Geburt wie die der eigenen Mutter?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mettimary81 17.11.10 - 12:01 Uhr

Ist es so, dass man sich an dem Verlauf bzw. Beginn der Geburten der eigenen Mutter orientieren kann für das eigene Entbinden?
LG

Beitrag von kleiner-gruener-hase 17.11.10 - 12:06 Uhr

Bei meiner ersten Geburt war es genauso wie bei der ersten Geburt meiner Mutter...

Beitrag von qrupa 17.11.10 - 12:17 Uhr

meine Tochter wollte und wollte trotz aller Tipps und Tricks ihren Kopf nicht drehen und mit ighrem Kopf quer durchs Becken, so dass nach 13 Stunden ein KS gemacht wurde weil es mir immer schlechter ging und die herztöne schlechter wurden und noch grünes Fruchtwasser dazukam. Bei meiner Geburt war es genau das gleiche Spielchen nur dass ich nach 36 Stunden doch noch ins Becken gerutscht bin. Und als ich das meienr Oma erzählte als sie mich besucht sagte sie nur "das hat deine Mutter schon versucht". Meine Tochter hat sich also sehr der "Familientradition" angepasst. Wobei hinterher alle weiteren Kinder nur so geflutscht sind. es war immer nur die erste Tochrter die solche Zicken veranstaltet haben

Beitrag von jurbs 17.11.10 - 12:20 Uhr

ich glaub nicht dran, weil die SS bei mir und meine Geburt völlig anders waren als die 4 SS und Geburten meiner Großmutter ... und meine SS ist jetzt noch mal anders ...

Beitrag von josili0208 17.11.10 - 12:40 Uhr

Glaube ich nicht.
Meine Mutter hatte 2 schnelle, komplikationslose Spontangeburten, ich hatte 3 langwierige, schwierige Geburtsverläufe die alle 3 in einem KS endeten. Überhaupt bin ich die einzige der Familie, die per KS entbinden musste...
lg jo

Beitrag von s30480 17.11.10 - 12:47 Uhr

Bei mir und bei meiner Schwester wars definitiv das total Gegenteil von den Geburten von meiner Mutter...

Beitrag von tekelek 17.11.10 - 13:16 Uhr

Hallo !

Glaube ich nicht. Bei mir war es z.B. so, daß die Geburten eher denen meiner Oma väterlicherseits ähnelten, wahrscheinlich weil ich auch eher den Körperbau dieser Familie geerbt habe und die Babies dieser Familie generell sehr groß und schwer waren (meine Mutter hat eher ein "gebärfreudiges" Becken und meine Geschwister und ich waren eher normaler Durchschnitt von Gewicht und Größe her ...).
Somit waren die Geburten meiner Mutter recht schnell und kaum schmerzhaft, meine hingegen recht lange (16 bzw. 12 Stunden) und auch ziemlich schmerzintensiv ...

Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (bald 6), Nevio (4) und Sohn Nr.2 (32.SSW), der ruhig mal etwas zierlicher bleiben könnte :-p

Beitrag von babygirl2010 17.11.10 - 14:02 Uhr

Schön wärs... dann hätte ich jetzt ne Traum-Spontan-Geburt gehabt. #schmoll

Meine Mutter hat meine Schwester und mich spontan entbunden ohne Komplikationen. Auch die Schwangerschaften verliefen super.

Meine Schwangerschaft und Geburt verliefen ganz anders. Genau das Gegenteil. Ich hatte ne schlimme Schwangerschaft mit vielen Krankenhausaufenthalten und nen Not-KS.

Lg Janine


Beitrag von tina981 17.11.10 - 14:06 Uhr

Nein...weder Bauchform,noch Gewichtszunahme noch Geburt!

Beitrag von cori0815 17.11.10 - 14:37 Uhr

Hmm, der Gedanke ist mir noch gar nicht gekommen. Aber jetzt, wo du es sagst...

Meine Mutter hatte - genau wie ich - bei der ersten Geburt Probleme, weil sich der Muttermund nur sehr langsam öffnete und die Geburt sich ewig hinzog (normal bei der ersten Geburt). Bei ihr wurde es dann ein Not-KS, weil es meiner Schwester schlecht ging. Bei mir wurde mit Sauerstoff, Bauchatmung und Saugglocke die Gesundheit meines Sohns gerettet und er wurde (wenn auch nicht ohne Zutun) vaginal geboren.

Die zweite Geburt meiner Mutte (ich) war genau so wie bei mir, es ging zügig, war irgendwie gar nicht recht schmerzhaft. Die Geburtsverletzungen hielten sich in Grenzen.

Einziger Unterschied: meine Mutter bekam beide Male von selbst einen Blasensprung. Bei mir musste beide Male eingeleitet werden, bevor ich einen Blasensprung bekam, der dann auch die Wehen endlich vorantrieb.

Meine Tante übrigens bekam beide Kinder SEHR schnell, Nr. 1 war innerhalb einer Stunde da, Nr. 2 wurde direkt über uns in der Etagenwohnung auf dem Flur geboren. Auch ihre Mutter hatte ihre drei Kinder schon soooo schnell zur Welt gebracht - also durchaus Ähnlichkeiten.

Aber ich glaube, eine Wissenschaft kannst du aus diesen Ähnlichkeiten nicht machen ;-)

LG
cori


Beitrag von gslehrerin 17.11.10 - 15:02 Uhr

Ich bin das erste Kind meiner Mutter. Sie hat von der ersten spürbaren Wehe bis zum "Herzlichen Glückwunsch" 4 Stunden gebraucht.

Ich fast 23...

Meine Schwester kam in 40 Minuten zur Welt, insofern hoffe ich, dass wenigstens die Tendenz passt....

Beitrag von minnie85 17.11.10 - 15:09 Uhr

Hmmm, also mein FA meinte das mal zu mir. Würde bei uns auch passen, bei uns haben alle Frauen eher unspektakulär spontan entbunden - wir sind alle sehr schlank und groß und hatten auch alle zierliche Kinder.

Beitrag von nele27 17.11.10 - 15:11 Uhr

Halte ich für Blödsinn ... und zwar aus dem ganz einfachen Grund: Als unsere Mütter Kinder bekamen, war der Umgang mit Geburt in den KHs ganz anders - mit weit reichenenden Folgen für den Geburtsverlauf!

Meine Mutter bekam ihr erstes Kind 1968. Sie hatte 20 Stunden Wehen, die sie größtenteils im Liegen auf dem Rücken verbringen musste. Das war damals modern - kein Wunder, dass es so lange gedauert hat, denn sie durfte sich überhaupt nicht rühren. Füße waren tw. sogar in Fußstützen am Schluss.
Der Kreißsaal war ein weiß gekachelter steriler Raum mit mehreren Liegen. Die entbindenden Frauen waren nur durch dünne Vorhänge voneinander getrennt.
Alle Stunde kam einer rum mit ner Runde Lachgas.
Und ganz am Schluss, während der Austreibungsphase, kam der Arzt und machte bei der jeweiligen Frau prophylaktisch einen großen Dammschnitt.
Nach der Geburt wurde das Baby dann mitgenommen und die Frauen genäht und auf Station gebracht. Alle paar Stunden bekamen die Frauen das Baby zum Stillen. Oder die Hebamme entschieden, dass es mit der Flasche zu füttern sei.

#schock

Wie Du merkst, kann man das nicht mit heute vergleichen ... wenn ich SO hätte entbinden müssen, hätte es bei mir auch nicht 14 Stunden, sondern doppelt so lange gedauert...

Meine Mutter schwört übrigens bis heute auf den KS, den sie bei meiner Geburt bekam. Kann ich bei der Vorgeschichte auch absolut verstehen, obwohl ich selbst nie einen KS nur wegen BEL machen würde beim zweiten Kind...
Aber es ist eben heute alles ganz anders.

LG, Nele
40. SSW

Beitrag von yippih 17.11.10 - 15:36 Uhr

Hi!

Ich würde mal sagen, das hat gar nichts zu sagen. Das einzige, was Deine Mutter Dir vererben kann, ist einen ähnlichen Körperbau (insbesondere das Becken - sprich, dass die Größenverhältnisse passen), aber das muss ja nicht unbedingt gleich dem der Mutter sein, kann ja auch von Papas Seite her kommen ;-)

Meine Mutter und ich hatten beide leichte Geburten bei einer Freundin hingegen war es genau umgekehrt. Bei der Mutter leicht, bei ihr sehr schwierig.

Auch das Stillen später ist unabhängig davon, wie's bei der Mutter war. Bei meiner Mutter hatte es damals nicht geklappt, obwohl sie in einem zu der Zeit sehr stillfreundlichem KH entbunden hat. Bei mir hat es von Anfang an super ohne jede Hilfe geklappt.

Mach Dich nicht verrückt. Geh einfach mit einer genügenden Portion Selbstvertrauen an die Sache ran und denke daran, dass die Menschheit wohl kaum überlebt hätte, wenn das Kinderkriegen so schwierig wäre ;-) Eine gewisse Gelassenheit der Entbindung gegenüber ist sehr hilfreich, um dann entspannen zu können ;-)

LG,
Katrin mit zwei Rackern an der Hand & #babyboy noch inside (ET-10)

Beitrag von lienschi 17.11.10 - 17:16 Uhr

huhu,

is wohl nur Zufall, aber bei mir und meiner Mutter war´s ähnlich.

Mein Mutter hat 2x übertragen... genauso wie ich...
die Geburten haben sehr lange gedauert... wie bei mir...
die Kinder waren auch relativ groß... wie mein Zwerg auch...
mein Bruder (Zangengeburt) und ich waren auch Dickköpfe, die sich nicht richtig ins Becken drehen wollten... bei meinem Zwerg wurde es dadurch dann auch ein KS.

Aber rein theoretisch hätte es bei mir natürlich auch ganz anders sein können. ;-)

lg, Caro

Beitrag von sunnygirl1978 17.11.10 - 17:46 Uhr

Eigentlich ja. Also meine Oma hat schnell Entbunden, Meine Mutter auch und wir drei Schwestern auch -. kann man also schon so in etwas sagen.

Beitrag von derhimmelmusswarten 17.11.10 - 18:55 Uhr

Defintiv nicht. Meine Mutter hätte mich beinah im Auto bekommen, während meine Tochter mit mehreren Ärztinnen und Hebammen und Saugglocke raus gezerrt werden musste...

Beitrag von jiny84 17.11.10 - 20:45 Uhr

Also bei uns trifft das absolut nicht zu.
Meine Mutter hat mit mir damals 28 Stunden gebraucht #schein und meine Geschwister (Zwillinge) waren per Kaiserschnitt.

Meine Tochter kam innerhalb von 8 Stunden spontan und mein Sohn innerhalb von 3,5 stunden Spontan zur Welt.

Beitrag von janine51082 20.11.10 - 14:01 Uhr

Nein leider nicht! :-(

Meine Mutter hat wie folgt entbunden:

- ich: gegen 12 Uhr war sie am Flughafen um meine Großeltern abzuholen, die aus dem Urlaub kamen. Auf der Rückfahrt sagte mein Opa "Karin, wollen wir nicht mal lieber ins KH fahren, du siehst irgendwie komisch aus." Meine Mutter meinte nur "sie hätte nen bisschen Drücken im UL". Gegen 16 Uhr entschied meine Mutter dann doch ins KH zu fahren, aber es waren keine richtigen Schmerzen, zwar Wehen, aber aushaltbar ohne zu veratmen. Ich war um 18:45 Uhr da!!!!! Zwar leider eine Zangengeburt weil sie durch den niedrigen Blutdruck dauernd weggeklappt ist, aber ich war da.

- mein Bruder (4300g und 14 Tage überfällig): sie war morgens um halb 10 im KH zur Vorsorge, die meinten nur "bleiben Sie mal lieber hier, oder wollen Sie in 1 Std. wieder kommen?!" Um 14 Uhr irgendwas war er da!

- mein Bruder: ne wie bei mir, nur hat sie sich nicht getraut und nen ganzen Tag verstreichen lassen, weil sie bei meinem anderen Bruder echt heftige Presswehen hatte.

***

Meine Figur ist gleich wie die von meiner Mamam (denkt man zumindest wenn man uns sieht).

Die Geburt meines Sohnes: knapp 3 Tage Wehen, anschließend Presswehen bei 5 cm offenem Muttermund und Not-Kaiserschnitt! :-(

Beitrag von mani379 20.11.10 - 21:25 Uhr

Bei mir war die Geburt gaaaanz anders als bei meiner Mutter!