Kaiserschnitt wollen. Den könnten wir Montag um 9 Uhr machen. Da habe ich einen freien Termin."

Ich habe mich dann zu hause entschieden, wenn Liam sich an diesem WE nicht auf den Weg macht den Termin Montag zum KS wahrzunehmen!

Nun ja, er hat es sich anders überlegt und kam dann doch früher, nur war dieser Arzt, den ich wollte nicht mehr da, da es ja WE war. Und somit musste ich dann zu ner total bescheuerten Ärztin, die mich so angemacht hat und null Ahnung von meiner "Vorgeschichte" hatte.

Die Olle kam am nächsten Tag nochmal zu mir (also einen Tag nach dem KS) und meinte "so zickig sind Sie ja gar nicht wie Sie gestern waren. Sie sind ja eigentlich ne ganz Liebe!" #schock Krass dachte ich nur und fragte sie nur: "warum zickig? Wie würden Sie denn in meiner Situation reagieren, wenn Sie voller Schmerzen da liegen und man sich dann so einen Satz von einer Ärztin anhören muss, die Sie nicht mal kennt?"
Da hat sie sich dann sogar entschuldigt. #klatsch