Nachname des Mannes oder der Frau?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von welchennamennehmen? 17.11.10 - 20:52 Uhr

wollte hier mal fragen, wie ihr das so mit dem Nachnamen gemacht habt als ihr geheiratet habt.

Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass der Vorname weiterhin dazu passt, egal ob man den Nachnamen der Frau oder den des Mannes annimmt.

Ich finde es aber nicht gut, dass mein Freund von vorn herein sagt, dass er seinen Namen behält...dann würde ich mich eher noch für einen Doppelnamen entscheiden.

Vor allem in meinem Fall (ich arbeite in der Künstlerbranche bzw. stehe in der Öffentlichkeit) bin ich unter diesem Namen bekannt....

Naja, wollt einfach mal hören, wie das so bei anderen läuft

Lieben Dank im Voraus

Beitrag von gh1954 17.11.10 - 20:57 Uhr

>>>Ich finde es aber nicht gut, dass mein Freund von vorn herein sagt, dass er seinen Namen behält...<<<

Warum nicht, das ist doch eine klare Ansage.

Du hast jetzt die Wahl, den Namen deines Zukünftigen anzunehmen, einen Doppelnamen zu führen oder deinen jetzigen Namen beizubehalten.

Beitrag von anyca 17.11.10 - 21:00 Uhr

Mein Mann hat meinen Namen angenommen, seiner war sehr schwer zu buchstabieren.

Beitrag von nele27 17.11.10 - 21:02 Uhr

Hi,

wir haben uns für den Namen entschieden, der schöner ist - das war meiner #freu
Wenn mein Mann einen ganz tollen Nachnamen gehabt hätte, hätte ich auch gern seinen angenommen. Es ging also nicht drum, wessen Name es ist, sondern nur, welcher es ist.

Den Grund, den Namen des Mannes anzunehmen, weil das früher so war, finde ich persönlich blöde.
Und auf Doppelnamen steh ich auch nicht so - zu kompliziert.

LG, Nele

Beitrag von sallyy07 17.11.10 - 21:20 Uhr

Wir haben uns dazu entschlossen gehabt das mein Mann den Namen von mir annimmt.

Aber auch nur weil ich icht wie jeder Zweite heißen wollte:
Möller ! ! !#rofl

Und da meiner selten vertreten ist....viel die wahl eben auf den ;-)


lg

Beitrag von lexika 17.11.10 - 21:36 Uhr

Genau - der Hübschere wird genommen!

Beitrag von fipi74 17.11.10 - 21:21 Uhr

Hallo erstmal,

ich habe den Namen meines Mannes angenommen! Mit Stolz sogar!

Wenn Du Deinen nicht missen möchtest bzw. in der Öffentlichkeit erkennbar sein möchtest, entscheide Dich für einen Doppelnamen!

Beitrag von valeska1979 17.11.10 - 21:22 Uhr

Hallo,

wir haben noch nicht geheiratet, aber mein bald Mann wird meinen Namen annehmen.
Für mich war auch von Anfang an klar, dass ich meinen Namen behalten möchte und er für sich entscheiden kann, ob er meinen Namen annimmt oder seinen behält. Einen Doppelnamen finden wir beide total blöd.

Ich hätte es auch nicht schlimm gefunden, wenn wir unterschiedliche Nachnamen hätten, weil ich da auch auf keinen Fall mit mir hätte reden lassen.

Gerade als Künstlerin kann ich schon verstehen, dass du deinen Namen behalten möchtest.
Und wenn dein Mann auch seinen behalten möchte, dann habt ihr eben unterschiedliche. Find ich nicht schlimm.

Viele Grüße

Beitrag von joulins 17.11.10 - 21:30 Uhr

Du könntest doch einfach deinen Namen behalten (zumal du ja gute Gründe hast, die dafür sprächen), oder wollt ihr alle gleich heißen?

Ich habe bei der Heirat den Namen meines Mannes angenommen, weil die Namen etwa "gleichschön" waren, und ich es echt okay fand, dass alle Familienmitglieder den gleichen Namen tragen. Es wäre aber kein Diktum gewesen, falls der Name des Mannes bescheuert gewesen wäre. #freu

Ich würde daraus keinen Kriegsschauplatz machen ... so wichtig ist die Namensfrage nun auch wieder nicht.

findet
Joulins

Beitrag von zweiflerin 17.11.10 - 21:33 Uhr

Hi,

mir war es immer wichtig EINEN gemeinsamen Namen zu haben und ich war so stolz als ich dann den Namen meines Mannes annehmen konnte. Jetzt sind wir geschieden und ich habe den Namen auch aus praktischen Gründen nicht abgelegt. Mir ist es einfach zu blöd, jedem zu erklären, warum ich jetzt wieder anders heiße.

Blöderweise könnte ich mir noch nicht mal vorstellen, den Namen meines neuen Freundes und evtl. zukünftigen Ehemannes anzunehmen und würde es aber gleichzeitig befremdlich finden, dann den Namen des Ex weiter zu führen. Ich frag mich auch schon, welchen Nachnamen ein eventuell gemeinsamens Kind bekommen sollte. Ich kann ihm ja schlecht den Nachnamnen meines Ex-Gatten geben, andererseits will ich aber auch nicht anders heißen als mein Kind. Ohwei, das ist echt kompliziert.

Wie dem auch sei, heute hat man zum Glück alle Gestaltungsmöglichkeiten, so daß jeder seinen Weg finden wird. Wäre ich wie Du als Künstlerin tätig, würde ich auf jeden Fall meinen Mädchennamen behalten. Und Doppelnamen finde ich persönlich doof.

Lieben Gruss von der Zweiflerin

Beitrag von asimbonanga 18.11.10 - 00:27 Uhr

Tja-ich fand Doppelnamen auch immer doof.Jetzt habe ich einen.
Ich wollte so wie meine ( noch recht jungen) Kinder und wie mein 2. Mann heißen.Außerdem stellt dieser Doppelname irgendwie eine Verbindung aller Familienmitglieder her.
Ich hätte auch so nur ungern den Namen meines Ex-Mannes abgelegt-er ist irgendwie zu meinem Namen geworden.:-)

L.G.

Beitrag von jans_braut 17.11.10 - 21:33 Uhr

Hallo,

mein Mann hat einen Doppelnamen gewählt. Unsere Kinder haben/werden mein Namen als Familiennamen erhalten.

Gruss

Beitrag von behalt ihn 17.11.10 - 21:34 Uhr

Hallo,

ich habe den Namen meines Mannes angenommen. Ich freu mich drüber.

An Deiner Stelle würde ich den Namen behalten. Das machen die meisten so, die ich kenne, wenn von denen irgendwas in der Öffentlichkeit "kreist". Außer Du hättest schon einen Künstlernamen unter dem Dich das Volk kennt. Dann würde ich das machen, wozu ich Lust hätte.


#blume

Beitrag von caro2404 17.11.10 - 21:40 Uhr

Hallo!

Ich persönlich finde Doppelnamen total blöd. Für mich war immer klar, dass ich den Namen meines zukünftigen annehmen werde, es sei denn er heiß meier, müller oder schulze. Mein Mädchennamen habe ich auch gemocht, aber ich habe mit Stolz den Namen meines Mannes angenommen. Eine Familie sollte gleich heißen. Außerdem kannst du ja deinen Künstlernamen behalten.

Beitrag von scotland 17.11.10 - 22:03 Uhr

Hallo,

ich hatte einen recht doofen Nachnamen, hatte ich aber dran gewöhnt und wollte eigentlich meinen Namen behalten, er seinen und die Kinder sollten seinen bekommen.

Dann bekam ich sechs Wochen vor der Eheschließung mein erstes Baby und es waren super nervige sechs Wochen, in denen ich anders hieß als mein Kind. Da die Geburt ziemlich schief ging, landete das Baby mit dem Nachnamen des Vaters auf der Intensiv, und jedesmal, wenn ich dort anrief, musste ich entweder erklären, dass ich die Mutter war, oder wurde automatisch mit dem Familiennamen angesprochen. Außerdem wurde ich total in die "Emanzenschublade" gesteckt.

Ich hatte nur Angst, anders zu heißen, sein Name hat mir gefallen. Da habe ich meinen geändert. Und ich hab es nie bereut.

LG
Scotland

P.S. Mein Mann hätte seinen nie aufgegeben!

Beitrag von jeder behält seins 17.11.10 - 22:37 Uhr

Ich würde nie auf die Idee kommen, den Namen meines Partners anzunehmen - warum auch? Im Falle einer Heirat behält jeder seinen Namen. Weder möchte ich einen so wichtigen Teil meiner Persönlichkeit und auch meiner Geschichte abgeben, noch würde ich das von meinem Partner verlangen.

Beitrag von lanni 17.11.10 - 22:52 Uhr

Huhu,

ich hab den Namen meines Mannes angenommen.

Für mich war es nicht so das ich einen Teil meiner Persönlichkeit oder Vergangenheit aufgebe. Und ich fand es wichtig das wir einen gemeinsamen Namen führen, wenn wir schon verheiratet sind.

Da fällt mir noch ne Anekdote ein...

Einige Zeit nach der Hochzeit musste ich ein Formular ausfüllen und hab in der Spalte des Nachnamens meinen aktuellen Nachnamen eingetragen und dort wo der Vorname hinsollte hab ich meinen Mädchennamen hingeschrieben... Ich verstand erst gar nicht warum mein Gatte das grosse Gickeln kriegte... #schein


Und zum Thema Doppelnamen... Da fragte mich mein Mann ob die Bindestrich-Frauen von früher im Zeitalter des Internets (und des damit verbundenen Buchstabierens) heute "Minus-Frauen" heissen... :-D

So denn... Einen schönen Abend noch...

Lanni

Beitrag von joulins 17.11.10 - 23:03 Uhr

Feix. Dass ich mit meinem Mädchennamen unterschreibe, passiert mir nach 6 Ehejahren noch ganz oft ... #schein Also, natürlich dahin, wo eigentlich der Familienname stehen sollte.

Weiß der Geier, was das Unterbewußtsein da mit mir anstellt.

Beitrag von hedda.gabler 17.11.10 - 23:20 Uhr

Hallo.

Ich habe damals eine Doppelnamen angenommen (und dann irgendwann wieder abgelegt;-)), weil ich meinen Namen behalten wollte und der Doppelname sehr gut klang (habe den auch noch lange nach der Scheidung behalten, erst als meine Tochter sich angekündigt hat, habe ich es geändert).

Für Dich in der künstlerischen/öffentlichen Branche ist es doch leicht ... nimm den Ehenamen an, wie Du magst ... und lass Dir Deinen Mädchennamen, unter dem Du bekannt bist, als Künstlername eintragen, bzw. nenne Dich einfach weiter so.

Ich habe viele Jahre am Theater gearbeitet und da war das Gang und Gebe ... ich kannte viele Schauspielerinnen unter ihrem bekannten Namen ... und wenn ich dann mal die Lohnabrechnungen aus der Verwaltung mitgenommen und verteilt habe, wusste ich manchmal nicht, wer das ist, weil dann der Ehename draufstand.
In Künstlerverträgen gibt es ja sogar eine 2. Zeile für die Unterschrift, eben für den Künstlernamen (mein Intendant meinte mal, dass ich da direkt unterschreiben könnte, da mir eh niemand glaubt, dass das mein echter Name ist;-))

Gruß von der Hedda.

Beitrag von ippilala 18.11.10 - 00:56 Uhr

Ich werde seinen Namen annehmen. Dafür werden aber unsere Kinder nicht mit zweitem Namen nach ihren Großeltern gleichen Geschlechts genannt.

Hätte er einen sehr unklanghaften Namen, würde ich ihn nicht annehmen wollen.

In deinem Fall wäre es wohl sinnvoll, wenn ihr beide eure Namen behaltet. Von Doppelnamen halte ich nichts.

Beitrag von fionala 18.11.10 - 07:03 Uhr

Mein Partner hat meinen Nachnamen angenommen. Hatte einige Gründe.
Zum einen das wir einen deutschen Nachnamen haben, zum anderen
mein Vater hat sich immer einen Stammhalter gewünscht der seinen Namen weiter trägt. Bei 3 Mädels war schluss. Und da habe ich ihm diesen gefallen getan #freu

Beitrag von schnubbi83 18.11.10 - 09:22 Uhr

Hallöchen

Ich habe bei der Heirat einen Doppelnamen bekommen;-)

Ist ziemlich lustig, da meine Vorname auch ein doppelname ist....

Seeeehhhhhrrrr lang aber ich wollte meinen Namen zum Teil behalten. Unsere Tochter hat den Namen meines Mannes:-)

Aber behaltet doch einfach beide eure Namen! Ist doch heute kein Thema mehr


LG

Beitrag von metalmom 18.11.10 - 09:37 Uhr

Hi!
Ja, wenn Du unter Deinem Namen bekannt bist, würde ich ihn auch nur ungern ändern.
Ich habe bei der Hochzeit meinen Nachnamen behalten und mein Mann hat diesen angenommen. Seinen Nachnamen fand ich schrecklich und hab gleich gesagt, dass ich ihn nicht annehme, auch nicht als Doppelname. Aber ich hab ihm natürlich die freie Wahl gelassen, wie er in Zukunft heissen möchte.
Also: Die Familie hat MEINEN Nachnamen.
LG,
Sandra

Beitrag von hsi 18.11.10 - 10:50 Uhr

Hallo,

wir haben meinen Namen genommen, einfach aus dem Grund da unsere beide Kinder schon meinen Namen tragen und ich keine lust hatte das alles ändern zu lassen (wären ja immerhin 3. Personen) und zum anderen hat mein Mann einen schwierigen Familienname und ich haben schwiergien Vornamen und ich wollte nicht Vor-und Nachname buchstabieren müssen.

Lg,
Hsiuying

Beitrag von ayshe 18.11.10 - 11:38 Uhr

Wir haben jeder den alten Namen behalten.

Man hat sogar noch ewig die Möglichkeit es zu ändern, wenn man doch mal möchte.