Warum muss mir das passieren?

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von hexenwesen25 19.11.10 - 20:42 Uhr

Hallo zusammen,

ich hoffe das ich hier nicht nur auf Kritik stoße sondern vielleicht auch auf verständniss.
Mir ist heute eine Katze vors Auto gelaufen und ich Idiot bin einfach weiter gefahren.
Oh man ich bin total fertig. Ich bin mit circa 40 oder 50 kmh durch eine Bauernschaft gefahren und habe ein Bauerncafe gesucht. Ich war ganz sicher nicht schneller, weil ich eh immer Angst habe mir könnte ein Tier vors Auto laufen. Naja jedenfalls ist dann eine Katze direkt vor mir aus einen Graben auf die Straße gelaufen und trotz das ich wie irre gebremst habe merkte ich wie das Auto über sie drüber polterte. Verdammt, ich würde jeden in diese Situation raten anzuhalten und nach dem Tier zu gucken. Aber nein was mach ich? Ich fahre wie ferngesteuert weiter. Bis zur nächsten Kreuzung dann drehe ich um mit dem guten vorsatz auszusteigen und sollte ich für die Katze nichts mehr tun können beim nächsten Bauern nachzufragen ob ihn das Tier gehört. Ich fahre also zurück sehe das Tier da leblos liegen und drücke aufs Gas. Ich fing an zu heulen und bin direkt nach Hause gefahren. Die Katze war hundertpro Tod und dennoch schäme ich mich für meine Feigheit. Mich belastet es ungemein und ich denke an nichts anderes mehr als das diese Katze durch mich gestorben ist. Und vielleicht wartet da jetzt eine Familie das ihre Katze nach Hause kommt und macht sich Sorgen. So ich sehe vor lauter Tränen nichts mehr und weiß auch nicht was ich noch schreiben soll ausser das es mir unglaublich leid tut.
Lg Nicole

Beitrag von knutschkugel4 19.11.10 - 20:49 Uhr

ganz ehrlich -setzt dich ins auto -fahr zurück und hol die #katze und sehe zu das du den besitzer findest
ich meine du konntest nix dafür
aber wie du selber schon sagst - die besitzer warten evtl. auf ihren liebling



und noch was -klar die katze ist tod-aber es ist immer besser ne bremsung zu machen - was falsch gewesen wäre auszuweichen und vor den nächsten laternenpfosten zu landen


lg dany

Beitrag von lilli1983 19.11.10 - 20:50 Uhr

Hallo,

ich kann Dich gut verstehen. Ich liebe Tiere, besonders Katzen. Vor Jahren bin ich frühs kurz vor 6 zur Arbeit. Ich bin gerade 10 m gefahren, da rennt die Katze vom Nachbarn über die Straße, auf der anderen Seite saß noch eine und sie haben sich gejagt.Ich bin jedenfalls drüber gefahren, hab angehalten, sie hat noch gelebt, ich wusste nicht was ich tun sollte, ein Tierarzt war zu weit weg und es war ja früh. Außerdem musste ich an die ARbeit. Ich fuhr sie zu meinen Eltern und dort starb die Katze dann leider. Sonst wären sie mit ihr zum Tierarzt. Ich war schwanger damals und fix und fertig. Mein Nachbar denkt bis heute die Katze ist weggelaufen. Ich konnte es einfach nicht sagen.

Beitrag von melle0981 19.11.10 - 22:04 Uhr

Wir mussten vor drei Wochen unsere Katze am Strassenrand aufsammeln und ich muss sagen, dass es nicht toll ist.

Warum bist du zurückgefahren und dann doch nicht ausgestiegen?
Finde das sehr feige.
Wäre es ein Hund oder en Kind gewesen, hättest du nich so reagiert, oder?

Ich ärgere mich sehr über Leute, die Tiere anfahren und dann nicht den Mut haben nach den Besitzern zu suchen.
Wir haben unseren Schatz vier lange Tage vermisst und dann tot auf der Strasse finden müssen. Er war schon ganz steif und es tat unendlich weh.


Als nimm nächstes mal(was es hoffentlich nicht geben wird) deinen Mut zusammen und such den Besitzer.


Melle

Beitrag von gaia1976 19.11.10 - 22:19 Uhr

Ich finde es gemein, was Du schreibst.

Die TE hat schon ein super schlechtes Gewissen und Du setzt noch einen drauf.

Ich denke, sie hatte einen Schock und hat darum so gehandelt. Und da die Katze tot ist, was sie ja nachgesehen hat, denke ich, man kann ihr das durchaus verzeihen.
Ich würde das anders sehen, wenn die Katze schwer verletzt da gelegen hätte und sich nun ohne Hilfe quälen würde.

Wenn die Katze vermisst wird, werden ihre Besitzer sie suchen und finden.
Wir haben schon einige unserer Katzen auf der Straße gefunden, und ja, es ist schrecklich. Aber zwischen dieser Straße und unserem Haus liegen bestimmt noch 10 weitere Häuser, sodass man uns auch nicht hätte ausfindig machen können.

Und wenn eine Katze schon 4 Tage lang tot ist, ist sie nicht mehr steif, es sei denn, es sind Minusgrade...

LG
Gaia

Beitrag von melle0981 19.11.10 - 22:23 Uhr

#bla

Genau das macht muh ja sauer.
Ach die Katze ist tot. Kann ich ja eh nix mehr machen.
Warum wird aber nur bei Katzen so gehandelt? Viele sind gechipt und man kann den Besitzer über den Tierarzt ausfindig machen.

Warum handelt man nur bei Katzen so? Würde man nen Hund anfahren gibt es sicherlich viele, die nicht weiterfahren würden. Das ist es was mich ankotzt.

Klar kann immer was passieren, aber man muss sich der Verantwortung dann auch stellen.

Beitrag von gaia1976 19.11.10 - 22:28 Uhr

Die Katze ist eine Katze und sie ist tot!

Ja, das ist schlimm, aber ich denke, dass das für den Fahrer auch was mit der Größe des Tieres zu tun hat.
Wenn man einen Bernhadiner umfährt, wird man wohl oder übel anhalten müssen.

Ich fände es wichtig, dass die Leute weinigstens dann anhalten, wenn sie einen Menschen umgefahren haben.

Beitrag von melle0981 19.11.10 - 22:33 Uhr

Ach ja, hab ich vergessen. Je großer das Tier desto großer der Schaden am Auto. Da muss ja jemand verantwortlich gemacht werden.
Und ein Hund macht ja evtl. schon etwas Schaden am Auto.
*ironieoff*

Man kann sowas nicht mit zweierlei Mass nehmen.

Auch Katzen sind Lebewesen und haben es verdient, nicht einfach auf der Strasse liegengelassen zu werden nur weil sie kleine Tiere sind.
Auch sie haben etwas Respekt verdient. Gerade wenn man sie umgefahren hat.
Ich werfe ja niemanden Absicht vor.

Beitrag von carrie23 19.11.10 - 22:56 Uhr

Seh ich auch so.
Und ja die TE macht sich Vorwürfe aber gemein finde ich es nicht was du sagst sondern es IST EINFACH SO.
Aber für viele ist es ja NUR EINE KATZE.:-[

Beitrag von melle0981 19.11.10 - 22:59 Uhr

Danke für deine Unterstützung.
Ich greife ja nicht die TE an, sondern schreibe nur das, was die meisten denken und die dann auch so handeln. Und das ist nur #contra

Beitrag von carrie23 19.11.10 - 23:01 Uhr

Ich sah das auch nicht als Angriff sondern als deine Meinung.
Du bist nur aufgefallen weil du die Einzige warst die mehr Mitgefühl mit Katze und deren Besitzer gezeigt hat als mit der TE.
Wieso sollte man ihr sagen wie arm sie ist?
Ist sie nicht, sie hat einen großen Fehler gemacht und du hast sie darauf hingewiesen.
Natürlich kann sie nichts dafür dass ihr die Katze vors Auto gelaufen ist, aber das weiter fahren ist das was mich extrem stört

Beitrag von lola7 20.11.10 - 11:53 Uhr

Du hast - für mich - eine sehr fragwürdige Einstellung zur Wertigkeit von Leben. Ich zitiere: "Ich fände es wichtig, dass die Leute weinigstens dann anhalten, wenn sie einen Menschen umgefahren haben."

#kratz #kratz #kratz

Statt "lieber Grüße" gibt es da nur ein "Kopfschütteln" von mir.

lola #stern

Beitrag von gaia1976 20.11.10 - 21:11 Uhr

Hallo,

ein Katzenleben hat mit Sicherheit genau soviel Wert wie das Leben eines jeden anderen Tieres, wobei ich persönlich finde, dass ein toter Fisch im Teich nicht so schlimm ist wie ein Pferd, das eingeschläfert werden muss.
Aber man kann nicht in jeder Situation anhalten, wenn man ein Tier überfahren hat. In dieser speziellen wäre es natürlich möglich gewesen und sie ist ja auch zurück gefahren und hat nachgesehen. Dass sie nicht geklingelt hat, finde ich nicht schlimm, da die Katze tot war. Ich bin eher ein realistischer Mensch und habe schon einige unserer Katzen von der Straße gekratzt, überfahren von Unbekannten. Die ersten Male habe ich geweint, aber ich habe mich daran gewöhnt, so schlimm es auch ist. Wenn man Katzen nach draußen läßt, muss man damit rechnen, aber es ist auch nicht normal und artgerecht, Katzen in der Wohnung zu halten. Und mir war es immer lieber, die Katze tot zu finden, als dass sie einfach nicht mehr nach Hause kommt.
Mit Hunden sieht es schon etwas anders aus, normalerweise laufen sie nicht alleine auf der Straße und sind meist noch mehr Familienmitglied als Katzen. Aber: es sind alles "nur" Tiere!
Was hätte es denn für einen Unterschied gemacht, wenn sie losgezogen wäre, an wievielen Türen hätte sie klingeln sollen?

"Ich fände es wichtig, dass die Leute weinigstens dann anhalten, wenn sie einen Menschen umgefahren haben."
Das habe ich geschrieben, weil ich es genau so sehe: häufig wird von Fahrerflucht berichtet, obwohl Menschen verletzt wurden, und das kann ich überhaupt nicht verstehen.

Und da muss ich auch sagen, dass ein Menschenleben wichtiger ist als ein Tierleben, wobei ich es in keinster Weise richtig und gut finde, dass Tiere für Kosmetika etc pp in Versuchslaboren gequält werden.

Wenn Du verstehen MÖCHTEST, was ich schreibe, sollte das bei einem normalen IQ möglich sein, ansonsten läßt Du es eben.

Gaia

Beitrag von widowwadman 19.11.10 - 23:43 Uhr

Als Halter einer Freigaenger-Katze muss man damit rechnen, dass das Tier angefahren oder auch totgefahren wird. Das gehoert zum Risiko des Freigaengerlebens dazu.

Wenn mir ein Tier vor's Auto laeuft ist das nicht schoen, aber man kann's normalerweise nicht verhindern. Ob das nun ein Kaninchen, ein Fasan, ein Fuchs oder ne Katze ist, ist dabei relativ egal. Und es gibt nicht immer die Gelegenheit anzuhalten.

Bei ner stark befahrenen Landstrasse wuerde ich es z.B. nicht tun, muss mich ja nun nicht unbedingt selbst auch noch in Gefahr bringen.



Beitrag von carrie23 20.11.10 - 11:54 Uhr

Du hast Recht, es macht ihr doch auch niemand Vorwürfe dass sie das Tier angefahren hat.
Ja das kann passieren und natürlich muss und kann sie nicht damit rechnen dass da ein Tier vor ihr Auto hüpft.
Ich hab es nicht so verstanden dass es sich um eine stark befahrene STraße handelt und sie IST ja ausgestiegen und hat dann trotzdem das Tier nicht mitgenommen.
In Kärnten habe ich die Hälfte meiner Kindheit verbracht, da wurden-Land und Bauernhöfe mit vielen Freigängern-viele Katzen auf der Bundesstraße überfahren.
Natürlich steigt da niemand aus, da gabs nen Verkehr wie auf der Autobahn.

Beitrag von carrie23 19.11.10 - 22:59 Uhr

hallo, ich finde es nicht gemein was sie schreibt sondern ehrlihc und richtig.
Hier wird der TE Mut zugesprochen und Honig ums Maul geschmiert weil die arme ja so unter Schock stand.
Man kann auch, oder sogar insbesondere, unter Schock stehen wenn man ein großes Tier oder sogar einen Menschen anfährt.
Da würde doch keiner die Schockausrede gelten lassen oder sehe ich das falsch?
Ich denke die meisten haben nur angst dass die Besitzer ihnen die Schuld geben könnten und fahren deshalb weiter.
Ich bin irgendwie sehr froh dass unsere Katzen nie Freigänger waren.
Sicher tut mir die TE leid, aber die Katze und deren Besitzer tun mir etwas mehr leid dass musst du verstehen.

Beitrag von parzifal 20.11.10 - 00:15 Uhr

Wie soll man denn den Besitzer suchen? Von Haus zu Haus gehen?

Ich würde de Katze von der Fahrbahn ziehen (wenn sie ersichtlich tot ist) und die Polizei verständigen. Und das wär es dann aber auch.

Nur wenn ein einzelnes Haus in der Nähe wäre würde ich dort wohl Bescheid sagen. Aber Häuserreihen ablaufen, nein.

Beitrag von kris86 20.11.10 - 15:11 Uhr

Die Polizei informieren? *lach* und was machen die?

Ruf mal bei der Polizei an und sag: "Guten Tag, meine Name ist xyz und ich habe eine Katze überfahren."

Was meinst du, tun die Polizisten? Richtig, sie lachen dich aus!

Fanz ehrlich, würde ich eine Katze überfahren, ist mir Gott sei Dank noch nie passiert, würde ich nicht anhalten und das Tier von der Straße ziehen.

Wie vorher schon jemand schrieb, das ist das Risiko einer Freigängerkatze.

Nein, ich bin nicht kaltschnäuzig, habe sogar selbst ne Katze (auch Freigänger), aber so spielt das Leben!

LG

Beitrag von parzifal 21.11.10 - 09:16 Uhr

Was für eine Vorstellung hast Du von unserer Polizei?

Weshalb soll sie einen auslachen?

Weil ich einen Unfall melde?

Weil ich kein Verfahren wegen Unfallflucht am Hals haben möchte?

Und das Tier von der Fahrbahn ziehen würde ich nur machen um nachfolgende Fahrer nicht zu gefährden (insbesondere Zweiradfahrer). Selbstverständlich nur, wenn ich mich dabei nicht selbst gefährde.

Wer dies nicht selbst machen will für den habe ich Verständnis. Der muss dies dann halt den Behörden überlassen.

Dass jemand die Katze von der Fahrbahn holen muss dürfte doch aber klar sein.

Nur weil sich ein Risiko verwirklicht an dem man keine Schuld hat kann man einfach weiterfahren und nichts machen?

Könntest Du das näher ausführen. Gilt Deine Meinung nur bei Tieren?

Beitrag von gaia1976 21.11.10 - 10:51 Uhr

Hallo!

Ich mein das jetzt wirklich nicht böse, aber eine Katze hat doch ungefähr die gleiche Größe und das gleiche Gewicht wie ein Hase.
Ich denke, dass von 100 überfahrenen Hasen 99 nicht der Polizei gemeldet werden.
Wenn sie niemand von der Straße holt, erledigen das die Krähen.
Auf Landstraßen sieht man häufig Hasen, über die dann schon x Mal drübergefahren wurde. Und ich glaube auch, dass das gerade für Zweiradfahrer gefährlich werden kann.

Aber die Polizei anrufen?

Mich würde mal interessieren, ob das nicht eher Sache des Bauhofes ist, aber die sehen sowas ja auch nur, wenn sie gerade zufällig vorbei kommen...

LG
Gaia

Beitrag von parzifal 21.11.10 - 12:55 Uhr

Auch bei einen Hasen wärst Du für die Entfernung verantwortlich.

Der Hauptunterschied ist aber, dass ein Hase niemandem gehört. Es gibt bei einem Unfall mit ihm also auch keinen Geschädigten. Eine Unfallflucht scheidet dann also aus.

Da eine Katze aber regelmäßig einen Eigentümer hat, gibt es auch regelmäßig einen Geshdigten.

Beitrag von littleangel20 19.11.10 - 22:24 Uhr

Hey, füll dich #liebdrueck,

hatte eine ähnliche Situation vor ein paar Jahren...bin leider auch nicht angehalten..., war tief in der Nacht und stark befahrene Straße war in einem Schockzustand...Und ich weiß wie scheiße es sich anfüllt.. ich konnte danach mehrere Tage nichts ins Auto steigen ohne anfangen zu heulen...

Es ist immer schrecklich wenn man ein Tierchen überfährt aber ich glaube an Schicksal und das alles sogar für Tiere vorbestimmt ist...

LG

Beitrag von imzadi 19.11.10 - 23:58 Uhr

Vor fast 20 Jahren ist mir ähnliches passiert. Ich fuhr mit einer Freundin nachts von der Disko heim und die Katze lief vor das Auto.

Wir sind sofort umgekehrt um zu sehen (was eigentlich, nachts um 3?). Die Katze lebte noch, die Gedärme hingen raus. Meine Freundin meinte fehr noch mal drüber das sie nicht noch läner leiden muss. Ich bin zwar eingestiegen aber nochmal drüber fahren konnte ich nicht. Wir sind dann beide wieder ausgestiegen um die Katze noch zu streicheln in ihrer letzten Minute, aber gestorben ist sie trozdem (Gott sei dank?).

Ich habe mir wochenlang Vorwürfe gemacht und von diesem Moment geträumt. Aber irgendwann wird es besser. Inzwischen denk ich nur noch daran wenn ich ca. 1 mal im Jahr an dieser Stelle vorbeifahre...

Irgendwie komisch, wir (zumindest die meisten) Essen jeden Tag Fleisch ohne uns auch nur einen Gedanken um das Tier das dafür leiden und sterben musste zu machen.

Beitrag von carrie23 20.11.10 - 12:07 Uhr

Liebe Nicole, du kannst es jetzt auch nicht mehr ändern also mach dich deshalb nicht fertig.
Du hättest beim nächsten Bauern nachfragen oder zumindest das Tier von der Straße ziehen müssen, das weißt du jetzt und für die Zukunft ( wo sowas hoffentlich nicht mehr passiert ) merkst es dir.
Du kannst nichts dafür dass dir das Tier vor das Auto gelaufen ist, mach dich deshalb nicht fertig denn Katzen sind nun einmal sehr fix und oft kann man nicht so schnell bremsen.
Das es dir leid tut merkt man, das nächste Mal weißt du was zu tun ist und alles andere kannst du jetzt nicht mehr rückgängig machen.
Mach dich nicht zu fertig.

Beitrag von physa 20.11.10 - 13:18 Uhr

Mir ist vor ca .4 Jahren ein kleiner Welpe vor´s auto gerannt!
Die Besitzer sind in einem Pulk von ca. 6 Leuten an einer vielbefahrenen Straße lang gelaufen, der Welpe (ca. 3 Mon., wenn überhaupt) OHNE leine!

Ich hab das gesehen und dachte nur: "sind die doof???" und bin extra vom Gas runter....tja und als ich mit meinem Reifen in seiner Höhe war rennt der kleine Kerl plötzlich gezielt unter mein Auto!!! Ich hab eine komplette Vollbremsung hingelegt (es kam mir vor als würde ich STUNDEN bremsen) bis ich endlich zum stehen kam.....tja und da läuft der kleine Kerl einfach vorne unter meinem Auto raus wieder auf den Bürgersteig! Er muss wohl direkt in der Mitte von meinem Auto gewesen sein! Auf jeden Fall sah er gesund aus.

Da es eine vielbefahrene Straße war, konnte ich nicht eben so anhalten und die Besitzer zur Minna machen - ich war froh das mir bei der Vollbremsung keiner draufgerauscht ist!

Eine Katze habe ich leider auch schon geplättet, ist mir auch direkt vorm Reifen aus dem Gebüsch gesprungen, da konnte keiner Reagieren. Da es im Feierabendverkehr war und zig Autos hinter mir waren konnte ich auch nicht anhalten oä.

alles nicht schön und sowas passiert leider. Trotzallem (ich hatte katzen und habe Hunde) bin ich immer froh, das es kein Kind/Mensch war.

  • 1
  • 2