Stillmamas mit Szintigrafie! Wie wars bei euch?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von steffi7j 15.11.10 - 21:23 Uhr

Hallo!

Nun ist es soweit, eigentlich wollte ich ja abstillen, aber es kommt alles anders. Wir hatten unseren Sohn schon soweit, daß er nur noch selten am Tag gestillt wurde, den Rest bekam er Brei und wir versuchten es mit Becher und Flasche. Leider hat es ihn am Freitag mit Fieber erwischt und er nahm weder Brei noch nuckelte er an Flaschen. Nur noch ich war aktuell!!! Tja morgen ist nun die Szintigrafie und ich darf ihn dann nicht stillen-das tut mir im Herzen weh! Absagen mag ich nicht nochmal, es geht mir nicht besonders gut.

So und nun ist es so, daß die damals am Telefon meinten, ich darf 48 h nicht stillen. Das geht aber absolut nicht! Kann vielleicht höchstens 24 h überbrücken und das auch noch mit Geschrei ohne Ende. Ich dachte immer, 24 h reichen. Mache mir echt Sorgen! Der Tag wird eh der Horror und die Nacht erst-oh Mann! Ob ich die minimalste Dosis verlangen kann?

LG Steffi mit Samira (7), Marian (5) und Emilian (fast 8 Monate)

Beitrag von anarchie 15.11.10 - 21:54 Uhr

Hallo!

Das ist Unsinn!!!!!

bestehe darauf, dass der Arzt die Minimaldosis nutzt UND bei der Embryotox anruft!

das ist dein gutes Recht - und das deines Stillkindes!

Es ist VÖLLIG ausreichend am Tag der Untersuchung nicht zu stillen.

Ich persönlich würde direkt vorher stillen und dann nachts wieder.
Mensch, die Strahlenbelastung bei nem Amerika-Flug wäre größer!
Sicher ist es nicht ideal, aber so arg nun auch wieder nicht!

lg

melanie und die 4 (Ex-)Stillkinder

Beitrag von steffi7j 16.11.10 - 07:26 Uhr

Hallo Melanie!

Sag mal, hast du deinen Jüngsten nicht letztens noch vollgestillt? Jetzt nicht mehr?

LG Steffi

Beitrag von anarchie 16.11.10 - 07:59 Uhr

doch, im Grunde schon...seit 2 Tagen isst er allerdings mal nen haps Banana, Apfel und co...

Beitrag von steffi7j 16.11.10 - 11:44 Uhr

Hallo!

Nun denn ich habe die Szintigrafie hinter mir. Mir blutet das Herz wegen meines Söhnchens. Habe mir auch die geringste Dosis spritzen lassen.
Zumindest meinte sie, daß sie das geringste genommen hat, was geht. Ich dürfe aber trotzdem 48 h nicht stillen-das wäre bei Ihnen so. Komischerweise hat sie als ich reinkam zu mir gesagt, daß ich schon wüßte, daß ich 24 h nicht stillen darf?

Mmh...wieso kommen die dann auf 48h? Wenn was passieren würde, würden sie keine Verantwortung übernehmen. Ich habe dann gesagt, daß ich nicht verstehe, warum nicht mal jemand bei embryotox anruft. Darauf sind die nicht mal eingegangen. Habe nun ein ganz schlechtes Gewissen. Der Bub kriegt ja wegen einer MOE auch ein AB. Ich habe nun schon fast einen Liter getrunken. Wieviel sollte ich denn trinken, damit der Mist so schnell wie möglich wieder rausgeht? Und viel Bewegung meinte meine Mami.

LG Steffi

Beitrag von anarchie 16.11.10 - 11:53 Uhr

#liebdrueck

Trinken soviel wie möglich, gern 3-4 L übern Tag.

Die 48 Std. sind zur Absicherung, dass ihnen keiner was kann...400% Sicherheit;-)

Wie gesagt, ICH würde heute Nacht wieder stillen..
Die Belastung ist nicht mehr als ein Langstreckenflug - und da hättest du doch auch keine Sorge.
Zudem ist dein Kind ja kein Winzling mehr.

Wieviel wurde dir gespritzt?

LG

Beitrag von steffi7j 16.11.10 - 12:25 Uhr

Hallo!

Das weiß ich leider nicht, habs dann bei der Aufregung voll vergessen. Ich fragte zwar was wegen der Dosis (kann mich nicht mehr so sehr an den Wortlaut erinnern), aber sie meinte, sie hätte das geringsmöglichste genommen, was an Dosis möglich ist.

Naja das nächste Problem ist ja, ich muß operiert werden, da es eine große knotige vernarbte Struma ist. Ich fragte wegen Krebs, weil ich davor wie jeder andere ja auch, Angst habe. Der Arzt meinte daraufhin, nein das muß ich jetzt nicht haben, denn das sei wohl mal eher vorgekommen, wenn sie junge Patientinnen hatten, die sehr kleine Knoten haben. Bei so einem großen Knoten war das nicht der Fall. 100 %ig könnte man es zwar nie ausschließen und man muß das zusammen mit den Blutwerten und der Sono sehen. Die war laut meiner Ärztin in Ordnung, eben nur Mischgewebe, keine Knoten, Bösartigkeit nicht vorhanden, keine Über und keine Unterfunktion. Und die Blutwerte waren wohl auch top. Aber es wurde halt gesagt, daß es sein kann, daß ein Knoten mehr Hormone ausschüttet und er möchte es auch deshalb, weil ich dann endlich wieder zur Ruhe käme. Das Ding wächst ja auch weiter.

Nun denn am Montag habe ich einen Termin bei meiner Ärztin und dann hole ich mir einen Termin für die OP, daß alles so schnell wie möglich gemacht wird, denn diese Unruhezustände sind grausam! Außerdem schmerzt der Hals-logisch, der Knoten drückt auf Kehlkopf, Entündungswerte erhöht, Schilddrüse wird entzündet sein.

Aber wenn alles gut geht, darf ich ja stillen, sobald die Narkose nachgelassen hat und ich mich wohl fühle. Nur wie wird das wohl sein, wenn doch Krebs festgestellt wird? Mach mir da sehr gedanken und habe große Angst! Geht dann die ganze Schilddrüse raus?

LG Steffi

Beitrag von anarchie 16.11.10 - 15:33 Uhr

Damitr habe ich keinerlei Erfahrung...


aber es wird sicher alles gut sein, ich weiss auch nur, das smeisst die kleinen knoten, die fiesen sind..

ich drück alle daumen gaaaaaaaanz fest!#liebdrueck

Beitrag von anarchie 15.11.10 - 22:07 Uhr

ich nochmal:

Zitat:
Um ganz sicherzugehen, dass der Dosisgrenzwert von 1 mSv für das Kind unterschritten wird, werden bei der Untersuchung der Schilddrüse Wartezeiten von 6 bis 18 Stunden empfohlen (Walker & Jarrit 1994). Ein Abstillen vor der Untersuchung ist keineswegs erforderlich.
(Quelle: http://www.rund-ums-baby.de/med_schw...ag.htm?id=1929)

Hilft dir das?

Lass dir genau vorrechnen, wieviel injiziert wird und wieviel dein Kind abbekommen darf, ausrechnen kannst dann ja selber, die halbwertzeit liegt bei 6 Stunden(kann man noch beschleunigen durch viel trinken, wird auch durch Harn ausgeschieden).