kann mich mal einer aufklären?!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von brautjungfer 16.11.10 - 21:20 Uhr

hallo,

mich interessiert das jetzt wirklich weil ich mir den Sinn nicht erklären kann. in diesem Forum lese ich oft (besonders von einer Userin), dass man nach dem ersten Geburtstag spätestens auf Kuhmilch umstellen sollte und kein Kind zu dem Zeitpunkt mehr Muttermilch braucht.
nun meine Frage: warum soll die Muttermilch einer Kuh in dem Alter besser sein wie die arteigene Muttermilch?
ich bin gespannt ob es mir jemand erklären kann.

lg

Beitrag von lillystrange 16.11.10 - 21:43 Uhr

Soll ich es dir erklären?
Absoluter Blödsinn!!!!Diese Userin schreibt sowieso totalen Schmarrn
Menschenmuttermilch oder Frauenmilch , wie manch einer es nennt, ist immer besser als Rindermuttermilch!!!
*rofl
Das musste mal gesagt werden!
Lg Lilly

Beitrag von steffi0413 16.11.10 - 21:44 Uhr

Hallo,

das kann - glaube ich - Dir niemand erklären. Muttermilch ist eindeutig viel besser als Kuhmilch und wird nach dem 1. Geburtstag auch nicht weniger wertvoll.

Ich glaube aber, da steht ein Missverständniss im Hintergrund. Babys, die NICHT mehr gestillt werden, müssen nach dem ersten Lebensjahr nicht unbedingt Flaschenmilch oder so Juniormilch bekommen, können gleich Voll(kuh)milch versuchen.

LG
Steffi

Beitrag von perserkater 16.11.10 - 21:47 Uhr

Warum sollten Babys die Flaschenmilch bekommen nicht die gleichen Bedürfnisse haben wie gestillte Einjährige?
D.h. auch Flaschenkinder brauchen Muttermilchersatz bis sie sich "abflaschen" (Stillkinder stillen sich ja ab...;-))

LG

Beitrag von sonne_1975 16.11.10 - 22:45 Uhr

Wenn sie eine Flasche wollen, kann ja die Vollmilch drin sein. Was soll dem Baby für einen Vorteil bringen, wenn Säuglingsnahrung drin ist?

Ausser das Kind verweigert Kuhmilch, das ist natürlich was anderes.

Beitrag von littlelight 16.11.10 - 22:49 Uhr

Egal ob Flaschenkind oder Stillkind. Kinder ab einem Jahr haben die gleichen Bedürfnisse und brauchen die gleichen Nährstoffe. Also sollten sie auch das (annähernd) gleiche bekommen. Also für Stillkinder Mumi, für Flaschenkinder PRE.

LG

Beitrag von perserkater 16.11.10 - 22:54 Uhr

Kleine Kinder brauchen Milch, darüber sind wir uns ja sicher einig. Und natürlich gesehen brauchen sie sie so lange, bis das Kind sich abstillt/abstillen würde.

Kuhmilch ist für Kälber gemacht wurden. Kälber haben einen anderen Nährstoffbedarf als Menschenkinder. Demzufolge ist Kuhmilch nicht geeignet. Säuglingsnahrung (und ich finde das Wort Säugling verwirrt in dem Fall) ist an den menschlichen Bedarf angepasst. Immer noch Kuhmilch aber so weit verändert, dass sie der Körper gut verarbeiten und verwerten kann.

Kuhmilch, besonders wenn sie im Tetrapack gekauft wird, hat kaum noch Nährstoffe noch sonst was, was für einen Mensch gesund sein könnte. Trinken Kälber pasteurisierte Kuhmilch sterben sie daran. Wüsste nicht, warum ein Mensch sie überhaupt trinken sollte. Kuhmilch ist etwas was man trinken kann aber nicht muss und kleine Kinder die Milch zum Wachstum brauchen trinken besser arteigene bzw. artgerechte Milch.

LG

Beitrag von sonne_1975 17.11.10 - 00:49 Uhr

Aha. Wenn ein Kind sich also im 2.-3.Lebensjahr abstillt, sollte man ihm Pre geben? Wie lange?

Ich verstehe ja deine Argumente, aber irgendwie scheitert es an der Praxis. Soll ein Kind in der Schule immer noch Pre trinken?
Ich will mich nicht lustig machen, nicht dass du es falsch verstehst.

Mich interessiert nur die Grenze, bis wann ist Pre sinnvoll und ab wann "darf" man auf Kuhmilch umsteigen?

LG Alla

Beitrag von qrupa 17.11.10 - 08:24 Uhr

Hallo

ein 2-3 jähriges Kind was sich selber abstillt braucht, ganz genau genommen gar keine Milch mehr. Die Nährstoffe, die die Milch liefert kann man auch komplett über andere Nahrungsmittel decken

Beitrag von perserkater 17.11.10 - 09:13 Uhr

Richtig. Alle Säugetiere trinken nach dem abstillen keine Milch mehr, das macht nur der Mensch. Wenn also das 3 Jährige keine Milch mehr trinken möchte braucht es sie auch sein ganzes Leben nicht mehr. Wie gesagt, Kuhmilch ist etwas was man trinken kann, ein Muss ist es definitiv nicht!

LG

Beitrag von zweiunddreissig-32 17.11.10 - 12:36 Uhr

Hm... Wenn ich keine Milch trinke, bekomme ich Magenschmerzen. Für mich ist es definitiv ein Muss.
Was ist bloß falsch mit mir?#kratz Offensichtlich macht das Zeug süchtig#rofl

Beitrag von sonne_1975 17.11.10 - 15:01 Uhr

Man KANN. Brokkoli z.B. Mein Kind isst aber kein Brokkoli und sonstiges Gemüse (ist jetzt 4,5 und es ist nicht besser geworden).
Dafür liebt er Milch und Joghurts.

Ich habe damals nachgeschaut, wie man Milch ersetzen kann. Da waren keine Lebensmittel dabei, die mein Kind gegessen hat, auf jeden Fall nicht in geforderten Mengen.

Gibst du gar keine Milchprodukte? Kein Joghurt, keinen Käse?

Warum muss man zwanghaft Milchprodukte vorenthalten, wenn die Kinder es mögen?

Wenn mein Kleiner sich abstillt (bei meinem Grossen war es 16,5 Monate), dann wird er definitiv keine Flaschenmilch bekommen. Sondern Kuhmilch, Joghurts usw.

Beitrag von lilly7686 17.11.10 - 15:46 Uhr

Ich glaub, es geht nicht drum, was man macht oder nicht.
Es geht darum, dass Milchprodukte eigentlich nicht unbedingt ein Muss für Menschen sind.

Ich ess wahnsinnig gern Käse und trinke täglich mein Glas Milch zum Frühstück. Aber trotzdem ist Kuhmilch kein Muss für Menschen.

Ob man es isst oder den Kindern gibt, das ist glaub ich eine andere Sache.

Beitrag von sonne_1975 17.11.10 - 19:09 Uhr

Gut, es gibt sehr viele Sachen, die kein Muss für den Menschen ist. Nudeln z.B.;-) Oder Süssigkeiten. Oder Schnitzel, der Rinderbraten...

Was das aber mit dem Thema zu tun haben soll, weiss ich nicht. Man tut ja so, als ob es Gift wäre...

Nach dem Abstillen Flaschenmilch und dann gar keine.#kratz Ne, das ist definitiv zu viel für mich.

Beitrag von steffi0413 16.11.10 - 22:45 Uhr

ja, Du hast recht. Ich habe nicht genug eindeutig formuliert. #hicks

Das gilt natürlich auch für Babys die bis zum 1. Lebensjahr Flaschenmilch bekommen haben.

LG
Steffi

Beitrag von perserkater 16.11.10 - 21:45 Uhr

Hallo

Oha, mein Thema. Zeig mal nen Thread mit dieser Aussage, bin doch Neugierig.#schein Denn den Sinn wird mir auch keiner plausibel erklären können.

LG

Beitrag von brautjungfer 16.11.10 - 22:13 Uhr

Hallo,

moment ich such mal. war vorgestern meine ich.

lg

Beitrag von lillystrange 16.11.10 - 22:20 Uhr

Z.B. da schreibt sie es wieder, es gibt keine Argumente dafür!http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&tid=2900510

Es sei denn du kriegst dein Gehalt vom Hr. Hipp!
Lg Lilly

Beitrag von perserkater 16.11.10 - 22:25 Uhr

Ach so, das Astrid Syndrom mit dem Brusternährungsvorgang. *abwink*

der glaubt doch eh kein Mensch.

Beitrag von brautjungfer 16.11.10 - 22:32 Uhr

Post

Beitrag von brautjungfer 16.11.10 - 22:30 Uhr

eben aber ich würde gerne mal ihre Argumente hören. wenn sie es empfiehlt solle sie schließlich auch wissen warum sie das macht.

lg

Beitrag von lilly7686 17.11.10 - 07:45 Uhr

Sie selbst wir dir nicht antworten. Glaube mir.
Ich hab schon öfter versucht, Antworten von ihr zu bekommen ;-)
Aber wenn man hinterfragt, dann antwortet sie nicht mehr darauf. Vergiss es also.

Beitrag von lienschi 16.11.10 - 22:49 Uhr

Huh... der Flaschengeist hat mal wieder zugeschlagen! ;-)

Aber ich finde es sowieso sehr fragwürdig, wenn jemand solche Tipps gibt, dabei aber noch nichtmal die Worte "stillen" und "Muttermilch" aussprechen kann. #kratz

Auf Deine Frage gibt es wohl keine richtige Antwort...
wieso sollten sich auch von einen auf den anderen Tag die Ernährungsbedürfnisse eines Kindes so schlagartig ändern?!

Ich versteh´s auch bis heute nicht.

lg, Caro


Beitrag von culturette 17.11.10 - 00:04 Uhr

Keine Ahnung wer das hier postet, war lange nicht hier, aber das ist absoluter Blödsinn.

Eine Kuh frisst Gras von der Weide, trinkt Wasser und bekommt Kuhmehl gefüttert. Die Milch die sie gibt wird von jedem Menschen im Laden gekauft.
Sagt man ihm, wie die Kuh sich ernährt und wie unhygienisch sie gehalten wird zum Teil, heißt es: Die Milch wird ja zwischendurch kontrolliert.

Eine Frau ernährt sich zumeist recht gesund wenn sie stillt, achtet auch auf die richtigen Vitamine, sie geht öfter die Woche mal duschen und steht nicht tagsüber in ihrem Dreck. Im Regelfall zumindest. :-)
Hier heißt es: Die Muttermilch hat zu viele Schadstoffe.

Ja ja ja .... total obsolet
und zu dem alles Quatsch.

Die Umwelt-Schadstoffe die in unseren Körper kommen, kommen sicher auch in einen Kuhkörper. Aber das interessiert oft keinen Wissenschaftler oder Arzt.
Die Werte liegen bei Kuh und Frau unter einem tolerierbaren Grenzwert, aber bei der Frau wird es angezweifelt weil man ihre Milch nicht im Labor kontrollieren kann. Was wäre das für ein Aufwand? Lach. Weil man diesen Aufwand nicht betreiben will und alle Frauen kontrollieren will, redet man die Milch irgendwann ganz einfach schlecht. Ist doch so einfach. ;-)

Keine Kuhmilch oder Ersatzmilch wird als Nahrungsmittel für Babys und Kinder so lange wir denken können je an die Muttermilch heranreichen können.


Beitrag von sonne_1975 17.11.10 - 00:46 Uhr

Gutes Argument! Muss es mir merken.:-)

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