Stillen oder nicht stillen... das ist hier die Frage

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von astrida 17.11.10 - 16:09 Uhr

Hallo Mädels,

ich mache mir gedanken ob ich mein Kind stillen möchte oder nicht.
Auf der einen Seite sage ich mir, dass es das beste ist, was ich meinem Kind geben kann, aber auf der anderen Seite frage ich mich echt ob ich das schaffe.
Grade Nachts, wenn das Kind alle 2-3 Stunden hunger hat, bin ich ja alleine diejenige die den Hunger befriedigen kann...
Mein Mann kann mir da ja leider nicht helfen, kann ja Brust ja nicht abschrauben ^^

Wie denkt ihr zu diesem Thema?

Denkt jetzt nicht, dass ich zu faul bin nachts aufzustehen, ich denke mir nur das ich es körperlich nicht schaffe.
Es ist mein erstes Kind, vielleicht mache ich mir auch einfach nur viel zu viele Gedanken....

Gruß

Astrida + #baby 16+2

Beitrag von schweissperle 17.11.10 - 16:14 Uhr

hi,

ich find du machst dir zu viele gedanken:-p
bei mir ist es auch mein erstes und ich bin alleine. keine ahnung ob ichs hinbekomme, aber ich werde es versuchen und das solltest du auch. aufhören kannst du immernoch. vielleicht fällt es dir leichter als du denkst, schließlich gibt es ganz viele andere wo das vollstillen funktioniert. auf jedenfall versuchen, wie es wird kann dir keiner sagen. viel glück

lg

Beitrag von ilva08 17.11.10 - 16:15 Uhr

Was haltet ihr davon, das Kind im egenen Bett schlafen zu lassen? (Bett dann an die Wand rücken oder Krümel zwischen euch, keine Angst, draufrollen tun sich die Eltern erwiesenermaßen instinktiv nicht).

Dann kannst du nachts die Brust auspacken, wenn das Kind anfängt zu knöttern... und schläfst, wenn du Glück hast sofort wieder ein.

Hab einige Freundinnen, die damit gute Erfahrungen gemacht haben. Auch späteres Umgewöhnen ins eigene Bett war für Baby relativ problemlos.

Beitrag von mai75 17.11.10 - 16:30 Uhr

Das muss natürlich jeder selbst wissen, aber in die Mitte des Elternbettes würde ich mein Baby ganz sicher nicht legen. Auch wenn man sich nicht drauf rollt - wie schnell kann mal ein Stück Decke über den Kopf des Babys rutschen ... das wäre mir persönlich viel zu gefährlich. Des weiteren wirds in der Mitte viel zu warm fürs Baby.

Als Alternative gibts doch Beistellbettchen - also so genannte Babybalkones. Da hat man den gleichen Effekt, kann im Bett stillen und das Baby ist deutlich sicherer untergebracht.

Allerdings kommt man ggf. ums aufstehen fürs wickeln trotzdem nicht drum herum.

Beitrag von valentina.wien 17.11.10 - 17:40 Uhr

Bei uns (und bei vielen bekannten Familien) hat es zwar ein Beistellbett gegeben, aber die Kinder sind nie drin gelegen.
Meine Tochter hat nur geschlafen, wenn sie meinen Mann oder mich gespürt hat. Und sobald sie sich rollen können oder robben kommen sie auch von alleine.

Beitrag von minikruemelchen25 17.11.10 - 21:22 Uhr

Hallo,

will ja niemandem Angst machen, aber mit dem "instinktiv nicht drauf rollen" ist das so eine Sache. Naja meine Mama arbeitet im KH, und es passiert durchaus.... Details erspar ich euch lieber.

Dann lieber besorgt euch so ein Beistellbett, was man am elternbett anbringen kann. Da kann sich keine Mama reinrollen ;-)

LG

Beitrag von sssonnenblumchen 17.11.10 - 16:18 Uhr

ich bin überzeugte stilmama, weiss aber das man stillen nicht erzwingen kann..
auf jeden fall solltest du es versuchen... wenn du später meinst es nicht zu schaffen kannst imer noch abstillen.. was besseres wie muttermilch gibt es nicht.. suche eine gute hebamme oder stillberaterin, den gerade die erste zeit ist schwierig... richtig anlegen funktioniert nicht immer gleich und wenn du es falsch machst folgen schmerzen..
falls in familie allergien gibt, würde ich mir einen ruck geben und auf alle fälle stillen mind der erste halbe jahr...
liebe grüße und viel erfolg

Beitrag von tatjanag1978 17.11.10 - 16:19 Uhr

hallo,

Ich habe meinen grossen Sohn nicht gestillt. Leider... Er war damals immer krank und hatte permanent irgendwelche Infekte was es zum damaligen Zeitpunkt sehr schwer machte mit dem Impfen.

Meinen Zweiten habe ich 6 Monate voll gestillt und der hatte bisher noch keine ernsthafte erkrankung. Allerdings muss ich dazu sagen das es Tage gab (wenn er einen Wachstumsschub) hatte wo es allessehr anstrengend war. Ich werde mich tortz anstrengung immer wieder fürs Stillen entscheiden das hat soviel für die Bindung zwischen mir und meinem kleinen gebracht und spart natürlich auch viel geld #schein


LG

Beitrag von blume333 17.11.10 - 16:21 Uhr

Wieso machst du dir darüber jetzt schon gedanken....??
Völlig sinnlos....bekomm doch erst mal den kleinen....dann kanste gucken wie es läuft....

Gruss Blume 10ssw

Beitrag von steffken80 17.11.10 - 16:21 Uhr

Hallo,

also ich habe meine Tochter gestillt und werde es auch dieses Mal wieder machen.
Ist bequemer und auch günstiger. Du hast die Brust immer dabei und musst dir nie sorgen machen, dass es ja nen bisschen später werden könnte und dein Baby plötzlich hunger bekommt.
Besondern Nachts ist es von Vorteil, du holst dir dein Kind einfach ins Bett und stillst. So musst du erst aufstehen und eine Flasche machen. Dann trinkt es nicht ordentlich und schläft wieder ein und du hast da Spiel noch mal.

Probier es doch einfach aus, abstillen kannst ja immer noch.

LG Steffken

Beitrag von motorradtinchen 17.11.10 - 16:22 Uhr

Lass es doch einfach auf dich zukommen. Ich habe meine 1. Tochter 18 Monate gestillt- und nachts ist nichts einfacher als stillen. Ich hatte sie im 1. Lebensjahr immer neben mir (Babybay, dann Bettchen), zum stillen kurz rüber geholt, im Liegen gestillt und dann wieder zurückgelegt. (ging praktisch im Halbschlaf). Ich krieg nen Horror, wenn ich nur dran denke, schlaftrunken in die Küche marschieren zu müssen um Fläschchen zu machen... #schock
Zum anderen bist du nach der Entbindung voll mit Hormonen- das nächtliche Aufstehen fand ich nie sooo schlimm, obwohl ich ein totales Murmeltier bin. Und meine Maus schlief mit knapp 9 Wochen trotz Vollstillens 8 bis 9 Stunden durch! Die ersten Nächte war ich ständig wach und außerdem dachte ich ich platze gleich...

Also, einfach mal abwarten und dann entscheiden- Fläschchen und Milch sind ja dann schnell gekauft! Aber für mich gibts da auch bei unserem jetzigen Bauchzwerg nichts zu überlegen!

Alles Liebe, Tina

Ach wir sind übrigens fast gleich weit- bin heut 16+1!

Beitrag von puenktchen.07 17.11.10 - 16:23 Uhr

Die Hormone nach der Geburt machen Dich leistungsfähiger als Du Dir jetzt vorstellen kannst;-) Ich bin durch die Stillhormone teilweise mit 5 Stunden schlaf gut ausgekommen. Und ich habe vorher sehr gerne geschlafen.

Beim ersten hab ich anfangs gestillt und mußte dann leider auf Nahrung umsteigen. Da mein Mann arbeitete, hätte ich Ihn nicht nachts aufstehen lassen. Und auch mit Flasche mußte ich teilweise 1-2mal nachts raus. Auch mit Flasche gibt es keine Durchschlafgarantie. Ist von Kind zu Kind verschieden.

Versuch es wenigstens, wenn´s nicht funktioniert und Du Dich anders besser fühlts, kannst Du immer noch auf Prenahrung umstellen.

Lg.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 17.11.10 - 16:25 Uhr

Ich stille unser 2. Kind jetzt seit 11 Monaten, mittlerweile nur noch nachts. Und glaub mir, ich bin ein Mensch der seinen Schlaf braucht.

Aber nachts stillen stört mich gar nicht, ich lege den Kleinen nur an und den Rest macht er während ich schön weiterschlafe!

Du glaubst gar nicht was man als Mutter körperlich alles schafft...

Versuch es wenigstens!

LG

Beitrag von wuestenblume86 17.11.10 - 16:26 Uhr

für uns stand das nie in Frage ;-) wir stillen #verliebt


Der Kleine schläft eh bei uns im Bett ...da brauch niemand unnötig aufstehen und eine Flasche machen. Unterwegs hab ich immer alles dabei ;-) brauch mir übers Erwärmen, Mitschleppen etc keine Gedanken machen.

#winke

Beitrag von else555 17.11.10 - 16:28 Uhr

hallo,

bin auch eine stillmama und habe alle meine kids bis 2 jahre gestillt!hab dann immer das baby bei uns im bett gehabt,brust raus und schwupps hab ich wieder geschlafen.das kind schläft nachts schneller durch da es ja auch garnicht richtig wach werden und brüllen muss bis mama in der küche war u die flasche gemacht hat.unkompliziert,billig und .....schöööön!!!

lg,elsi morgen 16.ssw mit nr.5#huepf!!!

Beitrag von silbermopje 17.11.10 - 16:28 Uhr

Hallo!!
Ich bin auch überzeugte Still-Mama und habe meine beiden voll gestillt! Aber ich weiß auch, wenn man sich unsicher ist und es ganz tief im Inneren vielleicht doch nicht so gerne möchte, dann klappt es meist auch nicht! Ich denke man muss schon voll überzeugt davon sein, dass man es wirklich machen möchte!!
Für mich war es die schönste Erfahrung (natürlich nach den Geburten), die ich mit meinen Süßen hatte und ich erinnere mich immer noch sehr gerne an die Zeit! Manchmal finde ich es sogar traurig, dass es schon vorbei ist, weil es doch ein sehr tiefes und inniges Verhältnis ist, dass beim Stillen aufgebaut wird!!
Und es hat mich auch sehr stolz gemacht, dass ich alleine dafür veranwortlich war und dass nur ich es quasi "geschafft" habe meine beiden zu ernähren... hört sich jetzt komisch an, aber ich denke einige verstehen jetzt was ich damit sagen möchte... oder??
Hör nochmal tief in dich rein, ob du es wirklich möchtest oder nicht...!!
Es ist auf jeden Fall das Beste für dein Kind!!
LG
Julia

Beitrag von mama-von-marie 17.11.10 - 16:46 Uhr

Du kannst doch zur Not etwas abpumpen, dann kann Dein Mann
ihn/sie nachts auch mal füttern.

LG

Beitrag von schwangerewildcat 17.11.10 - 16:52 Uhr

hey astrida...

deine angst ist total berechtigt ich hatte auch solche ängste habe aber dann gesagt scheiß ein drauf auf die angst ich pack das schon...

na ja...aller anfang ist schwer,nicklas hat mir aufgrund dessen das ich einen kaiserschnitt hatte und erst später milch bekommen habe,die brustwarzen kaputt gekaut....aber nachdem ich einen tag abgepumpt habe und die brustwarzen sich etwas erholen konnten klappte auch das ohne probleme....nachts war garnicht so schlimm,nicklas kam nur einmal nachts und da er direkt neben mir in seinem bettchen lag nahm ich ihn raus angelegt nen bisschen gedöst,bäuerchen (wickeln damit er wieder wach wurde,pampers und feuchttücher lagen immer am bett damit ich ja nicht aufstehen musste) dann die andere brust dabei weiter gedöst und dann wieder zurück gelegt....

bei meiner tochter war das alles noch viel schöner im krankenhaus ist sie auch ziemlich oft gekommen habe aber auch da er zwei tage nach ks milch bekommen aber dann als sie milch hatte wurde sie auch richtig satt und schlief erstmal 8 stunden....bis ich die hebamme gerufen habe und die guckte mich nur an und sah das problem und strich nachdem ich bell´s gestillt habe mir die rest milch aus der brust raus.(habe die beste hebamme der welt)

nun will ich auch wieder stillen denn es ist wirklich das bequemste was es gibt....
1.du hast es immer dabei
2.es ist immer die richtige temperatur (nicht zu kalt nicht zu warm und es kann nicht kalt werden)
3.es ist das beste für dein kind.

ich wünsche dir das du dich für das stillen entscheidest denn es ist wirklich total toll....hoffe auch für dich das es genauso gut klappt wie bei mir.

lg. stefanie mit bell´s am spielen nicklas im kinderzimmer am aufräumen und #ei 10+5 ssw unterm #herzlich

Beitrag von qrupa 17.11.10 - 17:13 Uhr

Hallo

laß dein Baby bei dir im Bett schlafen dann bekommst du kaum etwas davon mit. und alle 2 Stunden (und bei Wachstumsschüben auch gern noch öfter) aufsteehn und eine Flasche machen und füttern wäre mir bei weitem anstrengender als mein Baby im Halbschlaf kurz an mich ran zu ziehen und im Schlaf weiter zu stillen.

LG
qrupa

Beitrag von kiki-2010 17.11.10 - 17:14 Uhr

Ich hab schon eine Baby-Zeit hinter mir und muss sagen, ich bin froh, dass ich gestillt habe! Ich mag diesen Flaschenkram nicht und mein Sohn hatte auch nie an einer Flasche gesaugt.

Es ist praktischer, schneller und ich wäre viel zu faul nachts das Fertig-Zeug anzurühren :-) Er wurde nachts einfach "angedockt" ;-) ohne dass ich großartig irgendwas "mixen" oder erwärmen musste und wir hatten nach wenigen Wochen schon einen wunderbaren Schlafrythmus, so dass er nachts meist nur 1x aufwachte. Nach kurzer Zeit bekam er dann nachts "nur noch" ein bisschen Wasser aus der Tasse und siehe da, er hatte schnell verstanden, dass es sich nicht lohnt für Wasser aufzuwachen und hatte komplett durchgeschlafen.

Ich bin der Meinung, dass Stillen das Natürlichste von der Welt ist, wir unseren Kindern damit jede Menge Nährstoffe mitgeben, die in der Fertig-Ware künstlich erzeugt werden muss.

Zwar bin ich keine Über-Bio-Mama aber ein totaler Still-Fan und ich werde auch diesmal wieder mind. ein halbes Jahr voll durchstillen.

Keine Ahnung warum Du Dir denkst, dass Du es körperlich nicht schaffst. Wenn Du es packst eine SS durchzustehen, dann solltest Du auch zum Stillen in der Lage sein ;-)

Am Anfang muss man nunmal nachts hoch, ob ein Fläschen-Anrühren dann bequemer ist, bleibt mal dahingestellt.....

Lg Kiki (30. Woche)

Beitrag von blumella 17.11.10 - 18:37 Uhr

Klar kann Dein Mann nicht stillen, aber alles andere was noch so anfällt, kann er genauso gut tun.
Während Du also nach dem nächtlichen Stillen selig wieder einschlummerst, kann er z. B. die Windel wechseln oder das Baby rumschaukeln, bis es Bäuerchen gemacht hat.

Und wenn man erstmal ein bißchen Übung hat, dann holt man sich nachts das Baby ins Bett, stillt im Liegen und schläft dabei einfach weiter, während man mit dem Fläschchen auf jeden Fall raus muss (Wasser und Pulver mischen, alles auf die richtige Temperatur abstimmen,...).

Beitrag von amalka. 17.11.10 - 19:30 Uhr

Liebe Astrida,

weiß du, ich kann deine Sorgen durchaus verstehen und in manchen hast du recht. Wenn man eine Flasche gibt, bist du unanhängig auch dein Mann kann jedezeit ran. Ich würde auch sagen, dass man sogar den Rythmus besser hinkriegt (war zujindest bei uns der Fall)

ABER

versuche es doch. du redest jetzt von etwas, was du nicht einmla ausprobiert hast. Wenn es dir keinen spass macht, dann läßt du es eben sein, bekommst du deine abstilltabletten und gut war es aber es garn icht zu probieren ist meiner Meinung nach eine Dummheit..

Ich musste in der ersten SS erstmal abpumpen und da ich shcon wegen der SS sehr angeschlagen wa,r habe ich nach 3 Tagen aufgehört und mich eher entschieden, meine tabletten zu nehmen. Jetzt werde ich erst gar nicht anfangen.

Es ist mir fremd, es schränkt mich ein und so kann auch unbegrenzt mein Partner ran.

d.h. BITTE PROBIERE ES und ENTSCHEIDEN ERST DANN!!!

Beitrag von gingerbun 17.11.10 - 20:54 Uhr

Hallo,
da Du fragst: Ich habe mir die Frage nie gestellt. Für mein Kind kommt etwas anders als Muttermilch gar nicht infrage. Gerade das erste Jahr geht es nachts bequemer nicht wenn das Kind bei Dir liegt und Du es andocken kannst wann immer es mag. Wir haben dann beide immer weitergeschlafen, von Schlafmangel kann ich nicht ein Lied singen. Warum solltest Du das körperlich nicht schaffen? Du bist ja darauf ausgelegt.. Ich denke Du machst Dir da echt zuviele Gedanken. Hast Du mal an künstlicher Milch gerochen? Solltest Du tun, ich denke dann erübrigt sich Deine Frage.
Alles Gute und denke daran, es gibt nichts besseres als sein Kind zu stillen. Das steht wirklich ausser Frage!
Gruß!
Britta