Kindergarten Eingewöhnung, wie war es bei euch?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von judith81 18.11.10 - 13:11 Uhr

Hallo,
Johanna geht am 17.12. für 2 Std. Schnuppern ohne mich. Ab 10.1. (nach den Ferien) geht sie täglich rein, sie soll von 7 - 12 Uhr hin. Die erste Woche wollte ichs ie hinfahren, gegen 8 Uhr u. nach 2-3 Stunden abholen, aber in der 2. Woche wollte ich sie schon um 7 mit Papa mitfahren lassen u. sie um 12 Uhr abholen. Meint ihr das geht?
Mit Kindergarten muss ich das noch besprechen, wie es dort üblich ist. Wollte nur schon mal hören, wie es bei euch gelaufen ist.
LG
Judith

Beitrag von visilo 18.11.10 - 13:15 Uhr

Das hängt vom Kind ab. Lukas war absolut unproblematisch, am ersten Tag hab ich ihn um 9 Uhr gebracht und gegen 13 Uhr abgeholt am zweiten Tag dann von 8 bis 14 Uhr ( incl. schlafen) und ab der zweiten Woche 8-16 Uhr.

Wir hatten keinerlei Probleme, manche Kinder trennen sich aber nicht so leicht da kann es schon sein das ihr etwas länger braucht, ich würde sagen einfach ausprobieren dann merkt ihr ganz schnell ob es klappt oder nicht.

LG
visilo

Beitrag von schnuffel0101 18.11.10 - 13:20 Uhr

Bei uns ist es so üblich, dass es drei Spielnachmittage zum Schnuppern gibt. Danach sind die Kinder die komplette Zeit im Kindergarten. Da gibt es das gar nicht, dass Kinder eher abgeholt werden in der ersten Zeit. Da sind die sogar total gegen und wollen das nur, wenn man wichtige Termine hat oder so.
Ich würde das gar nicht machen, sie nach 2 oder 3 Stunden wieder abholen .Du reisst sie mitten aus dem Spiel raus oder aus einer Veranstaltung, die mit der Gruppe gemacht wird. Das ist für das Kind auch nicht toll, wenn es auf einmal mitten drin aufhören muss.
Ich kann Dir echt nur empfehlen, auch die Verabschiedungen im Kindergarten nie zu lange zu gestalten, das bringt einfach nichts. Man sieht es heute noch bei uns im Kindergarten, dass immer noch Eltern da sind, die die Verabschiedungen ewig lange hinaus zögern. Das hilft den Kindern überhaupt nicht. Kann ich Dir wirklich nur empfehlen.

Beitrag von judith81 18.11.10 - 13:35 Uhr

So wie ich es von einer anderne Mutter gehört habe, ist es aber wohl so üblich, dass die 1. Woche verkürzt ist, die 2. dann komplett ........naja werde es merken. Von langen Verabschiedungen halte ich auch nichts, will es auch kurz halten - hab ja noch ihren Bruder mit, dann soll sie frühs ja eh mit Papa fahren, der dann auf Arbeit muss und auch keine Ewigkeit für Abschiedszeremonien Zeit hat .....denke sowas gibts bei uns nicht. Sie geht ja nicht auf Weltreise! ;-)

Beitrag von schnuffel0101 18.11.10 - 16:29 Uhr

Es wird wohl von Kindergarten zu Kindergarten anders sein. Ich kann auch nur von den Erfahrungen bei uns berichten.

Beitrag von 3erclan 18.11.10 - 13:21 Uhr

Hallo

da ist ja gar keine Eingewöhnung.

Ich war beim Schnuppern dabei.ICh war die erste Zeit dabei.Ich habe mich dann immer mehr in den HIntergrund begeben wenn ich gemerkt habe dass mein Kind soweit ist.

Mit deiner Sache hätte meiner nur gebrüllt.

lg

Beitrag von judith81 18.11.10 - 13:33 Uhr

Hallo,
wir waren jetzt 3 mal zu dritt im Kindergarten, Johanna bald 3, die rein soll, ich und ihr kleiner Bruder. Sie spielte bisher immer top mit, aber ich war ja noch da. Schnuppern geht bei uns nun mal so, dass das Kind 2 std. alleine dort ist, wenn es sich nicht beruhigen sollte, wird man angerufen.
Denke, dass meine eher unproblematisch ist ...vielleicht auch, weil sie schon mit 1,5 Jahren schon mal allein für 1 Woche bei ihren Großeltern (2 PKW Std. weg war) ...als ich ihren Bruder entbunden hatte.
Lg

Beitrag von anarchie 18.11.10 - 13:54 Uhr

wenn es sich nicht beruhigen sollte, wird man angerufen.



warum muss es denn erst weinen?????

das lässt kaum ein Kind mkti sich machen mit gerade 3 jahren...

Beitrag von sillysilly 18.11.10 - 13:34 Uhr

Hallo

für mich immer schwierig.
Als Erzieherin und als Mutter.

"Schnuppern" ist meist mit der Mutter, und wenn es gut läuft wird die Mama mal kurz weg geschickt.
z.B. hat meine zweite Tochter mich gleich wieder raus geworfen, obwohl sie Angst hatte, weil sie durch meine Anwesenheit ( wie ich sie beobachte ) gehemmt war.


Für mich gibt es eine Eingewöhnungszeit die sich am Kind orientiert.

Es gibt Kinder die können schnell alleine bleiben, verkraften das gut, für manche Wut-Schreier ist es besser wenn die Mama schnell wieder geht, dafür aber nur ganz kurz weg ist.

Es gibt Kinder die müssen in den Kindergartenalltag hinein wachsen, da muß die Mama öfters mit dabei bleiben - auch mal ein paar Stunden.
Die brauchen die Sicherheit bevor die Mama gut gehen kann.


Wie Dein Kind das machen wird kann keiner sagen -
hängt davon ab ob sie in den Kindergarten gehen will
wie Selbstbewußt sie ist
ist sie schon alleine in einer Kindergruppe gewesen
läßt sie sich von den Erzieherinnen helfen, findet sie schnell Anschluß
u.s.w.

Meine Kinder sind schon ab den ersten Tagen bis 12.00 geblieben, aber die hatten halt einen anderen Bezug zum Thema Kindergarten.
Ich habe es immer als etwas tolles vermittelt und sie waren froh unter Kindern zu sein.
Und keines meiner Kinder kannte vorher die Einrichtung, Gruppe oder die Erzieherin.

Grüße Silly

Beitrag von anarchie 18.11.10 - 13:52 Uhr

Hallo

Die offizielle Empfehlung ist, dass das Kind MIT Mutter sich erstmal einfindet, sie dann mal kurz rausgeht, dann länger, etc...

meine Kinder hätten sich auch nicht einafch ohne Tränen so abgeben lassen - und ich hätte das auch nie gemacht.

in den hiesigen KiGä wird es so gemacht, dass 2 Wochen Eingewöhnugn mind, vernaschlagt werden.
Eine Woche massgeblich MIT Mutter, zum Einfinden , Sicherheit finden, beziheung aufbauen...dann die Mama ausschleichen...

Weinende Kinder, die noch keine beziehung zu den erziehern haben, kommen nicht in Frage.

Einen guten Kiga erkennst du daran, das er die Eingewöhnugn an dein Kind anpasst...und keine Sprüche a la "da muss es durch" bringt.

Dasd eine Kind schickt die Mama schon am 3. Tag raus, das andere braucht bene 4 Wochen um sich wohlzufühlen...

lg

melanie mit den 4 Kurzen.

Beitrag von heimchen82 18.11.10 - 14:29 Uhr

Du hast scchon ein Paar Meinungen gehört :-)

Ist echt abhängig vom Kind und vor allem auch wie Du an die Sache gehst: ob positiv oder skeptisch, ob Dir die Trennung leicht fällt oder nicht....
Ich persönlich wußte, dass es die richtige Entscheidung und vor allem auch die richtige Einrichtung ist. Auch wußte ich, dass es für uns nichts bringt, wenn ich dabei bleibe. Wir hatten 1 Vormittag zusammen und dann habe ich Louis immer etwas länger gebracht, wobei ich ihn immer kurz und schmerzlos "abgegeben" habe!

Aber noch was ganz anderes:
Wenn es dauerhaft so sein soll, dass der Papa Eure Maus bringt, dann sollte es so auch in der Eingewöhnung so sein.
Bei uns war/ist es so, dass ich Louis morgens bringe - ohne Probleme. Wenn der Papa ihn aber bringt, ist das Drama pur :-(
Das vielleicht als Tip!

LG

Beitrag von br0211 18.11.10 - 14:43 Uhr

Hi,

ich frage mich gerade auch, wo Deine Eingewöhnung ist?..#kratz:-(

Ich persönlich finde das viel zu krass und sowas hätte meine Tochter nie und nimmer mitgemacht..hätte ich auch nie so praktiziert!

LG Michi