Pseudokrupp

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bine3002 19.11.10 - 13:10 Uhr

Meine Tochter hatte vor etwa einem Jahr ihren ersten Pseudokrupp-Anfall. Der war so wie allgemein beschrieben, also bellender Husten und Atemnot. Es dauerte ungefähr eine Stunde bis es wieder gut war. Wir waren im Krankenhaus, doch als wir endlich dran kamen, war es schon wieder gut. Wir haben nichts dagegen bekommen, erst die Kinderärztin gab uns dann Tage später diese Rectodelt-Zäpfchen. Seitdem liegen sie im Kühlschrank und es kam nicht mehr vor.

Jetzt haben wir hier seit ungefähr 12 Wochen immer wieder irgendwelche Krankheiten: Erst war es Bauchweh (ungefähr 14 Tage lang jeden Abend/Nacht), dann kam Husten, dann Fieber, dann ein paar Tage Ruhe, dann wieder Husten. Nachdem wir dann Antibiotikum gegeben haben, war jetzt 2 Wochen Ruhe und nun geht es wieder los.

Komisch ist bei diesem Husten (also auch bei dem vor einigen Wochen), dass sie ihn nur nachts hat. Er klingt bellend, also Pseudokrupp-typisch. Sie hat aber nur einmal ganz kurz Atmenot gehabt, das war vor 4 Wochen. Heute nacht war es dann wieder ganz schlimm: Von 22 bis 8 Uhr morgens hat sie praktisch durchgehustet und NICHT geschlafen. Ich natürlich auch nicht. Und aufgrund unserer Vorgeschichte mit schweren Schlafproblemen, macht es mich einfach nur fertig! Heute nacht habe ich mich aber wirklich gefragt, ob das nicht doch Pseudokrupp ist trotz fehlender Atemnot. Ich hätte ihr fast dieses Zäpfchen gegeben, sie wollte aber nicht und ich war mir auch unsicher.

Wenn sie dann zwischendurch mal wieder fit ist, braucht sie schlaftechnisch erstmal eine Woche um wieder normal zu schlafen. In dieser Woche schläft sie schlechter ein, braucht verstärkt unsere Nähe, träumt und schreit nachts mehr bis es dann wieder gut ist. Zwar können wir diese nächtlichen Schreiattacken mittlerweile gut einordnen und gehen eigentlich nicht mehr hin (weil sie ja eh schläft), trotzdem ist man wach und lauscht, ob sich vielleicht doch wieder ein Pseudokrupp anbahnt, bei dem wir dann selbstverständlich zur Stelle sein MÜSSEN. D.h. dass wir seit 12 Wochen (mal wieder) nur sehr wenige Nächte durchschlafen können und mittlerweile bin ich (ebenfalls mal wieder) fertig mit den Nerven. Ich frag mich echt, was ich verbrochen habe, dass ausgerechnet ich scheinbar nie wieder richtig schlafen darf. *heul*

Danke fürs Zuhören, vielleicht hat ja jemand noch einen patenten Tipp bezüglich Pseudokrupp und ob es sich bei "unserem" Husten wohl um Pseudokrupp handelt oder nicht. Beim Kinderarzt waren wir schon mehrfach und beim Hausarzt auch, aber das bringt uns irgendwie nicht weiter. Wir inhalieren, machen und tun, aber es kommt immer wieder.

Beitrag von sunnygirl1978 19.11.10 - 13:18 Uhr

Hallo,

mein Sohn hatte das auch schon mehrmals. Erstmal - versuch kein Antibiotika mehr zu geben das schwächt den Körper gerade jetzt und sie wird noch öfter krank.

Bei Pfeifender Atmung kannst du Spongia D12 Globuli geben. Im Aktufall die Aconitum D12/ C30.
Mein Sohn bekommt zusätzlich die Anovin Hustentabletten bzw. die Sinusitis - die wirken über Hals-Nasen-Rachenraum und den MOnopax Hustensaft.

FÜr die Nacht den Capval Hustenstiller.

Ich hänge feuchte Handtücher auf, lüfte viel. Bei aktuem Anfall in die Decke und Fenster auf.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

Beitrag von bine3002 19.11.10 - 13:45 Uhr

Also mit den Antiobiotika ist es so, dass ich selbst auch einmal im Jahr immer wiederkehrende Erkältungen mit verschiedenen Symptomen habe. In der Regel im Herbst, mal ist es Husten, mal Neben- oder Stirnhöhlenentzündung, Ohrenschmerzen usw. Und das kommt und geht dann über mehrere Wochen. Wenn das so ist, dann weiß ich aus Erfahrung, dass nichts anderes mehr hilft. Und wenn meine Tochter dann auch sowas hat, lassen wir uns einmal mit Antibiotika ausstatten. In diesem Fall war es sogar so, dass auch der Papa und die Großeltern unabhängig voneinander innerhalb von einer Woche Antibiotika bekommen haben. Und weil es sofort anschlug (und bei uns allen ja auch weg ist, war es auch OK).

Von Globuli halte ich gar nichts. Habe ich diverse Male ausprobiert ohne Erfolg (auch bei meinen Katzen). Ich glaub da einfach nicht mehr dran und bevor ich jetzt noch mehr Zeugs reinstopfe, lass ich das Thema gleich.

Im Zimmer habe ich schon eine Wäschleine und dort bei Erkältungen immer Handtücher hängen. Hilft auch, aber leider nicht bei diesen komischen Hustenanfällen, die ich für Pseudokrupp halte, die aber eben so untypisch dafür sind...

Beitrag von rotten 19.11.10 - 22:33 Uhr

Meine Tochter hatte jahrelang schwersten Pseudokrupp. Wir haben die Anfälle mit Spongia in den Griff bekommen auch wenn ich KEIN großer Anhänger von Homöopathie um jeden Preis bin.
Da Du es vorziehst einen auf ignorant zu machen muß ich ja dazu nichts weiter schreiben. Stopf dein Kind ruhig weiter mit Antibiotika voll, die rein garnix bei Pseudokrupp helfen. Armes Kind.

PS: Ja, es gibt auch Pseudokruppanfälle ohne Atemnot nur mit bellendem Husten und Heiserkeit.

Beitrag von samarkand30 20.11.10 - 00:09 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hatte auch immer wieder starke Psyeudokruppanfälle.
Und dann habe ich es mal tatsächlich mit Spongia- Globuli ausprobiert (bin da eigentlich auch nicht so der überzeugte Anhänger, aber Ausprobieren tut ja nicht weh) und zwar immer schon dann, wenn ich merke, der Husten klingt so bellend.

Tja, und seitdem hat er tatsächlich keinen einzigen Anfall mehr gehabt. Vielleicht Zufall, vielleicht auch nicht... Wollt ich Dir nur kurz schreiben.

Viele Grüße
Katharina

Beitrag von barzoli 19.11.10 - 13:43 Uhr

Hallo,

wir hatten auch vr 1 Woche eine Pseudkrupp Nacht allerdings sagte der Arzt in der Nacht, dass es auch Keuchhusten sein könnte und der Verlauf weiter bebachtet werden müsse.

Wurde Deine Tochter daraufhin schonmal untersucht?
Ich bin ja kein Arzt aber irgendwie finde ich, dass man es schon abklären sollte vor allem weil es nicht besser wird.

Zum Trost, wir verbringen unsere Nächte zur Zeit auch, mit unproduktivem Husten auf dem Sofa.....wunderbar, ich mein Schlaf ist ja eh was für Weicheier....

Gute Besserung
Grüsse
Barzo

Beitrag von bine3002 19.11.10 - 13:46 Uhr

Keuchhusten? Ich mache mich darüber mal schlau. Danke für den Hinweis. Die Ärzte haben nichts davon gesagt...

Beitrag von bine3002 19.11.10 - 13:47 Uhr

Aber sie ist doch geimpft... denk ich... eigentlich ist durchgeimpft.

Beitrag von liona 19.11.10 - 14:42 Uhr

hi,

wir kennen das auch. genau so wie von dir beschrieben. der husten geht bei uns zum glück aber nicht von 22 bis 4 uhr durch. eher so in intervallen. haben da also noch glück ;-)

im sommer war es ganz schlimm. das lag an allergien. habt ihr das schonmal prüfen lassen?

jetzt haben wir es nach einem boronchieninfekt wieder, hoffe es geht bald vorbei.

viel glück euch!

lg liona

Beitrag von bine3002 19.11.10 - 21:55 Uhr

"im sommer war es ganz schlimm. das lag an allergien. habt ihr das schonmal prüfen lassen?"

Ja, wir lassen alle halbe Jahre Blut abnehmen wegen Schilddrüsenunterfunktion. Und dann lassen wir gleich einen Allergietest mitmachen. Ich weiß natürlich nicht, was da alles getestet wird, kann schon sein, dass irgendwas Spezielles über bleibt....