Studie- wie lange dauert es bis zum Eintritt einer Schwangerschaft

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von mariamey 19.11.10 - 15:01 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich denke, dass könnte einige von uns interessieren. Wenn FÄ meinen, mann müsste 1 Jahr oder länger üben bis sie etwas untersuchen, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.

Wie lange dauert es normalerweise bis zum Eintritt einer Schwangerschaft.

Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer Schwangerschaft in auf einander folgenden Zyklen in einer gegebenen Situation ist von großer Bedeutung für die Beratung von Paaren mit Kinderwunsch. Es existieren nur retrospektive Studien über die kumulative Schwangerschaftswahrscheinlichkeit (KSW) oder prospektive Studien bei ausgewählten Paaren mit nachgewiesener Fertilität. In dieser Studie wurden 346 Frauen beobachtet, die ihren Kinderwunsch durch Methoden der natürlichen Familienplanung (NFP) erfüllen wollten, d.h. sie nutzten ihr optimales reproduktives Potential, in dem Verkehr zum optimalen Zeitpunkt stattfand. Die KSW wurde nach der Methode von Kaplan-Meier bei der gesamten Gruppe und bei der Gruppe, die tatsächlich konzipierte, getrennt berechnet. Es traten bei den 346 Frauen 310 Schwangerschaften ein. 36 Frauen (10,4%) konzipierten nicht. Für die Berechnungen der KSW der totalen Gruppe und der letztlich fertilen Gruppe konnten nur 340 bzw. 304 Frauen verwendet werden. In den Zyklen 1, 3, 6 und 12 betrug die KSW bei der totalen Gruppe 38, 68, 81 und 92% und in der fertilen Gruppe 42, 75, 88 und 98%. Schlussfolgerung: Die meisten Paare konzipieren innerhalb der ersten 6 Zyklen. Danach ist jedes zweite Paar wahrscheinlich sub- oder infertil

Literatur

Gnoth C, Godehardt D, Godehardt E, Frank-Herrmann P, Freundl G. Time to pregnancy: results of the German prospective study and impact on the management of infertility. Hum Reprod. 2003 Sep;18(9):1959-1966.

Beitrag von majleen 19.11.10 - 15:02 Uhr

Wir sind im 25ÜZ und in ner KiWuPraxis #klee

Beitrag von mrs-bond 19.11.10 - 15:06 Uhr

oh - mein - Gott

Beitrag von nuckenack 19.11.10 - 15:33 Uhr

Hallo du hast wirklich eine Studie von....1959-1966...rausgekramt?

Du weißt schon dass sich in den 50Jahren so einiges verändert hat und man die damalige Situation nicht mit der heutigen vergleichen kann?

Nur ein paar Beispiele:
Hormonelle Verhütung (es dauert bei den meisten einfach bis der Zyklus wieder regelmäßig ist)

Höheres Alter der Paare

Insgesamt schlechtere Spermienqualität der Männer (leider finde ich diese Studie grad nicht)
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außerdem gehen die davon aus dass jeder Zyklus zum optimalen Zeitpunkt genutzt wird! Wer kann das heute schon sagen, da ist doch hier und da ein Zyklus an dem man NICHT am optimalen Zeitpunkt Verkehrt...

naja...was solls, kannst ja gerne damit zu deinem FA gehen, mal schauen was er dazu meint.

nuckenack

Beitrag von mariamey 19.11.10 - 15:38 Uhr

Die Studie ist vom Jahr 2003:

Zu finden in Osford Journals- Human Reproduction
Jahr 2003
Band 18 (9)
Seite 1959-1966

Beitrag von mariamey 19.11.10 - 15:39 Uhr

ups sorry, schreibe vom Smartfone: meinte natürlich Oxford und nicht Osford

Beitrag von nuckenack 19.11.10 - 19:01 Uhr

Oh sorry, ich dachte wirklich du hast eine uralte Studie ausgekramt.

OK dann steh ich nur noch zu meinem Punkt drei...die beiden anderen sind ja dann wohl mit eingeflossen.

Machts aber auch nicht besser...

nuckenack mind. 24. ÜZ