Wie viel "Mädchen" steckt in den Jungs von heute?!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sonnen.schein83 18.11.10 - 08:11 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben,

mich würde mal eure Meinung zu einem Thema interessieren, dass gestern nach dem KiGa ein großes Thema war. Habe die Diskussion zwar nur am Rande verfolgt, aber mir geht das im Nachhinein gar nicht aus dem Kopf...eine Mutter hat das ganz provokant formuliert:

Wie viel "Mädchen" steckt in den Jungs? Also wie viel Interessen haben sie, die eigentlich eher als mädchenhaft abgetan werden.

Hier mal ein paar Fragen an euch:

Haben eure Jungs z.B. eine Puppe oder würdet ihr ihnen eine kaufen? Forciert ihr, dass sie nicht nur typische Jungs-spiele spielen?

Wie sieht das mit Kleidung aus? Man brauchte ja diesen Sommer nicht weit zu gehen, um auf die ersten rosa Poloshirts für Jungs zu stoßen (z.B. H&M, von namhaften Herstellern umso mehr)

Oder auch die Tatsache, dass bei uns im KiGa die große Holzküche oft mehrheitlich von Jungen bespielt wird.

Wie findet ihr diese Entwicklung? In meinen Augen hat sich das anders herum für Mädls ja schon vor 10 Jahren abgespielt und man forciert das ja immer mehr je älter die Kinder werden, Girl's Day in den Schulen, mehr Mädchen in Ausbildungsberufen die eigentlich "Männderberufe" sind.

Ich verstehe nicht, warum manche Eltern z.B. gerade bei dem Thema Puppe so konservativ sind. Das Rollenbild hat sich doch jetzt schon in unserer Generation gewandelt. Außerdem wollen wir doch alle für unsere Töchter Männer, die sich auch um die Kinder und den Haushalt kümmern können und als Mutter ist man doch auch beruhigt, wenn der Sohn auszieht und sich selbst versorgen kann. Und dafür ist doch die Selbstverständlichkeit im Spiel die beste Voraussetzung?! (Mal von den Lerneffekten, Sozialverhalten etc. abgesehen)

Bin auf eure Meinungen gespannt #blume

Ganz liebe Grüße und einen schönen Tag

Sonne

Beitrag von marlene75 18.11.10 - 08:20 Uhr

Diese veraltete Einstellung kenn ich gut, allerdings muss ich sagen, dass viele aus unserer Generation Probleme damit haben! Die denken tatsächlich mein Sohn wird schwul, weil er seine langen Haar liebt, rosa und Haarspängechen und an Faschin als Prinzessin ging.
Am nächsten Tag wollte er dann Pirat sein und ist auch ansonsten ein ganzer Kerl. Zu Weihnachten bekommt er ein Puppenhochbett und einen Feuerwehranzug.
Und selbst wenn er tatsächlich homosexuell werden oder sein sollte, who cares, solange er glücklich wird.
Aber all diese Vorurteile und teilweise echte Bestürzung der Mütter wenn er mit Kinderschminke und Spängchen zum Teakwon Do geht... wenn ich das so schreibe muss ich grinsen.
Furchtbar rückständige Menschen gab es in jeder Generation und wird es immer geben. Wenn er morgen im KLeid in den Kindi gehen will, bitteschön: ich finds toll, dass mein Kind ein so gutes Selbstwetgefühl hat, dass er mit den Reaktionen der anderen umgehen kann!
Lieben Gruß
Marlene

Beitrag von golm1512 18.11.10 - 08:34 Uhr

Ich finde, viele haben echt olle Klischees im Kopf.

Jungs könnten schwul werden, wenn sie mit "Mädchensachen" spielen?

Ich hatte mal einen sehr guten Freund, der stockschwul war. Sein Mann natürlich ebenfalls. Keiner von beiden hat, glaube ich, je mit Puppen gespielt oder -außer auf einschlägigen Partys- Frauenkleider getragen. Ich fand beide sehr männlich. Sie entsprachen manchmal dem Klischee vom Schwulen, aber im Großen und Ganzen waren das zwei MÄNNER, die sich liebten. Und natürlich machten die ihren Haushalt ohne Frau.

Ich verstehe dieses Jungen-Mädchen-Denken überhaupt nicht. Ich habe zwei Söhne, die Lego und Starwars und Lokomotiven gut finden. Mädchen sind aktuell blöd, aber ihre Kinderküche ist auch immer mal wieder der Brüller. Ich habe nie darüber nachgedacht und werde das auch nicht tun.

Beitrag von kruemlschen 18.11.10 - 08:30 Uhr

Hallo Sonne,

ein interessantes Thema das Du da ansprichst.

Ich denke das "Problem" ist nach wie vor, dass viele Eltern (ich wage mal zu behaupten meistens Väter) Angst haben ihre Söhne zum "schwulsein" zu erziehen in dem sie den Buben erlauben mit "Mädchenkram" zu spielen.
Im Gegenzug ist diese Angst bei Mädchen die sich mit "Jungskram" beschäftigen nicht so groß, ich schätze das liegt vermutlich daran, dass es scheinbar mehr homosexuelle Männer als Frauen gibt, zumindest"fallen" lesbische Frauen nicht so arg auf.

Meine persönliche Meinung dazu:

Völliger Schwachsinn! Homosexualität kann man nach m.M. nicht "anerziehen".

Mein Sohn hat eine kleine Puppe, spielt aber nicht häufig mit ihr. Er hat auch eine Spielküche und die wird täglich bespielt. Im Kindergarten spielt er oft mit der Pupe und dem Pupenwagen (schätze das liegt daran dass die Pupe viel größer ist) sowie mit der Küche.
Wenn es irgendwo Kinderschminken gibt, dann möchte er eine Prinzessin sein, oder ein Schmetterling, am liebsten rosa mit Glitzer.

Ich finde das legitim und schränke ihn in seiner Fantasy und seinem Spiel nicht ein.

Am liebsten spielt er am Ende des Tages allerdings trotzdem mit Autos, Bagger, Rettungsfahrzeugen und Dinosauriern.

Rosa T-Shirts haben wir allerdings nicht, das liegt aber daran dass ich persönlich rosa nicht so gerne mag und mein Sohn sich auch noch nicht explizit ein rosa Kleidungsstück gewünscht hat.
Wir haben allerdings ein paar lila Sachen.

Gruß K

Beitrag von kruemlschen 18.11.10 - 08:32 Uhr

#schock ich schiebe mal unauffällig ein paar "p" nach... #hicks

Beitrag von anira 18.11.10 - 11:56 Uhr

ich habe einen Pulli in art dunkelroasa/lila
mit einem Donald Duck drauf
grösse war/ist so für 5 jahre

eine befreundete mutter sprach mich damals an
(auch shocn wieder fast 5 Jahre her^^)
den solle ich langsam verbannen den kann er nimmer anziehen
das doch eher was für mädchen.........

und letzens war ich im Sptember auf nen Babybasar sotiert
und habe viele pullis/tshirts gesehen die eindeutig ein Jungenmotiv enthielten
aber die farbe des pullis wie lila usw verunsichern doch shcon sehr
auch wenn man andere gefragt haben wussten sie nicht ob sie das nun wirklich für nen jungen kaufen würden
oder einen mädchen*GGGG*

ich habe bewusst nicht gesagt das meine jungs sind
war schon irgend wie schnuffig
wenn man net wirklich sagen kann für wehn nu das kleidungsstück ist

Beitrag von juiciest 18.11.10 - 08:38 Uhr

bei uns ist es andersrum..

Wir haben ein Mädchen das am liebsten mit Autos und Baggern spielt.

Zu Weihnachten wünscht sie sich die Playmobil Feuerwehr!

Für mich überhaupt nicht schlimm..

Beitrag von ao510 18.11.10 - 10:57 Uhr

Hallo!

Du redest nicht etwa von meiner Tochter???;-)

Sie sieht aus wie ein typisches Mädchen (bis zum Po lange blonde Haare....etc.) spielt aber nur mit Jungs und mit "Jungsspielzeug".

Zu Weihnachten bekommt sie auch die Feuerwehr.

Beitrag von clautsches 18.11.10 - 08:55 Uhr

>>als Mutter ist man doch auch beruhigt, wenn der Sohn auszieht und sich selbst versorgen kann.<<

Das ist für mich eine absolute Selbstverständlichkeit! Genauso, wie es selbstverständlich ist, dass mein Kind mir bei der Hausarbeit hilft, völlig egal, ob Junge oder Mädchen.

Mein Sohn interessiert sich weder für Puppen noch für Autos, obwohl er beides zuhause hat. Er liebt Lego Duplo und puzzelt für sein Leben gern. Spielküche bzw. richtig Kochen: #pro Verkleiden und Mamas Pumps ausprobieren: #pro Baustellen und Bagger fasziniert beobachten: #pro Wilde Dinosaurierspiele: #pro

Ein ganz normales, neugieriges Kind einfach.
Aber (rosa) Polohemden? #schock Nur über meine Leiche!!

LG Claudi

Beitrag von bine3002 18.11.10 - 09:01 Uhr

Ich würde eher mal provokativ fragen: Wieviel Junge darf ein Junge heute sein?

Früher haben sich Jungs mal gekloppt, das war ganz normal. Heute sind solche Jungs gleich "auffällig". Sie werden überwiegend von Frauen erzogen: Erst die Mama, dann die Erzieherin, dann die Grunschullehrerin und zu allem Überfluss leben viele auch noch bei einer alleinerziehenden Mama.

Ich denke, das man bei aller Emanzipation nicht vergessen sollte, dass Männer und Frauen nicht so gleich sind, wie wir es gerne hätten. Beide Geschlechter denken und fühlen unterschiedlich und diese Unterschiedlichkeit wird heute fast schon ins Gegenteil gekehrt: Mädchen sollen stark und durchsetzungsfähig sein, Jungs weich und sensibel.

Ich bin schon der Meinung, dass Jungs auch klassisches Mädchenspielzeug haben sollten, weil das auch nicht das einzige Problem heutzutage ist und weil von ihnen ja später auch verlangt wird, klassische "Frauendinge" zu tun. Aber schwer haben sie es trotzdem, ihren Platz zu finden und man sollte ihnen einfach zugestehen, auch mal ganz "Bengel" sein zu dürfen, ebenso wie wir es Mädchen ja auch zugestehen, sich wie Mädchen zu verhalten.

Ein Bekannter hat neulich mal einen Satz gesagt, der mich nachdenklich gemacht hat: "Ihr Frauen erwartet von uns Männern so viel. Wir sollen Kinder hüten und kochen und bügeln. Aber dass Ihr auch noch verlangt, dass wir es gerne tun.... das geht zu weit!" Er hat es nicht ganz ernst gemeint, aber irgendwie hat er auch Recht.

Im Film "Fight Club" geht es auch um dieses Thema, wenn auch etwas krass und total überzogen. Aber im Kern ist was dran. Hier eine kurze Inhaltsangabe (Zitat):

"Zweifellos handelt der Film "Fight Club" von Männern, und zwar von denen der Generation 30+ mit ihren für die moderne Wohlstandsgesellschaft typischen Identitäts- und Sinnkrisen. Diese "Zweitgeborenen der Geschichte“ müssen und dürfen nicht in große Kriege ziehen, haben als Angestellte in langweiligen Jobs ihren Nestbautrieb mit ebenso langweiligen Katalogmöbeln längst befriedigt und finden als werbehöriges Konsumvieh auch keine Erfüllung, die sie deshalb in martialischen Faustkämpfen von Mann zu Mann suchen.

Eine männliche Generation, die von Frauen großgezogen wurde, verlangt aus Tylers Sicht als Lösung ihrer Probleme bestimmt nicht nach weiteren Frauen. Jack ist noch nicht ganz entschlossen, ob er mit seinem Alter Ego einer Meinung sein soll. Kein Wunder also, dass sich die Zerrissenheit dieser Männer auch in gestörten Beziehungen zu Frauen deutlich niederschlägt."

Beitrag von robingoodfellow 18.11.10 - 09:16 Uhr

LACH

Da haben wir wohl gleichzeitig getippt. #liebdrueck

Beitrag von nordengel 18.11.10 - 10:00 Uhr

Kann ich so unterschreiben!

LG, Andrea

Beitrag von anira 18.11.10 - 12:14 Uhr

da hast du recht
ich hab 3 jungs kanns t du dir in etwa vorstellen wie hier der laut pegel ist^^

und als dank hat man dann die nachbarschaft vor der tür stehen was denn bei uns los sei^^

Beitrag von robingoodfellow 18.11.10 - 18:14 Uhr

Ich hab "nur" zwei Jungs und auch schon die Nachbarschaft auf der Matte. Wir sind ein Reihenmittelhaus....

O-Ton: Ich solle auf meine Kinder "einwirken" denn es sei unerträglich. Ja tut mir leid, die schlafen nunmal nicht am WE bis 10.00 Uhr und unter Tags wäre angeblich das Nachbarsbaby aufgewacht weil sie soooo auf der Treppe trampelten.......najaaaaaaaaaaaa.

Beitrag von robingoodfellow 18.11.10 - 09:05 Uhr

Guten Morgen,

ich habe zwei Söhne und beide haben für ihr Leben gerne mit der Spielküche bzw. jetzt richtig mit mir gekocht.

Aber ich schiebe mal eine provokante These dagegen.

Warum dürfen Jungs ihr Jungs-sein nicht mehr ausleben in der heutigen Zeit?

Warum dürfen Jungs so oft nicht mehr schreiend, brüllend und kämpfend durch die Gegend toben? Warum wird nahezu jede Rauferei jeder Kampf gleich wieder unterbunden mit "Ihr sollt euch nicht hauen" oder "das kann man auch ausdisskutieren".

Ich habe den Eindruck das in der heutigen Zeit diese, auch völlig jungstypischen Eigentschaften, extrem underdrückt werden damit man ja nicht auffällt, damit der Sohn ja nicht in Schwierigkeiten gerät etc.

Ich habe zwei, 6 und 3,5. Sie Puzzeln gerne, sie lieben Bücher. Sie bauen sich aber auch aus Stöcken usw. Schwerter und spielen Ritter und Piraten. Sie raufen auch, teilweise bis einer weint. Ja, das gehört nun mal dazu. Wer kämpft kann sich wehtun. Auch das müssen sie lernen. Die Knaben sind nunmal mit mehr Testosteron ausgestattet (meistens) und das muss ausgelebt werden.
Aber von vielen werden wir angestarrt wie die irren wenn ich oder auch mein Mann mit ihnen über die Wiesen oder jz. die abgeernteten Felder renne. Weil wir ja viel zu laut sind.....

Beitrag von bine3002 18.11.10 - 09:09 Uhr

Ich bin froh, dass ich nicht alleine diese Meinung vertrete... und ich habe ein Mädchen.

Also lasst Eure bengels ruhig Bengels sein.

Mein Papa war in seiner Kindheit noch ein "richtiger" Junge, der sich gehauen hat und mit gebrochenem Arm nach Hause kam. Heute ist er immer noch ein "Kerl", aber er ist der beste Papa der Welt und auch ein liebevoller Opa. Und er nimmt auch mal den Staubsauger in die Hand. Beim Kochen ist er zwar hoffnungslos unbegabt, aber das gleicht er durch handwerkliches Geschick wieder aus. Meine Eltern sind 35 Jahre verheiratet und meine Mama ist kein "graues Mäuschen", das den Mund nicht aufmacht oder so. So falsch kann das alles nicht gewesen sein.

Beitrag von robingoodfellow 18.11.10 - 09:13 Uhr

#liebdrueck Danke #herzlich

Beitrag von twins 18.11.10 - 09:16 Uhr

Hi,
bei uns würde ich sagen, in unserem Sohnemann steckt 180% Mädchen drin.

Er hatte im alten Kiga Probleme Freunde zu finden....männliche. Da meinte die Erzieherin, wir sollen ihn doch bitte umerziehen, da er zu weiblich ist.
Konsequenz war, das wir dann den Kiga gewechselt haben. Im neuen Kiga darf er sein wie er ist und hat viele nette tolle Freundinnen.

Wir hören auch immer wieder von anderen Müttern, das sie "starken Kerle" zu Hause eine Puppe haben oder auf rosa stehen.

Unser Sohn macht Ballett, liebt sein Hexen Kostüm und alles was glitzert.
Er möchte entweder Goldschmied oder Designer werden....er hat eine ganz feine Ader für Farben und alles was schön ist. Wenn wir einkaufen gehen sieht er irgendwo eine tolle Tasche, etc. und meint dann..."Mama, die ist aber schön, die sollte Papa für Dich kaufen....."das wäre aber was für meine Schwester...."Er hat echt ein írres Gespür dafür und leider auch immer einen sehr teuren GEschmack - ganz die Mama halt.

Ich denke auch nicht, das die Männer solche Kinder unterdrücken sondern auch viel die Mütter. Die bekommen von der Umwelt so viel Druck, wie ein Junge "sein muss", das sie oftmals nicht Mumm genug haben, zu Ihren Söhnen zu stehen, so wie sie sind. Ich mußte auch erst eine Findungsphase durchmachen und bin froh darüber, das wir jetzt unseren Sohn in allem vorbehaltlos unterstützen!!!!

Außerdem halte ich auch nichts von der Theorie, das die Jungs nur noch micht Frauen (Mutter, Erzieher, Leherin ..) zusammen sind. Früher waren die Väter nur zum Geld anschaffen da und haben sich aus der Kindererziehung komplett rausgehalten. Die Väter von heute machen sehr viel Freizeitbeschäftigungen mit den Kindern. Heute haben die Jungs doch mehr männlichen Einfluss als früher! Auch durch die vielen Vereine, etc.

Grüße
Lisa

Beitrag von mel130180 18.11.10 - 09:35 Uhr

Hi,

ich habe gerade nicht viel Zeit, wollte das nur mal kurz einwerfen. Für die Leute, die ein bißchen Englisch können.

http://nerdyapplebottom.com/2010/11/02/my-son-is-gay/

Zitat:
"If you think that me allowing my son to be a female character for Halloween is somehow going to ‘make’ him gay then you are an idiot. Firstly, what a ridiculous concept. Secondly, if my son is gay, OK. I will love him no less. Thirdly, I am not worried that your son will grow up to be an actual ninja so back off.

If my daughter had dressed as Batman, no one would have thought twice about it. No one."

Mehr habe ich dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

Gruß
Mel

Beitrag von mama062006 18.11.10 - 11:02 Uhr

#pro

Beitrag von evaundpaul 18.11.10 - 09:51 Uhr

Hallo,
also meine Jungs hatten jeder eine Puppe aber das wars dann auch schon.
Mit der Spielküche Ihrer Cousine spielen sie eher selten, gewünscht haben sie sich "Mädchenspielzeug" noch nie.
Rosane Shirts würden beide nie anziehen. Lila ist o.k.
Generell würde ich aber schon sagen, dass sie etwas in die altmodische Richtung erzogen werden.
Bin aber dran, dass sie auch Frauenaufgaben (wir haben eine ziemlich Klare Rollenteilung zuhause) übernehmen.
Worte wie Mädelskram und Frauensache haben nämlich schon Bestand.
Gruss, Eva

Beitrag von thea21 18.11.10 - 10:01 Uhr

Keine Ahnung,

aber in meinem Mädchen steckt ne Menge Junge.

Und: Ich finds gut!

Beitrag von nordengel 18.11.10 - 10:07 Uhr

Hallo,

ich finde es heutzutage viel einfacher für die Mädchen:
Sie "dürfen" praktisch alles: blaue Kleidung anziehen, Fußball spielen, auf Bäume klettern.
Aber wehe, ein Junge möchte mal ein rosa Shirt anziehen oder eine Puppe haben! Großer Schock!

Es ist bestimmt schwer für die Jungs, dass sie einerseits ganz Junge sein sollen, aber sich dabei doch bitte ganz brav und artig verhalten wie die Mädchen. Das geht ja nun mal nicht.
Ich war grad auf einer Abendveranstaltung zum Thema Jungen und es war SEHR aufschlussreich. Sie MÜSSEN rangeln und raufen (gewaltfrei, versteht sich), das gehört einfach zu ihrem Jungen-Naturell dazu! Ich überdenke grad auch meine Haltung zu dem Thema. Das Problem bei uns ist, dass mein Sohn überwiegend mit Mädchen zusammen war in den Spielgruppen, wobei ich ihn natürlich in seinem Junge-Sein den Mädchen gegenüber dauernd bremsen musste. Jetzt ist er im KiGa und es wird sich alles relativieren, da er jetzt eigene Freudnschaften schließt.

Er spielt von jeher lieber mit Autos und Baggern als mit anderen Dingen. Die Kinderküche in der Spielgruppe ist allerdings auch immer toll und das ist auch okay so. Er hatte auch bis vor kurzem einen Puppenbuggy, in dem er seine Stofftiere rumfuhr.

LG! Andrea

Beitrag von girl08041983 18.11.10 - 10:53 Uhr

Hallo,

also meine Jungs sind zu 100% Jungs, ich hab bis jetzt noch nichts gehört oder gesehen was Mädchenhaft wäre. Ihre Intressen liegen eher bei Autos und Bausteinen, wild rumklettern etc. als in der Puppenküche, Malen etc.

Ich würd meinen Söhnen auch keine Puppen kaufen, aber auch nur, weil sie kein Interesse dran haben und wieso sollte ich ihnen dann etwas Kaufen, was die nicht haben möchten?
Kleidungsmäßig würde ich sagen, tragen meine Söhne zwar auch Rot, Orange usw. aber ich finde nicht dass man das unbedingt mädchentypisch ansehen muss. Hello Kitty muss es aber nicht sein;-)

Haushaltsaufgaben finde ich weder Männlich noch Weiblich, ich finde jedes Kind egal ob Junge oder Mädchen sollte frühzeitig an solche Aufgaben gewöhnt sein. Ich kenne viele (mein Ex war auch so) die von Zuhause alles in den Po gesteckt bekommen haben und jetzt total unselbstständig sind.
Mein Bruder und ich sind von meiner Mutter allein erzogen worden und wir beide haben von Klein auf gelernt, dass jeder Abwaschen, Kochen, Einkaufen und Putzen muss. Meine Mutter hätte gar nicht die Zeit dafür gehabt, alles allein zu machen.
Und man sieht ja was drauß geworden ist, mein Haushalt ist normal geführt und mein Bruders Freundin kann sich darüber freuen, dass sie nicht alles allein machen muss. Mein Ex z.B. hat sich vom gemachten Nest (hier) ins nächste verkrümmelt, wo er nichts machen muss.

Lg

Beitrag von schullek 18.11.10 - 11:32 Uhr

hallo,

ich habe einen junge der gerne machen darf, was er möchte, sei es mit puppen spielen oder was auch immer.
aber....
er will das mal gar nicht. er liebt alles jungenhafte, böse, drachen, ritter etc. er hat gerade mal einen kleinen teddy, der es manchmal in die ecke seines bettes schafft. mit puppen kann er nicht so viel anfangen. will er auch nicht. er hat ein rosa poloshirt, und ich muss ihn bestechen, damit er es mal anzieht.rosa ist nämlich eine mädchenfarbe.

ab und an spielt er mal gerne mit der puppenstube. ausserdem ist er sehr sensibel und auch kuschelig.was ja eher als unmännlich gilt...
aber wie auch immer er es gerne hätte, wäre es für mich ok.

lg

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