still probleme

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Beitrag von mellj 20.11.10 - 12:34 Uhr

kann mir hier jemand helfen?ich bin seit montag zum zweiten mal mama geworden.

beim ersten kind kam keine milch.also hab ich nicht stillen können

jetzt im kh hab ich gleich nagelegt aber die ersten tage kam gar nix raus und der kleine hatte kohldampf ich sollte zufüttern,aber der kleine hat eben trotz anlegen seine 60ml aus der flasche getrunken.

seit gestern hab ich nun milch es laäuft also sichtbar raus,doch wenn ich ihn gestillt habe schreit er solang bis er flasche bekommt!und er trinkt nachj wie vor 60ml!!!!

meine hebamme kommt erst monatg zu mir!

ist das denn schlimm wenn er so viel trinkt???ich weiss gar nicht was ich machen soll???

lg mellj

Beitrag von felix.mama 20.11.10 - 12:37 Uhr

Lass die Flasche weg und leg öfter an, so kann sich die menge anpassen. Das er nach der Flasche verlang ist nicht ungewöhnlich, denn das trinken aus dieser ist leichter als an der Brust. Dein Sohn muss sich erst daran gewöhnen.
Du kann deine Hebamme aber auch in dringenden fällen anrufen. Ansonsten versuch eine Stillberaterin zu erreichen.

Beitrag von wieseline 20.11.10 - 13:17 Uhr

also bei mir kam milcheinschuss auch erst nach 5 tagen, und ich füttere heute noch zu obwohl der kleine schon 17 tage alt ist, aber die milch reicht halt immer noch nicht, obwohl sie läuft.
hatte es jetzt schon einen tag ohne flasche geschafft und nun hat er so viel hunger dass ich heute schon 90 zufüttern musste wieder.
also das muss man echt nach und nach erst abstellen mit der flasche. deine brust muss sich auch erst an die menge gewöhnen.

Beitrag von eawen 20.11.10 - 19:24 Uhr

Und je mehr Du zufütterst, desto weniger Milch produzierst Du und desto mehr mußt Du wieder zufüttern. Das is ein Teufelskreis. Deswegen sollte man am Besten gar nich zufüttern - das is sonst meist der Anfang vom Ende... #schmoll

Beitrag von eumele76 20.11.10 - 12:40 Uhr

Hi,

der Milcheinschuss kommt immerst 3-4 Tage nach der Geburt. Beim Kaiserschnitt kann es sogar bis zu 7!! Tage dauern.

Leg ihn immer wieder an. Und wenn es schon wieder nach 45 Minuten ist. Sobald er weint, anlegen.

Flasche weglassen. Sonst kann dein Körper garnicht genug Milch bilden. Denn da der Kleine auch durch die Flasche satt wird, denkt dein Körper das bisschen Milch was er bildet reicht ihm.

Und warum kommt deine Hebamme erst Montag? Du hast Anspruch darauf das sie auch am Wochenende kommt.

Leg dich am besten wenn das geht mit nacktem Oberkörper mit ihm ins Bett. Kuschel ganz viel. Und lass ihn trinken so oft und so viel er mag.

LG,
Nina

Beitrag von eumele76 20.11.10 - 12:46 Uhr

Denk immer dran. Du kannst stillen. Es kommt Milch und er nimmt die Brust auch (noch).

Daher ganz wichtig lass ihn an der Brust bis er von sich aus abdockt. Nur wenn du merkst das er nicht mehr schluckt sondern nur noch nuckelt kannst du mit dem Finger seitlich in den Mund gehen und ihn so von der Brust wegnehmen.

Mach dir nicht soviele Gedanken und vertrau auf dein Gefühl.

Infos und auch Beratung kriegst du hier:

http://www.lalecheliga.de/

Und nochmal: keine Flasche mehr geben. Sonst pendelt sich der Milchbedarf nicht ein.

LG,
Nina

Beitrag von cdfiregirl 20.11.10 - 12:47 Uhr

Aus der Flasche trinken ist einfacher, als aus der Brust. Vielleicht ist es deinem Kind einfach mal zu anstrengend aus der Brust zu trinken. Ich würde abpumen und mit der Flasche geben oder evtl. einfach mal die Hebi anrufen.

Beitrag von eumele76 20.11.10 - 12:50 Uhr

Es ist NICHT zu anstrengend aus der Brust zu trinken. Aus der Flasche kommt lediglich die Milch schneller, weil ja das Einsetzen des Milchspendereflexes nicht abgewartet werden muss. Sogar ganz kleine Frühchen können an der Brust saugen.

Verunsicher sie doch jetzt nicht noch mit dem Abpumpen. Sie macht sich sowieso schon genug Stress.

Sie soll anlegen und die Flasche weglassen.

Lg,
Nina

Beitrag von catch-up 20.11.10 - 13:29 Uhr

Ja, da hilft nur anlegen, anlegen, anlegen!

Ich sollte das auch machen, aber das ging mir nach 3 Tagen sowas von aufn Zünder, weil ich den ganzen Tag nur mit Stillen und an ans Stillen denken beschäftigt war, dass ichs aufgegeben hab!

Ich wollte mit meinem Kind auch was erleben, anstatt den ganzen Tag mit ihm auf der Couch zu sitzen, um ihn zu stillen!

Beitrag von eumele76 20.11.10 - 14:11 Uhr

Ja, sicher.

Am Anfang stillt man sehr viel, und das ist auch von der Natur so vorgesehen. Die Milchproduktion muss ja erstmal in Gang kommen und dein Körper wissen wieviel das Baby braucht.

Aber das pendelt sich ein und "was erleben" kann man dann immer noch. Vor allem dann ohne das lästige Mitschleppen von Flaschen, Pulver und Wasser.

Frau ist im Wochenbett und nicht im Erlebnis-Camp.

LG,
Nina

Beitrag von schnuppelag 20.11.10 - 13:36 Uhr

Das haben sie mit meiner Schwester auch im KH gemacht: ihr einfach nicht zugetraut, dass sie stillen kann (hatte KS und ein Frühchen) und ihren kleinen Sohn mit der Flasche gefüttert. Das Ende vom Lied: das Stillen wurde immer anstrengender, sie hat zuhause aufgegeben.

Ich hoffe nicht, dass du das auch tun musst :-( Deswegen lass einfach die Flasche weg. Fütter nicht mehr zu. So weiß deine Brust gar nicht, wieviel sie denn nun produzieren soll. Die Menge muss ich ja erst regulieren und das kann sie nur, indem du dein Huschel anlegst und selber trinken lässt.
Das wird für dich die erste Zeit bestimmt sehr anstrengend, aber wenn du das durchstehst, dann kannst du stillen ohne ständig Sorge zu haben, ob sie genug abbekommt :-)

Vertrau auf deinen Körper, kuschel ganz viel und leg so oft an, wie sie weint :-)
Ich habe auch schon Tage hinter mir, wo mein Huschel 6 Stunden am Stück an meiner Brust war...

Beitrag von steffi0413 20.11.10 - 19:58 Uhr

Hallo Mellj,

in den ersten Tagen kommt auch etwas. Das ist das Kolostrum, was ziemlich wenig ist (ca. 5 -10 ml pro Anlegen), aber sehr wertvoll und ist auch genug wenn ein Baby mind. 8-12x in 24 Stunden beidenseitig angelegt wird.

Das ist ganz normal dass der Milcheinschuss erst am 4. Tag kommt.

Dein Kleiner hat aber leider wahrscheinlich Saugverwirrung.
Aus der Flasche muss man mit einer ganz unterschiedlichen Methode/Technik trinken als aus der Brust. Da der Sauger ein viel markanteres Gefühl im Mund ist, als die weiche BW, lernt der Kleine die falsche Technik ganz schnell. :-( Mit der falschen Technik kann er dann aus der Brust nicht effektiv trinken, deshalb trinkt dann so viel aus der Flasche.

Wenn er jetzt so viel Zufütterung bekommt, würde ich von heute auf morgen nicht weglassen, deine Brust braucht ja auch ein paar Tage sich anzupassen, aber ich würde jeden Tag weniger Zufütterung geben. Zufütterung bitte immer erst danach geben, wenn der Kleine schon mind. 1x aus beiden Brüsten getrunken hat und noch immer Hunger hat.

Die Flasche MUSS aber weggelassen werden, wenn Du weiter stillen möchtest. Die Zufütterung kannst Du mit Spritze oder aus dem Becher geben.
Hier auf der 2. Seite findest Du Tipps, wie das klappt:
http://www.afs-stillen.de/upload/faltblaetter/FB_R...len.PDF

Spürst Du den Milchspendereflex beim Stillen? Hörst Du, dass er schluckt?

Du solltest den Kleinen mind. 8-12x in 24 Stunden beidenseitig anlegen.

Vor dem Anlegen kannst Du den Milchspendereflex mit heissem Wasser (so heiss, was deine Haut noch ertragen kann) duschen oder mit heissen Waschlappen stimulieren.
Wenn er beim Trinken nicht mehr schluckt, kannst Du C-Griff versuchen: drück (Daumen oben, andere Finger unten) deine Brust hinten dem Bruswarzenhof zusammen und halte ein bisschen so. Stark, aber weh tun darf es nicht. Das stimuliert den Milchfluss und Milchspendereflex.

Das wäre aber noch besser, wenn eine erfahrene, ausgebildete Stillberaterin die Lage vor Ort anschauen könnte...
Hier findest Du Kontakte:

http://lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=401&Itemid=93
http://www.afs-stillen.de

LG
Steffi