An die Großstädter und Vielflieger...

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Beitrag von frauke131 19.11.10 - 09:31 Uhr

Hallo Urbia-Gemeinde,


wie gehen die Großstädter unter Euch oder diejenigen, die täglich in eine größere Stadt zum Arbeiten fahren bzw. oft fliegen mit den Terrorwahnungen um? Ich muss ca. 2-3 Mal die Woche nach Berlin und muss ehrlich sagen, dass ich bei dem Gedanken in U- und S-Bahn zu fahren beängstigend finde. Meine Schwester lebt mit Familie in Berlin und mein Scwager fährt täglich quer durch Berlin. Da mach ich mir Sorgen. h denke, Großveranstaltungen und Weihnachtsmärkte kann man meiden, aber die tägliche Fahrt zur Arbeit wohl nicht.

Wie geht ihr damit um? Bleibt ihr ruhig wie immer und hofft, dass ach diesmal nichts passiert? Nehmt ihr eher das Auto? Meidet ihr große Bahnhöfe und umfahrt diese?

Ich habe echt Angst und werde wohl eher einer Ohnmacht nahe das nächste Mal mit den Öffentlichen fahren.



Gruß von einer superängstlichen Frauke131

Beitrag von sobinichnunmal 19.11.10 - 09:38 Uhr

Na, da haben die Terroristen ja genau das erreicht, was sie wollten: Angst!

Ich würde damit ganz relaxed umgehen. Ich meine, du machst dich ja auch nicht verrückt, wenn du mit dem Auto fährst, ob du gesund und unbeschadet ankommst. Und ein Unfall passiert ja schnell, selbst wenn du aufpasst aber dein Gegenüber nicht. Wenn was passiert, dann passiert es eben. Das ist halt so im Leben.

LG Sandy

Beitrag von frauke131 19.11.10 - 09:42 Uhr

Ja, natürlich kann immer was passieren. Aber die Gefahr, beim Autofahren zu verunglücken ist abstrakt, die Terrorgefahr real, so empfinde ich es!
Ich denke ja auch, dass in ein paar Wochen alle wieder ruhiger werden, falls nichts passiert ist, obwohl die Gefahr nicht kleiner wird!

Beitrag von parzifal 19.11.10 - 10:13 Uhr

Die Gefahr, dass beim Autofahren etwas passieren stellt eine abstrakte, reale Gefahr dar.

Einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen aber genauso.



Beitrag von sobinichnunmal 19.11.10 - 11:14 Uhr

Sehe ich auch so. Im Prinzip brauchst du nur die Treppe in deinem Haus zu benutzen, stürzst, fällst unglücklich und bist tot... oder du gehst aus dem Haus und eine Dachziegel landet auf deinem Kopf.

Man muss sich ja nicht unnötig in Gefahr bringen, aber unnötig sich den Kopf zu zerbrechen bringt doch auch nix. Und den Weg zur Arbeit, den kann man halt nicht vermeiden. LG Sandy

Beitrag von liki 19.11.10 - 09:55 Uhr

Guten Morgen Frauke!

Ich fahre jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit und steige zur Stoßzeit an einem Großstadtbahnhof um.

Obwohl ich mich als eher ängstlichen Menschen bezeichnen würde, habe ich keinerlei Angst vor einem Terroranschlag in dieser Situation.

Ich glaube, das liegt daran, dass hier das pragmatische Denken überwiegt. ich muss nunmal zur Arbeit, mit dem Auto zu fahren wäre eine solche Zumutung für mich (immer im Innenstadtstau, teurer Parkplatz, hohe Spritkosten), dass ich nicht bereit bin, mir von so ein paar Terroristen den Luxus des lesenden Zugfahrens nehmen zu lassen.

Liebe Grüße

Liki

Beitrag von toni_mo 19.11.10 - 10:05 Uhr

Hallo

Ich denke auch, dass man sich nicht verrückt machen lassen sollte ... Das Ziel ist doch bereits erreicht: Angst und enorme Mehrkosten für den Staat aufgrund der Sicherheitsmassnahmen.

Wenn uns ein Anschlag droht, dann sicher nicht jetzt, wo alles auf Alarmbereitschaft steht.

Ich lasse mir keine Angst einjagen ... wenn es mich treffen sollte, dann trifft es mich. Ich kann auch morgen über die Strasse gehen und überfahren werden. Schicksal ist Schicksal und das ist jedem von uns vorbestimmt.

LG
T#winkeni

Beitrag von bezzi 19.11.10 - 10:38 Uhr

Ich ignoriere das.

Beitrag von fred_kotelett 19.11.10 - 11:43 Uhr

Hi,

also ich fliege jede Woche.
Wie gehe ich nun damit um, ehrlich gesagt bin ich einfach nur genervt.
Ich habe gestern Abend am Flughafen Hamburg doppelt solange für die Sicherheitskontrolle gebraucht.
Zusätzlich saß ich vorher über eine Stunde im Taxi weil die halbe Stadt wegen der Innenministerkonferenz gesperrt war.

Das alles ist doch mal wieder total abstrus.
Vor allem passt es ja super, das man wärend der Innenministerkonferenz schön was zu melden hat und die Angst schürt.

Ich sitze jedenfalls am 22. entspannt im Flugzeug, das einzige wovor ich Angst habe ist eine noch engmaschigere Kontrolle unserer Bevölkerung.
Den Grund dafüpr hat man sich ja gerade wieder selbst zusammengereimt.

VG
Fred

Beitrag von zeitblom 19.11.10 - 12:00 Uhr

naja, die eine wie die andere Angst ist just a vaste of emotional energy...

Beitrag von fred_kotelett 19.11.10 - 12:25 Uhr

Das stimmt wohl.

Beitrag von frauke131 19.11.10 - 12:05 Uhr

Hallo,

aber woher nehmt Ihr Eure entspannte Haltung? Glaubt Ihr nicht, dass was pssieren könnte? Denkt Ihr, es sei Panikmache-aber von wem? Nehmt Ihr Euer "Schicksal", wenn etwas passieren sollte, einfach an?
Ich bin da leider nicht so selbstsicher, obwohl ich kein ängstlicher Typ bin, eigentlich.

Gruß

frauke131

Beitrag von liki 19.11.10 - 12:10 Uhr

zunächst einmal: ich kann es nicht ändern.

außerdem denke ich schon, dass da ein wenig Panikmache dabei ist.

Dann rechne ich in Wahrscheinlichkeiten.. die Wahrscheinlichkeit, dass, wenn es denn passiert, ausgerechnet ich oder ein Familienmitglied gerade in der Situation an diesem Ort zu dieser Zeit ist, ist nach wie vor gering.

Die Wahrscheinlichkeit, einen Unfall zu haben oder an Krebs zu erkranken ist größer und davor habe ich auch keine Angst im Moment.

LG, liki

Beitrag von wasteline 19.11.10 - 22:27 Uhr

Wir können es nicht ändern und sollen wir deswegen unseren Job aufgeben, uns in unserem Leben beschränken lassen?

Beitrag von echtjetzt 19.11.10 - 12:09 Uhr

Die Gefahr an einer Erdnuss zu ersticken ist größer, als in D bei einem Terroranschlag getötet zu werden.

Mach' dich nicht verrückt.

Beitrag von liki 19.11.10 - 12:12 Uhr

da sagst Du was #zitter

ohne Scheiß jetzt.. davor habe ich echt immer Angst, wenn ich Erdnüsse esse... (oder wenn mein Sohn welche in sich "reinschüttet") *grusel*

#winke

Beitrag von ayshe 19.11.10 - 12:26 Uhr

Gummibärchen sind auch gefährlich, weil sie dann auch noch ankleben.

Beitrag von liki 19.11.10 - 14:49 Uhr

#schwitz darüber hatte ich noch nie nachgedacht. Schönen Dank auch ;-)

(persönlicher Todesangstmerkzettel:
Hühnchen, Fisch, Erdnüsse, neu: Gummibärchen) #winke

Beitrag von ayshe 19.11.10 - 12:17 Uhr

Aber Erdnüsse IM Flugzeug erhöhen das Todesrisiko.
Man sollte Erdnüsse verbieten.

Beitrag von echtjetzt 19.11.10 - 13:52 Uhr

Na wer sich so einer großen Gefahr aussetzt ist doch wohl selbst schuld! #freu

Beitrag von biene81 19.11.10 - 12:22 Uhr

Ich frage mich was statistisch gefaerhlicher ist: Vom Terroristen getoetet oder im ganz normalen Leben zu verungluecken....

Btw - die meissten Unfaelle passieren im eigenen Haushalt. Von daher solltest Du vielleicht erst recht rausgehen. ;-)

LG

Biene

Beitrag von sue20 19.11.10 - 12:59 Uhr

Wenn ich mir auch noch darüber Gedanken machen würde, könnte ich nicht mehr verantwortungsbewusst,umsichtig,lernvoll mein-und das der Kinder-leben,Leben

Ehrlich: wenns passiert,passiert es halt.Shit happens#schein
Viel gefährlicher finde ich die massenhaften Autos-da sehe ich eher eine Gefahr(z.B.Unfall).Aber auch dies hält mich nicht von meinen "Tun" ab!

Vg Sue

Beitrag von thea21 19.11.10 - 13:45 Uhr

Hi,

ich wohn in Berlin und arbeite auch noch da, wo ein Terrorangriff recht attraktiv sein könnte....

Aber ich scher mich nicht drum, wenn es passiert, kann ICH es eh nicht ändern.

Ansonsten meide ich eigentlich Versammlung ect. Ich kann enge und volle Plätze oder Räume nicht ausstehen.

Beitrag von turtle30 19.11.10 - 13:59 Uhr

Hallo,

also ich mach mich da nicht verrückt.
Ich denke, die Gefahr im täglichen Leben zu verunglücken oder eine Krankheit wie Krebs zu bekommen ist weitaus größer.

Wir werden selbstverständlich weiterhin die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und auch den Weihnachtsmarkt besuchen.

lg
turtle30

Beitrag von wuestenblume86 19.11.10 - 14:10 Uhr

Hallo!

Wir lassen uns von den Terrorwarnungen nicht klein kriegen und leben wie gewohnt weiter ;-) Vielfliegerin und Großstädterin.

#winke

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