Habt Ihr schon einen richtigen Rhytmus (essen, schlafen...) Baby 4 M.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von salaika 17.11.10 - 22:48 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

mich interessiert, ob, wie und ab wann Ihr einen richtigen Rhytmus mit Euren Zwergen gefunden habt.

Immer wieder höre ich von anderen "sie kommt momentan immer so zwischen 18. und 18.30 Uhr" oder "normalerweise schläft er immer so von 12 bis 14 Uhr ". Mal so als Beispiel.

Ich muss sagen, so feste Rhytmen was das Essen und tagsüber Schlafen angeht, gibt es bei uns (noch) überhaupt nicht.

Muss ich mir Sorgen machen deswegen?

Also ins Bett abends gehts schon ziemlich ritualisiert und meist auch immer um die selbe Zeit, so zwischen 7 und 8 (mit mehrfachem noch mal ins Zimmer gehen dauerts dann manchmal allerdings bis halb 9 oder noch länger). In der Nacht wird der Kleine dann mehrfach wach (Hunger), schläft nach dem Stillen aber problemlos wieder ein.

Aufgestanden wird zwischen 7.30 und 8.30 Uhr, das also soweit auch im Rhytmus. Dann beginnen wir den Tag noch ritualisiert, mit waschen usw.

Und danach bis zum Abend liegt irgendwie so gar kein fester Rhytmus....

Weder was stillen noch schlafen noch spielen noch spazierengehen usw. betrifft.

Es heißt ja "stillen nach Bedarf" und sein Bedarf ist halt sehr unterschiedlich. Mal gibt es tagsüber Pausen von 3 bis 4 Stunden, ein andres mal will er schon nach anderthalb Stunden was, oder nach 2 Stunden, oder zweieinhalb.... Gegen Abend kann es dann auch schon mal halbstündig sein. Ist halt immer sehr unterschiedlich. Geschlafen wird an den meisten Tagen mal hier ne halbe Stunde, mal da ne halbe Stunde... aber immer zu unterschiedlichen Zeiten. Mal schläft er morgens und mittags, mal morgens und mittags gar nicht, dafür dann nachmittags vielleicht mal anderthalb Stunden am Stück. Am Tag darauf wieder ganz anders - ohne erkennbares System. Sind wir mit dem KiWa unterwegs können es auch mal ein paar Stunden am Stück sein, ebenso im Mei Tai... dann gibt es wieder Tage, wo er so gut wie gar nicht tagsüber schläft, oder nur ganz kurz, vielleicht nur so 15-20 Minuten am Stück, dafür dann aber mehrfach.

Kennt Ihr sowas??? Oder wie läuft das bei Euch? Habt Ihr selbst denn einen so festen Rhytmus in Eurem Tag was Haushalt, Spazierengehen betrifft. Läuft das bei Euch jeden Tag gleich ab? Bei mir nicht. Bin ich auch nicht der Typ für glaub ich. Mache immer nach Lust und Erfordernis. Mal morgens einkaufen, Termine etc. - mal bis nachmittags nur im Haus, dann erst raus. Als Beispiel. Hängt ja auch von dem ab was man so vor hat am Tag.

Wie soll man da einen Rhytmus finden? Oder muss das vielleicht gar nicht, und es genügt, wenn Morgen, Abend und Nacht geregelt ablaufen?

Mache mir da grad irgendwie einen Kopf drum .

Vielen Dank für Eure Tipps und Eure Meinungen! Sorry, dass es so lang geworden ist.

Viele Grüße
Salaika

Beitrag von salaika 17.11.10 - 22:55 Uhr

Hallo!

Jetzt seh ich grad, dass die Frage thematisch in einem anderen Forum wohl besser aufgehoben wäre. Sorry, war vorhin zu schnell damit..... weiß leider nicht, wie ich den Artikel jetzt verschieben kann.

Aber vielleicht antwortet trotzdem jemand.

Danke!

LG
Salaika

Beitrag von steffi0413 17.11.10 - 23:06 Uhr

Hallo Salaika,

das ist ganz normal, der Tag muss noch lange nicht geregelt ablaufen. Stille ganz ruhig nach Bedarf und lasse ihn schlafen, wenn er müde ist. :-)

In den meisten Fällen entwickelt sich ein Rhytmus, dann in Kürze ändert sich das wieder.
Mein Sohn ist 1 Jahr alt und wir haben noch auch kein wirkliches Rhytmus. Dh. wir haben immer eins, das ist ein paar Wochen oder Monat gültig, dann ändert sich wieder.

LG
Steffi

Beitrag von balie1705 18.11.10 - 07:23 Uhr

hallo! wir haben auch nur abends, nachts und frühs einen festen rhythmus. tagsüber schläft und isst er auch wie er grad will. find ich aber auch ok.

lg, balie

Beitrag von lilly7686 18.11.10 - 07:23 Uhr

Hallo!

Rhytmus? Wasn das #kratz

Ne, im Ernst, wir haben seit 5,5 Monaten keinen richtigen Rhytmus. Und wenn wir mal einen haben, dann ist der beim nächsten Schub wieder hinüber.

Also mach dir keine Sorgen, ihr seid völlig normal ;-)

Liebe Grüße!

Beitrag von mauz87 18.11.10 - 07:43 Uhr

Erstmal WIR als Eltern haben da eh kein Mitspracherecht was einen Rhytmus angeht egal um was es da geht.

Zum anderen, auch wenn ein Baby mit 4 MOnaten schon einige Std immer gleich Hunger hat ist es kein geregelter Rhytmus wie wir Erwachsenen es nennen.Denn bei den Kleinen kann das schnell vorbei sein (Zähnchen kommen, Bauchweh usw.) Und das geht sehr lange so bis es einen wirklichen Rhytmus geht.Jedes Kind ist anders hat andere Bedürfnisse von daher muss man sich keine Sorgen machen , wenn das eigene Kind nicht so nach Standart hüpft wie alle es gern hätten.


lG mauz

Beitrag von salaika 18.11.10 - 18:32 Uhr

Hallo zusammen,

Danke für Eure beruhigenden Antworten. Dann weiß ich ja, dass bei uns alles "ganz normal" abläuft :-)

Liebe Grüße
Salaika

Beitrag von imrhien 19.11.10 - 15:24 Uhr

Hej,
ich finde eigentlich schon, dass wir Eltern ein Mitspracherecht haben. Schliesslich kommt irgendwann der Tag an dem wir bestimmen müssen oder darf ein Schulkind auch entscheiden, dass es einen anderen Rhythmus hat und daher nicht in die Schule kann? Wann soll man damit anfangen?
Natürlich meine ich nicht, dass man extrem autoritär sein soll aber Kinder brauchen Regeln und die machen nun mal die Eltern. Ein kleines Baby kann das lernen, wenn man sanft anfängt und nicht mit der Keule kommt. Natürlich gilt das nicht für kleine Würmchen, die erst ein paar Wochen alt sind oder so. Aber mit der Zeit kann man schon anfangen sein Leben wieder so zu ordnen, dass man selber sich wohl dabei fühlt. Auch wenn das Kind dann mal nicht den Ton angibt.
Aber zur Frage: Du bist tatsächlich völlig normal und das ist ok so. Mein erster Sohn hatte auch null Routine und eine Zeit lang war das echt ok. Ich habe aber dann irgendwann angefangen unser Leben auch nach meinem Willen zu gestalten. Also, Sport mit Kinderbetreuuung für mich. Das heisst, er musste da mit und ich hab nicht daheim darauf gewartet ob er vielleicht mal stillen will oder nicht. Wir haben das dann flexibel unterwegs gemacht. Auch Schlafzeiten musste ich nicht einhalten, weil er keine festen hatte. Nach etwa einem halben Jahr hat es mich teils genervt, da haben wir einen Rhythmus angefangen zu üben. Aber teils ist es auch von Vorteil. Ich hab dadurch weniger Rücksicht genommen und er hat einfach überall geschlafen oder getrunken. Andere waren oft unpässlich zu bestimmten Zeiten weil da gestillt wurde oder das Kind gerade schlief. Das nervte mich auch manchmal. Obwohl ich es natürlich auch verstehen konnte.
Lass Dich aber nicht beirren. Mach weiter so wie es für Dich gut ist. Eine entspannte Mamma ist vorteilhaft für das Kind. Und wenn Du entspannt bist, dann ist es meist das Kind auch. Bleib so "chaotisch" oder versuche eine Rhythmus zu bekommen, ganz wie Du denkst, dass es für Euch beide gut ist. Lass Dir ansonsten nicht sagen ob das richtig oder falsch ist. Du weisst schon was gut ist. Was bringt es Dir wenn Du alles "richtig" machst und aber selber davon so schlecht drauf bist, dass das Kind es spürt?

Grüße
Imrhien

Beitrag von mauz87 20.11.10 - 07:02 Uhr

Was bringt es Dir wenn Du alles "richtig" machst und aber selber davon so schlecht drauf bist, dass das Kind es spürt?

^^Auch da es gibt Niemanden der wirklich alles richtig und perfekt macht!Geht einfach nicht, das ist ledehlich ein reines Empfinden.



Es muss letztendlich Jeder selbst wissen , wie Er mit seinem Kind umgeht.

Doch wenn man schon nach 6 Mon davon genervt ist öfter aufstehen zu müssen wie andere naja.

Mich hat es 16 Mon lang nicht gestört das unser Kind nachts auch noch Durst hatte und Sie darf auch heute noch durst haben so oft Sie mag.

Ich bin eine erwachsene Person und Ich kann meine Eindrücke steuern und muss nicht meinem Kind genervt gegenüber treten!

DAS ist für uns als Eltern erstrecht zu lernen , doch bei den BABYS!?

Und von Schulkindern reden Wir ja nicht dies stand ja auch nicht zur Debatte!

Zwischen Baby und Schulkind ist ein Himmelweiter Unterschied.

Beitrag von imrhien 20.11.10 - 21:32 Uhr

Ich glaube Du hast mich nicht ganz verstanden. Oder vielleicht doch? Keine Ahnung. Was ich meinte ist jedenfalls auch, dass man es nicht richtig machen kann, oder eigentlich doch. Jeder macht es so wie es für diese Familie passt und richtig ist. Mal von Extremen abgesehen, ist das auch absolut ok.
Was ich auch meinte ist aber, dass es dem Kind eben nichts bringt wenn die Mutter müde und genervt ist. Ob sie das darf? Ja klar darf sie das. Wer will, kann und darf denn über sie urteilen? Ich kenne doch deren Situation nicht. Und jeder Mensch ist anders. Manche leiden weniger unter Schlafmangel und für andere ist es die reinste Folter. Das merkt doch das Kind ebenfalls. Und da darf die Mutter durchaus genervt sein und ich muss das nicht abtun und denken, dass sie spinnt. Das hat nichts damit zu tun, dass sie eine gute oder schlechte Mutter ist. Aber bringt es der ganzen Familie nicht mehr wenn sie in dem Fall dann egoistisch ist und für ihren Schlaf und somit ihre Gesundheit und ihre Nerven sorgt? Damit kann sich sich doch sonst besser um das Kind kümmern. Klingt für mich gut.
Was die Schulkinder angeht, nein wir haben nicht von denen gesprochen. Für mich fängt Erziehung aber eben schon recht früh an. Natürlich kann mein Sohn, der gerade erst vier Wochen alt ist, nicht verstehen was ich will und ich brauch ihm nichts erklären oder gar was anerziehen wollen. Aber in kleinsten Dingen und gaaanz langsam kann man irgendwann anfangen damit. Da muss man nicht warten bis die Kinder in den Kindergarten oder die Schule kommen. Das war das was ich meinte. Und wenn eine Mutter einen Rhythmus braucht, damit sie sich gut fühlt und damit besser um das Kind kümmern kann, dann soll sie dem Kind den Rhythmus doch anerziehen. Auch wenn es selber das noch nicht will. Und wenn eine Mutter abstillen möchte, dann muss sie nicht warten bis das Kind das auch will. Das meinte ich. Es ist schön, wenn man seine Kinder in solche Dinge einbezieht aber nicht um jeden Preis.
Und wer das alles gut wegstecken kann und gerne macht, toll. Ich kann aber nicht erwarten, dass es anderen ebenso geht.
Das war in etwa das was ich meinte.

Grüsse
Imrhien