Nächtliches Stillen mit 6,5 Monaten "abstellen"??

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von nalea 18.11.10 - 08:29 Uhr

Hallo,

meine Tochter kommt nach wie vor alle 2 bis 3h pro Tag und eben auch pro Nacht. Sie scheint kein grosser Esser zu sein, die Beikost geht auch eher schleppend, der Hirsebrei mit Apfel am Abend geht ganz gut, Gemüse mittags so lala, Fleisch ist bääh.

Sie ist schmal, aber noch im Rahmen und nimmt wohl permanent zu.

Ich hab den Eindruck sie ist pro Mahlzeit nicht viel - geht ja auch super schnell bei ihr, dann ist sie so schnell abgelenkt dass sie nicht mehr mag, spätestens drei Stunden später hat sie wieder Hunger.

Ich leg sie um 20 Uhr hin, um 23 uhr kommt sie, um 1 um 2:30 und um 5:30 und um 7 uhr stehen wir auf, um 8:30 spätestens kommt wieder der Hunger..

Auf Dauer wird das für mich natürlich anstrengend. Die Kinderärztin hat gemeint, sie würde nachts nichts mehr brauchen (sollen), was aber während des Stillens schwer werden wird. Und dass es für meine Tochter besser sei, wenn sie aufhört nacht zu trinken.

Hat das jemand erfolgreich geschafft? Und wie?

Beitrag von mini-wini 18.11.10 - 09:14 Uhr

Hallo,

ich denke mit 6,5 Monaten ist es völlig normal in der Nacht noch öfter zu stillen. Ich habe 8 Monate vollgestillt und bis vor einer Woche noch Nachts (Maus ist jetzt 11 Monate alt). Und sie war auch jede Nacht bis zu 6x wach um zu stillen. Seit einer Woche gibts ne Flasche (sie wollte nicht mehr an die Brust ,jetzt wacht sie nur noch 1x auf). Ich finde nicht dass ich es zu entscheiden habe wie lange meine Tochter in der Nacht hunger hat. Sie bekommt das Fläschchen solange sie es haben will, selbst wenn sie dann 5 ist:-p. Wenn ich nachts mit hunger oder durst aufwache kann ich mir selber was holen. Ein Baby ist auf die Eltern angewiesen. Wenns von denen nichts mehr bekommt, ist es in meinen Augen ein ziemlich armer Wurm#schmoll.


LG

Beitrag von nieslchen 18.11.10 - 09:19 Uhr

also ich hab meiner maus immger gegeben wenn sie wollte... und das ist auch immernoch so... püppi wird morgen drei monate alt... und bekommt 4 mahlzeiten weil sie mehr niocht möchte, aber ab und zu will sie eben nochmal was mehr haben und da bekommt sie es auch... wir essen ja auch wenn wir hunger haben! die ersten monate waren aberr bei uns auch alle 3 stunden... irgendwann stellt sich das alleine ein... eben genau so wie es die kleine maus braucht!

lg nise

Beitrag von hoffnung2010 18.11.10 - 10:07 Uhr

also so einen käse hab ich ja noch nie gehört!

warum soll das besser sein für dein kind?? - es braucht deine nähe und offensichtlich auch die milch.

ich würde mich nach meinem kind richten und solange weiter nachts stillen, wie es das baby brauch.

sobald die beikost kommt, kann sich sowieso nochmal alles ändern, auch die nächtlichen stillzeiten. - viell. kommt sie dann noch 2 x die nacht und selbst wenn öfter, halt ich auch das für normal.

manche kiä haben sehr seltsame ansichten. ich würd gar nich alles erzählen #schein solange es ihr gut geht und sie auch zunimmt, is doch alles ok.

lg

Beitrag von qrupa 18.11.10 - 10:25 Uhr

Hallo

ein Baby mit 6 Monaten braucht nachts vielleicht keine Milch mehr zum überleben aber für eine normale, gesunde Entwicklung ist auch nachts noch Milch wichtig. Nur sehr wenige Babys verzichten in dem Alter freiwillig drauf, weil es von Natur aus so einfach nicht vorgesehen ist.

LG
qrupa

Beitrag von strubbelsternchen 18.11.10 - 10:29 Uhr

Hallo!

Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an und bin auch der Meinung, sie braucht halt noch deine Nähe und Zuwendung und das kriegt sie eben am einfachsten durch das Stillen.

Bei meiner Cousine hat das Buch "Schlafen statt Schreien - das liebevolle Einschlafbuch" von Elisabeth Pantley gut geholfen die Stillabstände sowie Schlafzeiten zu verlängert.
Lese es gerade auch und finde es bis jetzt sehr gut, werde wohl einiges daraus umsetzen.

Vielleicht ist das ja was für dich. ;-)

LG

Beitrag von kapril 18.11.10 - 10:36 Uhr

Ich denke du musst da nach deinem bauchgefühl handeln. Wenn du das nächtliche stillen einschränken möchtest, dann kannst du es auch versuchen... Leider kann ich dir hierzu keinen Tip geben.

Wenn dich das nächtliche stillen nicht stört, dann würd ich weiter machen.

Ich denke das regelt sich von allein. Wichtig ist dass du hinter deiner Entscheidung stehst und die Konsequenzen annimmst.

Beitrag von berry26 18.11.10 - 11:26 Uhr

Hi,

also wenn deine Tochter nachts wach wird und nuckeln will, so ist das völlig normal. Klar kann man den Kleinen nachts auch das trinken abgewöhnen aber das aufwachen wirst du ihr damit nicht abgewöhnen. Wenn du also die Hoffnung hast, das sie ohne Stillen auch nicht mehr aufwacht und dich braucht, dann irrst du dich.

Ich würde der Kleinen einfach geben was sie will und ihr beide habt ganz schnell wieder eure Ruhe! Nächtliches Stillen ist im 1. und 2. Lebensjahr völlig normal und gesund.

Ich hätte die Kinderärzting übrigens gefragt WARUM das für deine Tochter besser sein sollte?

LG

Judith

Beitrag von muehlie 18.11.10 - 12:18 Uhr

Meine KiÄ hat mir bei meinem Sohn damals auch geraten, ich sollte jetzt anfangen, ihn zu "erziehen" (zum Schlafen) und ihm statt der Brust den Schnuller anzubieten, weil er doch nachts nichts mehr braucht. Ich habe das vielleicht zweimal versucht, aber mein Sohn hat den Schnuller (obwohl er ihn sonst zum Einschlafen durchaus akzeptierte) sofort wieder ausgespuckt, weil er nun mal die Brust haben wollte.
Dann habe ich entschieden, dass es schließlich MEIN Kind ist und ICH diejenige, die sich im Zweifelsfall die Nächte um die Ohren schlägt, um das Kind zu "erziehen", und habe den Quatsch sein gelassen. Irgendwann kommen die Kinder wirklich ganz ohne Brust durch die Nacht, aber erzwingen muss man da gar nichts.

Beitrag von raevunge 18.11.10 - 12:27 Uhr

Mit 6,5 Monaten ist es DEFINITIV zu früh, da nachts was abzustellen. Wenn sie es von sich aus tut, dann okay. Überleben würde sie sicher ohne, aber die nächtliche Milch ist nach wie vor gut und wichtig für die Entwicklung.

Ich hab das mit 15 Monaten dann mal versucht, und da ging es ohne Probleme, von einer Nacht auf die andere nicht mehr nachts gestillt. Hatte aber auch das Gefühl, das ist jetzt der Zeitpunkt. Von daher: abwarten :-D

GLG #sonne

Beitrag von schwilis1 18.11.10 - 14:02 Uhr

was mir völlig abgeht bei dem thema beikost und nächtliches stillen... warum MUSS! ein Kind so und soviel Brei essen. Junior ist jetzt fast 13 monate alt und isst erst seit dem 3 Tage Fieber (also nachdem das rum war) mehr als nen Fingerhut (mit 12 monaten also). davor wurde er einfach gestillt wenn er hunger hatte.

zumal ich jetzt wo er mehr isst sagen kann, dass das bei uns zumindest absolut nichts und auch rein gar nichts an den nächtlichen stillmahlzeiten geändert hat.
zumal das nächtliche stillen nicht reine nahrungsaufnahme ist, sondern einfach nähe, mama tanken, mama riechen und spüren, geborgenheit und sicherheit.

ich wuerde da nicht rumdoktoren nur weil es ein doc gesagt hat, dass Kinder aus rein physiologischer sicht nachts nicht mehr zu essen brauchen.

Beitrag von 130402 18.11.10 - 15:08 Uhr

Das kenn ich nur zu gut...
Hast du es mal mit einer Flasche am Abend versucht?

Beitrag von nalea 18.11.10 - 17:00 Uhr

das mit der Flasche klappt am allerwenigsten - leider.

Beitrag von margarita73 18.11.10 - 20:36 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist jetzt auch 6 Monate alt und ich hab genau die gleichen Überlegungen wie Du. Sie würde gerne 4x und mehr trinken nachts. Aber das ist mir definitiv zuviel. Ich habe mir als Limit 3x gesetzt und darüber hinaus bekommt sie den Schnuller und darf auch in mein Bett, aber das muss reichen. Zumindest sehe ich das so. Die Zeiten sind bei ihr in etwa so: 20 Uhr schlafen gehen (ohne Stillen, sie bekommt den Abendbrei), 22/23 Uhr 1. Mal stillen. Dann manchmal um 1 wieder, manchmal auch erst um 3 (das sind die besten Nächte! :-) ), dann gegen 5 oder 6. Zwischendurch wird sie oft diverse Male wach, lässt sich aber durch kuscheln und Nucki gut beruhigen. Ach so, sie wiegt bereits 8,5kg.

LG und heute Nacht werde ich daran denken, dass es Dir auch nicht anders geht als mir. Das tröstet! :-)

LG Sabine

Beitrag von frau_e_aus_b 18.11.10 - 21:00 Uhr

Deine kleine ist 6,5Monate.... wo ist das problem??

Das mit dem Stillen ist ganz normal und auch dass es nicht sofort mit Brei klappt.... manche Kinder (mein Sohn eingeschlossen) mögen einfach keinen Brei bzw bevorzugen MuMi.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Kinderärzte keine große Hilfe sind wenns um Schlafen, Stillen und Beikoststart geht. Wenn ich auf KiÄs gehört hätte, hätt ich noch im Kreissaal abgestillt - spätestens am 2. Tag nach Entbindung.

LG
Steffi

Beitrag von moonerl 19.11.10 - 10:13 Uhr

Ganz klar nachts nicht mehr stillen - ist doch besser wenn die Kleine die ganze Nacht schreit, oder etwa nicht #klatsch

Du hast dich für dein Kind entschieden mit allen Konsequenzen !!

Die Zeiten die deine Tochter kommt sind ganz normal !!

Leg sie zu dir ins Bett zum stillen.
Hab ich bei meinen auch gemacht, meistens bin ich dabei eingeschlafen.
Wenn die Kleinen wieder gejammert haben, hab ich sie einfach an die andere Brust gelegt.
Kind zufrieden, ich zufrieden - was will man mehr ;-)

Beitrag von andrea761 19.11.10 - 18:27 Uhr

Lia ist jetzt 13Monate alt und hat noch keine Nacht länger als 3std am Stück geschlafen. Ich stille sie auch immernoch auch nachts und ich denke sie braucht weniger die Mahlzeit, sondern eher die Nähe und das nuckeln an meiner Brust (Schnuller nimmt sie nicht).
Leg doch deine Maus zu dir ins Bett, dann musst du nicht nachts raus und kannst beim stillen weiterschlafen-funktioniert super und schlaucht nicht ganz so sehr.
lg