Wie sind eure Erfahrungen Steuernachzahlung?wo kann man das errechnen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von littlequeen 17.11.10 - 08:28 Uhr

Guten Morgen!

Ich wollte mal wissen wie euer Erfahrungen so sind bei den Steuernachzahlungen wenn man gesplittetes Elterngeld bekommt. Ich weiß das hier keine genauen Zahlen genannt werden können, wenn man nicht alle exakten Zahlen hat, aber ich möchte nur mal so eine ungefähre Ahnung bekommen was so zu befürchten ist ;) Ein zwei oder dreimal der Betrag des EG?

Mein Mann ist in Steuerklasse 3 und ich habe gesplittetes Elterngeld. Oder kann mir jemand sagen wie ich das grob ausrechnen kann?

Achso, und wir haben dieses Jahr (hohe) Ausgaben an Grunderwerbssteuer, weiß jemand ob das "gut" zu Buche schlägt oder nicht? Und auch noch Fortbildungskosten von meinem Mann (seit September jeden Monat).

Lg littlequeen
-die gerade erschrocken den Beitrag unten gelesen hat, obwohl ihr das mit dem vorbehalt bekannt war.






Beitrag von littlequeen 17.11.10 - 08:36 Uhr

Achso, ich bekam im Januar "nur" das Geld wegen eines Beschäftigungsverbotes, seit 5 februar bis 17 mai gab es mutterschutzgeld und seit dem gesplittetes EG, ist sicherlich acuh relevant... vielleicht gibt es ja jemanden mit ähnlichen Daten der mir da helfen kann, oder jemand der weiß wo ich das nachgucken kann?

werden die stuern zwar anfang des ajhres von einem steuerberater machen lassen - hat sich bis jetzt immer gelohnt, aber sorgen mache ich mir trotzdem wieviele das wird ;)

Beitrag von wemauchimmer 17.11.10 - 09:54 Uhr

Also ehrlich, durch die Geburt eines Kinds ändert sich doch steuerlich vieles, Kinderfreibeträge, evtl Steuerklassenwechsel usw... also wozu sich die Mühe machen, auszurechnen welchen Einfluß das EG nun genau hat? Klar, theoretisch könnte man das mal durchrechnen, was wäre wenn ich kein EG gehabt hätte... aber eins ist ja klar, weniger Geld hätt ich dann am Ende auf jeden Fall gehabt.

Ausrechnen kannst Du es z.B. mit dem Elster-Programm, da gibst Du einfach alle Einkünfte inkl. Elterngeld ein, die Du im fraglichen Jahr hattest, und es sagt Dir die Steuerlast und die eventuellen Nachzahlungen oder Erstattungen auf normalerweise ca. 1€ genau.

Und Deine Grunderwerbsteuer nützt Dir steuerlich rein überhaupt gar nichts. Die Zeiten, wo man einen Immobilienkauf und damit verbundene Kosten als außergewöhnliche Belastung geltend machen konnten, sind schon lange, lange vorbei. Mit den Fortbildungskosten kann es anders aussehen.

LG

Beitrag von susannea 17.11.10 - 09:59 Uhr

DAs ist total individuell, wir hatten nict gesplittetes Elterngeld und Steuerklasse 3 und mussten trotzdem nicts nachzahlen!

Beitrag von wemauchimmer 17.11.10 - 10:08 Uhr

Ja, guter Hinweis, bei uns wars so: Steuerklasse 3, nicht gesplittet. EG-Bezug fiel komplett in ein Steuerjahr, weil die so ewig gebraucht hatten bei der EG-Stelle. Da mussten wir etwa 75€ nachzahlen. Das hat uns also nicht in den Ruin getrieben...

Beitrag von connykati 17.11.10 - 10:01 Uhr

Hallo,

das ist bei jedem anders.

Ich war 2009 das komplette Jahr daheim (Elternzeit) und habe ja bis November 2009 Elterngeld bezogen. Außerdem bin ich seit unserer Hochzeit 2007 schon immer in Steuerklasse V. Noch dazu war mein Mann seit Juni 2009 arbeitssuchend daheim und hat auch noch eine Abfindung im 5-stelligen Bereich seines Ex-AGs bekommen.

Wir konnten quasi keine Werbungskosten geltend machen, ich bezog EG und mein Mann bekam eine hohe Abfindung - das schrie nach ner extrem hohen Nach-/Zurückzahlung.

Und weißt du was - wir haben NIX zahlen müssen, wir haben sogar knapp 200 Euro wieder bekommen #kratz #freu

Verstanden haben wir es zwar nicht, aber soll uns ja egal sein. Wir waren sehr froh, dass wir nix zurück zahlen mussten.

Also wie du siehst, kann es auch unter solchen Umständen zu einer Steuererstattung kommen.

Es gibt ja viele solcher Rechner im Netz, aber ich würde die Daten mal bei Elster eingeben, da kann man es sich schon ausrechnen lassen, glaub ich.

Viele liebe Grüße,
Konstanze