Gruppe hat negativen Ruf- Kind trotzdem dort hinein geben? (lang!)

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kleine1102 17.11.10 - 11:32 Uhr

Hallo, Ihr lieben anderen Mamas (und Papas ;-))!

Meine Frage steht ja weitgehend schon oben. Versuche, die Situation zu schildern:

unsere ältere Tochter besucht bereits seit etwas mehr als einem Jahr einen dreigruppigen Kiga mit teil-offenem Konzept. Bezüglich ihrer Gruppe haben wir offensichtlich "das große Los gezogen" ;-), abgesehen davon, dass unsere Maus sich sehr wohl fühlt sind die vier Erzieherinnen super-lieb und fachlich sehr kompetent. Die Gruppe scheint den besten Ruf zu haben von Seiten der Kiga-Eltern allgemein- wir selbst sind, von Kleinigkeiten abgesehen, auch sehr zufrieden.

Ab Januar wird unsere jüngere Tochter (dann gerade zwei Jahre alt) auch in den Kiga gehen. Welches Kind in welche Gruppe kommt, wird i.d.R. vom Personal/der Leitung entschieden. Je nach Auslastung, Geschlechter-Homogenität, Anzahl der unter Dreijährigen. So weit, so gut, wir möchten lediglich nicht, dass beide Mädels in die gleiche Gruppe gehen. Sie sehen sich von diesen drei, vier Stunden täglich ohnehin genug, können sich aufgrund des Konzeptes gegenseitig besuchen und sollen "ihren eigenen Kram machen dürfen" ;-). Langer Rede kurzer Sinn: unsere Kleine wird genau in DIE Gruppe kommen, bei der wir als Eltern von Anfang an den am wenigsten positiven Eindruck hatten (Bauchgefühl, fachlicher Background, Eindrücke). Wir haben aber beschlossen, das erstmal auf uns zukommen zu lassen und uns selbst ein Bild zu machen. Bei Bedarf kann man immer miteinander reden und, wenn's ganz blöd laufen würde, immer noch in die dritte Gruppe wechseln.

Seitdem klar ist, dass unsere Kleine bald in den Kiga und speziell diese Gruppe kommt, häufen sich aber leider die Bemerkungen/negativen Kommentare anderer Eltern, so nach dem Motto, "Ach, in DIE Gruppe?!", "Habt ihr euch das auch gut überlegt?!", "Man kann doch sagen, wenn man eine bestimmte Gruppe nicht will, ..." . "DA soll ja was los sein... !". Grundsätzlich machen wir uns gern selbst ein Bild und unsere eigenen Erfahrungen. Die ersten Kontakte mit den Erzieherinnen dort waren sehr positiv, dazu kommt, dass unsere Tochter ein recht ruhiges, ausgeglichenes Kind ist, fröhlich und allgemein eher unkompliziert. Sie ist in ihrer Entwicklung sehr weit (vor allem sprachlich), so dass wir uns in dieser Hinsicht keine Gedanken machen (bzgl. optimaler Förderung etc.). Allerdings ist sie auch sehr sensibel- einerseits scheint eine der Erzieherinnen häufiger einen "etwas rauheren Umgangston" mit den Kindern zu pflegen, andererseits wird die Fluktuation auf personeller Ebene in genau der Gruppe bedingt durch #schwangerschaft & Elternzeit erwartungs-gemäß in nächster Zeit recht hoch sein. Zwei Gründe, aus denen wir die Kleine schon mit etwas weniger gutem Gefühl dort hingeben würden (fehlende Kontinuität bei den Bezugs-Personen, teils vielleicht etwas "barsche" Atmosphäre) :-(. Bisher habe ich (auf konkrete Nachfrage meinerseits) nur EINE positive Meinung über die Gruppe gehört von einer Mutter. Irgendwie scheinen aber die Kinder, die diese Gruppe besuchen, weitgehend "stigmatisiert" und werden von allen Seiten bedauert. Das nervt einerseits und andererseits möchten wir unserem Kind das natürlich nicht zumuten. Denn selbst, wenn sie sich dort wohl fühlt, würde sie das Ganze ja doch irgendwie mitbekommen.

#danke für's "bis hierhin lesen"- was würdet Ihr an unserer Stelle tun #gruebel? Das Thema ansprechen (bei der Leitung), also den "Ruf" und die Hintergründe erfragen? Die Bedenken mitteilen? Die Kleine in die andere Gruppe geben (dies also fordern?)? Einfach abwarten?

Über Eure Meinungen/Erfahrungen würden wir uns sehr freuen #freu!

Liebe Grüße #blume,

Kathrin

Beitrag von fraupausbacken 17.11.10 - 11:53 Uhr

Hallo Kathrin!

Wenn Du tatsächlich kein oder nur ein gutes Feedback von den Eltern der Kinder dieser Gruppe bekommen hast und weißt, dass dort in nächster Zukunft schwangerschaftsbedingt Wechsel stattfinden, warum solltest Du nicht den Vorteil nutzen und darum bitten, Dein Kind in die andere Gruppe zu geben? Und wenn die Kindergartenleitung Dich danach fragt, warum, kannst Du es doch auch klar und deutlich formulieren.

Anke

Beitrag von nightwitch 17.11.10 - 11:54 Uhr

Hallo,

also mal kurz zusammengefasst die Sachen, die mir spontan dazu einfallen:

Als Leandra in den Kindergarten kam sagte mir eine befreundete Mutter: die Gruppe ist total toll, auch die Erzieherinnen, nur die eine ist komisch, die ist regelrecht unsympathisch.
Ich bin schon mit einem mulmigen Gefühl das erste Mal auf die besagte Person zugangen und habe gemerkt, dass ich der Frau unbewusst den Stempel "unsympathisch" aufgedrückt habe.
Mittlerweile weiß ich allerdings, dass sie genauso lieb, kompetent und fürsorglich wie die anderen beiden Erzieherinnen ist und Leandra mag sie auch, sonst würde sie nicht mit ihr spielen und schmusen wollen. Von daher habe ich mich von anderen Menschen beeinflussen lassen und eine Person ungerechtfertigt "abgestempelt".

Zum anderen: ich bin der Meinung, dass Kinder lernen müssen, auch mal mit "barschen" Personen oder sogar schlechter Laune von anderen Menschen auszukommen. Das Leben ist halt nicht immer rosaroter Sonnenschein und ich kenne einige Kinder, die total durch den Wind waren, als sie gemerkt haben, dass es auch Eltern (bzw Erwachsene und vorallem KINDER) gibt, die mal schimpfen, einen schlechten Tag haben bzw "barsch" reagieren. Daher wäre ein vermeintlicher "barscher" Umgangston nicht unbedingt für mich ein Grund, diese Gruppe zu meiden.

Des Weiteren schreibst du selbst, das die personelle Fluktuation in der nächsten Zeit sehr hoch sein wird. Gerade durch das "offene Konzept" haben die Kinder doch viele Kontakte mit den anderen Erzieherinnen, oder? Ich sehe da kein Problem, wenn von Anfang an den Kindern suggestriert wird: wir kümmern uns alle um dich, nicht nur Erzieherin A.

Bei uns im Kindergarten ist es so: 3 Erzieherinnen im Wechsel pro Gruppe (4 Gruppen insgesamt), davon eine Vollzeit und 2 in Teilzeit, die sich abwechseln. Morgens sind 2 Erzieherinnen da, nachmittags nur eine, teilweise nachmittags sogar "fremde" Erzieherinnen aus anderen Gruppen (kommt auf die Nachmittagsangebote und die Anzahl der Kinder an).
Leandra hatte daher noch NIE Probleme mit den wechselnden Kindergärtnerinnen, eben weil sie es von Anfang an so gelernt hat.

Und zu guter letzt: du weisst bzw hörst es nur von anderen. Vielleicht sind die Eltern, mit denen du gesprochen hast, selbst von anderen so verunsichert worden, ohne dass sie selbst Erfahrungen in bzw mit der Gruppe gemacht haben. Auf bloßes Hören-Sagen würde ich mich daher nicht verlassen. Vielleicht ist es möglich, dass du mal ein paar Stunden dort morgens bleibst und dir selbst ein Bild machst?
Dann kann man doch immer noch entscheiden, ob die Gruppe für dein Kind in Frage kommt, oder eben nicht.

Allerdings bin ich ehrlich: nur aufgrund von unsympatischen Erzieherinnen würde ich mein Kind nicht aus der Gruppe nehmen. Es gibt im ganzen Leben Menschen, die einem nicht sympathisch sind und man kann ihnen auch nicht immer aus dem Weg gehen, daher ist es für mich gut und wichtig, wenn die kleinen Mäuse schon frühzeitig damit umzugehen lernen. Was anderes wäre es, wenn die fachliche Kompetenz wirklich unter aller Kanone wäre. Da gäbe es dann für mich auch kein Grund mehr, nicht zu wechseln.

Also kurz gesagt: mach deine eigenen Erfahrungen und entscheide dann und verlass dich nicht aufs hören-sagen anderer.

Gruß
Sandra

Beitrag von kleine1102 17.11.10 - 12:19 Uhr

Hallo Sandra!

#danke für Deine ausführliche Antwort :-)!

Organisation (Erzieherinnen, vormittag- nachmittags- Regelung etc.) ist bei uns genau wie bei Euch. Unsere ältere Tochter hatte/hat damit auch absolut kein Problem. Sie ist hin und wieder Mittags-Kind und das mit Begeisterung, egal, welche Erzieherin dann da ist/bleibt. Lina ist allerdings auch von Anfang an sehr extrovertiert und kontaktfreudig- Antonia eher die zurückhaltendere, empfindsamere von beiden.

Dass das Leben nicht nur "eitel' Sonnenschein" bereit hält, erfahren unsere Mädels natürlich auch. Hier gibt's ganz klare Regeln und Grenzen, wer sich nicht daran hält, bekommt ggf. Konsequenzen dafür. Auch ich kann durchaus mal etwas lauter werden, wenn die Kids und ich "gemeinsam" einen schlechten Tag erwischt haben #schwitz #augen #aerger, das kennen sie also. Allerdings sind mein Mann und ich der Meinung, dass man, wenn man schon in dem Job arbeitet (Erzieherin im Kiga) doch zumindest so belastbar und fachlich so kompetent sein sollte, dass man Konflikt-Situationen anders lösen kann, als die betreffenden Kinder regelrecht anzuschreien. Eine deutliche "Ansage"- kein Thema. Oft wichtig und meist richtig. Aber ein Kind anzuschreien, weil es nicht sofort reagiert, in die Hose gepieselt hat o.ä., finde ich schon fragwürdig- und beunruhigend. Wir arbeiten beide selbst im päd./therap. Bereich und würden uns das bei der Arbeit auch nicht "leisten". Und auch unsere eigenen Kids zu Hause werden nicht angeschrien- schon gar nicht wegen Pipi o.ä. #schock.

Danke nochmal für Deine Meinung- wir werden wohl wirklich erstmal selbst schauen :-)!

Beitrag von nightwitch 17.11.10 - 12:44 Uhr

Hallo,

okay, also anschreien wegen so einer Lappalie - das geht wirklich nicht. Obwohl ich immer noch den Menschen dahinter sehe. Auch Erzieherinnen sind nur Menschen, die auch mal falsch reagieren können. Kommt es aber öfters vor, sollte man sich fragen, ob die Person auch wirklich den richtigen Beruf ausübt.

Wisst ihr denn, bzw habt ihr mitbekommen, dass diese Person (ich gehe mal davon aus, dass es sich nur um eine Person handelt) öfters schreit? Bzw grundlos? (also versehentlich Pipi machen finde ich jetzt auch nicht als Grund)

Wenn ja, dann ist das ehrlich gesagt ein Fall für die Leitung oder sogar für noch eine Stelle höher.

Aber letztendlich wird es wohl so sein, dass ihr der Person nicht ständig aus dem Weg laufen könnt, denn wenn es so ein gleiches Konzept wie bei uns ist, dann kann es ja schon mal sein, dass sie eure Kinder nachmittags betreut.

Und vielleicht blüht Lina ja auch richtig auf, wenn es in den Kindergarten geht ;-)
Viel Glück

Beitrag von lenesiegel 17.11.10 - 15:06 Uhr

Hallo,

als mein Sohn in den Kindergarten kam, war dort eine Aushilfe die ebenfalls einen sehr barschen Umgang mit den Kindern hatte - sie ist auch hin und wieder "ausgeflippt", wenn es um Toilettenprobleme der Kinder ging. Einer der Jungs hat einen ziemlichen Schaden (er fing nach vollständiger Sauberkeit wieder an Einzunässen und Einzukoten) davon getragen (nach meiner Einschätzung) - sicherlich hatte aber auch die Mama ihn nicht genug stärken können, unserer hatte keine Probleme (allerdings war sie höchstwahrscheinlich zu ihm direkt NICHT so, da er quasi unter Welpenschutz stand). Der besagte Junge hatte jedenfalls zu keiner Erzieherin im Kindergarten genug Vertrauen, daß eine ihm eine hätte helfen dürfen, erst jetzt nach einem Erzieherinnenwechsel, geht es wieder gut.

Mein Sohn ist aber dennoch sehr gut mit der schroffen Kindergärtnerin klargekommen und hat bedauert, als sie ging. (Ich muß sagen, ich fand sie immer unsympathisch (wobei sie auch positive Eigenschaften hatte), hab aber versucht keinen Einfluß auf ihn zu nehmen, da er im Kindergartenalltag mit ihr klarkommen mußte.) Was ich sagen will - die Kinder arrangieren sich meist auch mit "eher unangenehmen" Personen.

Wenn es zu schlimm ist, dann muß man eben eine Lösung finden im Gespräch mit der Kindergartenleitung vielleicht - denn Gängeleien wegen Sauberkeit KÖNNEN Narben bei den Kindern hinterlassen - das sollte klar sein. Da finde ich MUSS man dann eingreifen.

Vor unangenehmen Situationen einfach wegzulaufen - ich weiß nicht, ist vielleicht nicht die richtige Strategie #kratz

Viele Grüße #winke

Beitrag von babylove05 17.11.10 - 12:01 Uhr

Hallo

ich wprde sie hin geben ... und wenn es garnicht klappt einfach mit der Leitung sprechen . Aber von vorne rein nein sagen ist doof , vorallem nur weil andere Kinder nicht mit der Gruppe klar kommen heisst das nicht das deine Tochter auch nicht klar kommt... wenn etwas nicht so toll ist wie du es gerne hättest würde ich aber sofrot die Erzeiherin und die Leiutng ansprechen

Lg Martina

Beitrag von janimausi 17.11.10 - 12:20 Uhr

Nur weil jemand "barscher" ist, heißt es nicht, das diejenige nicht trotzdem liebevoll sein kann.
Wir haben auch so eine Erzieherin und Logan liebt sie.

Also ich würde es probieren.
Wenn man merkt, dass deine kleine damit nicht klar kommt, kannst du immer noch die Gruppe wechseln.
Geh erstmal mit rein und guck dir an, wie es deiner Maus gefällt, dann kannst du dich immernoch umentscheiden.

LG Janina

Beitrag von misspiggy90 17.11.10 - 13:07 Uhr

Hallo Kathrin,


mein Sohn geht auch in eine Gruppe mit " schlechtem " Ruf.:-p
Wir haben vier Gruppen, meine Mutter leitet die Einrichtung, und ich habe mir ganz bewußt diese Gruppe ausgesucht, da hier eine konsequente Erziehung erfolgt.

Ich weiß, dass die Gruppenleitung sehr kompetent ist und sehr auf Defizite achtet und eingeht.
ABER ich weiß auch, dass viele Eltern mit der Art der Erzieherin manchmal anecken.

Bei uns haben besonders zwei Mütter, deren Kinder jetzt in der Schule sind, dafür gesorgt, dass der"schlechte Ruf "im ganzen Vorort diskutiert wird.

Das finde ich persönlich sehr schade, vorallem, da deren Probleme schon in Einzelgesprächen erörtert und behoben wurden.

Naja egal. Ich denke, dass viele Probleme in Gesprächen beseitigt werden können und oft habe ich festgestellt, dass die Mütter, die sich irgendwie beklagen noch nicht einmal das persönliche Gespräch mit den Erzieherinnen gesucht haben.

Also kurz um: Ich würde meinen Sohn in diese Gruppe schicken und mir persönlich eine eigene Meinung bilden. Bei Diferenzen suche ich immer zuerst das Gespräch mit der Gruppenleitung.


LG Ina

P.S. Mich persönlich nervt besonders bei uns diese Rufsache extrem, weil sich die betroffenen Personen auf den " Kopf " stellen können und der " Ruf" ( wohl gemerkt durch Missverständnisse entstanden ) bleibt

Beitrag von twins 17.11.10 - 13:47 Uhr

Hi,
lass die Finger von dieser Gruppe! wenn Du jetzt schon einen schlechten Eindruck hast, ist es schwer sich vorurteilsfrei sich zu öffnen.

Außerdem, ein Gruppenwechsel ist nicht immer gegeben, wenn die andere voll ist. Da kannst Du noch so betteln, etc. wenn Du Pech hast, wirst Du ein Jahr ausharren müssen.

Und bevor ich ein experiment starte, áuf dem Rücken eines Kindes, würde ich beide Kinder in eine Gruppe stecken. In der Regel - wenn sie nicht nur zusammenhängen, werden beide ihre eigenen Freunde haben. Die Ältere wird ja auch fürher in die Schule kommen!

Grüße
Lisa

Beitrag von claerchen81 17.11.10 - 13:58 Uhr

Hi Kathrin,

wie schon von dir geschrieben: macht euch selbst ein Bild.

Sowohl der Kiga als auch eine Erzieherin der Gruppe, in der unser Sohn aktuell ist (wir können nicht wechseln, es sind - zu meinem Leidwesen - altershomogene Gruppen), haben gem. Aussage einiger Bekannter von uns einen schlechten Ruf. Es ging um wirklich SEHR schlimme Anschuldigungen, die jedoch niemals direkt an die Kiga-Leitung, den Träger oder den Elternbeirat gerichtet wurden.
Die Kiga-Leitung hat den Flurfunk jedoch aufgeschnappt und daraufhin ermittelt, und das sehr gründlich, da die Vorwürfe erheblich waren. Im Ergebnis wurde in einem Elternbrief darauf hingewiesen, dass es sich bei den Gerüchten schlicht um Rufmord handeln würde und dies zukünftig zur Anzeige gebracht werden würde.

Ich wusste von diesen Gerüchten vorher nichts, es ist schlicht der einzige Kiga mit akzeptablen Öffnungszeiten in der Nähe, daher haben wir ihn gewählt. Ich vertraue jedoch dem Urteilsvermögen meines Sohnes: er fühlt sich wohl, verhält sich vollkommen ausgeglichen und mag ausgerechnet diese "verschriene" Erzieherin besonders gern. Ich gebe daher nicht viel auf das Gerede offensichtlich gelangweilter Vollzeitmuttis mit Profilneurose, jedoch gebe ich zu, dass ich aufmerksam bin, was das Verhalten meines Kindes angeht. Aber das wäre ich ohnehin gewesen, denke ich.

Gruß, C.

Beitrag von kleine1102 17.11.10 - 15:12 Uhr

#danke Euch allen für Eure wertvollen Meinungen!

Der "Tenor" geht ja in die gleiche Richtung wie unsere eigene Einstellung: erstmal schauen, wie's läuft und eine eigene Meinung bilden.

@ Lisa: zum Glück wäre ein Wechsel bezüglich der Anzahl der Plätze recht unproblematisch. Der Kiga hat seit Eröffnung der 3. Gruppe immer etwas mehr Angebot als Nachfrage. In dieser Hinsicht wirklich Luxus- und gut zu wissen.

Euch allen noch einen schönen Tag #tasse!