Frühchen 27. SSW, heute 4, Dauerinffekte - was soll ich tun?

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von strampelhoesschen 16.11.10 - 10:56 Uhr

Meine Tochter ist jetzt 4 Jahre alt. Kam in der 27. SSW, 600 g, hatte die NEC und ihr wurden 2 cm Darm entnommen. Sie ist eigentlich bis auf ein paar Tage im Jahr Krank und eine sehr schlechte Esserin.
Heute 93 cm, 11,8 KG.
Derzeit hat sie eine Reaktivierung von Pfeifferischer Drüsenkrankheit und einen Esienmangel, den ich seit ca. 1,5 Wochen mit Eisentropfen behandle.
Sie ist jetzt fast 2 Monate krank und wird einfach nicht mehr fit. Sie ist dauernd Müde und hat seit ein paar Tagen auch Bauchschmerzen und Beinschmerzen.

Ich habe das Gefühl, daß außer Eisen auch ein anderer Mangel sein könnte oder ingendetwas mit Ihrem Immunsystem nicht stimmt.

Leider hatte ich mit der Kinderärztin nicht so gute Erfahrungen gemacht, da Sie immer so lange abwatet, bis nix mehr geht. - Erst dann wird mehr oder weniger wiederwillig kontrolliert oder nachgeguckt. Meist bewahrheitet sich dann daß wieder ein heftiger Infekt vorliegt oder der Eisenmangel, den sie ohne meine Aufforderung zu kontrollieren nie überprüft hätte.

Ich bin keine Ärztin, deshalb wäre ich froh, wenn ich wüßte wo und wie meine Tochter gut kontrolliert werden würde. Blutwerte etc.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Neuer Kinderarzt oder mal in die Ambulanz einer Klinik mit Ihr?

Vielen Dank an Euch!!!#winke

Beitrag von muckel82 16.11.10 - 11:17 Uhr

Hallo

das ist ja nicht so schön. Habt ihr mal die Schilddrüse untersuchen lassen? Habe jetzt desöfteren gehört das die bei Kinder auch schon Probleme macht. Haben es gerade im Bekanntenkreis und das Kind war auch immer krank, müde, schlapp und sehr weinerlich.

Alles Gute für euch

lg Muckel82

Beitrag von einfachich77 16.11.10 - 11:48 Uhr

Hallo,

mein Sohn war zwar kein Frühchen, aber auch wir kannten uns bis zum 3. Lebensjahr mit Dauerinfekten ziemlich gut aus. Wir hatten aber immer ein Spitzenärztin, die bei jedem Infekt sofort reagiert hat.

Also ich rate dir DRINGEND zu einem Arztwechsel. Denn ich finde, gerade der Kinderarzt gehört zu den Ärzten, zu denen man absolutes Vertrauen haben sollte und das wirst Du nicht bekommen, wenn er Deine Kleine nur im absoluten Notfall behandelt. Er sollte Ansprechpartner für jedes noch so kleine Problem sein und sich jederzeit Zeit für Dich und Deine Probleme und noch mehr Zeit für die Probleme Deiner Tochter nehmen.

LG und viel Glück

einfachich77

Beitrag von ekieh1977 16.11.10 - 15:17 Uhr

Huhu!

Ich würde an Deiner Stelle auch versuchen den Arzt zu wechseln. In der Ambulanz sollte man meiner Meinung nach in einem akuten Notfall vorstellig werden, denn dazu ist die Ambulanz da.

Ich habe zwar kein Frühchen, aber unsere Tochter war ein "Dauerkrank Kandidat", dazu immer zu klein und zu leicht. Unsere Kinderärztin hat das alles genau beobachtet und uns dann wegen ihrem Minderwuchs vor knapp einem Jahr zu einem Spezialisten überwiesen mit dem sie eng zusammenarbeitet. Alle Ergebnisse vom Endokrinologen liegen unserer Ärztin vor. Sie weiß immer über alle Dinge bei meinen Kindern Bescheid. Kontrolliert von sich aus bei Auffälligkeiten die Blutwerte etc. Also ich bin mit unsere KiÄ super zufrieden. Und ich bin dort noch nie "widerwillig" behandelt worden, selbst wenn sich meine Befürchtungen als harmloser Infekt erwiesen. Ich bin phasenweise alle paar Tage mit einem meiner Kinder da gewesen und hatte nie das Gefühl dass die dachten "och nee die schon wieder"...

LG
Heike









Beitrag von ronjaleonie 16.11.10 - 15:37 Uhr

Hallo!

Gibr es bei euch KiÄ mit Frühgeborerenerfahrung? So einen würde ich nehmen.

Svenja hat aufgrund ihrer Frühgeburt eine Immunschwäche, die sich aber im Kindergartenalter verwachsen sollte, und so war es auch bei ihr.

Ansonsten belese dich mal hiermit
http://symbiopharm.de/de/produkte/symbioflor-1.html

Damit hatten wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir hatten Symbiolact comp, Symbioflor 1 und 2 genommen und ihr Immunsystem damit erheblich steigern können.

VG
Nicole

Beitrag von strampelhoesschen 16.11.10 - 16:35 Uhr

Ich danke euch für die vielen Kommentare!!!#liebdrueck

Ich habe einen Termin für einen anderen KiA ausgemacht.
Auch die Seite von dem Simbiflor war gut. - Das werde ich dann auch beim neuen KiA ansprechen.

Vielen Dank

#winke

Beitrag von fruehchenomi 16.11.10 - 17:42 Uhr

Mit 4 Jahren muss ein Kind nicht mehr zwangsläufig bei einem Kinderarzt sein sondern könnte auch zum Hausarzt wechseln, wenn Du einen guten hast, der auch die U-Untersuchungen macht usw.
Meine Tochter ist mit meiner Enkelin auch gewechselt, die stundenlangen Wartezeiten mit vielen kranken Kindern im Wartezimmer und die manchmal sehr zögerlichen Verschreibungen haben sie auch genervt.
Unsere Hausärztin ist frisch ausgebildet, geht ständig auf Fortbildungen und klein Leonie LIEBT sie ! Sie ist überaus sorgfältig im Umgang mit Kindern, hat sich die gesamte Vorgeschichte von Leonie geben lassen - und dort bleibt meine Tochter nun.
Blutbild usw sollte von Deinem Kind sicher gemacht werden. Ambulanz einer Klinik ist auch oft Fließbandabfertigung, da lieber ein sorgfältiger anderer Arzt.
LG Moni

Beitrag von spyro82 17.11.10 - 08:44 Uhr

Geh doch mit ihr mal stationär in die Klinik und lass das mal alles checken!!!#schwitz


glg Sandra mit Pepe,Enie & Nike