verhütung durch stillen

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Forum: Verhütung

Pille, Kondom oder doch Spirale? Im Laufe der Jahre probieren die meisten Frauen verschiedene Methoden der Verhütung aus. Da tauchen eine Menge Fragen auf, für die hier der Raum ist. Übrigens: Medikamente und Verhütungsmittel dürfen bei uns nicht weitergegeben werden.

Beitrag von anne-maus 17.11.10 - 17:21 Uhr

hallo ihr lieben,

ich bin vor einem monat zum ersten mal mami von einer wunderschönen tochter geworden #verliebt

so langsam aber sicher macht man sich dann nach fast 5 wochen schon gedanken über #sex
ich stille voll und werde das weiterhin tun. ich möchte also keine pille nehmen, da ich angst habe, dass durch die hormone die milchproduktion negativ beeinflusst wird. kondome kann ich absolut nicht leiden...

naja, es gibt nun ganz verschiedene meinungen über die verhütung durch stillen. ich habe mal gelesen, dass ein 98%iger (also ähnlich der pille) schutz besteht, wenn regelmäßig und voll gestillt wird. andere widerrum meinen, es sei nur ein sehr gerringer schutz und die menstruation kann jederzeit wieder beginnen, also eine schwangerschaft jederzeit entstehen.

ich würde gerne wissen, ob welche unter euch sind, die sich auf diese methode verlassen haben und ob es funktioniert hat, oder ob sie schwanger geworden sind.
ich habe in 2 wochen einen termin beim fa und werde mit ihm das thema auch nochmal besprechen. solange gibts sowieso nichts...
mir geht es jetzt wirklich nur um erfahrungsberichte!

LG, anne mit #baby cassandra (1 monat+2 tage)

Beitrag von karra005 17.11.10 - 17:33 Uhr

Die LAM-Methode ist von PI her sicher. Und in den ersten 10 Wochen bei Einhaltung zu mehr als 99% sicher(Pi unter 1).
Die LAM-Regeln habe ich aus dem Buch "natürlich und sicher"
- Solange Sie voll stillen und ihr Kind jünger als 6 Monate alt ist, und sie keine Blutung beobachten, sind sie sicher unfruchtbar.
- Blutungen innerhalb der ersten 56 Tage bzw 8 Wochen nach der Geburt zählen nicht(Wochenfluss) und werden ignoriert.
-vollen stillen heißt: Sie stillen außschließlich, so dass ihr Kind praktisch nur Muttermilch bekommt. Es bekommt mindestens 6 Stillmahlzeiten in 24 Stunden. Der gr. Abstand zw. zwei Stillmahlzeiten beträgt nicht mehr als 6 Stunden. Ihr Kind bekommt weder (Tee-)Flasche noch Schnuller.

Beitrag von anne-maus 17.11.10 - 17:43 Uhr

danke :-)
passt ja alles soweit, allerdings schläft meine maus nachts ziemlich lange, dass auch mal 7 std abstand dazwischen kommen, statt 6 stunden, oder 4 stunden, was ich schon oft gelesen habe. komme aber dicke auf 6mal täglich, meist sogar viel mehr...

Beitrag von muttiator 18.11.10 - 07:09 Uhr

Ich hab das Buch "Natürlich und sicher" nicht da, aber steht da nicht noch was über den ZS!?
Wer ZS beobachtet muss doch dann auch fruchtbar annehmen....??

Ich schau später mal im "NFP-heute" nach.

Beitrag von zucchini78 17.11.10 - 22:30 Uhr

Ich habe mal gehört, dass es relativ sicher ist, so lange man mindestens alle 4 h stillt. Aber ich würde mich persönlich nicht darauf verlassen. Wie wäre es evtl. mit einem Diaphragma?

Beitrag von danny1878 18.11.10 - 14:07 Uhr

Hallo!
Ich würde mich da nicht drauf verlassen! Als ich voll gestillt habe, hatte ich keine Periode, aber eine Freundin von mir ist so schwanger geworden.
Kind voll gestillt und im dritten Monat nach der Entbindung wieder schwanger. Drauf gekommen ist sie, weil sie sich schwanger fühlte.

Meine Hebi sagt auch, dass die Methode als eher kritisch zu bezeichnen ist, eben weil die Mens jederzeit anfangen kann und du es halt im Vorfeld nicht weisst...

(Dass das Kind nicht schnullern darf, hab ich ja noch nie gehört!)

#winke