Wozu Resturlaub in Elterngeldantrag angeben?

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Forum: Baby-Vorbereitung

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Beitrag von brima1 19.11.10 - 11:04 Uhr

Hallo,

ich habe hier den Elterngeldantrag liegen, den ich schon vor der Geburt weitestgehend vorbereiten möchte.

Dort wird auch nach dem Resturlaub gefragt. Wozu ist das denn wichtig?

Hintergrund: Ich habe noch den kompletten Jahresurlaub 2010 (also 29 Tage). Nach Ablauf der Elternzeit werde ich zunächst Vollzeit arbeiten gehen und dabei den Urlaub und die Überstunden "abfeiern" - so dass ich also faktisch nur 3 Tage arbeiten werde. Mit meinem Arbeitgeber ist das so abgeklärt.
Kann sich das negativ auf das Elterngeld auswirken?

Beitrag von star-gazer 19.11.10 - 11:51 Uhr

#winkeMeinst Du nach Ablauf der Elternzeit, oder vielleicht nach Ablauf des MuSchu?
Nach der Elternzeit kriegst eh kein Elterngeld mehr ...

Wenn Du nach dem MuSchu Deinen Urlaub nimmst, dann kann Dir evtl. ein Monat Elterngeld flöten gehen. Denn das bekommst Du nur bis zum 12. Lebensmonat des Kleinen.
Ich hatte das auch so vor (hab auch noch 5 Wochen Resturlaub) und diese Antwort hab ich von der Elterngeldstelle bekommen:

1. Prinzipiell ist es möglich, den Resturlaub an die Mutterschutzfrist "anzuhängen" und das Elterngeld dann für den 1. und 2. und vom 4. bis 13. Lebensmonat zu beziehen. Ihnen würde dabei kein Elterngeld-Monat verloren gehen, da die Gesamtzahl der Lebensmonate ja weiterhin 12 beträgt. Dies gilt jedoch nur für den Fall, daß die Mutterschutzfrist auf die ersten zwei Lebensmonate beschränkt bleibt. Sollte sich aus irgendwelchen Gründen die Mutterschutzfrist und der Mutterschaftsgeldbezug bis in den 3. Lebensmonat hinein andauern, wäre auch der 3. Lebensmonat als Elterngeld-Monat festgelegt, Elterngeld könnte dann von Ihnen nur vom 1. bis 12. Lebensmonat bezogen werden. Anzumerken wäre dann außerdem noch, daß der von Ihnen während des Resturlaubs bezogene Urlaubslohn im betroffenen Monat auf das Elterngeld anzurechnen ist und das Elterngeld dann entsprechend gekürzt wird.

Beitrag von brima1 19.11.10 - 12:10 Uhr

Danke.
Ich möchte nach Ablauf des Elterngeldes den Resturlaub nehmen und denke ja auch, dass das keine Auswirkungen haben dürfte. Ich wunder mich nur, dass ich im EG-Antrag angeben muss, wie viel Resturlaub ich noch habe. Wozu brauchen die das?
Wenn ich den nach dem MuSchu nehmen würde, stehe ich ja in einem Arbeitsverhältnis und bekomme Geld dafür. Und zwar egal, ob ich arbeite oder Urlaub nehme. Dann muss ich ja ohnehin meinen Verdienst angeben.

Aber Resturlaub, den ich nach den 12 Monaten nehme, dürfte die doch nen feuchten Dreck interessieren. Wozu wollen die das dann überhaupt wissen?
Oder hab ich den Antrag falsch verstanden?

Beitrag von susannea 19.11.10 - 17:43 Uhr

Verrätst du uns evtl Bundesland und Punkt, dann kann man dazu was sagen ;)