Überlegungen Hochzeit, etc. wegen Steuerklasse, Elterngeld, usw.

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von tortenliesel 16.11.10 - 13:39 Uhr

Hallo,

also, mein Partner und ich würden gerne heiraten. Wenn wir uns das finanziell leisten können. Ich bin mit unserem Kind schwanger und entbinde in den nächsten Tagen. Hier gibt es viele Fallstricke, die gut überlegt sein wollen:

1. Mein Partner würde dann vorläufig in LSK III wechseln, hat aber kein besonders gutes Gehalt (LSK I ca. 1400,00 € LSK III etwa 1650,00 € netto) als Installateur. Ich beziehe bis Dezember 2011 Elterngeld - Stichwort: Progression, das EG wird ja nur bei einer Eheschließung zu einer Erhöhung der Besteuerung seines Einkommens führen = hier rechne ich mit etwa Steuerrückzahlung bis zur Höhe eines EG-Betrages: ca. 800,00 €.

2. Ich beziehe für meine erste Tochter Unterhaltsvorschuss, dieser fällt ja dann ebenfalls weg (133,00 €). Bleibt nur die Hoffnung, dass die Vollstreckung des Unterhalts bald mal anläuft (241,00 € gesamt), ansonsten jährlicher "Verlust": 1598,00 €

Zudem kann mein Lebensgefährte ja monatlich 300,00 € an fiktiver Unterhaltsleistung für mich geltend machen, solange ich in Elternzeit bin, oder? Gilt das aber auch, wenn wir verheiratet sind? Ich denke nicht: hier der Verlust: geschätzte 1000,00 € netto.

macht zusammen: ca. 3400,00 €, wenn mein Ex es nicht für nötig findet, für seine Tochter Unterhalt zu zahlen.

Dagegen steht als unbezahlbar: Mit dem Mann meiner Träume verheiratet sein... Der uns schlussendlich fehlende Betrag würde uns allerdings doch ziemlich weh tun.

Habe ich hier was übersehen? Was sagt Ihr dazu?

LG, Sandra

Beitrag von nakiki 16.11.10 - 14:05 Uhr

Hallo!

Etwas übersehen hast du meiner Meinung nach nicht.
Dein Lebensgefährte könnte sogar mehr Unterhaltsleistung geltend machen. Jedoch denke ich, dass in seinem Fall die Opferfreigrenze zum tragen kommt.

Ich würde jetzt nicht aus finanziellen Gründen heiraten, denn es könnte wirklich so sein, dass ihr schlechter dasteht, dadurch dass der UHV wegfällt.

Gruß nakiki

Beitrag von vwpassat 16.11.10 - 17:21 Uhr

Ihr kommt nicht besser weg nach der Heirat.

Beitrag von gh1954 16.11.10 - 22:05 Uhr

Vor drei Monaten hast du geschrieben, dass dein Partner 2400 Euro netto verdient... #kratz

Hat er die Stelle gewechselt??

Beitrag von tortenliesel 16.11.10 - 23:37 Uhr

Ja, hat er... er hatte doch noch in der Fa. seines Schwiegervaters gearbeitet. Das war nicht zum aushalten. Zum Glück hat er nach seinen zwei Monaten Elternzeit sofort was neues, wenn auch schlechter bezahlt. Naja, ich gehe ja auch in absehbarer Zeit wieder arbeiten.

LG, Sandra

Beitrag von gh1954 16.11.10 - 23:44 Uhr

Dann hat sich das mit dem Hausbau sicher erledigt...

Beitrag von tortenliesel 17.11.10 - 10:54 Uhr

ja, klar, aber sowas von. haben jetzt erstmal eine preisgünstigere Wohnung zum 01.02.11 gemietet! Also, du scheinst ja ne Meinung zu haben... sowas vesrteht sich ja von selber!

LG, Sandra

Beitrag von gh1954 17.11.10 - 11:42 Uhr

WO habe ich eine Meinung geäußert?