Frage an Hundebesitzer mit Kind

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von heson 16.11.10 - 16:04 Uhr

Hallo, ihr Lieben!

Wir würden uns gerne einen Hund kaufen. Wir haben einen Sohn (5) und bekommen im März eine Tochter. Mein Mann hatte früher auch einen Hund. Ich hatte noch nie einen Hund. Ich habe mir aber immer einen gewünscht. Bisher stimmte aber immer irgendwas nicht. Entweder zu kleine Wohnung, keinen Partner, Ganztags-Job... Und ich denke, der Zeitpunkt ist ok jetzt, denn ich gehe nur noch bis 30.12. arbeiten und hätte dann auch reichlich Zeit, mich mit dem Hund zu beschäftigen, ihn zu erziehen und für ihn da zu sein. Kann den Umgang meinem Sohn mit dem Hund "beibringen" und ich soll mich auch - trotzt Schwangerschaft - viel bewegen, da ich Diabetis habe.

Nun wollte ich mal fragen, ob hier jemand Tipps hat für mich. Ob ihr es für völlig irre haltet, sich in dieser Situation einen Hund zu kaufen oder ob es euch auch so gegangen ist. Ich bin mir natürlich der Tragweite und Verantwortung bewußt, und möchte nichts falsch machen und auch nichts vergessen.

Ganz lieben Dank! #hund

Beitrag von cherymuffin80 16.11.10 - 16:17 Uhr

Hallo,

ja, ich halte dich für völlig Irre :-p

Der Hund (ich nehme an ein Welpe?) würde also im Januar einziehen können wie ich lese? Dann glaubst du einen Welpen der dann 5-6 Monate alt ist wenn im März das nächste Kind kommt soweit erzogen zu haben um das locker zu wuppen?

Vergiss es! Grad in dem Alter sind Hunde erziehungstechnisch sehr arbeitsintensiev und wollen auch gefördert und gefordert werden.

Sicher ist es schön wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, aber in deinem Fall würde ich da warten bis Kind Nr. 2 aus dem allergröbsten raus ist.

Außerdem musst du halt auch mit Voraussicht auf die nächsten 10-15 Jahre gucken, gehst du auch irgendwann wieder arbeiten, wie erdet ihr dem Hund dann gerecht usw.

Und ich würde auch bei beiden Kindern vor dem Anschaffen Allergien abklären lassen.

Ich habe meinen letzten Hund vor 2 Jahren einschläfern lassen müssen und hätte auch gern einen neuen gehabt, aber ich bin dann schwanger geworden und ich habe bewusst heute noch keinen neuen Hund auch wenn ich gern wollte, denn ich weiß das mir ein Hund und meine wuselige Tochter zuviel wären ;-)

LG

Beitrag von dominiksmami 16.11.10 - 16:22 Uhr

so sehe ich das auch!

Beitrag von aussiegirl600 16.11.10 - 16:49 Uhr

Ich stimme zu.

Eine Option wäre zB nach der Geburt des zweiten Kindes ein bisschen zu warten, zumindest ein halbes Jahr bis sich alles eingespielt hat und DANN einen erwachsenen Hund, der zumindest schon Basiserziehung genossen hat zu holen.

Dann sparst du dir das Stubenreinheitstraining, das mit Welpe zu 2 kleinen Kindern reichlich kompliziert ist. Wenn der Hund schon leinenführig ist, kann er auch problemlos bei Kinderwagentouren mit. Bei einem erwachsenen Hund ist auch schon klar wieviel Auslastung benötigt wird. Das ist ja nunmal nicht nur von der Rasse, sondern auch vom einzelnen Hund abhängig.

Außerdem solltet ihr tatsächlich die Allergiefrage klären.

2 kleine Kinder plus Welpe OHNE Hundeerfahrung ist zwar möglich - andere haben es auch geschafft - aber man muss sich das Leben ja nicht unnötig schwer machen.

Beitrag von sparrow1967 16.11.10 - 18:20 Uhr

Ich stimme dir voll und ganz zu!

sparrow

Beitrag von minimal2006 16.11.10 - 17:05 Uhr

Hallo

Hm.. also ich finde das schon heftig.
Weiß ja nicht, für welche Rasse du dich interessierst; aber dein Vorhaben ist gewiss Stress pur!

Natürlich kannst du einen Welpen binnen sehr kurzer Zeit stubenrein bekommen. Aber die Erziehung hört mit der Stubenreinheit nicht auf!

Wir haben auch Hunde und Kinder.
Aber als meine Tochter noch ein Baby war, hätte ich mir keinen Welpen ins Haus geholt!

Unsere Kinder sind 12, neun und drei Jahre alt.
Unsere Parson Hündin Happy ist 16 Mon. alt und Mini, ebenfalls eine PRT Hündin ist sieben Mon. alt.
Ich muss täglich mit Mini arbeiten. Und dazu gehe ich nochmals seperat mit ihr raus (ohne Happy und ohne Kinder).

Denke dir, das Baby ist da, es schläft und der Hund muss raus.
Oder du bist das Baby am füttern und der Hund muss gerade in diesem Moment!?

Wenn du unbedingt einen Hund möchtest, dann eher ein Junghund, der schon eine Erziehung genossen hat und dir nicht mehr ganz so viel Arbeit bereitet..

LG minimal

Beitrag von minimoeller 16.11.10 - 18:21 Uhr

Hallo!

Schön, dass Du Dir Gedanken machst! :-)

Ich persönlich würde Dir abraten, JETZT einen Hund anzuschaffen.

Du wirst mit Deinem Baby ersteinmal völlig ausgelastet sein. Ein Welpe wäre also völlig utopisch, da er ebenfalls ein Baby ist und sehr viel Zeit beansprucht. Glaub mir, das macht man nicht so nebenbei!

Unsere Hündin kam Anfang des Jahres auch mit 9 Wochen zu uns und sie war auch ein lang gehegter Traum und Wunsch von mir. Aber diese Welpenzeit hat es wirklich in sich! So ein kleiner Hund beansprucht Deine komplette Aufmerksamkeit und die wirst Du ihm mit Baby schlecht geben können.

Auch ein ältere Hund muss dreimal täglich für insgesamt 1,5 bis 2 Std. Gassi gehen. Ggf. ist eine Hundeschule nötig. Kannst Du das mit Baby leisten?

Warte doch noch so lange, bis der/die Kleinste im Kiga ist. Dann hast Du etwas mehr Luft und kannst Dich der Erziehung Deines "dritten Kindes" witmen. Dann kannst Du allen gerecht werden und keiner kommt zu kurz.

LG

Beitrag von sacoma 16.11.10 - 18:32 Uhr

Hallo,

ich würde dir auch davon sehr dringend abraten. Ein Welpe ist nicht zu unterschätzen, muss ständig vor die Tür und braucht viel Zuwendung und Erziehung - das packt man nicht mit einem Säugling... Das ist einfach der falsche Zeitpunkt.

Welpen sind anstrengend, brauchen viel Beschäftigung sonst machen die nur Blödsinn. Du solltest die Anschaffung auf einen späteren Zeitpunkt verlegen, das Leben mit einem kleinen Kind und einem Neugeborenen ist sehr anstrengend und verlangt viel Kraft, dann noch einen Hund ist echt heftig.

Unsere Tochter ist 6, ich bin im 7. Monat schwanger und wir haben 2 Hunde, dass kann manchmal ganz schön anstrengend sein, gerade das Gassi gehen, da wir zwei Jagdhunde haben und die schon ein paar Km am Tag zurücklegen wollen

LG sacoma

Beitrag von emotional-heaven 16.11.10 - 18:37 Uhr

Ich würde dir auch abraten und kann auch aus Erfahrung sprechen.

Ich habe eine 5 jährige Tocher und einen Sohn 1 Jahr und 9 Monate.

Meine Bella (Goldie) ist 6 Monate..Also war mein kleiner Sohn 1 Jahr und 3 Monate als sie einzog...

Ich sag dir es war Stress pur. Nebenbei gehe ich noch arbeiten.

Bella ist zwar jetzt stubenrein und soweit recht gut erzogen aber sie kommt langsam in die Pubertät, hört schlecht macht was sie will und kaut alles an was sie in die Leftzen bekommt..

Überleg es dir gut..ich lieb meine Bella aber manchmal könnt ich ihr den Hals umdrehen#schein

Es ist anstrengend glaub mir..

warte noch ein Weilchen bis der der Nachwuchs so 2-3 Jahre ist, dann kann man immer noch über einen Vierbeiner nachdenken.

LG Heaven

Beitrag von cocopet 16.11.10 - 20:01 Uhr

Hallo,

ich bin so eine Irre. Wir haben uns jetzt, nur wenige Monate vor der Entbindung unserer ersten Tochter, eine Hündin aus dem Tierheim geholt.

Der Unterschied:
- sie ist erwachsen, stubenrein, lieb ... braucht nur noch weitere Erziehung
- es ist dann nur 1 Kind im Haushalt

Kann sein, dass es total in Stress ausartet, aber bis jetzt gibt es keine Anzeichen dafür. Ich werde definitiv die erste Zeit mit Baby nicht berufstätig sein... Kind und Hund ist - auch beim erwachsenen Tier - genug zu tun jeden Tag!
Interessanterweise ist die Reaktion von Nicht-Hundemenschen immer geschockt, von Hundebesitzern, Tierärzten etc. ganz positiv, dass wir das so gemacht haben. (Die Wissen ja, wie viel Arbeit & Probleme das tatsächlich ist.)
Eine Bekannte, die ihren Hund erst später geholt hat, als die Kinder schon aus dem Gröbsten raus waren, sagte: Hätte ich gewusst, wie das ist, hätte ich den Hund schon früher geholt!

Ich möchte aber gleich mal dazu sagen:
Wir haben uns die Hündin sehr genau ausgesucht.
Sie hat keinen Psychoschaden, keine Krankheiten, keine sozialen Probleme.
Wir haben uns sowohl sie als auch das Tierheim genau angesehen.
(Warum sie je im Tierheim abgegeben wurde, das hat mich sogar gestern die Tierärztin gefragt.)

Einen Welpe hätte ich mir nicht geholt, aus den Gründen, die die anderen aufführen - es wäre wie ein Baby, nachts alle 2 Stunden raus, etc.

Also, noch ist das Baby nicht da, deswegen kann meine Stimme auch nur halb zählen, aber dies mal als anderes Posting als die anderen...

Trotzdem würde ich immer sagen: Überlege es Dir sehr gut und warte lieber zu lange als Dir zuviel aufzuhalsen.
#winke

Beitrag von melcha 16.11.10 - 20:31 Uhr

Hallo Heson!

Ich möchte dir auch mal meine Meinung sagen.

Wir haben eine 5 1/2 Monate alte Tochter und eine 5 1/2 Monate alte Hündin. Wir haben sie mit 3 Monaten aus dem Tierheim geholt. (Dackelmischling)

Ich muss dazu sagen das unsere Tochter wirklich sehr pflegeleicht ist. Trotzallem war die Anfangszeit sehr stressig da Kessy auch noch nicht stubenrein war. Aber mittlerweile hat sich alles gut eingespielt und wir haben einen Rythmus gefunden.

Dennoch möchte ich dir raten zu warten bis euer Kind da ist und du weißt ob du überhaupt noch die Zeit für einen Hund hast.

Uns tut der Hund gut, denn wir sind nun bei Wind und Wetter auch mit der Kleinen draußen.

Viel Erfolg bei eurer Entscheidung.

Liebe Grüße Melcha

Beitrag von litalia 16.11.10 - 20:50 Uhr

du musst dir eben bewusst sein dass du dann zwillinge bekommst NUR mit dem unterschied das zwei menschliche zwillinge einfacher wären denn da muss keiner alle 2 stunden nach draussen während das andere baby schreit, da muss einer von beiden nicht konsequent erzogen werden sondern zwei menschenbabys müssen vorwiegend erstmal liebevoll versorgt werden. bei hunden ist das anders ;-)

welpe und baby passt meiner meinung nach nicht. lieber beides hintereinander :-)

Beitrag von julianstantchen 17.11.10 - 09:42 Uhr

Hallo,

ehrlich? Ich würde warten. Du schreibst ja selber, dass du dich wegen Diabetis viel bewegen musst usw. und wer weiß, was in der SS noch kommt.
Positives Denken ist ok aber die Geburt ist ja eh schon im März, dann steppt der Bär sowieso ein wenig und ich würde mich erstmal mit der neuen Situation beschäftigen. Wenn das alles klappt, kannst du deine Gedanken noch immer weiterverfolgen.

Soll es denn ein Welpe sein oder ein ausgewachsener Hund?

Also ich würde es ehrlich gesagt nicht tun.

LG

Beitrag von binecz 17.11.10 - 11:59 Uhr

Super das du dir Gedanken machst!

Wir haben unseren Hund seit einem Jahr und einem Monat. Damals war ich noch nicht schwanger. Mittlerweile wird meine Tochter 14 Wochen alt am Wochenende und ich kann dir folgendes berichten:

Unser Hund (KEIN Welpe, und aus dem gröbsten raus) kommt in vielen Lebenslagen zu kurz. Es tut mir wahnsinnig leid für ihn. Und das obwohl mein Mann Elternzeit hat. Früher sind wir jeden Nachmittag 2Std. mit ihm rausgegangen, das ist jetzt mir der Kleinen kaum zu schaffen. Wenn ich vom Büro komme geht mein Mann zwar mit Yannik raus, aber höchstens ne Std. denn ich muss ja auch noch einige Dinge mit ihm besprechen und gehe zur Zeit mit meiner Tochter um 21h ins Bett weil ich einfach kaputt bin (voll stillen und arbeiten zehrt!).
An manchen Tagen schaffe ich es grad mal 10Min mit dem Kleinen zu kuscheln, eine Runde zu klickern und den obligatorischen Abendspaziergang von 30Min vor dem zu Bett gehen.
Yannik war früher ca 4Std am Tag draußen mit uns, jetzt sind es manchmal sogar nur ca 2Std. (morgens 15, Mittags 45Std., nachmittag 30, Abends 30) Er tut mir echt leid. Wir geben unser Bestes und die Zeiten werden auch wieder besser für ihn, das weiß ich schon, aber nochmal würde ich ihm das nicht antun wollen.
Daher würde ich euch wirklich raten erstmal auf den Vierbeiner zu verzichten und mich ganz auf den menschlichen Zuwachs konzentrieren.

Beitrag von janimausi 17.11.10 - 13:40 Uhr

Ich muss sagen, cih seh das alles nicht so wie die Vorposter vor mir.
Als ich fünf war, durfte ich auch immer ne Runde mit dem Hund meiner Oma drehen, einmal um Block, und schön war die Sache, somit kann dann dein großer auch Verantwortung mit übernehmen und wir stolz wie bolle sein.

Aber einen Welpen würde ich mir in eurem Fall nicht anschaffen, was ich aber auch nciht als Problem sehe, denn es gibt so viele Leute, die ihre Tiere wieder abgeben, zum einen, weil sich Probleme aufgetan haben, die man vorher nicht absehen konnte (ich musste vor kurzem meinen Kater anch 6 Monaten abgeben, da er zum Schluss fast TÄGLICH ind Kinderbett gemacht hat) oder weil sie einfach die Verantwortung unterschätz haben.

Bei einem Hund und einem Baby und nem anderen Knirps an der Hand muss man einfach Diszipliniert sein und auch nach der Geburt gleich weiter machen wie davor.
Mir blieb damals auch nix anderes übrig.
Und es hat geklappt.

Eien große Runde am Abend oder Nachmittag, kann man auch als Familie zusammen machen, sprich Baby in den Wagen, den großen eingepackt, Mann an die Hand und Hund an die Leine und dann los...

Die Sapziergänge die mit einem Hund notwendig sind, die kann man auch wunderbar mit Baby machen.

Also überlegt es euch gut, denn es wird jede Menge Arbeit machen, aber wenn du sagst, dein Mann wollte schon immer wieder einen Hund haben und hatte früher auch schon welche, wird er ja ein wenig Erfahrung haben...

LG und viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung

Beitrag von sparrow1967 17.11.10 - 14:35 Uhr

>>Als ich fünf war, durfte ich auch immer ne Runde mit dem Hund meiner Oma drehen, einmal um Block, und schön war die Sache, somit kann dann dein großer auch Verantwortung mit übernehmen und wir stolz wie bolle sein.
<<

Sorry- aber ich lasse keinen 5Jährigen mit dem Hund alleine gehen.

>>Bei einem Hund und einem Baby und nem anderen Knirps an der Hand muss man einfach Diszipliniert sein und auch nach der Geburt gleich weiter machen wie davor. <<
Und genau das ist weder für Mutter noch fürs Baby gut. Wochenbett - schon mal gehört? Das hat nichts mit Disziplin zu tun, wenn man sofort nach der Geburt wieder lospowert.


sparrow

Beitrag von janimausi 17.11.10 - 19:42 Uhr

Oh und was sollen alle anderen machen, die allein stehend sind und ein baby bekommen, aber einen Hund haben, den für die nächsten Monate weggeben??

Sry, ich hab danach auch einfach weiter gemacht.
Und alle die sich gehen lassen und meinen, so lange man im Wochenbett ist, sollte man nur träge rum liegen ist Schwachsinn.

Und natürlich hat es was mit Disziplin zu tun, denn ob ich mich gehenlasse und n faulen mache oder ob ich raus gehe, mit dem Hund spaziere ist meine Entscheidung, und jetzt bitte nicht mit kommen, aber wenn das Baby so wenig schläft...

Ich hab selber auch ein Kind, war als er ein Baby war mit ihm allein, und hatte ein Hund.
Mein Kind war ein Schreibaby und ich habs auch alles hinbekommen.

Deswegen, ich hab es bei so super vielen erlebt, die mit mir schwanger waren und danach nach ner halben Stunde spazieren schon wieder tod müde waren obwohl die Babys echt viel geschlafen haben, und nach hause wollten, wieder auf die Couch...

Ich bin der festen Überzeugung, es hat einfach nur was mit Disziplin zu tun, seinen Hintern auch mit Baby weiter zu bewegen.

Beitrag von sparrow1967 18.11.10 - 11:47 Uhr

oh oh...ich glaube, du hast wenig Ahnung vom Körper der Frau und eine ungesunde Einstellung.

Keine Frau liegt FAUL rum, wenn sie sich im Wochenbett schont.

Die Quittung fürs Nicht-schonen bekommt man später...glaubs mir.

Beitrag von dominiksmami 18.11.10 - 12:35 Uhr

ich fürchte da redest du vor eine Wand.

Hach, lass doch...sind wir halt alle faul *lach*


Später sind wir dann fleissiger, wenn die heute nicht faulen ihre Nachwirkungen auskurieren müssen.

lg

Andrea

Beitrag von sparrow1967 19.11.10 - 18:25 Uhr

Ja- das denke ich auch....
ich war gerne faul ;-)


lg
sparrow

Beitrag von ciara_78 17.11.10 - 17:21 Uhr

Hallo

Wir haben einen Malinois aus dem Tierheim bei uns aufgenommen, als unsere Zwillinge 16 Monate alt waren. Der Mali war da 8 Monate alt.

Das mit dem Stubenrein war innerhalb kürzester Zeit erledigt. An der Erziehung sind wir noch dran...

Ja, manchmal ist es Stress, wenn man mit dem Hund raus muss, die Kinder bocken, man beide Kinder fertig machen muss und selber eigentlich keine Lust hat, aber dann macht man alle fertig, geht raus und schon geht es einem deutlich besser. Egal ob bei schönem Wetter, oder bei Regen. Es gibt für alles die richtige Kleidung!! ;-)

Wir haben es noch nicht bereut, unseren Wuffi Ende April zu uns geholt zu haben. Er bereichert unser Leben immens, die Kinder lieben ihn und er liebt uns alle!! Jeden Samstag gehe ich mit ihm in die Hundeschule und habe so einen Ausgleich zu dem stressigen Alltag mit den Kindern.

Ich persönlich wüsste nicht, was gegen einen Hund spricht. Allerdings war ich nicht hochschwanger, als der Hund zu uns kam. Irgendwann möchte ich aber gern noch ein Baby und dann haben wir eine ähnliche Situation: zwei Kinder, Hund, fünf Katzen und (hoffentlich ein) Baby unterwegs. ;-)

Meine Cousine hat vor kurzem ihr zweites Kind bekommen und die haben ihren Hund schon lange vor dem ersten Kind gehabt und es trotzdem gewuppt. Es ist glaub alles eine Frage der Einstellung. Ein Hund kann auch damit leben, mal etwas weniger raus zu kommen. Man muss nicht jeden Tag voll Action haben. Wir haben mit unserem am Sonntag z.B. Mantrailing gemacht. Anschliessend war der zwei Tage platt. Es macht so Spass!!

Ich würde an eurer Stelle mal ins nächste und übernächste Tierheim gehen und mich beraten lassen. Ihr könnt sicher auch mit den Hunden dort spazieren gehen. Vielleicht ist euer (Traum-)hund da dabei... In der Regel schauen die schon, wo die Hunde hinkommen und ob es passt. Die Tiere sollen ja nicht ständig wieder zurück kommen und die Besitzer wechseln.

Schlussendlich muss es 'klick' machen. Bei uns war es so. Eigentlich wollten wir mit einem Hund nämlich noch warten, aber bei unserem Wuffel hat es 'klick' gemacht. Wir haben zwar noch zwei Monate überlegt, ob wir ihn wirklich nehmen sollen, aber eigentlich war die Entscheidung vom ersten Moment an gefallen.

Was du aber nicht vergessen darfst: Du musst deinem Sohn und dem Hund permanent auf die Finger/Pfoten schauen. Kinder versuchen es immer wieder mal, dem Hund z.B. am Schwanz zu ziehen, genauso wie ein Hund es vielleicht immer wieder mal versucht, sich an dem Spielzeug der Kinder zu vergreifen. Das dürfen beide nicht!! Jeder muss seine Grenzen kennen und immer wieder neu aufgezeigt bekommen. Das ist glaub der härteste Job dabei. Du musst immer Aufmerksam sein und wissen was um dich herum passiert. Das trainiert sich zwar mit der Zeit, ist aber anstrengend. Es macht aber auch einen heidenspass, mit einem Hund zu arbeiten, oder Hundesport zu machen. :-)

Überlegt euch genau was ihr wollt, was ihr könnt und was ihr bereit seid in den Hund zu investieren. Dann guckt, ob es etwas passendes für euch gibt.

LG, Ciara

Beitrag von twins 17.11.10 - 18:20 Uhr

Hi,
denke daran, was Du bei Wind und Wetter raus mußt, auch mit Babywagen und 5 jährigen, der vielleicht nicht sooo viel laufen will.

Vielleicht eher keinen Welpen? Wir haben einen 1,5 Jahre alten Airedale gekauft, direkt vom Züchter. Wir waren 2x dort, die waren 1x bei uns. Der Hund war super erzogen, hörte gut aufs Wort, etc.
Natürlich mußte ich dann noch 2 Kurse bei der Hundeschule machen um auch selber mit dem Hund zurrecht zu kommen.

Im Endeffekt muss ich sagen, das bei uns alles super geklappt hat. Unsere Zwillinge waren damals 2,5 Jahre alt.

Vielleicht reicht auch ein kleiner Hund, wo der Sohnemann mit ihm an der Leine gehen kann? So hast Du ein bißchen mehr Lust beim Spzierengehen und nicht noch die Leine in der Hand.

Gräüße
Lisa

Beitrag von anarchie 18.11.10 - 20:28 Uhr

Huhu!

Alsooooooo...
Als unsere Goldie-Dame starb, waren unsere Kinder knapp 4 und 2,5.
Das war im Sommer 2006.
Im Dez. entschieden wir uns für ein Goldie-Baby, dass am 04.01 einziehen sollte.
Zeitpunkt perfekt:
Kind ab Jan. im Kiga, ich zuhause..Zeit und Lust für Hunde-Baby!

Die Maus kam...und am 12.01 wusste ich, dass ich ungeplant ss war.
Ich rannte dann also in der 38.SSW noch durch den Wald für Dummy-Kurse etc...
Das war ok, aber zu anfang hatte ich arge Probleme, ganz unvermutet nach 2 traum-ss, ich musste liegen - und hier sass ein 3 Monate altes Hundebaby.
Zum Glück war sie nach wenigen Tagen stubenrein und es reichte ihr, alle 4 Stunden raus zu gehen..nachts hielt sie 9 Std aus...aber das ist einfach Glück gewesen...
das war SCH***E
Für uns alle.
Zum glück ging es mir bald besser...

Aber mit 3 Kindern, nach einer recht fiesen Geburt, war es auch kein Spaß...
Zur Geburt war die Hunde-Maus 10 Monate, mitten in der Pupertät...

ICH sage:
man kann das wuppen, mit guter Planung.
aber ideal ist es nicht und wenn ich vom Baby gewusst hätte, wäre noch kein Hund gekommen.

Und ich bezeichne mich mal als eine der Mütter, die ziemlich viel gut geregelt bekommen.;-)

lg

melanie mit kids(8,6,3,1), Pferd, hund und zwei langohren

Beitrag von sonnensternchen75 19.11.10 - 13:44 Uhr

Ich wollte Dir eine Pn schicken ,find aber nix?????

Schreib mich dann einfach mal an und ich schreib zurück!


Muß ja nicht jeder lesen ,Gelle?????????

Beitrag von moeriee 20.11.10 - 01:19 Uhr

Hallo! #winke

Ich muss den anderen hier leider Recht geben. Es gibt einige Punkte, die du überdenken solltest. Wir haben uns letztes Jahr einen kleinen Haviwelpen (14 Wochen alt) ins Haus geholt. Uns war bewusst, dass es viel Arbeit ist. Allerdings muss ich an dieser Stelle auch zugeben, dass uns nicht bewusst war, wie viel Arbeit es tatsächlich bedeutet. Der Kleine war natürlich NICHT stubenrein. Dass Havis eine schwache Blase haben und länger brauchen, um stubenrein zu werden, wussten wir schon. Aber was dann kam, das war echt der Hammer. Zunächst mussten wir alle 2 Stunden raus. Hört sich leicht an, nicht? Aber das Ganze war auch nachts der Fall. D.h. wir mussten uns zu Beginn den Wecker stellen. Timmy zeigte (noch) nicht an, dass er pieseln muss, und alle schlauen Tipps, die man so bekommt, halfen auch nichts. D.h. er drehte sich nicht im Kreis, wurde nicht unruhig o.ä. bevor er pieselte. Er lief ganz normal z.B. aus dem Wohnzimmer in die Küche, senkte kurzfristig seinen Popo und machte mir eine fette Lache ins Zimmer. #schwitz #putz Doch so viel Mühe ich mir auch gab, ich hatte das Gefühl, dass er immer 5 Minuten schneller war. Also reduzierten wir die "Wartezeit" auf 1 1/2 Stunden. Doch auch jetzt ging es ständig daneben. Am Ende waren wir dann soweit, dass wir alle 45 Minuten mit ihm rausmussten (nein, er hatte definitiv keine Blasenentzündung) und auf dem Höhepunkt seiner Pieselkarriere pinkelte er mir trotzdem 6 mal innerhalb von 3 Stunden ins Wohnzimmer. Abhilfe schaffte dann nur noch eine Trainer Disc. Bis der kleine Stinki wirklich richtig stubenrein war, dauerte es gute 3 Monate. In dieser Zeit bekam ich nur wenig Schlaf und hatte kaum Freizeit. Timmy musste pieseln und spazieren gehen (nein, beim Spazieren machte er nämlich auch nichts, da schnüffeln viel interessanter war). Er wollte spielen und war sehr wissbegierig. Wir trainierten in dieser Zeit superviele Tricks und er lernte sie wie im Flug. Dennoch wollte er beschäftigt werden. Er wurde öfter mal krank. So fing er sich eine fette Lungenentzündung ein und ich kümmerte mich fast ausschließlich um ihn. Dann mussten drei Milchzähne gezogen werden (OP unter Vollnarkose), usw. Alles in allem war die erste Zeit superanstrengend. Ich hatte mir nichts mehr gewünscht, als diesen kleinen Knirps. Aber als er dann da war, war ich mächtig überfordert, obwohl ich schon Hundeerfahrung hatte. In stillen Momenten fragte ich mich doch, ob wir wohl die richtige Entscheidung getroffen hatten. Aus heutiger Sicht weiß ich, dass es die richtige Wahl war und auch der Zeitpunkt war gut gewählt. Ich hatte nur noch zwei Prüfungssemester an der Uni und war durchgängig zuhause. ABER: Ich bin mir sicher, dass ich mich erschossen hätte, wenn wir dann noch ein Baby gehabt hätten. Eigentlich bin ich jemand, der sich viel zutraut und der seine Pläne dann auch knallhart durchzieht. Aber da wäre ich auf jeden Fall mehr als an meine Grenzen gekommen.

Auch ein Junghund macht Arbeit. Nicht selten kommt es vor, dass Hunde durch einen "Halterwechsel" wieder anfangen, in die Wohnung zu machen. Zudem heißt "erzogen" nicht gleich "erzogen". Das sollte dir bewusst sein.

Meine nächste Frage ich die: Du sagst zwar, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt wäre, aber was passiert, wenn deine Kinder etwas größer sind? Willst du dann wieder arbeiten gehen? Ich finde es nämlich stark bedenklich, dass man immer und immer wieder lesen muss, dass Familien ihre Hunde dann wieder abgeben, weil sie einfach nicht mehr in ihre Leben passen. Da könnte ich, ehrlich gesagt, k*tzen. Du wirst zwar jetzt wahrscheinlich sagen: "Wir haben uns das gut überlegt! Bei uns wird es anders sein!" Aber wie stellt ihr das sicher? Habt ihr nette Nachbarn, Familienmitglieder, Hundetagesstätten, etc. in der Nähe, wo ihr euren Hund in Notfällen mal abgeben könnt. Oder wo der Hund dann "geparkt" wird, während ihr beide arbeiten geht? Wenn ihr in den Urlaub fahrt?

Ich sage es nicht, um dich zu ärgern, sondern um einen unschuldigen Hund vor einem unglücklichen Schicksal zu bewahren. Deshalb: Überleg' es dir gut! Es ist eine Entscheidung, die du für viele Jahre fällst. Und es wird auf jeden Fall beinhart in der ersten Zeit!

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #hund Timmy, #hund Benji und #hund Nicky