Ambulante oder Stationäre geburt?

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von ccfreak 20.11.10 - 09:37 Uhr

Ich habe gestern das erste mal etwas von einer Ambulanten geburt gehört, mein freund meinte daraufhin das ich dann am selben Tag noch mit baby nach Hause dürfte.

Meine frage ist wie ist das mit der Ambulanten geburt? Also ist es sicherer noch in der klinik zu bleiben oder kann man ohne bedenken wenn alles in ordnung ist ambulant entbinden?

Gibt es dann mehr riesiken wenn man früher zu hause ist?

Was findet ihr besser? Habt ihr erfahrung damit?

Lg ccfreak mit Krümel 13+4

Beitrag von blockhusebaby09 20.11.10 - 09:54 Uhr

Hallo

Das hat halt Beides vor und nachteile.
Vorteil Stationär
-du hast rund um die Uhr professionelle Beratung und Hilfe in Baby,Still und Wochenbettsachen
-du kommst nicht in Versuchung dich an Hausarbeit u.s.w zu vergreifen
-wenn es zu Komplikationen kommen sollte(plötzliche starke Blutungen,Brustprobleme,Keislaufproblem,Anpassungsstöhrungen beim Kind,Neugeborenengelbsucht u.s.w.)ist sofort Hilfe da.Bei plötzlichen starken Blutungen kann das lebensrettend sein.
-du musst nicht schon mit einen 2-3 Tage alten Säugling zum KA da die U2 in der Klinik gemacht wird.
-auch musst du nicht schon 2-3 Tage nach der Entbindung dein Frauenarzt aufsuche.
-man muss den ersten Babyanschauen-Besuch nicht mit Kaffee und Kuchen versorgen;-)
-Die Wochenstationen sind heute sehr gemütlich, fast Hotelähnlich
und man gönnt dort den frischen Mütter sehr viel Ruhe.

Vorteil ambulante Geburt.

-man ist gleich wieder in seiner gewohnten Umgebung
-keine Trennung von Partner und Familie
-keine eventuelle Bevormundung von Schwestern oder Hebamme
-keine schnarchende Mitpatienten.
-Nachts schreit nur das eigene Kind ,nicht Das der Mitpatienten
-gewohntes Essen ,keine Klinikkost
-geringeres Infektionrisiko für Mutter und Kind mit KH-Keimen

Ich persönlich würde aber die stationäre Entbindung vorziehen,
ich fand die 2-3 Tage Wochenstation immer ganz netter Babyurlaub,zu hause konnte man dann doch nicht den ganzen Tag mit den Baby im Bett kuscheln.

Ganz liebe Grüße

Beitrag von silbermond65 20.11.10 - 10:14 Uhr

Ich wollte bei meiner Tochter 2007 gerne ambulant entbinden.Allerdings hätte ich mich dann selbst um einen Arzt für die U2 kümmern müssen.
Also bin ich 2 Tage im KKH geblieben und hab mich dort gelangweilt.
Gleich zu Hause wäre jetzt im nachhinein damals doch schöner gewesen.
Aber wenn du und das Baby fit seid ,könntet ihr ein paar Stunden nach der Geburt nach Hause.
Deiner Nachsorgehebamme sagst du bescheid,wann du wieder zu Hause bist und die kommt am selben Tag noch vorbei.
Und deinen Freund hast du ja auch noch,der sich um euch beide kümmern kann.

Beitrag von cordulaklaus 20.11.10 - 10:58 Uhr

Hallo,

ich habe auch mit dem Gedanken einer ambulanten Geburt gespielt. Mir wurde von meiner Hebamme (ist Beleghebamme in dem Krankenhaus in dem ich entbinden will) gesagt, dass man das auch immer noch ganz spontan entscheiden kann.
Wenn Du eine ambulante Geburt geplant hast und fühlst Dich dann nach der Geburt nicht so, dass Du glaubst es zuhause zu schaffen, dann bleibst Du einfach noch eine Nacht oder 2-3 Tage im KH. Wie es Dir beliebt.

Schöne Grüße

Beitrag von lachris 20.11.10 - 11:02 Uhr

Hi,

ich fürchte, dass läßt sich nicht immer so planen.

Ich habe auch gedacht ich bleibe für eine, maximal 2 Nächte und bin dann letzlich 5 Tage drin gewesen.

Mir ging es ziemlich schlecht (hatte zeitgleich mit der Entbindung eine fiese Grippe, aber auch die Schwellungen und Schürfungen waren nicht ohne).

Es gibt wohl auch Frauen, die gleich wieder fit sind.

Aber selbst wenn es mir nicht so schlecht gegangen wäre würde ich immer mindestens eine Nacht bleiben.

Denn man blutet ziemlich stark und man saut sich ziemlich ein. Zuhause hätte ich das nicht haben wollen.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich ein Einzelzimmer hatte.

VG lachris

Beitrag von stefannette 20.11.10 - 11:13 Uhr

Ich war bei meinen Großen Kindern immer noch stationär im KH. Bei der Kleinen hab ich dann ambulant entbunden. Es war für mich das schönste Wochenbett.
Nach der Geburt bin ich heim in mein Bett und wurde sehr verwöhnt. Auch mein Mann hatte eine ganz andere Zeit mit der Kleinen wie bei den anderen.
Das Wichtigste ist,denke ich, dass Du eine gute Nachsorgehebamme hast!!!! Versteif Dich auch nicht zu sehr darauf heimgehen zu wollen.
ICh hatte trotzdem meine gepackte TAsche mit im Kh. Wenn irgendwas gewesen wäre oder ich mich nicht wohl gefühlt hätte, wäre ich natürlich im KH geblieben!!Umentscheiden kann man sich dann immer noch spontan.
WEnn Du Dir allerdings unsicher bist und Angst hast vor den Nächten o.ä. ist eine stationäre Geburt sicher entspannter.

Beitrag von mama-von-marie 20.11.10 - 12:51 Uhr

wenn Du oder Dein Kind nicht fit ist, darfst Du auch nicht nach Hause #aha
Ansonsten in der Regel 4 Stunden nach der Geburt.

Beitrag von pocahonti 20.11.10 - 15:33 Uhr

Ich habe meine Tochter ambulant entbunden und es war eine super Entscheidung!! :-)

Also, bei der ambulanten Geburt kommt es auf das KH an, wann du nach Hause darfst. Bei uns war es so, dass wir mindestens 6 Stunden nach der Geburt dableiben mussten, wenn dann alles in Ordnung ist, darf man gehen.

Zuhause muss man sich um die U2 beim KiA kümmern. Man braucht außerdem eine Hebamme, die am besten noch am gleichen oder spätestens am nächsten Tag kommt.
Und man braucht eine Person, die sich um einen kümmert, mein Mann hatte drei Wochen Urlaub.
Das wars dann auch schon! :-)


Ich fand es einfach toll, mit meinem Baby sofort wieder zu Hause in der gwwohnten Umgebung zu sein, bei meinem Mann und einfach auf MEINEM Sofa. ;-)
Es war eine so schöne Zeit und ich würde es jedes Mal wieder so machen!

Wir haben einfach gesagt, wenn es mir gut geht und ich es mir zutraue, dann gehe ich heim, ansonsten bleibe ich im KH.

Ich würde sofort wieder ambulant entbinden (kann es wirklich nur empfehlen), aber dieses Mal bekommen wir Zwillinge und da sind die Risiken einer Nachblutung oder ähnlichem höher, deshalb muss ich (wohl oder übel) im KH bleiben... #schmoll

LG,
Silke mit Mäuselchen 3 J. + Zwillis 35.SSW

Beitrag von kleine0104 20.11.10 - 21:33 Uhr

Hallo!
Ich selbst habe vor 3 Monaten ambulant entbunden. Habe mir eine Hebamme gesucht, die auch ambulante Geburten begleitet (macht nicht jede). Sie kommt dann anfangs zweimal täglich, um nach Dir und dem Baby zu gucken. Zum Frauenarzt gehst Du erst nach der Wochenbettphase.
Ich habe bis zur Geburt aber immer gesagt. dass ich gucke wie ich mich nach der Geburt fühle und ob es uns beiden (Baby und mir) gut geht. Da dies zum Glück der Fall war sind wir also am gleichen Tag nach Hause. Ich würde es jederzeit wieder so machen. Der Vorteil ist, dass Du nicht unterschiedliche Meinungen zum Thema Stillen, Baby versorgen, etc. hörst, sondern einen roten Faden (den Deiner Nachsorgehebamme) hast. Ich habe mir außerdem einen Kinderarzt gesucht, der die U2 zu Hause macht. Er kam dann halt zu mir. War auch toll. Mein Mann hatte außerdem Urlaub und konnte sich so toll um den Zwerg kümmern, während ich mich in MEINEM Bett, in MEINEM Bad erholen konnte. Auch den Besuch kann man besser steuern. Die Krankenhaustür ist im Grunde jederzeit offen und die wenigsten nehmen Rücksicht, aber wenn Du zu Hause bist empfängst Du wirklich nur den Besuch, den Du auch sehen magst. Auch musst Du Dich nicht nach einem Krankenhausalltag richten, sondern kannst Deinen Rythmus leben. Wenn Dein Freund keinen Urlaub nehmen kann, hast Du sogar Anspruch auf eine Haushaltshilfe (frag bei Deiner Krankenkasse nach).
Studien sollen gezeigt haben, dass es bei ambulanten Geburten seltener zu Stillproblemen kam und die Erholung der Frauen auch schneller erfolgte.

Also, meine Erfahrung mit der ambulanten Geburt ist halt durchweg positiv. Dein Bauchgefühl muss einfach stimmen und wenn Du Dich im Krankenhaus wohler fühlst, dann ist das halt das Richtige für Dich.

Wie auch immer Du Dich entscheidest. Ich wünsche Dir eine unkomplizierte Schwangerschaft mit einem guten Geburtserlebnis!
Kleine

Beitrag von woelkchen1 20.11.10 - 23:59 Uhr

Jede Frau ist anders, du mußt nach deinem Gefühl entscheiden.

Ich hatte den Wunsch schon beim 1.Kind, hab mich aber von anderen Leuten so beeinflussen lassen, dass ich im KH geblieben bin.
Da kommt es auch auf das KH an, sicher gibt es bessere.
Ich erzähl dir kurz von mir:

Nach einer langen Geburt ging es mir großartig, ich war fit (trotz Schnitten und Rissen und einer durchmachten Nacht), mein Kind war fit, das stillen war gar kein Problem. Das haben die Schwestern auch ganz schnell mitgekriegt und sich eigentlich um mich nicht mehr gekümmert- sie hatten da ganz andere Fälle, die Fürsorge brauchten.
So lag ich da- mit einer blöden Nachbarin im Bett und fand es schrecklich. Ihr Kind hat ständig geschrien, sie war zu blöd, das Kind dann auf den Arm zu nehmen ect....So hab ich ihr dann erzählt, was sie machen soll, damit der Kleine sich mal beruhigt.

Ihre Familie, Freunde, Freunde ihres Freundes waren ununterbrochen da- das ist ganz super, wenn man stillt #aerger.

Nachts konnt ich nicht pennen, weil ich mein Kind anschauen mußte!#schein Dafür hätte ich morgens gern mal geschlafen- aber so ab 5 Uhr konnte man mit der Putze rechnen. Gegen 7 Uhr wurde das Bett gemacht, dann kam Frühstück. Hatte ich zu den Mahlzeiten mal keinen Hunger, oder ich hab gerad gestillt, haben die Schwestern nach 15 Minuten angefangen zu trampeln, weil sie das Tablett abräumen wollten!

Der erste Stuhlgang war nicht so toll- noch weniger toll ist es, wenn man auf dem Klo sitzt und sich nicht traut, weil direkt vor der Klotür ein Haufen Leute (Besucher der Nachbarin) ein und aus gehen, die Nachbarin klopft, weil sie gern Deo dran machen würde....

Ich hatte noch Glück- wegen Überbelegung lag meine Freundin auf einem 5 Bett-Zimmer!

So- und das alles nur wegen der Untersuchungen.

Nee, dieses Mal nicht.
Geht es nicht, bleib ich natürlich da- zumindest die Unterwäsche hab ich so eingepackt, dass ich länger bleibe. Aber ansonsten will ich dieses Mal nur eins:

- mein Bett
- meine Couch
- mein Mann und meine Kinder um mich
- mein Essen, wie und wann ich will
- mein KLO!!!!!!

Beitrag von chez11 21.11.10 - 14:04 Uhr

huhu

wir haben damals den Mittelweg gewählt und ich bin am nächsten Tag nach hause;-)
somit war ich ja vorerst noch unter beobachtung .

Ich finde in einer Klinik hat man keineswegs Ruhe#augen dauernd kommen schwestern rein und wollen irgendwas von einem, das geht ja früh 6:00 Uhr schon los#schock
Zum anderen waren die schwestern im KH keinesfals ne hilfe in sachen stillen da dort jeder was anderes erzählt hat#augen

Und so richtig gekümmert hat sich trotzdem keiner, also die hatten zwar dauernd zeit für doofe sprüche und sinnlossachen wie fieber messen ect.. aber z.b. mal das erste mal Baden helfen das hat keinen interessiert ect...

deswegen war ich froh schnell wieder daheim zu sein.

entbinde diesmal woanders weis aber genau das wenn alles o.k. ist ich auch wieder am nächsten tag heim gehe;-)

LG#winke