Futterzeitenumstellung Hund

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von juli-e86 19.11.10 - 15:36 Uhr

Hallo ihr,

habe gerade mit meiner Mutter telefoniert. Sie haben eine dreijährige Mittelschnauzerhündin die normalgewichtig, aber sehr aktiv ist und viel rennt am Tag.

Bisher wurde sie morgens und abends gefüttert mit Trockenfutter.
Da der Hund dann aber sehr früh morgens (gegen halb vier) immer Pinkeln , weil er abends noch so viel säuft nach dem Fressen sind meine Eltern genervt.

Jetzt haben sie von heute auf morgen beschlossen, den Hund nur noch einmal zu füttern. Morgens, die erhöhte Ration für den gesamten Tag.

Genrell habe ich zwar nichts dagegen, dass ein Hund nur einmal gefüttert wird am Tag. Jedoch stört mich so einiges an ihrer Vorgehensweise und möchte einfach mal euren Rat hören was ihr davon haltet.

1. Die Umstellung von jetzt auf gleich finde ich absolut schrecklich. Wäre es nicht besser, den Hund in mehreren Schritten daran zu gewöhnen, dass es nur noch eine Portion gibt (also die Portion abends mehr und mehr verkleinern?) ?

2. Der Hund ist sehr aktiv, ist es okay, wenn sie nur noch morgens was bekommt?

3. Sie ist mittelgroß, sollen diese Hunde- auch wenn sie von Natur her manchmal tagelang nichts bekommen, nicht zweimal füttern?

Es ist nicht mein Hund, aber mich ärgert es, das meine Eltern aus "Faulheit" bzw. Genervtheit von ab und zu in der Nacht rausmüssen das so rigoros umstellen.

Naja, würde einfach mal eure Meinungen hören... mit mir wollte sie darüber nicht mehr reden.

lg Julia

Beitrag von dominiksmami 19.11.10 - 15:46 Uhr

HUhu,

tja da wirst du wohl nicht viel machen können.

Meine Vorgehensweise bei einem Hund der a sehr aktiv und viel rennt, der nach dem Trockenfutter literweise säuft?

Ich würde sie, so wie ich es ja selber ja auch gemacht habe, auf BARF umstellen oder zumindest auf ein hochwertiges, getreidefreies Nassfutter.

Schon hätten sich zwei sachen erübrigt, der Hund hat keine überschüssige Energie mehr ( Getreide puscht ) und er müßte nach dem Fressen nicht mehr literweise saufen. Allerdings enthält Barf wiederrum soviel Flüssigkeit das der Hund natürlich trotzem zum Pinkeln raus muß *lach*.

Wenn ich einmal am Tag füttere, dann Abends, kommt bei uns besser hin.

lg

Andrea

Beitrag von cocopet 19.11.10 - 18:26 Uhr

Hallo,

habe vor kurzem mit meiner Hundetrainerin über meine mittelgroße Hündin gesprochen. Die sagte von sich aus:

- einmal Füttern am Tag ist okay /gut
- am besten vor einer Ruhepause
- sie empfahl mir allerdings abends...
- auch mal rigorose Futterumstellungen müssen nicht immer problematisch sein

Also wäre das Einzige, was ich in Frage stellen würde, die Tageszeit: sie sollte dann nach dem "Frühstück" ne Weile ruhen können.

Beitrag von k_a_t_z_z 19.11.10 - 22:39 Uhr



Ich finde es generell nicht gut Tiere welcher Art auch immer (Schlangen etc. mal ausgenommen) nur ein Mal am Tag zu füttern.

Ist nicht artgerecht - draussen läuft auch nicht pünktlich um X Uhr die Beute vorbei.

Klar gibt es da auch mal einen Tag zwischendurch nichts - aber meistens finden sie über den Tag verteilt "Kleinigkeiten".


Unser Hund bekam 3x täglich etwas, meine Katzen sogar häufiger da sie wild auch mindestens 3 - 4 Mal am Tag Beute machen würden.


Abgesehen davon ist auch nur Trockenfutter (was meist sehr viel Getreide enthält) für Fleischfresser eine schlechte Wahl.


Insofern würde ich Deiner Mutter mal ins Gewissen reden.



LG, katzz

Beitrag von moeriee 20.11.10 - 01:36 Uhr

Hi Katzz!

Das kannst du so pauschal nicht sagen. Vorweg: Wir barfen! Anfangs gaben wir unserem Welpi natürlich auch drei Mahlzeiten. Doch er wurde immer unzufriedener. Als dann noch unser Benji dazu kam, flippte er beim Füttern regelrecht aus. Nach jeder Mahlzeit gab es Kloppereien. Ich musste die beiden dann mit Trenngitter in der Türe füttern, weil es ansonsten überhaupt nicht klappte. Woran das lag, weiß ich heute. Gerade bei so einem kleinen Hund, sind die Futterrationen für den ganzen Tag nicht sonderlich riesig. Ausgewachsen fressen sie jetzt jeden Tag ca. 250 g. Aber das war nicht immer so. Anfangs wog unsere Motte knapp 2 kg und bekam 6% von seinem Körpergewicht. Das waren knapp 120 g pro Tag. Verteile das mal auf drei Mahlzeiten. Das ist fast nix. Unser Kleiner hatte scheinbar das Gefühl, immer nur mal naschen zu dürfen. Denn richtig satt wurde er von 40 g nämlich nicht. Wir haben dann auf eine Mahlzeit pro Tag umgestellt und von jetzt auf gleich war diese Unzufriedenheit verschwunden. Als unsere Hundetrainerin uns das empfahl, glaubte ich nicht so recht daran. Aber sie hatte Recht.

Ich denke, man muss es immer von der Situation abhängig machen. Der Punkt, bei dem ich dir zustimmen muss, ist die "Trockenfutter"-Sache. Ich hoffe, die Eltern der TE stellen dem Hund nachts trotzdem Wasser zur Verfügung.

Im Übrigen: Auch wenn wir barfen, müssen unsere Hund regelmäßig nachts raus. Das ist zwar unangenehm, aber wir selbst müssen ja auch immer mal nachts pieseln. Von daher: Ich nehme es einfach so hin.

Liebe Grüße #herzlich

Marie

Beitrag von cloud07 19.11.10 - 23:31 Uhr

Ich finde es ok!
Hunde/ Wölfe sind nicht nur Beutegreifer sondern vor auch Abstauber.
Denen läuft, wie schon irgendwo hier mal gesagt, nicht zweimal am Tag um 10 unf 18 uhr n Hase vor die Schnauze sondern es gibt Tage an denen sie Hungern, andere wo es übermäßig viel gibt.. und sie kommen sehr gut damit klar!
Wenn du es ganz Artgerecht haben willst veranlasst du deine Eltern dazu den Hund nur noch über Dummy, Futterball und ähnlichen Dingen zu füttern denn genau das wäre Artgerecht- was fürs Futter tun!

Sie können dne Hund beliebig einmal, zweimal oder 5mal am Tag füttern ohne das es diesem ernsthaft etwas ausmachen würde.. die art und weise wie würde was machen..
Man darf meiner Meinung nach einen Hund nicht zu sehr vermenschlichen denn genau das ist das schlimme für das Tier!

Lasst sie danach mal n bisschen ruhen und dann ist es ok!

Beitrag von alpenbaby711 20.11.10 - 17:38 Uhr

Also ganz ehrlich wenn der Hund eh nur Trockenfutter kriegt ( wovon ich nur bedingt was halte) dann wunderts mich nicht das er seinen Suff irgendwann nachholt und dann eben auch nachts muss. Nur einmal am Tag wäre vielleicht nicht so schlimm aber da kriegt er vielleicht auch nicht alles rein.
Ela

Beitrag von juli-e86 20.11.10 - 19:42 Uhr

Bin auch nicht wirklich von reiner Trockenfutterfütterung begeistert. Aber das hätte ihr wohl die Tierärztin empfohlen ... ?!

Ich danke euch trotzdem für eure Meinungen und werde mal in einer ruhigen Minute mit ihr sprechen!

Beitrag von alpenbaby711 20.11.10 - 19:49 Uhr

Bei Katzen oder manchen Hunden ist wohl die Gefahr zu groß das sie dann zu wenig Wasser oder Flüssigkeit aufnehmen die der Körper braucht. Wir selbst füttern einmal trocken und einmal Nass am Tag bei unserem Hund. Bei den Katzen ebenfalls. Gut OK das es gut ist muss ja nicht stimmen nur weils die Tierärztin sagt. Aber ich denke man müsste den Grund für die Empfehlung kennen um es besser beurteilen zu können.
ela