Bakt. Lungenentzündung... wie lange?

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von fibi7 19.11.10 - 10:01 Uhr

hallo,

möchte etwas bei euch nachfragen...

ich habe aktuelle eine bakterielle lungenentzündung und bin schon über eine woche zu hause.

letztes wochenende ging es mir ganz schlecht, und mein arzt hätte mich lieber im krankenhaus gesehen. er hat mich dann täglich besucht, und nachdem die medikamente gewirkt haben behandeln wir weiter zu hause.

ich habe anfangs hochdosiert kortison und bronchienerweiterer gespritzt bekommen, inhaliere jetzt viel und nehme nun schon 8 Tage ein chinolon-antibiotikum (tavanic 500 mg, anfangs 1000 mg).

wie lange dauert es vermutlich bis ich wieder arbeiten gehen kann?

ich bin so traurig und frustriert, dass ich wieder so krank geworden bin. gestern meinte mein arzt ich könne es vergessen, dass er mich nächste woche wieder ziehen lässt...

liebe grüße und danke fürs lesen...

fibi

Beitrag von sweety03 19.11.10 - 10:41 Uhr

Hallo!

Ich hatte noch keine, aber meine Schwägerin vor 2 Jahren.
Sie arbeitete zu dem Zeitpunkt noch nicht wieder, aber brauchte 4 Wochen, um einigermaßen wieder fit zu werden (allerdings zu dem Zeitpunkt mit einjährigen Zwillingen und einem größeren Kind).
Gemerkt hat sie das noch Monate später, dass sie schlecht Luft bekam (Klimawechsel, Belastung).
Also: ruhe Dich lieber noch aus, damit ist echt nicht zu spaßen!
Ich habe gerade eine schwere Bronchitis hinter mir und stand knapp vor einer Lungenentzündung, das ist wirklich kein Spaziergang.
Ich war nur vier Tage zu Hause, aber huste immer noch und bin richtig fit.

Sweety

Beitrag von fibi7 19.11.10 - 12:23 Uhr

danke für deine antwort.

ich weiß wie es ist, wenn man keine luft bekommt und kleinste belastungen nicht zu schaffen sind.

Beitrag von mansojo 19.11.10 - 11:27 Uhr

hi fibi,

äähmm ich denke auch das du die nächste woche getrost vergessen kannst
der körper ist in der rekonvalesenz schon anfälliger

kurier dich richtig aus

wie lange geht die ab therapie noch?

Beitrag von fibi7 19.11.10 - 12:19 Uhr

hallo du,

wir machen die 14 tage voll.

es ist nicht meine erste pneumonie, ich bin jedes mal zu früh wieder arbeiten gegangen...

ich habe (schweres) asthma. es ist der 12. antbiotikapflichtige infekt in diesem jahr.

es fällt mir schwer damit umzugehen....

Beitrag von mansojo 19.11.10 - 12:31 Uhr

ja ich "verfolge " dich schon ne ganze weile

deinem körper tust du damit gar kein gefallen


war bei dir mal ne kur im gespräch
oder verwechsel ich was

frag bei kk und rentenkaase nach wie es mit einem kurbescheid aussieht

bei der infektanfälligkeit sollte das kein problem sein

wird jedesmal der keim bestimmt
oder bekommst du breitbandantibiotika?

Beitrag von fibi7 19.11.10 - 12:38 Uhr

ich war erst im märz/april zur reha... reha selbst hat mir nichts gebracht, luftveränderung schon. hatte dort auch gleihc ienen infekt, und außer großzügig mit antibiotika und kortison abzudecken hatten die auch keine idee...

es ist einfach schwierig. bin ja unter anderem in berlin der charite in behandlung. da kommst du ja her, oder? also berlin..

prof witt und co setzen alles aufs xolair, sprich die behandlung meiner allergien. weniger allergien, weniger exacerbationen, lunge kann sich erholen...

dieses mal hat alles mit massivster atemnot begonnen. 2 tage quietschen, giemen, dann silent chest und es ging nichts mehr. am näöchsten tag hohes fieber und zeichen der pneumonie. OBWOHL ich frühzeitig inhaliert habe...

manchmal werde erreger bestimmt, oft ist dazu nicht mehr die zeit. so wie dieses mal. deshalb auch wieder da tavanic. auf einige AB reagiere ich mit toxischen reaktionen z.b avalox...

bist du im medizinischen bereich tätig?

Beitrag von mansojo 19.11.10 - 12:45 Uhr

ja

ich erinnere mich


hast du schon mal drüber nachgedacht begleitend naturheilverfahren mit zunehmen

kostet ordentlich übernimmt aber unter umständen auch die kk

is ja blöd mit der reha
erwartet man doch ein bißchen mehr?!

laß dich nicht unterkriegen


Beitrag von fibi7 19.11.10 - 12:57 Uhr

ich habe wegen meines sohnes schon diverse dinge "ausprobiert".

die homöopathin - eine in bayern sehr bekannte dame- hat versucht uns zu helfen. habe damals auch eine therapie begonnen, es ist fehlgeschlagen. und sie hat den kleinen auch nicht wirklich ernst genommen. und mung-bohnen für nen kanpp zweijährigen sind auch nicht so der hit...

danach haben wir tcm ausprobiert. nach einigen sitzungen hat mich der therapeut quais rausgeschmissen, weil ich "eine schlechte aura verbreite"

es mag sein, dass mir naturheilverfahren helfen könnten, aber ich habe dazu (leider) nicht den richtigen zugang und ich kann mich nicht draúf einlassen.

ja, man erwartet von ner reha mehr, aber nachdem ich erstens jung bin (die anderen erwachsenen waren rentner, 60 plus, copd) und zweitens diese schwere der erkrankung selten ist (nur 1500 menschen - kinder und erwachsene werden mit xolair behandelt) habe ich schon sowas geahnt.

ws mich moemntan noch mehr runter zieht ist fast die psyche. ich liebe meine arbeit. ich mache sie "normalerweise" hervorragend. "andere" lästern über meine häufigen ausfälle. gehe ich zu früh in die arbeit heißt es: die war doch gar nicht sooo krank. bleibe ich zu hause wird auch über mich hergezogen. und ich möchte einfach nur wieder arbeiten gehen können und nicht schon wieder die nächste katastrophe herauf kommen sehen....

Beitrag von mansojo 19.11.10 - 13:07 Uhr

ne schlechte aura

auweia

sollte der die nich austreiben?

allerdings würde ich bei deinem verlauf ne krisenintervention in betracht ziehen

körper-geist und seele in einklang bringen

vielleicht kehrt dann etwas ruhe ein

liebe grüße

Beitrag von vicki81 19.11.10 - 16:31 Uhr

Eine Lungenentzündung braucht durchschnittlich (!) 4Wochen zum Ausheilen - wann er dich wieder ziehen lässt, hängt davon ab, wie dein Allgemeinzustand ist und was das Röntgenkontrollbild bzw. die Untersuchung ergibt (hat er ggf. auch Blutwerte gemacht?)

Wieso hast du Cortison bekommen - hast du eine chron. Bronichitis? Wenn ja, verzögert das meistens des Verlauf. Bei uns sind auch die meisten Leute mit solchen Befunden zumindest einige Tage in stationärer Behandlung, weil z.T. doch eine intravenöse Antibiose nötig ist.

Ich kann dir aber auch aus eigener Erfahrung sagen, dass es mir erst nach 3-4 Wochen wieder ausreichend gut ging, um überhaupt an z.B. Wocheneinkauf, richtig rausgehen geschweige denn arbeiten zu denken.

Gute Besserung.

Beitrag von fibi7 19.11.10 - 17:23 Uhr

hallo du,

ich habe ein schweres, therapierefraktäres asthma bronchiale als grunderkrankung.

ich habe prednisolut i.v. und bricanyl s.c. (mehrmals, auch jetzt noch bekommen) weil ich in einem status asthmaticus gefallen bin und als "nebenbefund" eine silent chest vorlag.

nein, einkaufen geht noch nicht, treppen gehen schwer...

es ist richtig blöde...

danke für die gute-besserungs-wünsche!

Beitrag von vicki81 19.11.10 - 17:51 Uhr

#liebdrueck
Rechne dann aber lieber mit einer etwas längeren Genesung. Auch wenn ich deine Krankenhausabneigung versteh, hör auf deinen Körper - falls das Tavanic nicht richtig anschlägt oder du total spastisch wirst, geh lieber ins KH. Empfehlen kann ich übrigens auch inhalationen - vielleicht hast du ja ein Gerät zu Hause (bei reiner Lungenentzündung reicht eigentlich Kochsalz zum Schleimlösen, bei Asthma tut z.B. salbutamol zum Bronchien erweitern ganz gut). Vielleicht hast du durch das Asthma auch dieses Gerät für Atemgymnastik, mir fällt grad der Name nicht ein. Ansonsten das berühmt-berüchtigte ACC, viel trinken, Vitamine, schonen ...

Muss aber gestehen, dass ich deinen Hausarzt verstehe - ich hätte dich auch am liebsten eingewiesen, selbst wenn ich jetzt nur die Ferndiagnosen hör.

Beitrag von fibi7 19.11.10 - 19:18 Uhr

danke für deine worte,

es ist nicht das erste mal so wie es jetzt ist.

ich inhaliere, klar ;) mit einem gemsich auch atrovent, salbutamol und budesonid. außerdem eben das bricanyl, wirkt systemisch...

eine flutter, falls du das meinst, hab ich auch, konnte ich nur nicht nehmen, da zu anstrengend und zu wenig kraft.

acc packe ich auch nicht, einmal, nicht dieses mal hat mein arzt zusätzlich zum ganzen spasmo-mucosolvansaft ausprobiert. das hat mich in die klinik gebracht. ich bekomme dann den gelösten schleim nicht abgehustet.

Beitrag von milka700 19.11.10 - 18:21 Uhr

Meine Oma ist dran gestorben, da war mein Vater 2 oder 3.
Ich verstehe nie, warum manche ihre Gesundheit so aufs Spiel setzen. Kurier dich so lang als möglich aus, denn damit ist nicht zu spaßen!
GUTE BESSERUNG!

Beitrag von vicki81 19.11.10 - 18:45 Uhr

Naja, es liegt mir fern, jemand zu raten, es auf die leichte Schulter zu nehmen, aber du kannst doch die medizinische Versorgung - sowohl ambulant als auch stationär - von heute nicht mit der von der Zeit deiner Großmutter vergleichen.
Stimme dir vollkommen zu, was das auskurieren angeht, aber mit solchen Kommentaren kann man auch unnötige Panik machen.

Beitrag von milka700 20.11.10 - 16:05 Uhr

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Lungenentzuendung/Wissen/Lungenentzuendung-Pneumonie-303.html

Zitat: "Die Lungenentzündung ist die häufigste, zum Tod führende Infektionskrankheit in den Industrieländern."

Hauptsache mal draufhauen, oder?
Urbia"weiber" halt...

Beitrag von fibi7 20.11.10 - 19:14 Uhr

Was meinst du denn mit "draufhauen"?

verstehe ich jetzt leider nicht...

Klar kann eine Pneumonie unbehandelt tödlich enden. So wie so viele andere Krankheiten auch. Auch an Asthmaanfällen sterben jedes Jahr viele Menschen, gerade die, die schon mehrmals in brenzligen Situationen waren...

Der Anästhesists stufte mich beispielsweise Anfang des Jahres als ASA IV ein.

Ich weiß sehr wohl, dass es gefährlich sein kann, ABER: mir ging es echt nur um einen Vergleich...

Beitrag von milka700 20.11.10 - 20:10 Uhr

Manche hier fühlen sich berufen, anderen ihre Meinung um die Ohren zu hauen und diese als einzig wahre darszustellen mit aller Vehemenz.
Immer noch ist Lungenentzündung LEIDER durch Krankenhausaufenthalte erst bedingt!
Durch Gabe von Beruhigungsmitteln, langes Liegen, dadurch flache Atmung, verstärkt durch ein schlechtes Immunsystem, Keime einzudämmen.
Es sollte! eigentlich eine Krankheit sein, die doch "heutzutage" gut zu behandeln ist. Aber die Realität sieht leider anders aus.
Nur ist es eben nicht so oft in den Medien. Krankenhäuser arbeiten nunmal auch gewinnorientiert.

Beitrag von fibi7 20.11.10 - 20:21 Uhr

ich denke, es ist noch einmal ein großer unterschied zwischenambumant erworbenen pneumonie und welchen, die man sich im KH zugezogen hat.

außerdem ist die prognose abhängig von vorerkrankungen, alter etc.

kennt man die ursache der pneumonie, also viral, bakteriell oder eben atypisch, dann kann man recht gut und erfolgreich behandeln.

umso später das ganze erkannt wird, umso schlechter ist natürlich die prognose. meine erste pneumonie im erwachsenen alter war vor drei jahren, eine atypische pneumonie durch mykoplasmen und sie wurde erst nach fast drei wochen als solche erkannt und der erreger identifiziert. seitdem ist meine bronchiale hyperreagibilität gelieben und die "alten" allergien haben sich hin zum schweren allergischen asthma entwickelt....



Beitrag von vicki81 20.11.10 - 20:22 Uhr

1. Jep, in einem Krankenhaus kann man sich eine Lungenentzündung holen - genau wie auch ambulant. Und so wie ich Fibi verstanden hab, ist es eben eine ambulant erworbene Pneumonie.
2. Ja, an einer Lungenentzündung kann man sterben. Wenn du den Kommentar gelesen hättest, wüßtest du auch, dass es mir nicht um Verharmlosung geht. Kannst ja auch die anderen Kommentare lesen, die ich mit Fibi ausgetauscht hab. Ist aber nicht die Regel, sonst würden deutlich mehr meiner Pat. sterben! Und du kannst die heutige Medizin nun mal nicht mit der zu Zeiten deiner Großmutter vergleichen. Mir ging es lediglich darum, nicht gleich Panik zu machen.
3. Ich arbeite in einem Krankenhaus und habe bis zum Mutterschutz praktisch tgl. mind. einen Pat. mit Lungenentzündung behandelt, behaupte also, dass ich weiß wovon ich rede. Jetzt kommst du...
4. Kommentare wie "Urbia-Weiber" kannst du dir sparen, brauchst ja nicht im Urbia-Forum lesen, wenns dich nervt.

Beitrag von fibi7 19.11.10 - 19:22 Uhr

das ist eben deine meinung.

es ist eben auch nicht einfach immer wieder recht schwer krank zu sein und das arbeitstechnisch zu kompensieren.

Danke für deine lieben wünsche!

Beitrag von corinna2202 19.11.10 - 19:11 Uhr

hi

also meine lungenentzündung begann am 23 september 3!!! ganze wochen kam ich NICHT aus dem bett (hab auch das kh verweigert) habe 3 kleine kinder auf die ich nicht in der lage war aufzupassen. :-(
in der 4ten woche schaffte ich es für 2-3std meine kinder zu beaufsichtigen ...
in der 5ten woche konnte ich meinen alltag (ohne einkaufen) wieder aufnehmen bekam aber schlecht luft und fühlte mich um 20 jahre gealtert, ich bekam große schmerzen in der brustwirbelsäule ...
in der 6ten woche ging es merklich bergauf und ich fühlte mich halbwegs wieder wie ein normaler 28 jähriger mensch :-p

mein lungenröntgen war erst nach 6 wochen wieder ohne befund ich bekam nach 3 wochen antibiotikum auch eine kortisontherapie...

ich bin in karenz wenn ich arbeiten würde hätte ich 4!! Wochen sicher in krankenstand bleiben müssen :-(

gute beserung
corinna

Beitrag von fibi7 19.11.10 - 19:20 Uhr

ja, so ungefähr ist es bei mir auch.

meine kinder sind auch noch klein. aber nur zwei....

es ist nicht lustig...

danke für deinen beitrag!

Beitrag von limpbizkit1977 19.11.10 - 20:29 Uhr

Hallo Fibi,

mich hat es auch erwischt! Ich habe auch eine Lungenentzündung. Kann Dir auch leider nur das schreiben, was meine Chefin zu mir gesagt hat: Arbeiten können sie die nächsten Wochen erstmal schön vergessen! Sie meint auch es dauert so 3-4 Wochen mindestens. Ich bin jetzt auch seit letzter Woche zu Hause. Nehme schon von Anfang an Antibiotikum, mittlerweile sogar zwei verschiedene Sorten. Freitag kamen meine Laborwerte, die Katastrophal waren und am Montag wurde die Diagnose per Röntgenbild der Lunge bestätigt! Bin auch total traurig das es mich erwischt hat und das sich das auch soo zieht, aber ich werd es auf jeden Fall gut auskurieren. Hast Du auch Kinder? Das schlimmste ist echt, das ich mich nicht wirklich um mein Kind kümmern kann und sie das nicht so wirklich versteht. Wenn ich meinen Mann nicht hätte...Wenn Du magst kannst Du mich gerne über die VK anschreiben, vielleicht hilft es uns ja etwas mit jemanden darüber zu sprechen, der das gleiche durchmacht?!

Liebe Grüße

Melli

  • 1
  • 2