GKV,PKV, Beihilfe...Selbstzahler und doch wieder nicht?!

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Beitrag von sternchen6666 18.11.10 - 16:55 Uhr

Hallo ihr Lieben!#winke

Ich habe eine Frage zur Kostenübernahme bei einer geplanten ICSI und hoffe jemand von euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Folgende Situation:

Ich= Privatversichert (50%) und 50% Beihilfeanspruch
Er= GKV
Beide = nicht miteinander verheiratet:-p

Ich habe eine Eireifestörung, könnte aber mit Clomifen einen Eisprung haben. Er hat schon 2x ein sehr schlechtes SG abgeliefert, weshalb nur eine ICSI in Frage kommt. Meine Ärztin meinte schon, dass wir mit der Konstallation Selbstzahler sind, schließlich bin ich nicht die "Verursacherin". Damit würde mir eine geringere Selbstzahlerrechnung aufgemacht.

Für die Unterlagen musste ich nun noch die Ablehnung der PKV einholen. Die wollten 1000 Sachen haben und ich habe nur die SG hingeschickt mit der Bemerkung, dass das wohl zur Entscheidung reicht. Und was kommt nach zwei Wochen? Eine ZUSAGE!! Für zunächst 2 Versuche, aber nur für meine Kosten, da wir nach deren Auffassung quasi beide die Verursacher sind. Und da freu ich mich doch#rofl:-D

Also erhalte ich nun 50% meiner Kosten, die Beihilfe und die GKV zahlen nicht wegen wilder Ehe...

Die Praxis meinte nun (ohne die Details zu kennen) dass ich ohne Ablehnung der PKV die hohe Rechnung mit dem PKV Satz bekommen würde. Damit könnte es passieren, dass ich am Ende sogar mehr zahle als als Selbstzahler mit dem niedrigen Satz?! #schmoll#zitter

Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht? #kratz

Beitrag von coki1982 18.11.10 - 18:08 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht ob dir meine Antwort jetzt hilft. Aber bei uns ist es ähnlich.

Ich bin gesetzlich versichert. Mein Mann zur einen Hälfte privat und die andere Hälfte Beihilfe.
Wir sind verheiratet.

Wir sind beide der Verursacher für die Kinderlosigkeit. Ich hatte eine Eileiterschwangerschaft und seine beiden SG fielen schlecht aus.
Wir haben von beiden Seiten ne 50%ige Kostenzusage für 3 Versuche erhalten. Meine KK zahlt meinen Teil der Kosten und die private Kasse bzw. die Beihilfe zahlt zur Hälfte die Kosten von meinem Mann.
Den Rest müssen wir selbst tragen.

Viele Grüße

Beitrag von jojo75 18.11.10 - 20:56 Uhr

Hallo #winke

wir haben noch keine Erfahrung mit den Kostenerstattungen - auf uns kommt aber dasselbe zu: ich=PKV mein Mann=GKV und Verursacher ... #schmoll

ich habe mich nun schon etwas belesen und habe im http://www.klein-putz.net/forum/portal.php viel gefunden ... auch Musterschreiben für Einspruchsschreiben an die KK ect.

Schau Dich doch dort mal um ;-) da wirst Du sicher fündig!

LG! Katrin

Beitrag von sternchen6666 20.11.10 - 16:26 Uhr

Danke für den Tipp!

Wenn ich ehrlich bin, habe ich gar nicht mit der Kostenübernahme der PKV gerechnet -die Diagnosen waren eindeutig und ich wollte nur die Ablehnung für den günstigen Selbstzahlertarif!

Ich schaue mal, wie ich das mit meiner KIWU Klinik geregelt bekomme. Vielleicht kommen die mir da doch noch ein bisschen entgegen. Dass die Beihilfe bei mir und die GKV bei ihm nicht zahlen, daran können wir nichts mehr ändern.

Ich wünsche Dir auch viel Erfolg!#winke