Schreien lassen=schlechte Mama ? :-(

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Beitrag von nizza87 19.11.10 - 16:32 Uhr

Hallo Mami´s,

leider habe ich meine kleine Maus etwas zu sehr verwöhnt. Das Resultat ist sie schläft nur noch bei mir im Arm. Wehe ich lege sie dann wenn sie eingeschlafen ist ins Bett dann ist der Palaver groß. Selbst wenn ich nachdem sie bei mir im Arm eingeschlafen ist solange warte bis sie tief schläft, wird sie wach wenn ich sie in ihr Bett lege. Sie schreit dann so sehr das ich denke ihr platzt noch der Kopf. Alle sagen mir ich soll sie mal schreien lassen, sie beruhigt sich schon noch. ABER das tut sie NICHT!!!! Heute hat sie 40 Minuten lang nur gebrüllt, sie ist hundemüde sobald ich sie im Arm habe schläft sie sofort ein. Nach de 40 Minuten ist sie dann endlich mal eingeschlafen, wird aber alle 10 Minuten wach knatscht kurz und schläft wieder ein. Ich fühle mich so schlecht dabei wenn sie so weint, fühle mich wie eine schlechte Mutter und bin dann selbst den Tränen sehr nahe. Ich sage mir immer das es so ein muss ich bin ja auch kein Mensch mehr weil ich deshalb nachts nicht mehr zum schlafen komme. Sie schläft zwar jede Nacht ihre 6-7 Stunden aber da sie das nur bei mir im Arm tut, schlafe ich trotzdem nicht viel und bin deshalb immer sehr müde und gereizt. Außerdem komme ich so ja auch im Haushalt nicht weiter. fühle mich so hin und her gerissen. Lasse ich sie in ihrem Bett schreien und versuche in meinem Bett zur ruhe zu kommen oder mal den Haushalt zu machen und nehme mein schlechtes Gewissen und Gefühl in kauf, oder nehme ich mein armes Mäuschen auf den Arm und lasse alles Stehen und liegen?!

lg Nizza

Beitrag von lilly7686 19.11.10 - 16:38 Uhr

Hallo!

Erst mal: wie alt ist denn deine Kleine?

Babies brauchen Mamas Nähe! Das ist total normal!
Wenn du Haushalt machen musst, dann steck dein Kind ins Tragetuch und gut ist!

Weißt du, heut war meine Nachbarin kurz hier, weil ich ihr das TT-Binden gezeigt hab. Ich war nicht vorbereitet und meine Wohnung war nicht gerade vorzeigbar, wenn du verstehst.

Sie meinte dazu nur: "Die Mütter, die ihren Haushalt nicht schaffen, sind die besten Mamas: sie kümmern sich stattdessen um ihre Kinder!"

Lass dein Baby bitte nicht schreien, ja? Nimm sie auf den Arm, gib sie ins Tragetuch wenn sie dir zu schwer ist, lass sie bei dir im Bett schlafen. Aber lass sie nicht schreien!

Beitrag von nizza87 19.11.10 - 16:43 Uhr

Ja, das sage ich auch ständig das ich sie nicht schreien lassen kann, es tut mir im herzen weh aber dann kommen ständig so Kommentare wir "du verziehst sie noch!!!" oder "dann wirst du niemals ruhe bekommen" das Tragetuch mag sie irgendwie nicht, da schreit sie nochmehr. Die kleine ist jetzt 8 Wochen alt.

Beitrag von babygirljanuar 19.11.10 - 16:45 Uhr

8 wochen jung #verliebt hey bei uns war das auch bis ca 10 wochen so. sie schläft mittlerweile ohne probleme in ihrem bett OHNE schreien lassen ;-) genieß es!!!!!

Beitrag von lilly7686 19.11.10 - 16:50 Uhr

8 Wochen??? Man kann ein Kind mit 8 Wochen nicht verziehen!
Ein Baby in dem Alter hat einfach Bedürfnisse! Ignorier diese Leute und gib deinem Baby was es braucht!

Und ganz ehrlich: meine Kleine ist jetzt 5,5 Monate alt. Ich nehm sie immer hoch wenn sie schreit. Bisher hab ich noch nicht mitbekommen, dass sie verzogen wäre.
Denn sie liegt wahnsinnig oft und lang auf ihrer Krabbeldecke und spielt alleine. Allerdings nicht immer. Klar. Babies brauchen Nähe.

Lass dir nichts rein reden. Dein Baby braucht dich!

Beitrag von ayshe 19.11.10 - 18:22 Uhr

Ein Text von Birgit Welter (Stillberaterin, LLL) mit Auszügen von Denise Both (Stillberaterin, IBCLC)

„Das Kind wird verwöhnt und verzogen.“
"Ja, das ist jetzt schon total verwöhnt"
"Ihr verzieht das Kind, nachher will es nur noch auf den Arm"
"So lernt das Kind ja nie alleine einzuschlafen, alleine zu spielen, sich mit sich selbst zu beschäftigen ..." "Wie soll das Kind denn seinen Rhythmus finden, wenn Du es ständig mit der herumziehst".
So und ähnlich lauten viele Aussagen wohlmeinender Freunde, Verwandte und auch wildfremder Menschen, von denen man auf der Straße angesprochen wird.
Was ist dran an dieser Theorie, dass das Baby durch die Zuwendung,
die es erhält verwöhnt und verzogen wird?
Bernadette Stäbler beschreibt in ihrem Buch "Mama" die Angst,
sein Kind nicht richtig zu erziehen:
"Und schon ist sie da, diese Angst, sein Kind zu verziehen.
Welche Ursachen hat sie? Denn, wer dieses unschuldige Baby anschaut,
fühlt sich sehr glücklich.
Niemand kann sich vorstellen, dass es eines Tages unerwünschte Handlungen vollbringen wird.
Wenn wir also von "verziehen" sprechen, haben wir ein älteres Kind vor Augen.
Das Kind im Trotzalter, das immer "nein" ruft, läßt seine Mutter denken:
"Was für einen Dickkopf habe ich mir großgezogen. Sicher habe ich es falsch gemacht!"
Ist es wirklich so wichtig, dass unsere Kinder vor der Zeit lernen, alleine zu schlafen, alleine zu sein und sich mit sich selbst zu beschäftigen?
Ist es notwendig, dass wir Erwachsenen unseren Lebensrhythmus ändern und an das Baby anpassen, damit sich das Kind gut entwickelt?
Auch hierzu möchte ich wieder aus dem Buch von Bernadette Stäbler zitieren:
"In vielen ursprünglich lebenden Kulturen, die wir "primitiv" nennen, wurden inzwischen Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse eine Umwälzung unserer Ansichten über die herkömmliche Kindererziehung mit sich brachten.
Ich möchte eine afrikanische Studie herausgreifen und vereinfacht darstellen:

Die erste Gruppe gebar ihre Babys zuhause und ließ diese keinen Moment allein.
Geborgen bei der Mutter, wurden sie nach Bedarf gestillt und mussten niemals schreien.
Bald ging die Mutter wieder auf das Feld, um die gewohnte Arbeit zu verrichten, das Neugeborene in ein Tragtuch geschlungen.
Die Kontrollgruppe bekam ihre Babys im Krankenhaus mit aller medizinischen Hilfe, einschließlich schmerzlindernden Medikamenten.
Gleich nach der Geburt wurden Mutter und Kind getrennt, um zu ruhen.
Die Babys bekamen Fläschchen und Schnuller, weil dies "das Moderne" war.
Daheim schliefen die Kinder in ihrem Bettchen, in ihrem eigens dafür hergerichtetem Zimmer.
Allein, ohne Körperkontakt. Alles ging recht zivilisiert zu, nämlich nach einem genauen Zeitplan, denn die Kinder sollten sich früh an ein geordnetes Leben gewöhnen und weder kleine Tyrannen noch nervös werden.
Ein Jahr später offenbarte sich das Unerwartete:
Die Kinder der ersten Gruppe waren in allem den anderen voraus: Sie waren intelligenter in ihren Verhaltensweisen und auch viel sozialer eingestellt, selbst die körperliche Entwicklung war besser, obwohl sie die ganze Zeit "festgebunden" waren.
Ähnliche Ergebnisse ergaben vielseitige Studien in den verschiedensten Kulturkreisen.
Wenn wir versuchen, dies mit einer natürlichen, einfühlsamen Intelligenz nachzuvollziehen, wissen wir, warum das Ergebnis so ausfallen musste.
Das Baby fühlt sich bei seiner Mutter geborgen.
Es muss seine Kräfte nicht für das Weinen verbrauchen.
Der mütterliche Körper gibt ihm Wärme.
Wenn das Baby sich an seine Mutter schmiegt, fühlt es ein wenig von dem Glück, das es neun Monate lang im Mutterleib haben durfte.
Es kennt von daher ja auch schon die Herztöne seiner Mutter, es kennt sogar schon ihre Stimme und nun sieht es endlich ihr Gesicht, ihre Augen und darf an der Brust trinken, wenn es möchte.
Das ist das Glück, die mütterliche Liebe, die Impulse gibt für die Intelligenz und das soziale Verhalten. Wenn das Baby sich an die Körperbewegungen der Mutter anpassen muss, während sie ihre alltägliche Arbeit verrichtet, übt es in wundervoller Weise seine Muskeln und den Gleichgewichtssinn." (Aus: Denise Both: "Tragen")

In einem amerikanischen Buch über die Entwicklung von Kindern (Aldrich: "Babys are Human Beeings"') habe ich einmal den wichtigen Satz gefunden
"Damit Kinder sich gut entwickeln können, sind liebevolle Fürsorge und ein beständiges, direktes Eingehen auf ihre Bedürfnisse so ausgesprochen wichtig".
Das steht zwar manchmal im Widerspruch zu unserem "modernen, westlichen" Lebensstil, aber es zahlt sich langfristig aus.

Es ist ein seit Jahrtausenden und in vielen Kulturen bewährtes "Mittel" ein Kind an der Brust zu beruhigen und zum Einschlafen zu bringen.
Das Saugen wirkt beruhigend und nicht umsonst wurden im Laufe der Zeit die verschiedensten Brustattrappen (z.B. Schnuller s.o.) erfunden.
Von der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Baby oder Kleinkind allein ist und alleine einschläft. Nur passt dieses "natürliche" Verhalten des Kindes nicht in unsere derzeitige Zeitströmung und damit haben wir ein (von uns selbst produziertes) Problem:
Babys und Kleinkinder wissen nicht, was zur Zeit "Mode" ist und benehmen sich so, wie sie es seit Anbeginn der Menschheit getan haben und Eltern, die nicht in das "Schema der derzeitigen Mode" passen, werden verunsichert.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass niemand fragt
"Wann muss das Kind selbstständig atmen lernen" oder
"Wann muss das Kind frei laufen können"?
Beim ersteren geht jeder davon aus, dass dies eine Fähigkeit ist, die ein gesundes Kind selbstverständlich beherrscht und bei zweiten wird eine große Zeitspanne von vorneherein als normal angenommen.
Nur beim Schlafen, da wird dem Kind nicht die Kompetenz zugestanden, dass es auch diese Fähigkeit selbst und in dem für es passenden Tempo entwickeln wird.
Da wird immer wieder behauptet, dass die Eltern das Kind entsprechend "trainieren" müssen.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass bis jetzt noch jedes Kind aus dem Bett der Eltern ausgezogen ist und zwar lange vor der eigenen Hochzeitsnacht :) . Die Zweifler und all die, die meinen, dass sie es besser wissen, kannst Du ja mal fragen, ob sie gerne alleine schlafen und ob sie der Meinung sind, dass sie ihren Partner "verwöhnen" (im Sinne von "verziehen"), wenn sie gemeinsam in einem Bett, vielleicht sogar aneinandergekuschelt, schlafen.

Um Menschen bewusst zu manipulieren, muss ein gewisses logisches Denkvermögen und auch bereits eine vorausschauende Denkweise vorhanden sein. Über beides verfügt ein Baby oder Kleinkind noch nicht, denn es kennt noch keinen Zeitbegriff und es hat auch noch keine zielgerichteten Gedankenfolgen wie sie erforderlich sind, um den Eltern "auf der Nase herumzutanzen".

Es ist deshalb auch nicht möglich ein Baby zu "verwöhnen" im Sinne von "verziehen".
Ohnehin ist verwöhnen ja nichts Negatives.
Freuen wir uns nicht alle darüber, wenn uns jemand verwöhnt, will heißen etwas Gutes tut.
Verwöhnen ist nichts anderes als jemandem etwas Gutes tun, dafür zu sorgen, dass er sich wohl fühlt und das ist etwas Positives.

Largo, Buch „Kinderjahre“:
„Manche Erwachsene befürchten, ihr Kind zu verwöhnen, wenn sie auf seine Bedürfnisse allzu rasch eingehen.
Sie meinen, das Kind immer wieder hinhalten zu müssen, damit es nicht allzu verlangend oder gar aufsässig wird.
Das Gegenteil ist richtig.
Wenn man ein hungriges Kind vertröstet, wird sein Hunger nicht kleiner werden.
Nur wenn es Essen bekommt, hört es auf, nach Nahrung zu verlangen.
Genauso ist es auch mit den emotionalen Bedürfnissen.
Erst wenn das Verlangen nach Nähe und Aufmerksamkeit gesättigt ist, klingt es ab.
Kein Kind ist unersättlich in seinen Ansprüchen. Ein Kind verlangt nicht mehr Geborgenheit, als es braucht.

Beitrag von aliwa17 19.11.10 - 20:54 Uhr

#pro#pro#pro#pro#pro#danke#danke#danke

Beitrag von pirelli77 19.11.10 - 22:07 Uhr

Deine Antwort finde ich auch total gut ! Ich verwöhne doch mein Baby gerne, ich möchte es doch glücklich sehen und nicht weinend. Das ist mein Ziel und dafür steck ich auch mal ein bißchen Schlaf zurück, schließlich weiß man doch vorher worauf man sich einläßt.
Philipp hat die ersten paar Wochen nur auf unserer Brust geschlafen, abwechselnd bei mir oder meinem Mann, danach neben uns im Bett und nach 4 Monaten in seinem Bett neben uns eingeschlafen, nach dem 1. stillen schläft er bei uns weiter. Ich muß sagen, das ich auch mit meinem Baby auf der Brust gut schlafen kann, hat die Natur wohl so gemacht, das die Mama auch Glückshormone bekommt, wenn sie in der Nähe des Baby's schlafen darf !!!! #pro

Beitrag von vchilde1976 20.11.10 - 11:37 Uhr

Sehr gut#pro!

Beitrag von rmwib 19.11.10 - 19:23 Uhr

Du lässt nicht im Ernst ein 8 Wochen altes Baby 40 Minuten schreien. Verwöhnt???? Weiß manchmal echt nicht, wie manche sich so ein Baby vorgestellt haben, Dein Kind benimmt sich völlig normal, altersgerecht und seiner Natur entsprechend.

Um auf die Frage aus der Überschrift zu antworten:
Ja, jemand, der bewusst die Bedürfnisse eines völlig hilflosen Kindes, dass sich weder verbal noch körperlich mitteilen kann außer per Schreien, ignoriert, obwohl er die Lösung in der Hand hat und dem Kind jederzeit aus seiner misslichen Situation heraus zu helfen...

... Naja, überleg mal selber ;-)

Dein Kind ist noch so klein. Noch hast Du die Chance es besser zu machen.
Ich hab mich in schwierigen Momenten oft gefragt, was ich in der Situation erwartet hätte und mich gefragt, ob ich gerne mein Kind sein wollen würde... Vielleicht hilft das?

Beitrag von nizza87 20.11.10 - 22:39 Uhr

es war furchtbar für mich die kleine so schreien zu lassen, ich habe im neben zimmer gesessen und mit geweint. ich dachte, weil mir JEDER gesagt hat das ich das so machen muss, das, dass auch so sein soll. ich dachte jeder sagt mir lass sie schreien das es dann auch jeder macht und es so sein soll. wenn meine kleine mal im bett, oder stubenwagen oder auf der couch oder sonst wo geschlafen hat und sie ist aufgewacht bin ich sofort zu ihr gegangen. ich habe sie garnicht erst soweit kommen lassen das sie anfängt zu schreien. ich wollte immer da sein bevor sie überhaupt merkt das sie alleine ist. aber jedesmal wenn dann jemand da war der das bemerkt hat das ich immer zu ihr gehe hat man mir gesagt ich soll nicht immer direkt zu ihr gehen ich soll sie schreien lassen. am anfang habe ich immer gesagt, " hey, das ist mein kind. ich will das sie merkt und weiß das ich IMMER, IMMER da sein werde!!!!" doch nachedem ich ständig deshalb "ausgeschimpft" wurde wusste ich nicht mehr was richtig ist. ich habe die kleine gestern das erste und vor allem LETZTE mal schreien lassen!!!!!! ich habe mich so furchtbar gefühlt und trage noch immer ein gaaanz schlechtes gewissen mit mir rum. nachdem ich hier im forum von vielen anderen "den kopf gewaschen" bekommen habe und man mir auch gezeitig hat das es viiiele gibt die ihre kinder nicht schreien lassen haben weiß ich auch das es NICHT zur richtigen erziehung gehört das kind schreien zu lassen. ich werde es nie wieder machen. ich könnte jetzt noch weinen wenn ich daran denke wie furchtbar allein gelassen sich mein kind gestern gefühlt hat. #heul

Beitrag von vchilde1976 20.11.10 - 11:34 Uhr

Ein so kleines Baby KANN nicht verzogen werden! Es braucht schlichtweg die Mama! Laß Dich nicht verunsichern, sondern sei für Dein Baby da! Wie ich weiter unten bereits geschrieben habe, kann ich Dich mehr als nur gut verstehen. Meine Eltern meinten auch, daß ich Simon zu sehr mit Nähe verwöhne. Als ich mit ihm - er war da drei Wochen alt - zum ersten Mal bei ihnen in Hamburg war und er partout nicht zum Schlafen in die Tragetasche (hatte ich im Schlafzimmer meiner Eltern abgestellt) wollte und brüllte und statt dessen bei mir auf dem Bauch schlief, hieß es auch: "Du hast ihn bereits verzogen." Auf solche Kommentare kann jede Mama gut und gerne verzichten#aerger.

Beitrag von nizza87 20.11.10 - 22:42 Uhr

es war furchtbar für mich die kleine so schreien zu lassen, ich habe im neben zimmer gesessen und mit geweint. ich dachte, weil mir JEDER gesagt hat das ich das so machen muss, das, dass auch so sein soll. ich dachte jeder sagt mir lass sie schreien das es dann auch jeder macht und es so sein soll. wenn meine kleine mal im bett, oder stubenwagen oder auf der couch oder sonst wo geschlafen hat und sie ist aufgewacht bin ich sofort zu ihr gegangen. ich habe sie garnicht erst soweit kommen lassen das sie anfängt zu schreien. ich wollte immer da sein bevor sie überhaupt merkt das sie alleine ist. aber jedesmal wenn dann jemand da war der das bemerkt hat das ich immer zu ihr gehe hat man mir gesagt ich soll nicht immer direkt zu ihr gehen ich soll sie schreien lassen. am anfang habe ich immer gesagt, " hey, das ist mein kind. ich will das sie merkt und weiß das ich IMMER, IMMER da sein werde!!!!" doch nachedem ich ständig deshalb "ausgeschimpft" wurde wusste ich nicht mehr was richtig ist. ich habe die kleine gestern das erste und vor allem LETZTE mal schreien lassen!!!!!! ich habe mich so furchtbar gefühlt und trage noch immer ein gaaanz schlechtes gewissen mit mir rum. nachdem ich hier im forum von vielen anderen "den kopf gewaschen" bekommen habe und man mir auch gezeitig hat das es viiiele gibt die ihre kinder nicht schreien lassen haben weiß ich auch das es NICHT zur richtigen erziehung gehört das kind schreien zu lassen. ich werde es nie wieder machen. ich könnte jetzt noch weinen wenn ich daran denke wie furchtbar allein gelassen sich mein kind gestern gefühlt hat.

Beitrag von gigamama 05.12.10 - 00:12 Uhr

Les mal ' Und ich lass dich nicht schreien - auch wenn es gut für die Lungen ist' amazon oder libri.

Beitrag von babygirljanuar 19.11.10 - 16:39 Uhr

zu allererst ich halte GAR NICHTS von schreien lassen!!!!
und zweitens wie alt ist das kind überhaupt? man kann ein baby nicht verwöhnen. das ist meine meinung...

Beitrag von zicke08 19.11.10 - 16:40 Uhr

also schlechte mutter bist du dardurch nicht also ich lasse meinen kleinen auch schreien renne nicht sofort dahin und wenn ich ihn dann ins bett lege und er nicht gleich schläft und dann etwas leicht am weinen ist lasse ich ihn irgendwann schläft er ein wenn er dann irgendwann auf touren kommt das er richtig schreit dann gehe ich dann doch mal hin aber sonst lasse ich ihn eigentlich weil ich bin dabei das ich ihn an sein bett gewöhne weil er hat bei uns immer geschlafen und seit 2 1/2 wochen schläft er nun in sein bett tags über und nachts......
wegen den schreien lassen das muss man schon weil irgendwann wenn die kleinen älter sind und merken ah wenn ich jetzt laut schreie kommt mama,deswegen renne ich nicht sofort hin...
Und das sagt sogar meine Hebamme......

Lg zicke08 mit leon 5 w 1 t#verliebt#verliebt

Beitrag von babygirljanuar 19.11.10 - 16:42 Uhr

aha.......

Beitrag von zicke08 19.11.10 - 16:45 Uhr

was aha???

Ich meine ja nur wie ich es mache....und das ich nicht wegen jeden pip zu ihn hin gehe dann wäre ich ja nur noch am laufen ......

Beitrag von babygirljanuar 19.11.10 - 16:46 Uhr

also meine tochter ist 10 monate alt und ich lasse sie nicht schreien. und oh wunder sie spielt nicht mit mir. wenn sie schreit hat das IMMER einen grund!!

Beitrag von zicke08 19.11.10 - 16:49 Uhr

naja jeder ist anders .....

Beitrag von malemaus 19.11.10 - 20:57 Uhr

also wenn du so weitermachst, wird er irgendwann auch aufhören zu schreien, aber nicht, weil er sich dran gewöhnt hat und zufrieden ist, sondern weil er es einfach aufgeben wird! er wird nämlich lernen und verinnerlichen, dass mama eh nicht kommt, wenns mir schlecht geht und ich schreie. und babys schreien sicherlich nicht, weil sie mama herumkommandieren wollen, das ist absoluter blödsinn!!
bitte bitte tu dir selbst den gefallen und lasse dein baby nicht schreien! es ist ganz wichtig für dein kind und für eure beziehung, dass dein kind sich auf dich verlassen kann!! ich kann dir gerne mal was zu bindungstheorie erzählen oder google es, wenn dir das lieber ist... aber bitte überlege dir, ob du deinem kind wirklich so einen start ins leben und so ein missvertrauen in sich mitgeben willst (denn die folge von schreien lassen ist erst, dass er aufhört und lernt, mama kommt eh nicht und später wird daraus ein gefühl und zwar solches wie "ich bin es nicht wert", dass mama mich trösten kommt!)
dass du nicht bei jedem piep hinrennen willst kann ich ja verstehen, aber wenn dein kleines 5 wochen altes baby schreit ist das kein piep... dann heißt es, dass es ein bedürfnis hat, welches es nur durch schreien äußern kann!! und du bist diejenige, die dieses bedürfnis befriedigen sollte! babys im ersten lebensjahr kann man nicht verwöhnen, das nur mal am rande...
ich hoffe, ich habe nicht zu wirr geschrieben... aber das musste ich jetzt schreiben, denn es bricht mir das herz, wenn ich sowas lese.
ich wünsche dir und deinem baby alles gute,
claudie mit felix *2.6.2010 #verliebt

Beitrag von gnoemchen 19.11.10 - 21:16 Uhr

super Text ich hoffe du kannst damit etwas bewirken, furchtbar wenn Mütter ihre Babys weinen lassen.
lg

Beitrag von nizza87 20.11.10 - 22:45 Uhr

es war furchtbar für mich die kleine so schreien zu lassen, ich habe im neben zimmer gesessen und mit geweint. ich dachte, weil mir JEDER gesagt hat das ich das so machen muss, das, dass auch so sein soll. ich dachte jeder sagt mir lass sie schreien das es dann auch jeder macht und es so sein soll. wenn meine kleine mal im bett, oder stubenwagen oder auf der couch oder sonst wo geschlafen hat und sie ist aufgewacht bin ich sofort zu ihr gegangen. ich habe sie garnicht erst soweit kommen lassen das sie anfängt zu schreien. ich wollte immer da sein bevor sie überhaupt merkt das sie alleine ist. aber jedesmal wenn dann jemand da war der das bemerkt hat das ich immer zu ihr gehe hat man mir gesagt ich soll nicht immer direkt zu ihr gehen ich soll sie schreien lassen. am anfang habe ich immer gesagt, " hey, das ist mein kind. ich will das sie merkt und weiß das ich IMMER, IMMER da sein werde!!!!" doch nachedem ich ständig deshalb "ausgeschimpft" wurde wusste ich nicht mehr was richtig ist. ich habe die kleine gestern das erste und vor allem LETZTE mal schreien lassen!!!!!! ich habe mich so furchtbar gefühlt und trage noch immer ein gaaanz schlechtes gewissen mit mir rum. nachdem ich hier im forum von vielen anderen "den kopf gewaschen" bekommen habe und man mir auch gezeitig hat das es viiiele gibt die ihre kinder nicht schreien lassen haben weiß ich auch das es NICHT zur richtigen erziehung gehört das kind schreien zu lassen. ich werde es nie wieder machen. ich könnte jetzt noch weinen wenn ich daran denke wie furchtbar allein gelassen sich mein kind gestern gefühlt hat.

lg

Beitrag von koerci 19.11.10 - 21:10 Uhr

Dir und deiner Hebamme sollte man in den A**** treten!!

Boah, wenn ich sowas lese, bekomme ich Zustände.

Beitrag von gnoemchen 19.11.10 - 21:15 Uhr

#schock
scheiße dein armes Kind