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Forum: Medienwelt

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Beitrag von kawatina 19.11.10 - 14:39 Uhr

Hallo,

da ich gerade offenbar einen Präzedenzfall durchziehe, brauch ich von euch etwas Hilfe.
Ich sehe ja nicht so viel fern#schein

Ich suche deutschlandweit Sender,Redaktionen, Zeitungen wie etwa "Akte hilft"um einen sauerstoffverbrauchenden Hemmschuh auf einer behördlichen Monopolstellung (welcher selbst die Gewerkschaft ignoriert) in die schnellstens Gänge zu bekommen.
Auch Personen des öffentlichen Lebens, welche sich anzuschreiben lohnt,
sind mir willkommen - Ministerium für Arbeit, Soziales bla bla...ist ja klar.

Helft einem armen ( wirklich ausbildungsfähigen)Azubi, der unverschuldet in Not geraten ist und nichts weiter möchte, als seine Ausbildung in einem anderen Betrieb fort setzen zu können. Oder wenn ihm das schon nichts mehr bringt - helft den jungen Leuten, damit diese nicht in Zukunft aufgrund von unmöglichen Zuständen entmutigt das Handtuch werfen und aufgeben!


Viele Grüße
tina#winke

Beitrag von purpur100 19.11.10 - 15:45 Uhr

in Hessen kann man sich hierhin wenden:

"Ebe langt's
Maintower kämpft für Sie, wenn Sie nicht mehr weiterwissen. Egal ob bei Abzocke im Internet oder per Telefon, Bausünden, Handwerker-Pfusch, Behörden-Ärger - die Ebe langt‘s Reporter versuchen Ihr Problem zu lösen. Schicken Sie uns eine E-Mail – und sagen Sie: Ebe langt’s! "

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=4630

Beitrag von kawatina 19.11.10 - 16:54 Uhr

Hallo,

handelt sich um NRW, aber ein Versuch ist es ja wert, Danke schön

LG
tina#winke

Beitrag von lena1309 19.11.10 - 22:04 Uhr

Hallo Tina,

ich weiß ja nicht genau, wie der Fall liegt, aber sollte dein Präzedenzfall bereits einen Ausbildungsvertrag haben, ist für ihn der Lehrlingswart der Kammer zuständig und nicht das Fernsehen.
Ein Lehrling kann nämlich seine Ausbildungsstelle durchaus wechseln, wenn besondere Gründe vorliegen und die zuständige Handwerkskammer bzw. IHK
den Wechsel befürworten.
Welche Institution genau zuständig ist, steht auf dem Ausbildungsvertrag.
Hast du das schon probiert?

LG
Meike

Beitrag von kawatina 20.11.10 - 02:06 Uhr

Hallo,

der IHK Ausbildungsberater ist ein sauerstoffverbrauchender Hemmschuh, der sich telefonisch verleugnen läßt und im Grunde klar gemacht hat, das er jede Änderung absegnet, aber so wenig Papierkram wie möglich auf dem Tisch haben möchte. So wie es ausschaut betrachtet er seit langem nur noch den Kalender und rechnet sich aus, an welchem sonnigen Tage seine Rente beginnt.

Er ist der einzige Ansprechpartner - alle Anderen sind nicht zuständig und dürfen uns nicht helfen. Das ist Fakt.

Der Arbeitsverweigerer ist der Präzedenzfall.
Denn vor dem Arbeitsgericht, steht das Schlichtungsverfahren.
Dazu hat der dauerkranke Wachkomapatient aber leider keine Lust.
Hat er so in etwa auch gegenüber der Gewerkschaft geäußert.

Selbstredend zum Wohle des Azubi.

Na ja seit gestern schon, da ich ihn davon in Kenntnis setzte, das ab jetzt die Presse eingeschaltet wird. Da wollte er reden....aber scheinbar nicht mit der Gewerkschaft, die ich davon direkt informierte und welche unsere Interessen vertritt.

Offenbar will der IHK Mensch nur dafür sorgen, das man weiterhin die Füße still hällt. Die Ausbildung "ruht" seit sechs Wochen und der junge Mann möchte gern wieder seine Ausbildung fort setzen
- aber eben nicht für 40 % unter Tarif, somit gesetzwidrige Ausbildungsvergütung (20% unter Tarif wären erlaubt)
- nicht bei ausschließlich ausbildungsfremder Täigkeit als Produktionshelfer unter Zeit und Stückvorgabe, was auch unzulässig ist
- nicht mit Chefs, die ihn ständig fertig machen, weil einer halt immer Schuld sein muss - egal wer den Fehler zu verantworten hat
- keine Vermittlung von Ausbildungsinhalten, somit fehlen 70 % der im Ausbildungrahmenplan geforderten Anforderungen und laut Berufsschullehrer, der vom Fach ist, ist eine erfolgreiche Abschlussprüfung so nicht zu schaffen.
und..und..und...

Es gibt Berufe, da kann man sich fachliches betriebliches Wissen nicht selber aneignen. Wenn man ausschließlich den Hilfarbeiter spielt, der das was aus der Maschine raus kommt nacharbeitet, kann man nicht lernen, wie man die Maschine umbaut , einstellt und wartet....und der Chefin ihre Rosenbüsche wollen ja auch gegossen werden....

Ohne Presse geht es nicht mehr - es wurde alles versucht - außer Mahnwachen vor dem Gebäude

...und der Ausbilder/Arbeitgeber erkennt die Kündigung trotz Zusage vor Zeugen, das er die Kündigung exakt so haben will,nicht an.....er wäre mit dem Azubi zufrieden - glaub ich gern.
Der hat ja lange genug den Mund nicht aufgemacht, weil er von zwei Chefs bearbeitet wurde. Kein Arbeitnehmer in dieser Firma - auch der Meister nicht- wagen nur auf zu schauen, wenn jemand Fremdes die Firma betritt - die kuschen alle!
Nützt auch nichts, wenn die Kollegen hinter trösten und sonst zu feig sind das Maul auf zu machen.

Das Einzige was der Ausbildungsberater getan hat, einen Betrieb anzurufen. Die haben aber nicht auf seine Empfehlung hin erwogen den Jung zu nehmen, sondern der alte Schulrektor hat sich sehr eingesetzt und kann das auch derzeit überhaupt nicht glauben.

Außerdem stand der Jung ja mehrfach vor der Kamera, wegen Schulprojekten und der Schülerakademie - zuletzt dieses Jahr im Länderspiegel. Auch im örtlichen Käseblättchen war er einige Male, da er das Börsenspiel gewonnen hatte und wegen der Schülerfirma.

Das so als minimalen Einblick.....

LG
tina, die auch noch ein krankes Kind hat, wo die Diagnose noch aussteht
Entweder harmlos oder Supergau #zitter

Beitrag von lena1309 20.11.10 - 12:20 Uhr

Hallo,

also ich fand deine Darstellung schwierig nachzuvollziehen, denn er war etws konfus, aber ich versuche dir jetzt den normalen Ablauf zu erklären, um für dich einfach zu sehen, ob ihr alle normalen Wege gegangen seid.

1. Der Betrieb muss beim Vorliegen von wichtigen Gründen die Kündigung anerkennen. Weigert er sich, ist der Schlichtungsausschuss der IHK einzuschalten. Dieser Ausschuss prüft die vorliegenden Fakten und schätzt ein, ob der Betrieb seine Ausbildungspflichten verletzt und die Kündigung zulässig ist.

2. Der Auszubildende muss auch bei ruhender Ausbildung im Betrieb die Berufsschule besuchen, denn dieser Teil ruht nicht! Sollte er nicht zur Schule gehen, kann man ihm das als mangelnde Mitarbeit und unentschuldigte Abwesenheit ankreiden und er vermindert seine Chancen auf eine Übernahme durch einen anderen Betrieb.

3. Der Auszubildende muss sich eigenständig einen neuen Betrieb suchen, der seine Ausbildung fortsetzt. Der Ausbildungsberater kann im helfen, aber hier ist Eigeninitiative gefragt.

4. Auch über einen Ausbildungsberater kann man sich bei der IHK beschweren. Dafür gibt es das Personalbüro, die auch für solche Sachen zuständig sind. Auch gibt es den Bereichsleiter, der hier Ansprechpartner wäre.

Was da jetzt irgendwelche Kameraerfahrung mit zu tun hat und deine persönliche Situation, kann ich hier nicht einschätzen, denn für die eigentlichen Ausbildung ist das nicht ausschlaggebend, außer er macht seine Ausbildung im medialen Bereich.
Es klang für mich aber eher nach einer handwerklichen Ausbildung und da nützt einem keine Schülerfirma oder das Börsenspiel.

Ich kenne übrigens aus meiner Arbeit keinen Fall, in dem das Arbeitsgericht tätig geworden wäre, aber auch diesen Weg gibt es ja auch noch.

Mehr kann ich dir jedenfalls nicht sagen, denn dafür müsste ich den genauen Einblick in die Situation haben und mit allen Beteiligten Kontakt haben.

Wenn du für dich jetzt alle Punkte bedacht hast, und deine Meinung bleibt, dass da nur die Medien helfen können. Dann wünsche ich euch ein paar offene Augen, denn dieser Schuss kann auch nach hinten losgehen.

Für euren Weg alle Gute.
Meike

Beitrag von kawatina 20.11.10 - 17:13 Uhr

Hallo,

sorry, das es etwas unstrukturiert erklärt wurde.
Alles möchte ich zum derzeitigen Punkt nicht alles öffentlich schreiben.


1. Der IHK Ausbildungsberater will das um jeden Preis vermeiden und ignoriert sämtliche Anrufe des Azubi und seines Gewerkschaftsvertreters.
Auch Mails der Gewerkschaft werden nicht beantwortet.
Wir wollten den Schichtungsantrag einreichen,aber der IHK Berater hat den Jungen falsch beraten und wimmelt ihn seitdem konsequent ab.

Dem Schlichtungsantrag setzt er ein weiteres Gespräch vorraus. schwierig, wenn man ihn nie erreicht, weder per telefon oder Mail.
Außerdem ist es generell schwierig an einem Mann heran zu kommen, der öfters mal 1- 3 Wochen am Stück krank ist oder es vorgibt.
Dem jungen Mann wurde erklärt das Herr B. krank ist und ein Testanrufer konnte ihn erreichen - schon merkwürdig, oder?
Einfach vorbei fahren ist auch nicht, da das nicht gerade ums Eck ist und man schon am Empfang nicht weiter kommt. Der Herr ist ja selten im Haus.

Der Betrieb (für Industrieverhältniss sehr klein) verweigert der Gewerkschaft Gespräche und Zugang zur Firma und hat die Kündigung nicht an die zuständige IHK Geschäftsstelle weiter geleitet.

2. ist wasserdicht;-) der neue Betrieb zeigt für die Situation mehr als Verständnis und will den Jungen unbedingt

3. ist seit Wochen schon in trockenen Tüchern.
Der Jung hat seit sechs Wochen eine Zusage erhalten und der Betrieb wartet auch auf ihn. Egal wie lange es dauert!

4. der Mann ist in seinem Bereich Bereichsleiter - die Gewerkschaft wollte sich über ihn beim zuständigen Geschäftsführer der Geschäftsstelle beschweren, der die IG Metall daraufhin so lange verbinden ließ, bis sie bei einem Praktikanten landeten.
Selbstverständlich werden wir den Beschwerdeweg weiter verfolgen.

Kameraerfahrung oder Presseerfahren spielen dafür keine Rolle,keine Frage.

Aber schlimmer kann es auch nicht mehr werden, deswegen der Weg über die Presse.
Wird der Weg nicht in Erwägung gezogen, stehen wir noch in drei Monaten auf dem Stand wie vor sieben Wochen!
Somit gibt es nur noch zwei Möglichkeiten:

1. Schwanz einziehen und sich einen neuen Beruf suchen und damit auch den Weg/Traum der nach der Lehre angestrebt wurde begraben

2. für sein Recht kämpfen

Dazwischen gibt es nichts!

Alle Möglichkeiten und Einigungsversuche wurden ausgeschöpft.
Ich bin auch kein Freund der Presse, aber wie sagt man bei uns:
"watt mutt, datt mutt":-)

LG
Tina





Beitrag von wasteline 19.11.10 - 22:04 Uhr

Ich habe einfach verschiedene Schlagwörter bei google eingegeben und da kam das

http://www.bild.de/BILD/news/bild-kaempft/home/bild-kaempft-fuer-sie.html

Ich halte von der Zeitung zwar gar nichts, aber wenn sie helfen können, dann ist doch ok.

Beitrag von kawatina 20.11.10 - 02:07 Uhr

Hallo,

vor der Bild scheuen wir uns noch. Eben weil sie ja so einen guten Ruf hat#rofl

LG
Tina