Wie spart Ihr fürs Eigenheim?

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Beitrag von katrinredrose 17.11.10 - 16:49 Uhr

hallo,

wollte mal fragen wie ihr für euer Eigenheim spart.
also ich meine für das eigenkapital was man mitbringen sollte.

Wie wollen auch in etwa 1-2 j, was kaufen haben sschon ca 10 % angespart .
also müssten nochmal das doppelte sparen.
Habt ihr dafür ein Sparboch oder Tagesgeld oder ?

was macht den am ehesten sinn?
waren jetzt schon bei der bank und die erzählten was vpm Riester bausparvertrag .
der läuftaber 10 j.
da wir spät. im herbst 2012 was kaufen möchten ist das doch quatsch für uns oder?

Beitrag von curlysue1 17.11.10 - 16:59 Uhr

Ich würde das Geld auf ein Tagesgeldkonto packen.

z.B. Diba.

LG

Beitrag von bob-andrews 17.11.10 - 17:08 Uhr

Bausparen, ggf. Riester-Bausparen wäre schon sinnvoll. Das mit den 10 Jahren stimmt nicht. Auch wenn ihr den Vertrag bis 2012 nicht mehr in die Zuteilung bekommt, könnt ihr ihn später zur Tilgung einsetzen.

Beitrag von susannea 17.11.10 - 18:20 Uhr

Laufzeit von 10 Jahren ist doch genial, wobei besser wären dann 12. Dann wäre der nach den 10 Jahren, wo man gesetzlich Sondertilgen darf zuteilungsreif und ihr könntet den zur Tilgung einsetzen!

Beitrag von wemauchimmer 17.11.10 - 20:06 Uhr

Ja, Bausparen ist im Allgemeinen heutzutage quatsch und im Besonderen, wenn Ihr in 1-2 Jahren was kaufen wollt, sowieso. Das hast Du richtig erkannt.
Und dieser Unsinn, daß man einen Bausparer von vorne besparen soll, mit dem man dann irgendwann einmal ein Darlehen ablöst, daß man jetzt aufnimmt, das ist reine Provisionsschneiderei. Laß Dir das bloß nicht aufschwatzen.
Mach es nicht kompliziert, nimm das Tagesgeldkonto, es kommt hier bei diesem kurzfristigen Sparziel in keinster Weise darauf an, ob Du vielleicht 0,5% mehr oder weniger Zinsen bekommst, sondern nur darauf, daß Du konsequent und viel und regelmäßig auf die Seite legst.
Was Wohnriester angeht, Du verlierst jedenfalls extrem viel Flexibilität und Du fährst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schlechter als mit einem normalen Hypothekendarlehen.
Haben uns das mal von einem eifrigen Wohnriestervertreter für eine Anschlußfinanzierung vorrechnen lassen. Es war eine ziemliche Lachnummer. Da müssten die Zinsen aber ganz extrem steigen in den nächsten Jahren, damit das nicht teurer wird als die klassische Variante. Und das genau ist nämlich ein Bausparer: Eine Wette auf extrem steigende Zinsen.
LG

Beitrag von nele27 17.11.10 - 20:22 Uhr

***Mach es nicht kompliziert, nimm das Tagesgeldkonto, es kommt hier bei diesem kurzfristigen Sparziel in keinster Weise darauf an, ob Du vielleicht 0,5% mehr oder weniger Zinsen bekommst, sondern nur darauf, daß Du konsequent und viel und regelmäßig auf die Seite legst. ***

Genauso ists!

Seltsam, dass hierzulande so viele gern finanzielle Zuwendungen an ihren Banker verteilen statt einfach für sich zu sparen #kratz

LG, Nele

Beitrag von bob-andrews 17.11.10 - 20:28 Uhr

Man bekommt Bausparzinsen (Darlehen) für teilweise unter 2%. Provision zahlt man einmal zu Beginn, 1% der Bausparsumme. Bei dieser darf man sich natürlich nicht vera...... lassen, sondern sich ein realistisches Ziel setzen. Und ein oder zwei Prozentpunkte Unterschied bei Darlehenslaufzeiten von bis zu 30 Jahren sind doch ein ordentlicher Batzen.

Beitrag von wemauchimmer 17.11.10 - 22:10 Uhr

sagmal, verkauft Du Bausparer oder bist Du denen bloß voll auf den Leim gegangen?
Die niedrigen Darlehenszinsen erkaufst Du mit extrem schlechter Verzinsung in der Ansparphase, mit oft hohen Tilgungsraten. Bei einem klassischen Annuitätendarlehen zahlst Du nicht 2% oder 1%, sondern 0% Provision. Gar nicht zu reden von der ganzen teuren und aggressiven Werbung, die für Bausparer gemacht wird.
Dazu kommt ja wohl noch der Oberhammer, daß Du gar nicht sicher sein kannst, daß Dein Bausparer tatsächlich genau dann zugeteilt wird, wenn Du es brauchst. Da kannst Du dann plötzlich ein großes und teures Problem bekommen. Das hängt nämlich beileibe nicht nur von Deinen Einzahlungen ab.

Also ich kann nur jedem raten, sich ausrechnen zu lassen, wieviel man wirklich am Ende für die Finanzierung bezahlt, und sich nicht von irgendwelchen Effektivzinsangaben blenden zu lassen. Man vergleiche immer dieselben Laufzeiten. Da steht dann am Ende eine ehrliche Zahl, die Summe der zu zahlenden Zinsen. Und da wird sich das Bausparen in so einem Fall wie hier wohl nicht lohnen.
LG