Hat hier jemand ein Pferd/Pony?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von sandramutti 17.11.10 - 09:30 Uhr

hallo!

mich würde interessieren ob hier noch jemand im forum ist der kinder und ein pferd hat?

und berichtet mir von euren erfahrungen...;-)

wir selbst haben ein pony in einem stall und unsere mäuse werden so manches mal als verrückt hingestellt, wenn sie gleichaltrigen kindern erzählen, dass mama und papa ein pferd haben und sie viel im stall sind... :-[
oder diese ständigen blöden kommentare wie: ihr müsst ja geld haben...
ganz schlimm... #schmoll
ist es denn so etwas aussergewöhnliches????#kratz#kratz#kratz#kratz

vg, sandra!

Beitrag von lenamichelle 17.11.10 - 09:50 Uhr

hey,
wir haben selber 5 pferde, meine tochter (6) hat auch ihr eigenes, da kommen nie blöde kommentare........wir haben immer andere kinder zum reiten hier :-)

Beitrag von willnix 17.11.10 - 10:32 Uhr

Hy Sandra,

wir (ich) haben seit 1981 durchgehend ein Pferd. Unser "Kleiner" (Hannoveraner) ist jetzt 14 Jahre und steht bei uns am Haus. Meine Kiddies sind fast 12 und 14. Sie reiten sowohl bei Freunden im Unterricht als auch bei uns. Auf meinem z.Z. nur unter meiner "Aufsicht". Denke mal, nächstes Jahr kann ich meine Große dann auch allein mit ihm los lassen. Bis zum Reitstall der Freunde sind es nur ca. 2 km, fast ausschließlich Feldweg. Dann kann sie dort mit ihm im Unterricht mitreiten.
Die meisten Freundinnen meiner Töchter reiten auch. Deshalb gibt es da auch kaum Probleme. Da kommt höchsten mal der Spruch: Das hätt ich auch gern.
Klar, wenn ich denn dabei bin, dürfen die Freundinnen auch mal ne Runde reiten.

Gruß

Werner

Beitrag von dani001234 17.11.10 - 10:58 Uhr

>oder diese ständigen blöden kommentare wie: ihr müsst ja geld haben...<



hallo,

naja, reiten bzw. selber pferde halten ist ja nun auch nicht gerade ein billiges hobby!
unterkunft und futter/evtl. koppelpacht, zubehör, versicherungen, regelmäßig hufschmied, evtl. unterricht, tierarzt (impfungen usw.)... da kommt ja schon einiges zusammen. und dann ja natürlich noch die anschaffungskosten eines eigenen pferdes.

finde auch das es ein teures hobby ist.
#winke

Beitrag von willnix 23.11.10 - 14:16 Uhr

Das ist so nicht unbedingt richtig.
Mein Pferd steht bei mir am Haus. Dazu habe ich zwei Pferde in Pflege, womit ich die meisten Kosten meines Pferdes decke. Fast alle Arbeiten rund um das Pferd machen wir selber. Ich wage mal zu behaupten, dass ich für unser Hobby (sprich für meine beiden Töchter und mich) nicht mehr bezahle, als jemand, der ein Motorrad hat.
Klar, wenn man sein Pferd in einem Reitstall unterstellt und dort alles machen lässt, der zahlt ungleich mehr.

Beitrag von cherymuffin80 17.11.10 - 11:25 Uhr

Hallo,

ja, habe mehr wie ein Pferd und mein Kind ist täglich mit im Stall, ich habe noch nie nen blöden Kommentar erhalten, es wird immer sehr protiev aufgefasst das die Kleine mit Tieren aufwachsen kann.

LG

Beitrag von pechawa 17.11.10 - 11:35 Uhr

Hallo,

wo wohnt ihr denn? Gerade heutzutage ist ein eigenes Pferd doch nichts Außergewöhnliches mehr. In meiner Jugend war das eher ein Hobby für Reiche, heute bekommen viele Kinder Reitunterricht und dann kommt irgendwann mal der Wunsch nach einem eigenen Pferd! Da es in unserer Gegend viele Pächter gibt, die zu ihren eigenen Pferden noch Pachtpferde nehmen, muss dieses Hobby nicht unbedingt nur was für Reiche sein. Wir haben unser Fjordpony bei einem privaten Halter auf der Koppel stehen, da kosten Unterkunft und Heu 100,- Euro - im Vergleich zu Reitställen, wo das schnell mal 300,- - 400,- Euro kostet.
Allerdings ist Pferdehaltung - wie in jeder Tierhaltung - in den Kosten nicht abschätzbar, man weiß nie vorher, wie häufig man den Tierarzt braucht.
So gesehen ist dieses Hobby nicht günstig, wenn man noch Hufschmied, Leckerlies und Reitzubehör dazu rechnet.
Aber solche Sprüche wie ihr haben wir noch nie gehört,

LG

Beitrag von karpatenpferd 17.11.10 - 13:00 Uhr

Hallöchen,

ich habe drei Pferde, am ersten Kind arbeiten wir grade fieberhaft :-p

Mein erstes Pferd bekam ich 1994, da war ich neun, das Pony vier und wir hatten nen schlechten Start. Irgendwann haben wir uns zusammengerauft und er wurde mein Traumpferd. Im Juni '09 musste ich ihn nach 16 wunderbaren Jahren einschläfern lassen.

2000 folgte das zweite Pferd. Ein Steiger und Durchgänger. Jetzt, zehn Jahre später, ist er ein prima Kumpel und wird so langsam aber sicher alt und ein bisschen weise ;-)

Vor zweieinhalb Jahren haben wir völlig ungeplant einen kleinen Jährling adoptiert. Halb tot und krank. Nun ist er 3 1/2 und nächsten Sommer beginnt für ihn der Ernst des Lebens :-D

Nachdem mein Dicker tot war, wollte ich eigentlich kein drittes Pferd mehr. Aber es kam dann doch anders #augen
Ich verliebte mich in ein Bild in einer Anzeige im Internet, fuhr hin und eine Woche später war er meins. Ängstlich, aggressiv und absolut sicher, dass Menschen ihm nur weh tun wollen.
Mittlerweile ist er ein toller Kerl, macht sich sowohl unterm Sattel, als auch im Umgang richtig gut.

Ich bin Selbstversorger mit nem kleinen Offenstall ohne jeglichen Luxus wie Strom oder fließend Wasser.

Manchmal denk ich es ist schon ne Menge Arbeit und wenn wir die Pferde nicht hätten, blieb unterm Strich im Monat ne Menge übrig... Aber missen wollt ich sie dennoch nicht...

Ich bin gespannt, wie ich das alles auf die Kette kriege, wenn wir in Sache Baby weiter sind...
Wie war/ist das denn bei euch? Kriegt ihr alles so einfach unter einen Hut?

LG
karpatenpferd

Beitrag von exot 17.11.10 - 13:24 Uhr

Da gibt es doch diesen hübschen Spruch: "Früher waren wir reich - heute haben wir Pferde."
Laut Aussage von Pferdehaltern in diversen Foren ist dies ein Spruch mit wahrem Kern ....
Ich hatte früher ein eigenes Pony (Endmaß), das stand (fast) kostenlos auf dem Resthof unserer Nachbarn. Zum Reiten ging es auf die eine Koppel bzw ins Gelände. Wenn man nicht allzugroße Ansprüche stellt, sind die Kosten tragbar.
Eine damalige Bekannte meinte sogar, Reiten wäre ja solch ein günstiges Hobby - ihre Flötenstunden lagen bei 35 DM pro Std., Reitstunden nur bei 10 DM.

VG exot

Beitrag von alpenbaby711 17.11.10 - 20:58 Uhr

Wir haben 2 Pferde, Hilfeeeeeeeeeeeee wir haben Geld wie Heu. Ach ne Heu für Geld, so war das, grins.
Na ja klar kosten die Biester Geld aber dadurch das wir hier auf einem eignen Bauernhof wohnen sind die beiden zusammen immer noch viel billiger als einer im Reitstall. Sonst würden wir das auch nicht machen.
Ela

Beitrag von hafipower 18.11.10 - 21:01 Uhr

So ist's bei uns auch! Allerdings mit 4 Pferden.

Hätten meine Eltern keinen Bauernhof, hätten wir auch KEIN Pferd!

Zudem machen wir alles selbst (Hafer, Heu, Stroh, Silage) durch die Landwirtschaft.

Wir brauchen nur alle ca. 10 Wochen den Hufschmied und zum impfen den Tierarzt. Unsere 4 waren jetzt in den 14 Jahren (so lange haben wir die älteste) noch nicht einmal krank.

Mein Sohn (17 Monate) ist auch immer dabei, wenn ich bei den Pferden bin. Er durfte sogar schon drauf sitzen.;-)

LG

Beitrag von alpenbaby711 19.11.10 - 09:20 Uhr

Das mit dem Futter selbst machen würde uns noch fehlen. Wir machen Heu selbst aber das reicht auch nicht ganz aus. Müssen auf jeden Fall zu kaufen, aber eventuell kriegen wir noch 2 bis 3 Hektar gepachtet mal schauen obs klappt. Dann macht das nen deutlichen Unterschied in den Kosten oder überhaupt im Zufüttern von Heu. Hufschmied ist bei uns alle 8 Wochen. Aktuell reite ich kaum aber das wird sich ändern.
Ela

Beitrag von --steffi90-- 25.11.10 - 17:27 Uhr

Hey,

also ich habe seit 1 jahr auch ein Pferd und mein kleiner ( 18 Monate)
ist auch immer mit dabei.

Habe manchmal schon dumme sprüche bekommen von wegen ein kind gehört nicht in den Stall usw aber ich finde es grade gut das er schon so früh mit Tieren in kontakt kommt und damit aufwächst.


Lg Steffi

Beitrag von alpenbaby711 25.11.10 - 20:38 Uhr

Ich denke auch für Kinder sind Tiere wichtig wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Nur alleine versorgen dazu wären sie noch nicht in der Lage oder eben die Verantwortung zu verstehen. Aber schaden kann es keinem Kind.
ela

Beitrag von katana678 03.12.10 - 08:39 Uhr

Hallo,

Ich selbst habe auch 1 Pferd, welches massig Geld kostet. Wir haben nicht die Möglichkeit es ans Haus zu stellen und müssen in einem Reitstall unterstellen, was ich aber eher als Vorteil sehe. Klar ist es teurer, aber ich weiß das er rund um die Uhr top versorgt ist und ich mich auch nicht mehr mit Misten, Koppelgang etc beschäftigen muss :-)

Es ist eben mein Hobby und das bleibt auch, wenn das Kind dann da ist. Irgentwie bekomm ich das schon unter einen Hut ;-)

Lg
Kerstin (31.SSW)