Nachts ist ein Alptraum, was hat sie nur?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mukkelchen 18.11.10 - 07:06 Uhr

Sorry Mädels, das ich schon wieder hier poste, aber meine Maus (20 Monate) wacht nun schon seit etwa 2 Wochen JEDE Nacht auf und brüllt sich die Seele aus dem Leib. Im Momnet ist sie ja noch verschnupft, aber das war auch vorher schon, als sie keine Schnupfen hatte, jetzt ist es nur NOCH schlimmer :-(

Heute Nacht hat sie von 22 Uhr bis 2 Uhr morgens und dann noch mal von um 3-4 mehr oder weniger gebrüllt. Hab ich sie auf dem Arm beruhigt sie sich, kann aber nicht still dabe bleiben. Soll heißen, daß sie sich alle 2 Sekunden anders auf dem Arm hinsetzt oder Ihre Augen reibt, oder die Nase oder den Kopf umdreht oder plötzlich wieder runter will (aber nicht ins Bett !). versuch ich sie ins Bett zu legen, dann krallt sie sich förmlich an mir fest wie son Klammeraffe und brüllt, und brüllt und brüllt.

Setze ich mich in nen Sessel mit Ihr (ich würd ja auch im sitzen schlafen ;) ), dann will sie runter und spielen, oder Bücher lesen ...

Mit ins Schlafzimmer kann ich sie nicht nehmen, da mene Mann seinen Schlaf braucht und meine Tochter dort nur im Bett rumtoben würde, anstatt zu schlafen und zwischen uns zu liegen.

Sollte dazu sagen, das sie die hinteren Backenzähne bekommt (alle 4 auf einmal) #schwitz

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Liegt es NUR an den Zähnen?
Was kann ich noch machen?

Bin für jeden Tipp dankbar, denn so langsam fängt es an ziemlich zu schlauchen ... mein Kind steht deswegen nämlich morgens NICHT später auf! Punkt 7.30 ist sie wach ...

Mukkelchen - noch völlig müde

Beitrag von 1973sonja 18.11.10 - 07:31 Uhr

Hallo,

oh je, das klingt schlimm, ich kann verstehen, daß es schlaucht.

Ich kann Dir nicht so tolle Tips geben, sondern nur erzählen, was bei meiner Tochter (fast 17 Monate) hilft.
Sie bekommt gerade sieben Zähne gleichzeitig, davon drei Backenzähne, und ist nachts auch häufig wach. Ich gehe dann leise zu ihr rein und vermeide, Licht oder Lärm zu machen. Ich nehme sie auf den Arm, wenn sie brüllt, wiege ich sie hin und her und lasse sie erst einmal runter kommen. Dann singe ich ihr leise etwas vor. Ich erzähle ihr, daß es mitten in der Nacht ist, alle schlafen (Autos, Flugzeuge, Papa, Oma und Opa), und daß wir morgen wieder spielen. Nach einer Weile zeigt sie meistens auf ihr Bettchen, und will wieder rein. Dann mach ich ihr die Spieluhr an, und verschwinde dann wieder aus dem Zimmer. Häufig protestiert sie dann und brüllt, ich warte dann vor der Tür. Meistens ist es Protest, und sie hört nach kurzer Zeit auf, dann ist Ruhe. Selten muß ich dann noch einmal rein und das Spiel geht von vorn los. Es zieht sich häufig auf eine Stunde hin...

Es ist also nicht ganz so schlimm wie bei Dir. Vielleicht hilft es, wenn Du möglichst leise bist, sie auf den Arm nimmst und sie erst einmal machen läßt, sie wird sich vielleicht beruhigen. Ich würde vermeiden, groß das Zimmer mit ihr zu verlassen, und zuzulassen, daß sie denkt, sie kann jetzt spielen oder ähnliches.

Ich hoffe, es tröstet Dich ein wenig...halte den Kopf hoch. So blöd es sich immer anhört, aber es wird vorbei gehen.

Viele Grüße,
Sonja

Beitrag von mukkelchen 18.11.10 - 07:40 Uhr

Danke für Deine Antwort.

Das, was Du beschreibst, das sind bei uns die ganz NORMALEN Nächte :-)
Ich mache es genauso wie Du, aber zur Zeit ist es 100 mal schlimmer! Lich ist kaum an, nur ganz minimal (hab dimmbares Licht bei ihr im Zimmer) und beruhigen tue ich sie genauso wie Du Deine Tochter. Sie zeigt mir nur leider nicht auf Bett, sondern zu den Büchern und dennoch lese ich nicht mit Ihr, aus genau den Gründen, die Du aufgezählt hast.

Es ist Nacht und dann spielt man eben nicht ..... Aber nach 2 Stunden hilft tlw. echt nur noch mit ihr zu lesen, sie dann wieder ind Bett zu stecken und dann gehe ich raus. Lass sie dann meist 15 Minuten brüllen und wenns nicht weniger wird, dann muß ich wieder zu Ihr rein, weil sie sonst ungelogen 2 Stunden am Stück weiter brüllen würde :-(

Mukkelchen

Beitrag von 1973sonja 18.11.10 - 07:56 Uhr

Okay, da kann ich dann nicht so richtig mitreden, sorry. So schlimm hatten wir es noch nicht, kann ja noch kommen.

Auch, wenn ich Dir keine weitere Hilfe bin, trotzdem drücke ich Dir die Daumen, daß andere Tips haben und daß es hoffentlich bald wieder besser wird!

Alles Gute,

Sonja

Beitrag von combu779 18.11.10 - 08:59 Uhr

Guten Morgen Mukkelchen,

unser 18M-alter Sohn schläft auch ungern durch. Normal hilft es, wenn er eine Flasche mit Milch bekommt. Dann schläft er wieder schnell ein.
Es gibt aber auch Nächte, da meint er, die Nacht ist schon rum.
Wir nehmen ihn dann schon mal mit in unser Bett. Aber meist, wird das auch nix.
Heute Nacht ist der Papa mit ins Kinderzimmer. Wir haben dort noch ein normales Tagesbett stehen. Dort hat sich Papa dann mit ihm hingelegt. Das dauert dann zwar auch, weil Finn eigentlich spielen wollte.

Es gibt schon ganz preiswert solch ausklappbare Gästematratzen. Sonst hol Dir doch davon mal ein und leg Dich entweder zusammen mit ihr drauf oder versuche noch besser, die Matratze dann vors Gitterbett zu legen und sie liegt in ihrem Bettchen.

Das ist natürlich keine Dauerlösung, aber vielleicht wird es ja bald wieder besser.

LG Kati

Beitrag von mukkelchen 18.11.10 - 09:05 Uhr

Guten Morgen Kati,
Danke für den Tipp. Eine Matratze passt nicht mehr in das Zimmer und wenn ich nur vor dem Bettchen bin (stehe, liege sitze) beruhigt das meine Tochter leider nicht. hab ich alles schon ausprobiert. würde ihr zu liebe sogar auf dem Boden schlafen, das wäre mir egal.

Milch mag meine Tochter nicht mehr, seit sie sich selber imt 13 Monaten abgestillt hat. weder Kuhmilch, noch Folgemilch, noch Kakao etc. :( Hab ich auch schon alles probiert. Sie hat ja auch keinen hunger nachts .... dafür ist sie schon zu alt mit 20 Monaten.

Trotzdem Danke.

Mukkelchen

Beitrag von marjatta 18.11.10 - 11:51 Uhr

Das mit den 4 Backenzähnen auf einmal kommt mir bekannt vor. Allerdings ist unser Sohn bislang nicht so ein Nachtschwärmer gewesen. Er kommt dann lediglich im stündlichen Abstand und will gestillt werden. Dabei schläft er im Normalfall auch wieder ein.

Unser Sohn schläft mit im Schlafzimmer (Familienbett), da Papa aus beruflichen Gründen nur selten da ist, würde es nicht stören, wenn er permanent aufwachen würde.

Ansonsten würde ich gerade beim Zahnen Viburcol empfehlen. Bei uns hilft es, dass er zumindest in der ersten Nachthälfte gut schlafen kann. Meistens lege ich mich dann auch gleich mit ins Bett, damit ich auch genügend Schlaf bekomme und wenn er dann in der zweiten Nachthälfte unruhiger schläft, ist es mit dem Stillen relativ gut in den Griff zu bekommen.

Andere Tipps hätte ich nicht. Aber da die meisten schon relativ früh abstillen, fehlt ihnen eben diese Möglichkeit, ihre Kinder schnell zu beruhigen. Da entscheidet jeder für sich selbst. Wüßte manchmal gerne, wie das in anderen Kulturen so läuft, wo das lange Stillen üblich ist. Ob die Frauen genauso gut schlafen, wie ich.

Gruß
marjatta mit Sohn, fast 19 Monate

Beitrag von ea73 18.11.10 - 12:33 Uhr

Hallo,

sollten diese Unruhezustände wirklich von den Zähnen kommen, kannst Du ruhig auch mal ein Nurofen-Zäpchen geben. Hat uns unsere KiÄ empfohlen, und unserer Kleinen hilft immer besser zu schlafen.

VG, Andrea