Mein Mann leidet unter einer Katzenallergie, was tun?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von seychella 19.11.10 - 13:20 Uhr

Hallo, wir haben 2 Stubentiger, einen Kater (3 Jahre) und eine Katze ( 2 Jahre), beide kastriert.
Nun das Problem:
Mein Mann leidet unter einer Katzenallergie, diese hat er vor ca. einem Jahr bekommen. (Ärztlich bestätigt)
Wir lieben unsere Katzen aber ich kann mir auch nicht länger ansehen wie er leidet. Jeden Abend wenn er von der Arbeit kommt sitzt er schnupfend auf dem Sofa und hat regelrecht Angst das eine Katze zum kuscheln kommt weil dann auch noch die Nieserei los geht. #heul
Ich bin (wie auch der Arzt) der Meinung das wir uns von den Katzen trennen müssen, da es so ja auch kein Leben mehr für ihn ist.
Er will sich nicht damit beschäftigen. Wenn ich ihn darauf anspreche meint er, das er nicht daran Schuld haben will das wir die Katzen abgeben. Ich finde das Quatsch, er hat sich seine Krankheit ja nicht ausgesucht, also hat er auch keine Schuld..
Was soll ich nun tun, mich durchsetzen das die Katzen wegmüssen damit wir hoffentlich wieder normal leben können?
Ich hänge auch sehr an den Tieren und der Gedanke daran tut mir weh, aber ich kann mir auch nicht länger ansehen wir mein Mann leidet.
Was tun???
Diese Böden Allergien!! :-[

Beitrag von urmele111 19.11.10 - 13:33 Uhr

Hallo,
ich kenne das Problem zu genüge.
Ich hab auch eine Katzenhaarallergie, habe aber trotzdem einen Katzer.
Als ich meinen Mann kennengelernt hab, hatte er 2 Kater (Mischlinge - EKH/Langhaar). Ich hab geschnieft, gehustet und die Augen haben getränt.
Das ging bestimmt 3 Jahre so, irgendwann hab ich gemerkt, dass es immer besser wurde. Leider sind dann beide Kater innerhalb kurzer Zeit gestorben (der eine mit 17 und der andere mit knapp 19).
Jetzt ist es so, dass ich normale Kurzhaarkatzen nicht vertrage (niesen, schniefen, husten). Unser Halb-Langhaar-Kater (reinrassiger Maine-Coon) kann bei mir auf dem Bauch schlafen und es macht mir nix aus.

Ich würde Deinen Mann mal zu nem guten Allergologen schicken, der soll testen auf was Dein Mann alles reagiert und vielleicht gibt es ja dann doch noch ne Chance für Euch und Eure Fellnasen.

Gruß
urmele111

Beitrag von sonnensternchen75 19.11.10 - 13:35 Uhr

Nimmt er denn was dagegen ?????

Ich bin auch extrem allergisch!Und nehme Cetirizin und mit denen habe ich gar keine Probleme mehr!

Es gab Nächte da habe ich meinen Kof aus den Fenster gehalten ,oder kamille inhaliert ,so schlimm war es ,über Stunden gehustet und die Augen waren zugeschwollen!

Die Meinungen gehen da schwer auseinander ,ich stoße auf Leute die selber nicht allergisch sind ,aber die sagen eine Allergie ist kein Grund die Tiere abzugeben!
Würden die Tabletten nicht so dolle helfen müsste ich mich auch von meinen #katze#katze#katze#katze &#hund#hund trennen !

Vieleicht probiert ihr es mal mit den Tabletten bzw. fragt euren Arzt!

Beitrag von windsbraut69 20.11.10 - 06:29 Uhr

Ich nehm auch lieber Antiallergika (gibt auch super Nasenspray, das 24h wirkt...) als meine Tiere abzugeben.
Nach einer gewissen Gewöhungszeit habe ich aber mit Tieren, die bei uns leben oder die ich häufiger sehe und die mir "sympathisch" sind, keine Probleme mehr.

Abgeben kam schon damals nicht in Frage, als mein Kinderarzt das nach Diagnosestellung vorschlug.

LG,

W

Beitrag von seychella 19.11.10 - 13:59 Uhr

Danke für eure Beiträge, das werde ich meinem Mann heute Abend mal vorschlagen.
Er hat schon ein paar mal Tabletten genommen, die auch geholfen haben (wie die hießen weis ich leider nicht), aber so jeden Tag Tabletten schlucken... Ist das nicht etwas ungesund für die Leber?

Beitrag von frandy 19.11.10 - 18:14 Uhr

Ständig Tabletten zu nehmen ist nicht nur ungesund, irgendwann wird der Körper resistent und reagiert nur noch bei größeren Mengen. (kennt der ein oder andere vielleicht von Schmerzmitteln)
Die Allergene fliegen ja trotzdem die ganze Zeit rum, nur die Symptome werden unterdrückt. Leider ist die Katzenallergie eine der aggressivsten.

Bei mir hats auch mit Schnupfen angefangen und am Ende habe ich mehrmals täglich Asthmaspray benutzt um Zuhause überhaupt Lust zu kriegen...
Mein Freund hat dann für mich entschieden und unserer Katze ein neues Zuhause gesucht.

Also wie die Anderen schon geschrieben haben, erstmal einen guten Allergologen suchen (Desensibilisierung ist auch ne Möglichkeit) und dann gut abwegen.

Beitrag von snoopygirl-2009 19.11.10 - 18:46 Uhr

Ganz klar-- der Mann muss weg:-p

Beitrag von k_a_t_z_z 19.11.10 - 20:03 Uhr



Es gibt einen sehr einfachen Trick:

Badet die Katzen ein Mal wöchentlich mit ph-neutraler Waschlotion.


Das Allergen befindet sich im Speichel der Katzen, nicht im Haar! Gegen das saubere Haar reagiert also niemand.


Das ist sicherlich eine bessere Lösung als Medikamente zu schlucken oder die Katzen abzugeben.


Und ich weiß dass es funktioniert - meine Mutter ist hochgradig allergisch und konnte sonst nicht einmal eine halbe Stunde bleiben - nun geht es ganze Abende lang.



LG, katzz