Namensänderung*Sorry lang*

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von littelis23 16.11.10 - 18:18 Uhr

Hallo Ihr lieben

Ich versuche mich etwas kurz zu fassen-. Mein Sohn hat den Nachnamen des Vaters, weil er mir mehr oder weniger das blaue vom Himmel versprach. Wir haben uns getrennt als er 3.5 Jahre alt war nun wird er 5. Ich lebe in einer neuen Beziehung und will nächstes Jahr heiraten. Wir haben nun 3 Nachnamen und das Verhältnis zu meinem Ex also dem Kindesvater ist alles andere als gut. Mein Sohn lebt bei mir und meinem neuen Partner und ich würde gerne wissen ob bei Heirat der Kleine zumindestens ohne Zustimmung des Vaters einen Doppelnamen tragen kann.

Er zahlt zwar UNterhalt, was eigentlich fast schon lächerlich ist, sonst tut er nichts. Weder finanziell UNterstützung für Förderung des Kleinen oder für Kleidung etc. das finanziere ich alles selbst. Ich mache es gerne, aber jeder der Kinder hat weiß was dies kostet.

Der Kindesvater teilte mir zudem mit, dass er nie aus Liebe sondern aus Mitleid mit mir zusammen war, was mir sagt, dass mein kleiner Sonnenschein in dem Sinne kein Kind der Liebe sein kann.

Das Thema zerfrisst mich, da er sich quer stellt und mich nicht unterstützt und damit signalisiert, dass ihm der Kleine egal sei, auch wenn er ihn alle 2 Wochen holt für ein We.

Habe ich irgendwelche Möglichkeiten?
Kann man zudem rausfinden was der Kindesvater tatsächlich zahlen muss?

Danke

Beitrag von karna.dalilah 16.11.10 - 19:17 Uhr

Hallo,

die Aussichten ohne Zustimmung des Vaters eine Namensänderung durchzusetzten ist verschwindend gering.
Gerichte tun sich schwer einer Namensänderung zuzustimmen, weil sie die Gefahr sehen , dass durch die Namensänderung die Bindung Vater Kind nachhaltig stören könnte.
Es muss erwiesen werden, dass eine Namensänderung für das Kindeswohl unumgänglich ist.
Deine hier geschilderten Erlebnisse mit dem Kv sind keine Gründe für ein Gericht.

Das der Unterhalt eben manchmal nicht mal anteilig die Kosten für ein Kind decken ist bekannt.
Kann oder will der Vater nicht mehr zahlen ist dies leider so.
Dennoch bleiben sämtliche Rechte des Vaters trotzdem unangefochten.
Der Umstand der Zeugung (ob aus Liebe oder Mitleid) ist hier nicht von Belang.
Moralisch ist sein Verhalten verwerflich, aber juristisch nicht belangbar.
Auch wenn deine Kränkung und Enttäuschung menschlich nachvollziehbar ist.

Alles Gute
Karna

Beitrag von bob-andrews 16.11.10 - 20:57 Uhr

Um den Betrag zu ermitteln, den der Vater an Unterhalt für Dein Kind zahlen muss, solltest Du Dich an das zuständige Jugendamt wenden und eine Beistandschaft beantragen. Es wird eine Einkommensaufstellung des Vaters gemacht, danach berechnet sich der Unterhalt.

Der Name kann nur mit Zustimmung des Vaters oder aus sehr schwerwiegenden Gründen geändert werden.

Beitrag von schokomuffin88 19.11.10 - 01:01 Uhr

Huhu...

Da Du und dein neuer Partner in den heiligen Bund der Ehe eintreten wollt, habt ihr schonmal über eine Stiefkind-Adoption nachgedacht?

Zum Unterhalt, es gibt eine Richtlinie, die Düsseldorfer Tabelle 2010,
dort sind Richtwerte drin wieviel ein Vater zahlen sollte.

Je nachdem wieviel Gehalt er erhält.

LG Schokomuffin88

Beitrag von matata 19.11.10 - 16:08 Uhr

Motzen auf hohen Niveau, ich fasse zusammen:

er kümmert sich , und holt den kleinen
er zahlt unterhalt
und du hast eine glückliche neue partnerschaft

und bist trotzdem am jammern?

und wieso sollte bei all den voraussetzungen dein junge nicht den namen des vaters behalten....

ein kind der liebe war er sicherlich, da du scheinbar geliebt hast!!!

ich lese nur verletzten stolz , mehr nicht

zusammen reißen, bitte!