IVF

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von ulrike36 19.11.10 - 20:54 Uhr

Hallo,

ich (36) bin neu hier im Forum und beschäftige mich intensiv mit dem Thema IVF, nachdem mein Mann und ich seit drei Jahren erfolglos hoffen.
Wir sind beide gesund, Spermiogramm, Hormonwerte, Zyklus, Eileiter...alles ist in Ordnung. Nun hat mein Frauenarzt letzte Woche das Thema IVF ins Spiel gespracht. Für mich kommt eine IVF nicht in Frage, da ich keinen Grund (Probleme mit dem Eisprung, Eileiter usw.) dafür sehe.
Wie seht ihr das?

Viele Grüße und schon einmal danke für eure Antworten!
Ulrike

Beitrag von mimi1501 19.11.10 - 21:03 Uhr

Hallo Ulrike,

also wenn bei euch eigentlich alles in Ordnung ist, also Spermiogramm ok und deine Eileiter frei. Dann würde ich erst mal eine IUI probieren.
Das ist nur eine kleine Sache und auch nicht so teuer.

Liebe Grüße

Beitrag von gemini0571 19.11.10 - 21:03 Uhr

Hallo Ulrike,

drei Jahre sind eine lange Zeit, da sollte es bei Euch eigentlich schon geklappt haben!
Dein Frauenarzt hat das Theme IVF damit nicht grundlos ins Spiel gebracht. Auch wenn alles ok scheint, die Natur scheint aus irgendeinem Grund ja zu verhindern, daß ihr Nachwuchs bekommt.
Das kann z. B. daran liegen, daß die Hülle Deiner Eizelle zu hart ist - ich entnehme mal Deinem Alias, daß Du 36 bist, also biologisch schon etwas älter. :-) Da kann sowas vorkommen, man merkt aber ohne IVF nicht, ob da was dran ist.
Oder einer von Euch kann einen Chromosomendefekt aufweisen, ist selbst nicht betroffen und gibt das aber an den Nachwuchs weiter? Damit kann auch eine Befruchtung ausgeschlossen sein. Da kann eine Überweisung zum Humangenetiker für Euch in Frage kommen.

Ich finde den Gedanken um eine IVF nicht verkehrt - aus meiner Erfahrung heraus. Die Zeit geht mit einem Kinderwunsch schnell um, man sollte nicht zu viel davon verschwenden.

LG gemini

Beitrag von mimi1501 19.11.10 - 21:12 Uhr

PS: Ich würde vielleicht einfach mal in eine KIWU gehen, die können dich ja nochmal genauer untersuchen und deinen Mann auch. Und euch dann beraten.

Oder ist dein Frauenarzt auch darauf spezialisiert?

Beitrag von tabeya70 19.11.10 - 22:29 Uhr

Hi Ulrike,

kann ich sehr gut verstehen - ich war genauso! Schau mal in meine VK! Ich habe immer noch glauben wollen, dass wir es ohne Hilfe schaffen, und wenn, dann so wenig Eingriff wie möglich - 8 IUIs Spontanzyklus sprechen Bände...
Die Stimu für die 2 stimulierten IUIs habe ich überhaupt nicht gut vertragen und hatte daher noch mehr Panik vor IVF. Aber dann war es mehr Freude, jetzt mehr tun zu können und größere Chancen zu bekommen, sodass ich die IVFs auch ganz gut überstanden habe.
Unsere Geschichte ist ähnlich - so richtige Ausschlusskriterien haben wir nicht, außer dass das SG manchmal nicht ganz top (aber auch nicht ganz schlecht) ist.
Bei IVF Stimu fiel dann noch auf, dass ich Low Responder bin - niedriger AMH, hohes Alter... nicht so günstig.
Bevor wir kein Kind bekommen, waren wir nun jedenfalls zu allem bereit - und nun hat es bei der 2. IVF (ganz frisch!) geklappt!

Ich kann dir nichts empfehlen - man muss diesen Werdegang selbst durchmachen, bis man so weit ist. Aber vielleicht animiert dich das doch, das Thema mal näher an dich ran zu lassen!

Alles Gute, auf baldiges Positiv! #pro

Beitrag von wwek 20.11.10 - 08:22 Uhr

Warum kommt eine IVF für dich nicht in Frage? Wir haben auch 2 Jahre erfolglos probiert, die Untersuchungen bei der Kiwu ergaben keine Ursache (außer einer leichten Gelbkörperschwäche bei mir). Nach 4 kontrollierten Zyklen bei der Kiwu (mit ausgelöstem Eisprung usw) hat unser Doc auch zur IVF geraten. Er meinte, die Ursache könnte alles mögliche sein- der ph- Wert könnte nicht stimmen, es könnte doch kleinere Verwachsungen im Eileiter geben obwohl diese an sich durchlässig sind usw.

Schließlich hatten wir im Juni unsere 1. IVF und es hat gleich geklappt. Bin jetzt in der 27SSW.

Ich würde an deiner Stelle diese Möglichkeit nicht prinzipiell ausschließen.

Beitrag von nono72 21.11.10 - 12:45 Uhr

Hallo Ulrike,
bin mittlerweile 38 und seit 3,5 Jahren erfolglos, allerdings habe ich Endometriose. Das ist aber auch erst seit Anfang 2010 bekannt. Nach OP und Zystenentfernung habe ich mich mit dem Thema IVF auseinandergesetzt.
Ich habe immer gesagt, dass eine IVF für mich nicht in Frage kommt, wenn ich nicht schwanger werde soll das eben so sein. Mit dem Wissen, dass es aufgrund der Endo nicht so einfach ist, kam ich erneut ins Grübeln....und das Ergebnis ist: im Januar 2011 ist die erste IVF und ich hoffe es klappt.
Wenn es die Möglichkeit gibt, dann nutze ich sie auch. Ich möchte mir nicht irgendwann vorwerfen nicht alles versucht zu haben.
Denk nochmal drüber nach.
Bin in der KiWu-Klinik in Bad Münder und fühle mich super gut betreut.

LG nono72:-)