Erfahrungen Geschwisterkinder in eine Kiga-Gruppe

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von luftundliebe 20.11.10 - 11:37 Uhr

Tachchen #winke

Ich stehe grad vor der Entscheidung, ob meine beiden Kinder (4,5 und 2,5 Jahre alt) ab nächsten Sommer zusammen in eine Kindergartengruppe sollen.

Wo liegen eurer Meinung nach die Pros, wo die Contras?

Die Große geht jetzt das 2. Jahr in ihre Gruppe und ihre Erzieherinnen haben mir jetzt mehr oder weniger angedeutet, dass sie sich freuen würden, wenn auch Yara in ihre Gruppe kommen würde... dabei hätt ich grad gedacht, dass Erzieherinnen das nicht wollen, dass Geschwister in eine Gruppe kommen #kratz

Wäre dankbar über Meinungen und Erfahrungsberichte #danke

Lieben Gruß

Sabrina

Beitrag von andi626 20.11.10 - 11:56 Uhr

Hallo Sabrina,

also meine Zwei waren ein Jahr gemeinsam im Kiga und es hat Ihnen nicht geschadet.

Im Gegenteil dem Kleinen hat es sogar gut getan seine große Schwester bei der Eingewöhnung dabei zuhaben.

Muß dazu sagen bei uns ist die Kiga-Gruppe nur in der Freispielzeit und im Stuhlkreis zusammen, danach werden die Vorschulkinder aus der Gruppe genommen.

Ich habe meiner Großen (war da schon fast 6) allerdings gesagt, daß Sie nicht mit Ihrem Bruder spielen muß. Sie hat sich auch dran gehalten und jeder hat seine eigenen Freunde gefunden, wenn es aber Probleme gab, stand sie Ihrem kleinen Bruder tapfer zur Seite.

Andi626

Beitrag von capri 20.11.10 - 12:06 Uhr

Hallo!

Meine beiden sind (noch) in der gleichen Gruppe. Das war bei der Eingewöhnung super. (Beide wurden gleichzeitig eingewöhnt)

Wenn meine Große (die übrigens auch Yara heißt #herzlich) 3 ist, kommt sie zu den großen in die Gruppe. und 1 Jahr später folgt die kleine dann auch zu den Großen.

Generell finde ich es besser die Kinder nicht zusammen in eine Gruppe zu lassen, denn die Geschwister haben sich ja den restlichen Tag. Jeder sollte zusätzlich seinen eigenen Freundeskreis bilden/haben ohne das Geschwisterchen. Bei unserer Kita gibt es aber nur 2 Gruppen. Die unter 3 Jährigen und die 3-6 Jährigen.

LG Capri#sonne

Beitrag von engelchen28 20.11.10 - 12:15 Uhr

huhu!
meine große (5) & meine kleine (3) gehen zusammen in eine gruppe, da der kindergarten aus nur dieser einen gruppe besteht. ja, sie zicken sich auch an, aber sie haben auch eigene freunde, arrangieren sich und sind größtenteils ganz dicke miteinander. mir ist wichtig, dass jedes kind eigene verabredungen hat und ich versuche das andere kind, das dann z.b. nicht verabredet ist, von den anderen beiden fern zu halten, wenn es stört.
ich habe gute erfahrungen gemacht und finde es toll, dass sie sophies letztes kiga-jahr noch zusammen im kiga verbringen können.
lg
julia

Beitrag von motzkuh05 20.11.10 - 12:39 Uhr

Hallo,
unsere beide ( 25 Monate auseinander) waren auch 0,5 Jahre in einer Gruppe.
Für den Kleinen war es in der unerwartet schwierigen Eingewöhnungszeit sehr gut, seinen Bruder zu haben. Verabredungen klappten und klappen auch "Freunschaftsübergreifend" sehr gut.
Für den Großen war es überhaupt nicht problematisch seinen kleinen Bruder dabei zu haben. Die Beiden sind aber auch wir Pech und Schwefel, die besten Freunde und brauchen manchmal nur sich.
Wir hatten nur einen Elternabend im Kindergarten, alle Feste fanden nur einmal statt, sehr praktisch.

Aber.... den Erzieherinnen fiel es schwer, die Kinder in ihrer Betrachtung einzeln zu sehen. Der Große ist ein sehr ruhiger, in der Entwicklung sehr weit, immer ausgleichend, Konflikte scheuend, gerne bastelnd und so weiter. Der Kleine ist aber anders, manchmal schwieriger zu händeln als den Großen, aber genau das haben die Erziehrinnen immer erwartet und vieles vom Großen auf den Kleinen übertragen wollen, was eben nicht klappte.
Seit Sommer letzten Jahres ist der Kleine allein in der Gruppe und eigentlich habe ich erst seit Sommer diesen Jahres das Gefühl, die Erzieherinnen nehmen den Kleinen als den Kleinen wahr.

LG Motzkuh

Beitrag von hummelinchen 20.11.10 - 16:11 Uhr

Hallo Sabrina,

ich bin Erz. und halte es für besser Geschwisterkinder in verschiedene Gruppen zu geben. So hat jeder seine eigene Gruppe, seine eigenen Erfahrungen.

Gut, für eine Gruppe spräche:
- Eingewöhnungszeit
aber genau das kann sich als negativ für das ältere Kind herausstellen, da es sich verantwortlich fühlt, zudem hat es das ältere Kind auch alleine geschafft...
- jeweils nur alle Veranstaltungen einmal
aber genau das kann auch zu einsichtigen Meinungen führen. Gerade die Vielfalt macht es unverwechselbar...

Gegenargument:
- jeder hat sien eigenes Gruppenleben, mir anderne Erz., anderen Kindern, anderen Ritualen
- da sie Nachmittags wieder räumlich zusammenhocken, sollten sie vormittags räumlich mal getrennt sein


Meine Erfahrung sagt mir, dass Geschwisterkinder auf lange Sicht gesehen, getrennt werden sollten...

lg Tanja

Beitrag von lupinah 20.11.10 - 19:10 Uhr

Die Entscheidung musste ich diesen Sommer auch treffen. Das unschlagbare Argument der Kiga-Leiterin: Der Große (5) entwickelt sich zurück, wenn seine 3-jährige Schwester in seine Gruppe kommt. Keine Ahnung, ob das stimmt, da sie nun tatsächlich in einer anderen Gruppe ist. Es geht beiden gut damit, und auf dem Spielplatz oder so sehen sie sich ja trotzdem (spielen dort auch oft zusammen). Ich denke, es erweitert ihren Horizont, da sie sich jeder für sich behaupten müssen. Spätestens in der Schule müssen sie es sowieso. Für eine gemeinsame Gruppe spricht für mich eigentlich nur noch, dass man Elternabende etc. halt dann nur ein Mal hat.

Liebe Grüße, Anne mit Timon (29.08.2005) und Talina (12.07.2007)

Beitrag von luftundliebe 20.11.10 - 23:37 Uhr

Hallo und ein großes #danke für eure vielen Antworten #freu

Mir war klar, dass es verschiedene Meinungen gibt #schwitz... aber es freut mich zu lesen, dass es in den Fällen, wo die Kinder zusammen in einer Gruppe waren, auch geklappt hat.

Die Kinder würden nur ein Jahr zusammen in diese Gruppe gehen, Luna wird dann ein Vorschulkind sein und denke ich sowieso einige andere Aufgaben haben wie Yara... da gestaltet sich das "Programm" dann ja doch ab und an ein wenig und die Großen werden dann anders gefordert als die Kleinen.

Was mich halt auch sehr beeinflusst ist, dass ich mit den Erzieherinnen mehr als zufrieden bin - eine davon war schon vor 23 Jahren meine Erzieherin #freu... und somit hätts auch ne persönliche Bedeutung für mich, wenn auch Yara von dieser Erzieherin betreut werden würde ;-)

Natürlich wäre ein toller Nebeneffekt der, dass ich dann immer nur an einer Veranstaltung teilnehmen müsste, wenns um die Gruppen geht - ein riesiger Vorteil, weil ich als Alleinerziehende nicht ständig die Oma in die Pflicht nehmen will... der Papa ist da leider sehr unzuverlässig #aerger

Naja, so wie es ausschaut und nach Meinungseinholung von vielen Ecken denke ich, dass die Entscheidung dafür gefallen ist, dass die beiden sich ein Jahr die Kiga-Gruppe teilen dürfen :-)... immerhin sind die Erzieherinnen ja bereit dafür ;-)

Lieben Gruß und noch mal #danke

Sabrina

Beitrag von mirani2010 21.11.10 - 15:11 Uhr

Meine söhne 3 und 5 gehen in der selben kiga gruppe und dort sind noch andere kinder dessen geschwister in der selben gruppe gehen und ich kann nur sagen es geht dort drunter und drüber ...würde mir das da noch mal stark überlegen .....
hätte gern gehabt das meine nicht in die selbe gruppe gehen :-[