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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von nana27787 17.11.10 - 13:14 Uhr

Huhu vielleicht kann mir hier ja jemand helfen... weil irgendwie blick ich da gar nicht durch...

Also ich werde jetzt bald heiraten habe aber eine tochter die von meinem ex ist. er zahlt ständig unterhalt für sie und alles.

jetzt möchten wir aber heiraten und das meine grosse tochter auch den namen von meinem zukünftigen annimmt da wir auch eine gemeinsame tochter hat und wir schliesslich alle so heissen wollen. meine grosse gehört ja auch voll und ganz zur familie würde dann so aussehen als wenn sie aussen vor steht.finde ich zumindest.

hab schon beim jugendamt angerufen die verwirren mich mehr...

also muss mein ex immer noch unterhalt für meine tochter zahlen auch wenn sie den namen meines neuen partners trägt???

Beitrag von spongebob2008 17.11.10 - 13:33 Uhr

....und wenn er "nicht" mehr zahlen müsste, würdest du darauf verzichten, dass deine Tochter den Namen deines neuen Partners annimmt, richtig?!#klatsch

Jaja, das liebe Geld#nanana

Unfassbar#augen

Beitrag von alkesh 17.11.10 - 16:02 Uhr

Äh, normalerweise denke ich da ja wie Du, aber in dem Beitrag der TE kann ich so was überhaupt nicht finden. Ich wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen das es ihr ums Geld geht #gruebel

LG

Beitrag von sabeto21 17.11.10 - 13:34 Uhr

hi,

damit das Kind den Namen deines neuen Mannes bekommt,muss er sie adoptieren.Das bedeutet auch das er dann keinen Unterhalt mehr für das Kind bezahlen muss.Und zudem muss er dieser Adoption zustimmen(würde er das wirklich tun?)

Hoffe ich konnte dir helfen.

Gruß Saskia

Beitrag von maxmutti 17.11.10 - 14:04 Uhr

das ist ja mal totaler quatsch

Beitrag von sabeto21 17.11.10 - 14:09 Uhr

wie bitte? Wieso sollte das quatsch sein? Wir haben diesen Fall aktuell im Bekanntenkreis!

Beitrag von maxmutti 17.11.10 - 14:21 Uhr

Er muß das Kind nicht adoptieren damit das Kind den Namen bekommen kann

Beitrag von dominiksmami 17.11.10 - 14:23 Uhr

weil es Quatsch ist das er das Kind für die Namensänderung adoptieren muß.

Mein Sohn heißt schon seit 7 Jahren so wie wir...aber mein adoptiert ihn erst jetzt.

Das Kind nimmt ja nicht den Namen des Mannes an, sondern eigentlich den neuen Ehenamen der Mutter!

lg

Andrea

Beitrag von bussi999 17.11.10 - 18:07 Uhr

es stimmt so wirklich nicht.

ich mußte auch auf wunsch meiner mutter den namen meines stiefvaters annehmen (der bis jetzt auch leider als geburtsname in meinem ausweis steht). und trotzdem bin ich von diesem mann nicht adoptiert worden, sonder war immer noch das kind meines vaters. er hat auch weiterhin für mich unterhalt bezahlt und hatte das besuchsrecht.

gruß kirsten

Beitrag von karna.dalilah 17.11.10 - 14:23 Uhr

Das ist schlichtweg eine falsche Information.

Bei der Heirat kann das Stiefkind den Ehenamen annehmen ohne adoptiert zu werden.
Man nennt den Vorgang EINBENENNUNG.
Dabei nimmt das Kind lediglich den Ehenamen der Mutter(oder des Vaters), die Rechte und Pflichten des leiblichen Vaters bleiben erhalten.

Natürlich sind Voraussetzungen zu erfüllen
sie sind im www nachzulesen :-)

Beitrag von sabeto21 17.11.10 - 14:27 Uhr

hm unser örtliches Jugendamt hat da scheints eine andere Aussage gemacht,denn die Bekannte war verzweifelt,da das Kind den namen des neuen Mannes annehmen sollte,aber der Erzeuger nicht auffindbar sei,und dieser wohl dem zustimmen müsste#kratz

Beitrag von zubbeline 17.11.10 - 14:40 Uhr

ja und?
zustimmen muß der leibliche Vater....der Namensänderung.
Das hat aber noch lange nichts mit Adoption zu tun.
Und klar bleibt der Vater trotzdem unterhaltspflichtig, solang nicht adoptiert wird, sondern das Kind lediglich einbenannt wird

Beitrag von sabeto21 17.11.10 - 14:43 Uhr

darum gings ja auch nicht,aber es stimmt doch,das bei einer Adoption die Unterhaltszahlungen entfallen! Das das Kind den Namen auch ohne Adoption annehmen werden kann war mir neu,zumindest ging es in dem mir bekannten Fall wohl nicht so ohne weiteres,beim Jugendamt hieß es nur,der neue müsse das Kind adoptieren!

Aber scheinbar ist das nicht so,dann ist es ja gut für die TE und sie wird ihren Unterhalt weiterhin bekommen!

Beitrag von karna.dalilah 17.11.10 - 16:05 Uhr

Nicht in jedem Fall muss der Vater zustimmen.

Die Zustimmung ist nur notwendig wenn
- der Vater auch die elterliche Sorge hat
- das Kind den Familiennamen des Vaters trägt

anderenfalls ist KEINE Zustimmung des Vaters notwendig!

Beitrag von karna.dalilah 17.11.10 - 16:08 Uhr

dann sollte sich deine Bekannte an das zuständige Standesamt wenden und da Erkundigungen einholen.
Wie gesagt voraussetzung ist
der Vater hat nicht die Elterliche Sorge
und das Kind trägt nicht den Namen des Vaters

Naja die Auskünfte mancher Sachbearbeiter ....


Beitrag von rienchen77 18.11.10 - 07:00 Uhr

man muß nicht wegen den Namen adoptieren...

Beitrag von toffifairy 17.11.10 - 13:37 Uhr

Ist dein Ex denn überhaupt einverstanden, daß eure Tochter den Namen des neuen Partners annimmt? Wenn nicht, kannst du das nämlich nicht einfach so über seinen Kopf hinweg entscheiden.
Mit dem Unterhalt hat das übrigens gar nichts zu tun, der fällt nur bei einer Adoption durch den neuen Partner weg.

Die Kinder sind übrigens nicht automatisch außen vor, nur weil sie einen anderen Namen tragen. Meine beiden Söhne haben auch den Namen von meinem Ex, ihrem Vater, ich habe den Namen meines neuen Mannes angenommen und unser Baby wird auch so heißen.
Erst war ausgemacht, daß die Söhne aus erster Ehe einen Doppelnamen tragen, weil ich ihnen ihre Herkunft nicht ganz nehmen möchte. Momentan ist mein Ex aber auch damit plötzlich nicht mehr einverstanden und ich muss das so akzeptieren.
Den Kindern macht das übrigens gar nichts aus und somit ist es für mich auch in Ordnung.

Beitrag von xyz74 17.11.10 - 21:39 Uhr

Erst war ausgemacht, daß die Söhne aus erster Ehe einen Doppelnamen tragen, weil ich ihnen ihre Herkunft nicht ganz nehmen möchte.
-----------------------

Das ist in DE vom Gesetz her nicht möglich.
Wurde noch vor 2000 vom Gesetzgeber geändert.
Doppelnamen sind für Kinder nicht merh möglich.

Beitrag von toffifairy 18.11.10 - 08:17 Uhr

Doch, ist es.
Die Dame auf dem Standesamt hat ja schon alles vorbereitet und mein Ex hat dann in letzter Minute wieder abgesagt.
Es ist jetzt nur so, daß der Doppelname bei Hochzeit der Kinder wieder abgelegt werden muss, damit keine Endlosnamen entstehen.
So hat man es uns zumindest auf dem Standesamt erklärt.

Beitrag von brigge67 17.11.10 - 13:46 Uhr

Hi

Deine Tochter kann auch den neuen Namen annehmen ohne dass dein Mann sie adoptieren muss, aber die Zustimmung des Vaters brauchst du.
Mein Großer war 7 als ich wieder geheiratet habe und wir haben ihn gefragt wie er heißen will. Er wollte seinen alten Namen behalten. Und es gab garkein Problem für ihn. Sein Vater hätte aber auch einer Namensänderung zugestimmt, wenn er es gewollt hätte.

lg
brigge

Beitrag von karna.dalilah 17.11.10 - 14:29 Uhr

Ihr könnt deine Tochter einbenennen lassen, dabei bleiben die Rechte und Pflichten des Vaters unberührt.

Aber:
wessen Familennamen trägt sie jetzt?
Wie ist die Sorgerechtsreglung?

Die Zustimmung des KV wird NICHT benötigt, WENN

- das Kind den Namen der KM trägt
- die elterliche Sorge allein bei der Mutter liegt.

dann benötigst du lediglich den Negativ-Bescheid vom JA und die Geburtsurkunde des Kindes und die Meinung des KV bleibt außen vor.

Karna

Beitrag von fee1972 17.11.10 - 14:41 Uhr

Hallo !

Deine Tochter kann den Namen annehmen .Der KV wird gefragt , ist aber nicht wirklich relevant .

Solange dein Mann deine Tochter nicht adoptiert ist er weiter UH verpflichtet .

LG Dany

Beitrag von bussi999 17.11.10 - 18:13 Uhr

hallo,

ich mußte auch den namen meines stiefvaters annehmen, damit wir nach außen hin eine heile gllückliche familie darstellen konnten und niemandem auffiel, daß ich ja eigentlich einen anderen vater hatte.

überall in meinen unterlagen steht nun der verhasste name meines stiefvaters als geburtsname. er hat mich nicht adoptieren können, da mein leiblicher vater der adoption zum glück nicht zugestimmt hat.

für mich ist es unerträglich, immer und immer wieder an diesen mann erinnert zu werden. am anfang, als kleines kind habe ich mich mit ihm verstanden, papa zu ihm gesagt und so. aber als jugendliche gab es nur probleme, da er seine leibliche tochter, meine halbschwester, immer anders behandelt hat (sagen auch unparteiische).

ich stehe der ganzen sache mit neuem nachnamen daher sehr kritisch gegenüber. ich würde diese lösung niemals für meine kinder in betracht ziehen, sondern eher selber einen doppelnamen bei der hochzeit annehmen, durch den die verbindung mit den kindern offensichtlich ist.

lg kirsten

Beitrag von whybette 17.11.10 - 22:18 Uhr

Hallo Kirsten.

Bei meiner Stieftochter war es ähnlich.
Aber ich dachte der Geburtsname wäre praktisch der 1. Nachname, also der, den man direkt nach der Geburt bekommen hat?

LG
Mareike

Beitrag von bussi999 20.11.10 - 19:52 Uhr

hallo,

klar, der geburtsname ist der, den man von geburt an hat. aber wenn man den namen ändert, dann erinnert halt nur noch die originalgeburtsurkunde an den allerersten geburtsnamen. ich habe halt jetzt überall diesen blöden namen drinstehen. mein stiefvater ist inzwischen tot, mit meiner mutter habe ich keinen kontakt. ich will diesen namen nicht mehr sehen.

für mich ist deshalb klar: meine kinder werden niemals den namen eines anderen mannes annehmen. sie haben einen vater und sie haben seinen namen.

lg kirsten

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