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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von gina92 19.11.10 - 20:45 Uhr

Ich könnte heulen #schmoll ich war anfangs glücklich das ich schwanger geworden bin aber jetzt bin ich 31ssw und habe angst vorm mutter werden und habe keine muttergefühle mehr ich habe angst das ich kaum zeit für mein schatz habe kein kuscheln oder entspannt in der badewanne liegen #heul kein durchschlafen nur noch das baby und keine zeit für mich und mein freund.ich habe angst das ich das nervlich und körperlich nicht schaffe mutter zu sein.und jetzt wos mir so komisch geht bekomm ich wahrscheinlich nicht mal meinen wunschkaiserschnitt in meiner wunschklinik #schock und muss jetzt noch in den letzen wochen eine klinik suchen...hattet ihr das auch?von einen tag auf den anderen angst vorm mutterwerden?
:-[

Beitrag von hebamme29 19.11.10 - 21:00 Uhr

Liebe Gina,

ich sehe, du bist noch recht jung - aber abgesehen vom Alter, hat jede Mutter Bedenken, wenn sie ein Kind bekommt. Die Frage, ob man das alles schafft, stellt sich jede Frau irgendwann! Das ist also normal.

Ich kenne dich nicht persönlich, aber ich habe im letzten Jahr einige junge Mütter betreut und ich kann aus der Erfahrung nur sagen, dass alle es sehr gut gemeistert haben, Mama zu werden. Wir haben in der Vorsorge alles genau besprochen, sie haben alle einen Kurs gemacht (leider bot ich keine Kurse für junge Mamis an - vielleicht gibt es bei dir sowas, ich kenne eine Hebamme hier, die Babypflegekurse und GVK für junge Mamas anbietet?!) und letztendlich allesamt ganz tolle Geburten erleben dürfen (meiner Erfahrung nach gebären junge Mädels um die 18 schnell und problemlos).

Ich würde dir raten, dich mit deiner Hebamme zusammenzusetzen - auch, weil es bei dir ja anscheinend noch Beratungsbedarf bezüglich der Geburt gibt (ein Kaiserschnitt ist ohne einen "Grund" nicht besonders gesund für Mama und Kind, ganz einfach ausgedrückt, daher muss die Entscheidung wohlüberlegt sein).

Vielleicht kann deine Hebamme einschätzen, ob in deiner Situation eine Familienhebamme am Günstigsten wäre. Die würde dich dann ein Jahr unterstützen und du könntest immer jemandem deine Fragen stellen und bräuchtest gar keine Angst mehr zu haben, dass du alleine da stehst.
Außerdem gibt es in einigen Städten Programme, die unsichere Mütter unterstützen. Aber inwieweit du da Hilfe benötigst, kannst nur du wissen - bzw jemand, der dich betreut und etwas kennt, das ist von der Ferne kaum möglich.

Viele Grüße und viel Mut, Hebamme Nina


PS: Bei Fragen kannst du mir gerne eine PN schicken.

Beitrag von marion0689 19.11.10 - 22:38 Uhr

Hallo du!!

Ich kann deine Ängste verstehen.
Ich bin auch jung Mama geworden ( mit knapp 21 ) und hatte so ziemlich die selben Bedenken wie du.

Sobald das Kleine da ist, wirst du sehen, wie sehr man dieses kleine Wesen liebt, obwohl man es eigentlich erst das erste mal sieht.
Ich hatte bis zur Geburt die Angst, ob ich mein Kind lieben kann, wenn es dann da ist.
Und sobald er da war, war das alles vergessen.

Trotzdem möchte ich dir nichts beschönigen.
Der Anfang ist schwer. Wickeln, Stillen, Baden, Wickeln, Stillen....
Mit ruhigen Fernsehabenden, gemütlichen Abendessen beim Italiener ists erstmal vorbei. Das ist nunmal die Tatsache.
Ich konnte die ersten 3 Monate nicht mal Autofahren, weil ich einfach durch den Schlafmangel total unkonzentriert war.

Aber: DAS GEHT VORBEI!! Und nach paar Monaten pendelt sich alles wieder ein, dein Baby kommt in einen Rhythmus und du wirst wieder bisschen besser planen können.

Natürlich wirst du dich einschränken müssen und auch zurückstecken.
Aber es lohnt sich ungemein.

Heute bin ich junge, zufriedene und auch superstolze Mama.
Mein Kleiner ist jetzt 15 Monate alt, läuft seit paar Monaten und wenn ich morgens aufwache und er mir schelmisch ins Gesicht lacht, ists um mich geschehen #verliebt

Es werden eindeutig die schönen Erlebnisse überwiegen.

Zu deinem gewünschten Kaiserschnitt:
Ich war mir auch anfangs 100% sicher, dass ich einen KS möchte. Ich wollte einfach ins KH, PDA bekommen, und Baby rausholen.

Ich habe dann dennoch normal entbunden und ja, es tat weh aber es ist nichts gegen einen KS.
Man hat Wehen ( vllt auch stundenlang ) aber bei einem KS bist du noch Monate danach wie gerädert.
Meine Bettnachbarin aus dem KH ( wir sind jetzt gut befreundet ) hatte einen KS und sie hat bis heute damit Probleme: Die Narbe fühlt sich taub an, bei Wetterwechsel merkt sie es sofort usw...

Ich dagegen spüre von meiner Entbindung nix mehr.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig die Angst nehmen.

Kannst dich auch gerne noch per PN melden, wenn du möchtest.

Liebe Grüße!!

Beitrag von luluhaben 20.11.10 - 09:36 Uhr

Sorry, aber das hättest du vorher mal überdenken müssen!
Freunde dich mal ganz schnell mit den Gedanken an!
Zum Thema Wunschkaiserschnitt kann ich nur sagen, unmöglich!
Alle wollen sie Kinder, aber das eine Geburt die natürlich sehr schmerzhaft ist dazu gehört, wird per WKS einfach ausgemerzt!
Find ich.....:-[

Beitrag von marion0689 20.11.10 - 13:01 Uhr

Ich frage mich auch, welches KH noch Wunschkaiserschnitte durchführt???
Schade, dass es überhaupt sowas gibt.....

Beitrag von bjerla 20.11.10 - 13:21 Uhr

Sorry, aber ich finde deinen Beitrag total daneben.

Beitrag von minnie85 20.11.10 - 14:18 Uhr

Sei nicht so gemein...ich hatte beim 1. Kind auch einen WKS weil ich einfach Angst hatte, sehr jung war (mitten im Studium) und auch unaufgeklärt! Gina weiß wahrscheinlich nicht, wie weh ein KS tut und welche Nachteile dem Kind entstehen. Ich wusste das auch nicht und habe es daher bitter bereut, aber solche Kommentare braucht macn nicht.


UND: die Schmerzen durch KS ausgemerzt? Hattest du mal einen KS? Ich hatte einen und der war 1000x schlimmer und schmerzhafter als die Normalgeburt bei meinem 2. Kind.


Inzwischen bin ich auch gegen WKS, da ich älter und aufgeklärter bin. Wenn jemand es unbedingt will und dieser Frau die Folgen fürs Kind einerlei sind, okay, jeder wie er mag - aber dann selbst zahlen und nicht dem Solidarsystem zumuten (meine Patienten müssen ja auch jeden Pups selbst zahlen, obwohls sogar notwendig ist).