Dreh mich im Kreis - Anschaffung Zweithund

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von hebigabi 19.11.10 - 19:32 Uhr

Hallo

Ich sitze jetzt hier seit ein paar Tagen mit 1000 Gedanken und weiß nicht was und wie ich was machen soll.

Zur Geschichte:

Unsere Goldenhündin Amy - wird im März 12- ist unser heißgeliebter Familienhund , die im Haus mit direktem Familienanschluss lebt.

Wir haben sie als Baby bekommen, Welpenschule-Hundeschule-Dummytraining und Jagdeignungsprüfung erfolgreich bestanden und in den letzten Jahren auch ab und an zu "Klüngeljagden" mitgegangen, wobei ich immer stolz war, weil eine so blonde Dame aus all diesen (für mich schrecklichen) Jagdhunden hervorstach und ihre Arbeit immer sehr gemacht hat.

Vor 2 Wochen wurden 2 Tumore aus der Milchleiste entfernt, der eine gutartig, der andere bösartig - also Krebs.
Wir hatten vorher geröngt - alles okay., Lunge frei, keine Metastasen.
Wir haben im Familienkreis besproche ihr keine Chemo zuzumuten und ihr noch eine schöne Zeit zu machen.

Mein Sohn (macht gerade seinen Jagdschein) meinte dann direkt, ohne Hund kann man aber nicht zur Jagd gehen und ich will definitiv keinen Jagdhund im Zwinger draußen- das finde ich ganz schrecklich.

Für mich ist ein Hund ein Familienmitglied, auch wenn er wissen muss, wo er steht.

Nun stehe ich hier und denke- sollten wir uns noch einen 2. Hund dazu holen - wie reagiert Amy dann?

Bei einem Welpen habe ich natürlich erst mal sehr viel Arbeit (und ich arbeite auch noch- könnte es mir aber einteilen), aber man wächst mit dem Hund und kann ihn daher einfach besser einschätzen.

Dann habe ich im Internet einfach mal so nach Hunden (vorwiegend Labradore) geschaut und bin echt manchmal entsetzt,wieviele Junghunde abgegeben werden und denke - wär das vielleicht nichts für uns.

Inwieweit ist ein Junghund mit 1,5-2,5 Jahren noch erziehbar und evtl auch jagdlich ausbildbar?

Mit welchem Alter käme unsere Seniorin denn wohl am besten klar?

Ich spiele mit dem Gedanke einen Rüden zu kaufen, ihn dann aber kastrieren zu lassen.

Würde mich über einige Gedankengänge von hunderfahrenen von euch freuen und wünsche euch ein schönes Wochenende.

Danke und liebe Grüße von

Gabi

Beitrag von gewitterhexx 19.11.10 - 19:58 Uhr

Hallo Gabi,

ich hab die Erfahrung gemacht, dass meine alte Hündin damals mit einem Welpen im Haus nicht mehr zurecht kam und dieser war nur zu Besuch. Er war ihr einfach zu aufdringlich und sie wollte nur in Ruhe in ihrem Körbchen vor sich hindösen. Sie hat ihn wirklich ständig zurechtweisen müssen und sie war wirklich froh, als der Besuch wieder weg war.

Bevor ich meine Kinder bekam hatte ich immer ältere Hunde (Schäferhunde von 2 bis 9 Jahre) von privat und meistens aus dem TH. Alle haben noch gelernt, von Kunststückchen bis ein einfaches Sitz und Bleib. Allerdings hab ich keinen jagdlich ausgebildet,kenn mich daher in der Sparte nicht aus. Würde dann aber schon zu einem Hund greifen, der jagdlich motiviert ist und der nur noch den nötigen Schliff braucht.

Kenne deine Hündin nicht, aber ich würde ihr aus meiner Erfahrung raus in dem Alter keinen Welpen zumuten. Mit einem erwachsenen Hund könnt ihr ja dann auch gleich loslegen, wenn er noch ein wenig Grundgehorsam hat um so besser, da habt ihr auch noch ein bißchen Zeit gespart.

Hoffe, ich konnte dir wenigstens ein bißchen helfen.

LG
Petra

Beitrag von hebigabi 19.11.10 - 20:10 Uhr

Danke!

Hab folgendes unter der anderen Antwort auch schon gefragt:


Ich stelle mir immer noch die Frage, ob ein nicht ganz ausgebildeter Hund von so einem "Senior" noch was lernen kann,gerade wenn es ums warten und z.B. apportieren auf Abruf geht?

LG

Gabi

Beitrag von gewitterhexx 19.11.10 - 21:18 Uhr

Sorry, da kann ich leider nicht weiterhelfen.

Nur insofern, dass die "negativen" Verhaltensweisen oder das was der Mensch als negativ versteht, auf alle Fälle abgeguckt werden;-)

LG
Petra

Beitrag von pechawa 20.11.10 - 14:44 Uhr

Auf alle Fälle ist es einfacher, wenn ein ausgebildeter Hund dabei ist. Was so ein Welpe auf alle Fälle lernt - und das finde ich sehr wichtig - ist ein ordentliches Sozialverhalten, wenn der ältere Hund dies auch hat,

LG

Beitrag von minimoeller 19.11.10 - 20:00 Uhr

Hmh, das ist wirklich eine schwierige Entscheidung.

Ich persönlich finde, dass der alte Hund erst gehen sollte und dann der Neue seinen Platz in der Familie findet. Eure Hündin war nun 13 Jahre lang "Einzelkind" und ich könnte mir vorstellen, dass es ihr Stress bereiten wird, wenn plötzlich ein zweiter Hund in ihrem Rudel wohnt.

So ein Welpe bedeutet auch für eine souverene Althündin Streß. Und ein älteres Tier wird sicherlich die Rangordnung anzweifeln. Alldas ring Unruhe in ihren Alltag und ich würde das meiner 13 Jahre alten Hündin nicht zumuten wollen.

Jagdhunde, die nur im Zwinger gehalten werden finde ich auch ganz schrecklich! Die armen Fellnasen! Ein älterer Labbi könnte doch vielleicht wirklich eine Alternative sein. Auch ein älteres Tier kann noch nach Euren Bedürfnissen geprägt und geschult werden. Vielleicht dauert es nur ein wenig länger.

Ich würde Euer Hundemädchen in Ruhe alt werden lassen. Wenn sie nicht mehr da ist, habt Ihr auch den Kopf für eine neue Hundeherausforderung frei.

Dann werdet Ihr auch wieder einen neuen Hausgenossen finden, der zu Euch passt.

LG

Beitrag von hebigabi 19.11.10 - 20:09 Uhr

Danke für deine Antwort!

Ich stelle mir immer noch die Frage, ob ein nicht ganz ausgebildeter Hund von so einem "Senior" noch was lernen kann,gerade wenn es ums warten und z.B. apportieren auf Abruf geht?

LG

Gabi

Beitrag von minimoeller 19.11.10 - 20:26 Uhr

Hallo Gabi,

ja, natürlich würde sich ein junges (oder jüngeres) Tier an Deiner Hündin orientieren. Gerade ein Welpe würde seine "Lehrzeit" bei Deiner Althündin durchlaufen.

Ich habe Anfang der Jahres unsere Hündin mit 9 Wochen zu uns geholt. Auf unserem Grundstück wohnen meine Eltern mit deren 10 jährigen Hündin. Unsere Emmy hat alle tollen Eigenschaften von der Althündin meiner Eltern abgeschaut - aber leider auch die Macken.

Das ist sicherlich ein positiver Aspekt. Hunde lernen so unkompliziert voneinander! Trotzdem würde ich es - Deiner Hündin zuliebe - nicht machen.

Meine Eltern nehmen Emmy häufig, wenn ich längere Zeit außer Haus bin. Dann beginnt der große Streß für die Althündin. Sie will einfach nur ihre Ruhe haben und nicht ständig zum Spielen und Toben aufgefordert werden.

Ich stelle mir das wie bei älteren Menschen vor: sie freuen sich, wenn die Enkelkinder zu Besuch kommen, sind aber auch jedesmal froh, wenn sie wieder weg sind.

Zumal Du nicht einschätzen kannst, wie sich die Krankheit Deiner Hündin entwickelt.

Dann doch lieber: Neuer Hund - neue Herausforderung.

LG

Beitrag von hebigabi 19.11.10 - 20:51 Uhr

Da meine Hündin so gut wie keine Macken hat wäre es super wenn sich ein neuerHund was da abschaut ;-).

Sie buddelt nicht, suhlt sich nicht in Haufen, kabberte nie irgendwelche Sachen an und holte keine Tapete von der Wand - und sie wartet, dass man ihr die Pfoten abputzt bevor sie ins Haus kommt :-D.

Insgesamt haben wir sie echt gut hinegkriegt und ich habe die Befürchtung, dass ich so einen tollen Hund nicht nochmal haben werde :-(.

LG

Gabi

Beitrag von minimoeller 19.11.10 - 21:30 Uhr

:-)

Nein, so einen Hund gibt es nicht noch einmal - sie ist ja auch ein Unikat.

Ich vestehe Deine Bedenken, aber gehen sie nicht vielleicht auf Kosten Deiner Hündin?

Ich kann nur von meiner persönlichen Erfahrung sprechen, die ich die letzten 10 Monate gemacht habe. Unsere Emmyknalltüte bringt das Leben der gesetzten Hündin ganz schön durcheinander. Anfags wurde sie regelrecht erzogen - so wie es Muttertiere mit ihren Welpen machen. Mittlerweile gibt es aber die ersten Rangordnungskämpfe und ich bin sehr froh, dass die beiden Hunde jeweils ein getrenntes Zuhause haben. Somit kommt immer etwas Ruhe in das Geschehen und die Alte kann auch mal durchschnaufen.

Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter. Eure Hündin ist leider nicht zu doubeln. Aber ihr habt doch Hundeerfahrung! Ihr werdet es auch bei einem neuen Hundi schaffen, einen ordentlichen Mitbewohner zu erziehen.

:-D

Beitrag von hebigabi 19.11.10 - 21:33 Uhr

Ich danke dir für deine "Gedankenanstöße" und schau mal, was sich hier so tut.

LG

Gabi

Beitrag von alkesh 19.11.10 - 20:43 Uhr

Ich kann Dir leider nicht helfen, wollte Dir aber sagen das ich es toll finde das Ihr Eure Hündin rassentypisch fordert und fördert!

Das liest man über Retriever viel zu selten!

LG

Beitrag von lillystrange 19.11.10 - 20:58 Uhr

Find ich auch , meist sind das arme fette Couchpotatos die zum Nichtstun verdonnert sind

Beitrag von lillystrange 19.11.10 - 20:43 Uhr

Hallo,
schön wenn man dir auch mal helfen kann!Sonst bist du immer so gut zu uns!
Also ich würde euch empfehlen in den einschlägigen Magazinen und Foren(wild&hund, Jäger, etc.)mal nachzuschauen, da werden oft super Junghunde vergeben, die z.B. nicht zuchttauglich sind.
Was für einen Jagdhund sucht ihr denn?Labradore sind ja jagdlich geführt und gut beieinander bei uns Mangelware.
Wichtig ist das der Neuling eher in ruhiges Wesen hat, was auch eher für einen Junghund als für einen Welpen spricht, den da lässt sich der Charakter eher abschätzen!
Unsere Dackeldame hat sich super an dem grossen ML meiner Tante orientiert, vorallem beim Gehorsam, die Bauarbeit hat sie aber bei ihm nicht gelernt.;)
Der ML ist leider verstorben und der neue ML sch**** auf unser Vorbild, obwohl er sich ihr unterwirft!
Wenn dein SOhn einen Jagdhund will, solltet ihr euch einfach mal unschauen, denn es stimmt schon jagen ohne Hund ist nicht das selbe...
Lg Lilly

Beitrag von cloud07 19.11.10 - 23:22 Uhr

ich erzähl dir mal von unseren Hunden.
Unser Nicky wird im Dez. 14 Jahre alt, ist noch so weit fit, allerdings Altersbedingt fast taub und blind, hat div. athrosen und ist schlicht weg etwas gebrechlich geworden im letzten Jahr.
Sammy ist 5 Jahre alt, kam als 3 jähriger "Gasthund" dazu.
Nicky ist eher ruhig, furchtlos,gelassen und einfach nur lieb,hat mit mir immer Hundesport gemacht und ist aller Liebling.
Sammy ist wild, ungehobel, war unerzogen, ängstlich und eher ein Angstbeißer.
Nun lebt er komplett bei uns, geht mit mir zum Hundeplatz, ist halbwegs verträglich, gehorsam und handelbar.
Das alles hat er sich vor allem bei Nicky abgeguckt!
Viele Kommandos macht er automatisch mit (z.B. STEH), er übernimmt die Gelassenheit des Althundes in vielen Dingen und orientiert sich stark an ihm.
Was bei uns nach wie vor nicht ist, ist das die Hunde zusammen spielen, schlafen oder fressen.
Das würde der Althund nicht dulden und darum bin ich froh das der jüngere NICHt als Welpe zu und kam denn ich bin mit sicher das wäre kräftig in die Hose gegangen!
So wusste er die Signale vom älteren Hund zu deuten und zu akzeptieren.
Langsam kommt ein Umbruch, Sam übernimmt mehr und mehr ds zepta aber auch das ist vollkommen normal und oft bin ich der Meinung Nicky ist froh nicht mehr immer alles übernehmen zu müssen.

Fakt ist, nicky ist oft genervt vom wilden Watz-Aber Fakt ist auch das dieser rüpelige junge Hund ein Jungbrunnen für ihn ist. im Sommer war der Junge 14 Tage weg. klar hat unser alter das genossen, endlich mal alleine, alles nur für ihn... aber er war auch träge, hat wenig gespielt, musste sich nie messen oder mithalten. In der Hinsicht ist es echt gt noch mal so einen aktiven Hund dabei zu haben.

Ich finde deine Idee einen junen Hund dazu zu nehmen gut! Oft finden grade Jagdhunde schwierig neue Ambitionierte Halter und ihr wärt sicher perfekt! Wenn ihr es hinbekommt die Hunde eben wie Hunde zu behandeln und Rangordnungen zu akzeptieren dann klappt das sicher!

Beitrag von moeriee 20.11.10 - 00:21 Uhr

Hallo Gabi! #winke

Wir haben uns im letzten Jahr dazu entschlossen, uns einen Welpen (Timmy) in die Familie zu holen. Bisher dato hatten wir nur eine 13 Jahre alte Spitzmischlingshündin (Nicky) aus dem Tierheim, die bereits seit ihrem 2. Lebensjahr Teil unserer Familie war. Eine Woche bevor Timmy bei uns einziehen sollte, hatte sie einen epileptischen Anfall. Es ging ihr richtig mies und ich dachte wirklich, dass sie es nicht schafft. Wir haben sehr mit uns gekämpft, aber uns war klar, dass wie unseren Kleinen über 8 Wochen schon ein wenig an uns gebunden hatten und so wollten wir ihn trotzdem zu uns nehmen. Wir hatten ihn jedes Wochenende bei der Züchterin besucht und ich hielt es nicht aus, ihn eine Woche nicht zu sehen. Doch unsere Nicky wollte ich auch nicht alleine lassen. Wir waren also hin und her gerissen, entschieden uns aber, Timmy schon mal für einen Tag zu uns zu holen. Und weißt du was? Wir hatten sämtliche Vorbereitungen getroffen, um die beiden separieren zu können, wenn es unserer Hunde-Omi zu viel wird. Weißt du, was passierte? Es tat ihr gut! Zum ersten Mal seit Tagen ging es ihr total gut. Sie blühte regelrecht auf. Als Timmy dann eine Woche später endgültig bei uns einzog, nahm sie die Rolle der Hundemami ein. Sie erzog ihn, spielte mit ihm und von ihrer Altersschwäche war fortan nur noch wenig zu merken. Auch heute noch sind die Zwei dicke Kumpel. Sie liegen zusammen im Körbchen, kuscheln, spielen, usw.

Wir würden es jederzeit wieder machen. Schiefgehen kann es immer. Bei unseren zwei Junghunden gestaltete es sich nämlich sehr viel schwieriger. Dadurch, dass es zwei Rüden sind, hatten wir mit kleinen und größeren Machspielchen zu kämpfen. Aber auch das haben wir gewuppt bekommen. #pro

Meine persönliche Meinung ist, dass ihr ausprobieren müsst, was am ehesten passt. Ein Welpe ordnet sich wohl noch leichter unter und Amy hätte die Chance, sich als Hundemama zu beweisen. Ein Junghund oder ein älterer Hund hingegen ist schon etwas ruhiger. Erziehen kann man beide. Aber bei einem Junghund kann sich das schwieriger gestalten. Wie eben die Verhältnisse sind. Unser Benji ist aus dem Tierschutz und war stark vorbelastet (wurde vorher geschlagen, lebte angebunden in einer Gartenhütte und war verlaust und fast verhungert). Da hatten wir erst einmal andere Dinge zu tun und an Grundgehorsam o.ä. war kaum zu denken. Deshalb solltet ihr auf jeden Fall mit Bedacht vorgehen. Aber: Es ist auf jeden Fall möglich!

Liebe Grüße

Marie mit #hund Timmy (1 1/2 Jahre), #hund Benji (2 1/2 Jahre) und #hund Nicky (14 Jahre)

Beitrag von coonic 20.11.10 - 06:08 Uhr

Guten morgen Gabi,

ich habe seit ewigen Zeiten zwei Hunde, am Anfang hatte ich eine Labrador Münsterländer Hündin und einen kleinen Mix ( vermute mal chihuaha papillon mix). Bilder sind in meiner Vk. Pippa musste ich leider 2008 einschläfern lassen, da war sie 13. Also waren der Richard, zu dem Zeitpunkt 11 jahre alt, und ich alleine.

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich mir wieder einen zweiten Hund zulegen sollte und wenn ja was für einen.... ich habe mich ganz bewußt gegen einen Welpen bzw. einen Junghund entschieden, da ich dem "alten Sack" ;-), keinen Wirbelwind zumuten wollte, auch wollte ich ihm keinen großen Hund mehr vor die Nase setzen.

Nach einiger Zeit der Suche war mir das Glück hold und ich habe genau die passende Fellnase für uns gefunden. Linda ist 5 Jahre alt, die gleiche Mischung wie der Richard und was soll ich sagen, es passt wie A auf E.

Keinerlei Eifersuchtsdramen, kein Stress, kein Garnix, der Richard ist wieder recht flott geworden und die Linda guckt sich viel ab und ist nun ein kleiner selbstbewußter Hund.

Ich bin so froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin, muss allerdings auch dazu sagen, dass ich jede Menge Glück hatte.

Meine kleine Linda habe ich bei diesem Tierschutzverein gefunden:

http://vivalahund.de/

http://vivalahund.de/vermittlung/unsere-hunde

der Ablauf der Vermittlung war klasse und stehe auch immer noch in Kontakt mit der Pflegestelle, wo meine kleine Maus untergebracht war.

Ganz viel Glück bei deiner Suche nach dem passenden Freund für deine Amy, und Amy wünsche ich noch eine schöne Hundezeit.

Liebe Grüße coonic

Beitrag von minimal2006 20.11.10 - 13:37 Uhr

Hallo Gabi

Tut mir sehr leid, das eure Hündin so krank geworden ist:-(.

Ich kann deinen Sohn auch verstehen, wir haben selbst (Jagd)Hunde und ein Leben ohne ist schwer vorstellbar.

ABER.. euer Hund ist Gott sei Dank noch da.
Ich glaube nicht, das sie mit einem quirligen Welpen klar kommt, dafür war und ist sie zu lange schon die Nummer 1!

Eine Züchterkollegin von mir hatte zwei Goldis und fing mit der Parson Zucht an. Die Goldis waren da aber noch jünger und nicht krank.

Ich würde mir das gut überlegen.
Du kennst deinen / euren Hund am besten.
wenn du denkst, das sie klar kommt tu es..wenn nicht, warte lieber.

Jagdliche Anlagen sind schon im frühen Welpenalter zu erkennen.
Ich habe für den nächsten Wurf eine Anfrage von einem Jäger.
Gibt verschiedene Möglichkeiten das Jagdinteresse zu testen.
Ob man bei einem Junghund oder älteren Hund die jagdlichen Interessen wecken kann bzw. erkennen kann, ob und in welcher Form sie vorhanden sind, kann ich dir nicht sagen.

Unsere Jäger hier möchten immer mit Welpen arbeiten.
Werde irgendwann auch noch den Jagdschein machen und dafür einen meiner Welpen prüfen und ausbilden.

Alles Liebe und Gute für euren Hund.. ich wünsche euch noch eine schöne, gemeinsame Zeit...

minimal

Beitrag von pechawa 20.11.10 - 14:42 Uhr

Hallo Gabi,

wir sind momentan auch die Vorbereitungen am treffen, denn im nächsten Jahr soll bei uns (wahrscheinlich) ein Labradorwelpe einziehen, oder ein Welpe aus dem Tierschutz. Gerade bei Labradoren ist es wichtig, dass man darauf achtet, dass er aus einer ordentlichen, HD und ED - freien Zucht (VDH) kommt, sonst könnte es sein, dass er gesundheitlich große Probleme haben wird, aber das weißt du wahrscheinlich schon ;-)
ich habe vor, mit unserem Hund Fährtensuche und mantrailing zu machen #huepf
Was deinen Zweithund betrifft: Wie ist denn deine Hündin sonst so im Verhalten, wenn sie auf andere Hunde trifft? Ist sie eher eigenbrötlerich, oder geht sie freudig auf andere Hunde zu? In der Regel sind Hunde Rudeltiere und freuen sich, über ein neues Rudelmitglied. Natürlich musst du darauf achten, dass sie genügend Ruhe hat, andererseits ist sie auch bestimmt in der Lage, dem neuen Welpen zu zeigen, wenn er sie in Ruhe lassen soll! Vielleicht hast du die Möglichkeit, mit deiner Hündin einer Welpenschule in eurer Nähe einen Besuch abzustatten. Da kannst du einschätzen, wie sie sich Welpen gegenüber verhält, wobei ich denke, dass es einfacher ist, eine alte Hündin an einen Welpen zu gewöhnen, als einen alten Rüden.
Ein Bekannter von uns nahm zu seinem alten Ridgeback Rüden einen jungen dazu und der war für die letzte Zeit für den alten wie ein Jungbrunnen,

liebe Grüße
Pechawa

Beitrag von hebigabi 20.11.10 - 14:52 Uhr

Ich war heute - auf eine erst heute eingestellte Anzeige hin- bei einer Züchterin, die einen 9 Monate alten Rüden zurück bekommen hat, weil der Vermieter die Familie die ihn hatte nachträglich vor die Wahl gestellt hat- entweder der Hund geht oder ihr.

Und bevor der Hund ins Tierheim geht hat sie ihn wieder zurückgenommen.

Also - das ist schon ein echt knackiges Kerlchen- derzeit unausgelastet , nicht leinenführig, da in der Zeit unerzogen- hört auf seinen Namen und mit ihm wurde ohne Leine spazieren gegangen, da er sich gut abrufen lässt.

Der Vorteil- stubenrein, kann alleine bleiben, buddelt nicht, bellt nicht ständig - ist schon ganz nett.

Nur er war natürlich sehr temperamentvoll und stürmisch und Amy ging das dann irgendwann echt auf den Senkel und sie hat nur noch und sehr eindeutig "zurechtgewiesen".

Und nun weiß ich nicht, wie lange so eine Phase bei Hunden dauert, bis und ob sie sich aneinander gewöhnen.

Ich glaube der Labbi an sich ist echt ein Goldstück, weich im Maul, lässt sich alles rausnehmen und auch in den Ohren rumfummeln(war mir wichtig) aber er braucht halt noch ne ordentliche Portion Erziehung und er ist halt (noch) unausgelastet.
Aus dem ist bestimmt mal ein ganz toller Jagdhund zu machen.

Ich weiß halt nur Amy schwer einzuschätzen, weil sie ihn so oft und ständig in seine Schranken verwiesen hat.
Sie sucht sich schon ihre "Freunde" aus und genau da liegt der Hase im Pfeffer - soll man´s wagen oder halt nicht?

Ach menno - ich bin sooo unsicher.

Danke und liebe Grüße von

Gabi

Beitrag von pechawa 20.11.10 - 15:10 Uhr

Zitat "Ich weiß halt nur Amy schwer einzuschätzen, weil sie ihn so oft und ständig in seine Schranken verwiesen hat."

Wenn der Hund nicht leinenführig ist, geh mal davon aus, dass nicht viel mit ihm gemacht wurde und wahrscheinlich war er auch nicht in der Hundeschule! Kein Wunder, dass eure Hündin ihn zurecht weist, diesen Jungspund! Er muss lernen, wie Hund sich Hund gegenüber verhält und bei Hunden läuft das so, dass sie in der Welpenzeit viel Freiraum genießen, aber danach gibt's Feuer, wenn sich nicht benommen wird ;-) besser, er lernt es von Anfang an, dann weiß er, woran er bei eurer Hündin ist!
Wenn es bei dir und vor allen Dingen bei deinem Sohn, der ja mit ihm arbeiten möchte, klick gemacht hat, dann würde ich es wagen,

liebe Grüße
Pechawa

Beitrag von cloud07 20.11.10 - 15:53 Uhr

Ich finde das Ganze klingt ganz gut! Das deine erwachsene Hündinn den Junghund zurecht weißt ist völlig normal und wird in der Regel von Hunden in dem Alter gut angenommen!
Wenn du dich in diesen Hund verliebt hast, dann stell ihn bei einem guten, auf Hüft- und Ellbogenspezialisierten Tierarzt vor, und wenn er Ok ist nimm ihn.

ansonsten hab ich mal geguckt.
Bei euch in Lippestadt im Tierheim ist ein Jagdhund der sogar als solcher geführt wurde http://www.tierheim-lippstadt.de/

und die Jadghundhilfe "Krambambulli" hat auch eineige Hunde die zu euch passen könnten:
z.B. der hier:
http://www.krambambulli.de/hunde/detail.php?nr=13873&kategorie=hunde

http://www.krambambulli.de/hunde/detail.php?nr=14540&kategorie=hunde

http://www.krambambulli.de/hunde/detail.php?nr=14015&kategorie=hunde

http://www.jagdhunde-in-not.de/002/index.html

Beitrag von minimoeller 20.11.10 - 15:56 Uhr

Hallo Gabi,

na, Dein Herz schlägt aber schon seeeehr stark Richtung Zweithund, oder? ;-)

Diese Phase, von der Du gesprchen hast, wird so lange bestehen, bis die zwei ihre Rangordnung geklärt haben. Entweder der Hans Dampf akzeptiert die Regeln Deiner Hündin oder er ist selbst bald der König im Körbchen. Mit 9 Monaten ist er ja ein pupertierender Jüngling, dem definitiv gesagt werden muss, wo der Frosch die Locken hat...

Ih denke, einen jungen Rüden zu nehmen, der ein kleiner Rohdiamant ist, ist die beste Wahl. Das lästige Sauberkeitstraining fällt weg und er ist abrufbar. Der Rest ist Feinschliff.

Denke nur daran, wenn Du ihn nehmen solltest, dass in Zukunft etwas mehr Arbeit auf Dich wartet...

Aber - ich glaube, Du schaffst das schon :-)

LG

Beitrag von redrose123 21.11.10 - 07:09 Uhr

Wieso all den schrecklichen Jagdhunden#kratz


Ich kann dir nicht sagen wie weit ein Hund in dem Alter noch erziehbar ist, für das was du tun willst, kommt ja auch an was der vorbesitzer Ihm schon angeeignet hat.

Diese vielen Junghunde die abgegeben werden, kommt eventuell davon das viele sich einen Hund hertun und im Flegelalter keine Lust, Kraft mehr haben was mit dem Hund zu machen.

Wie deine Amy mit einem Hund auskommt musst du testen, unsere Hunde haben sich alle sehr schnell aneinander gewöhnt, sind aber alles noch keine Senioren und wir haben alle von Welpenalter an.


liebe grüsse und erzähl doch wie es ausgeht....

Beitrag von bluna123 21.11.10 - 16:35 Uhr

hallo,

wir haben auch zwei jagd hunde einen DD (deutschen drathhaar) und einen kleinen münsterländer.....

und oft stehen jagdhunde in der zeitung zum verkaufen weil sie schon jegliche jagdprüfungen dann haben und somit hat man nicht die arbeit damit den das selbst bei zu bringen!

daher ist sowas sehr praktisch,der hund ist dann leider nicht von klein auf dabei aber er kann soweit schon alles (stubenrein u.s.w.)

da ihr schon einen älteren hund habt würde ich mich umhören wo kleine hund sind (zum freunde verwante) und mir den mal für ein WE ausleihen und gucken wie der hund damit zurecht kommt!!!

drücke euch die daumen das es was wird und ihr mit beiden hunden noch viel spaß haben werdet!!!

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