Geburtsurkunde für Arbeitgeber?

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Beitrag von sadohm1008 16.11.10 - 18:59 Uhr

Hallöchen,

heute mailte mich mein Chef an und bat darum, dass ich ihm eine Geburtsurkunde zur Verfügung stelle. Bin ich dazu verpflichtet? Reicht es nicht wenn ich ihm sage, wann sie geboren wurde?
Wozu braucht er die?

LG
Sandra

Beitrag von emmy06 16.11.10 - 19:08 Uhr

worin besteht das problem ihm eine ausfertigung (es ist sogar eigens eine für den ag ausgewiesen) zukommen zu lassen.
er benötigt es hinsichtlich der regelung von mutterschutz, elternzeitantrag usw.
normalerweise gehört eine ausfertigung direkt als anlage zum elternzeitantrag.


lg

Beitrag von sadohm1008 16.11.10 - 19:45 Uhr

ich bekomme keine Ausfertigung für den AG.
ich bekomme eine für die Krankenkasse, eine für die Kindergeldkasse, eine für elterngeldantrag, eine Originale und eine für die Taufe. Eine Ausfertigung für den AG ist nicht dabei. Deshalb frag ich ja.

Beitrag von sandrinchen85 16.11.10 - 20:16 Uhr

sicher bin ich nicht.
meine eltern haben einen tag sonderurlaub bekommen als sie großeltern wurden und sie brauchten beide eine beglaubigte kopie der urkunde für ihre arbeitgeber.
mein freund brauchte keine und ich als studentin sowieso nicht :)
aber ist ja nun auch kein akt eben ne kopie beglaubigen zu lassen,oder?
lg

sandra

Beitrag von lachris 17.11.10 - 09:32 Uhr

Es ist nicht zulässig eine Geburtsurkunde beglaubigen zu lassen.

Viele Stellen machen es in Unwissenheit dennoch.

Eine Urkunde kostet 10 EUR. Wenn man gleich mehrere bestellt, die erste 10,- jede weitere 5,- EUR.

Da kann man sich auch gleich ein zweites Original mitbestellen.

VG lachris

Beitrag von clyde1978 16.11.10 - 20:42 Uhr

Dein Arbeitgeber braucht keine Geburtsurkunde.

Du bekommst von der Krankenkasse eine Bescheinigung über Dein Mutterschaftsgeld, da Dir Dein Chef ja die Differenz zahlt/gezahlt hat. Aus der ergibt sich, wie lange er Dich noch bezahlen "muss".

Mich hat meine Krankenversicherung eigentlich sofort angeschrieben. Ich weiß ja nicht, wie das Deine handhabt. Eventuell rufst Du da einfach mal an.

Die Geburtsurkunde nützt ihm da gar nichts, da ja das Mutterschaftsgeld vom errechneten Geburtstermin berechnet wird und nicht nach dem Geburtsdatum.

Oder glaubt er Dir nicht, dass Du ein Kind bekommen hast? #rofl

Beitrag von schnuckl81 16.11.10 - 21:01 Uhr

Hallo,

vielleicht geht´s auch nur um die Pflegeversicherung. Kinderlose zahlen doch einen erhöhten Beitrag.

Der Arbeitgeber braucht als Nachweis, dass du ein Kind hast, die Geburtsurkunde, falls mal eine Prüfung von der Sozialversicherung kommt.

Gruß
schnuckl1981

Beitrag von trishelle1981 16.11.10 - 21:51 Uhr

Mein Arbeitgeber wollte auch eine Geburtsurkunde haben, eine normale Kopie hat völlig gereicht!

LG

Beitrag von anitram2010 17.11.10 - 12:18 Uhr

Hallo,

also nach der Geburtsurkunde hat mein Arbeitgeber nie gefragt. Dem reichte das mit der Krankenkasse und die haben ja eine Urkunde bekommen.

Verstehe ich nicht wozu er die braucht. Geht ja anscheinend auch ohne.

Grüße!
Martina