4 Wochen altes Baby schreit die ganze Zeit

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Beitrag von julian079 21.11.10 - 07:22 Uhr

Guten Morgen,

meine Kleine ist jetzt 4 Wochen alt...ich dachte Anfangs sie hat Koliken aber hat sie eigentlich nicht. Ich kenne es von meinem Sohn, er hatte es schlimm:-( meine Kleine kann gut pupsen:-p also quäls es sie nicht so...
Ich war bei der Kinderärztin und sie hatte festgestellt das sie Anpassungsschwierigkeiten hat und überreizt ist...es kommt bei Babys vor!
Meine Mama hatte es auch gesagt weil ich ein Schreibaby war...
Unsere Kleine ist totmüde, gähnt die ganze Zeit aber sie findet nicht in den Schlaf! Ich bin eigentlich kein Freund von in den Schlaf wiegen aber ich tue es trotzdem weil ich sehe wie sie schreit und schreit...auch auf dem Arm schreit sie#schrei
Die Ärztin hat es gesehen und meinte es gibt die typische Banannenform bei diesen Babys...die nach Sicherheit suchen!#kratz
Auf jeden fall hat wird sie mir ein Rezept zum Osteopathen geben, vielleich kann der mir helfen

Wem geht es ähnlich?

Beitrag von hebigabi 21.11.10 - 08:22 Uhr

Wie ist dein Kind denn an der Brust /an der Flasche?

Um diese Zeit beginnt ein klassischer Wachstumsschub, wo sie ganz häufig trinken und 1 x in 24 Stunden haben fast alle Kinder eine Wach-Schrei-und "Fress"phase von 3-4 Stunden am Stück wo du außer schuckeln, schmusen und füttern/stillen nichts auf die Reihe bekommst.

Google mal nach Clusterfeeding- machen übrigens auch Flaschenkinder.

LG

Gabi

Beitrag von julian079 21.11.10 - 09:22 Uhr

Also das mit dem Stillen klappt mittlerweile ganz gut so das sie auch 3 oder 4 Stunden aushält!
Was ich gemerkt habe sie lacht jetzt schon, sie nimmt alles so schnell wahr, schneller wie mein Sohn...sie lacht und dann wirds ihr zuviel und sie weint...ununterbrochen. Ich hab auch gemerkt sie braucht viel Ruhe, das heisst ich muss ins Schlafzimmer stillen damit sie ruhig trinkt...schwer bei einem Kleinkind der mich auch noch braucht:-(
Das komische ist sie weint sogar auf dem Arm, dann denk ich sie hat sich beruhigt und dann gehts von vorne los#schrei

Beitrag von hebigabi 21.11.10 - 09:28 Uhr

Hast du sie in so einer Weinphase nochmal angelegt- auch wenn die Zeit noch nicht rum war?
Wie war sie dann?

In diesem Alter ist anlachen schon echt früh- hatte letztens auch so ne kleine Maus, mit 3,5 Wo bewusstes Anlachen mit 5 Wochen hat sie mir schon was "erzählt" und ich dachte immer nur- Mäuschen, schalt mal nen Gang zurück, denn dazwischen war sie auch viel am weinen und unruhig.

Da passiert in viel zu kurzer Zeit viel zu viel im Gehirn und die Kinder sind einfach überfordert- können aber nichts machen- außer weinen halt.

Nimm sie , lass sie "erzählen" /weinen und tröste sie einfach, mehr kannst du nicht machen, es ist dann einfach so.

LG

Gabi

Beitrag von julian079 21.11.10 - 09:37 Uhr

ja ich hab sie dann nochmal angelegt und sie hat sich beruhigt aber manchmal auch nicht...dann hat sie eher gepresst und schnappte immer wieder nach meiner Brust und lies sie wieder los und schrie! Dann dachte ich mir nein es hat keinen Sinn sie will nicht trinken...
Sehr oft hat es aber geklappt....aber wenn sie sowas macht wie die Brustwarze nehmen, pressen und wieder nehmen und schreien wie eine Irre dann nehm ich sie weg weil es keinén Sinn macht! Ich nehme sie auf dem Arm und beruhige sie dann. Ich pucke sie auch ei auch wenn sie sich anfangs wehrt aber dann gibt es ihr sicherheit und sie schläft etwas!
Komisch in der Nacht klappt es gut, vielleicht merkt sie die Ruhe die Dunkelheit. Sie ist dann nicht eingepuckt nur im Schlafsack...das ist schon komisch oder?

Beitrag von hebigabi 21.11.10 - 09:39 Uhr

Einpucken ist immer ne gute Idee- kombinier es in dieser Phase mit einem Körnerkissen, das entkrampft auch ein bißchen.

LG

Gabi

Beitrag von julian079 21.11.10 - 10:57 Uhr

Danke;-) das werde ich mal probieren...ich hab so ein kleines Kirschkernkissen

Beitrag von lemon007 21.11.10 - 09:17 Uhr

Huhu,

mein Kleiner -mittlerweile 4 Monate alt- war genauso. Waren 2 x beim Osteopathen und uns hat es nicht wirklich geholfen. Er hatte zwar das Kiss-Syndrom, wurde beim 2x auch geröngt und nochmals eingerengt (weil der Osteopath meinte, mit 3 Wochen -so alt war mein Kleiner nämlich beim ersten Mal) konnte er es damals nur bedingt., aber es kann bei Euch natürlich auch anders sein. Nach dem 2 x wurde es dann langsam besser, obwohl ich denke, dass es mehr mit dem Alter zu tun hat.

Ich kann jetzt sagen, umso selbständiger die Kleinen werden, umso besser wird es.

Stillst du?

Meiner fing dann mit ca. 11/12 Wochen ganz stark mit Fremdeln an. Fremde Wohnungen und andere Personen (auch die Oma/Opa) gingen leider gar nicht. Da wurde geschrieen wie am Spieß. Bis wir wieder zu Hause waren, da war er wieder total entspannt und den Rest des Tages nicht mehr am weinen. Auch das wird langsam besser.

Schreikinder sind halt meistens sehr temperamentvoll oder sehr sensibel und unser ist sehr sensibel. Wir haben ihn von Anfang an so gut wie keinem auf dem Arm gegeben, weil er es einfach nicht mochte.

Was uns ein bißchen geholfen hat, war eine elektrische Wippe. Da hat er auch mal 10-15 Minuten geschafft wenigstens zu schlummern und ich konnte ihn tatsächlich mal ablegen, was vorher GAR NICHT möglich war.

Ach, ich könnte noch so viel schreiben, würde aber den Rahmen sprengen. Wenn du Fragen hast, dann meld dich einfach.

LG Melanie

Beitrag von lemon007 21.11.10 - 09:19 Uhr

P.S. Habe damals viel gelesen und war in der Schreiambulanz. In Pekip-Kursen etc. kann ich aber immer noch nicht, damit wäre er total überfordert/überreizt.

Beitrag von julian079 21.11.10 - 09:33 Uhr

Was mir noch eifällt...bei der Enlassung im KH hat eine Hebamme (die einzige die diese Ausbildung dafür hat wiel sehr teuer) sie hat sie auf jeden fall am Kopf angefasst was sie überhaupt nicht wollte und ausmassiert. Dann hat sie sich nach einiger Zeit beruhigt. Dann hat sie sie auf die Wickelkomode hingelegt aber andersrum und ihren Kopf nach unten hängenlassen und mit ihren Armen gestützt! Ich hab erstmal blöd geschaut weils komsich ausgesehen hat aber siehe da!#schock meine Tochter ist eingeschlafen und hat führ mehrer Stunden geschlafen!
Ich weiss nicht aber ich denke es hat was mit Verspannung zu tun...bei der GEburt machen die Babys auch viel mit und vor allem der Kopf, das hat sie mir auch gesagt!
Sie meinte auch ein Osteopath wäre gut....hmmm...
Ich weiss nicht ob mein Baby ein richtiges Schreibaby ist aber sie hat solche Phasen am TAg. Sie ist überreizt. Ich stille voll und es klappt super! Also ich stille und sie ist müde und ich denke sie ist eingeschlafen und ich lege sie hin...so sie schläft 15 Minuten und dann weint sie!#schrei

Beitrag von mimi3011 21.11.10 - 22:38 Uhr

Hallo,

Wie hat der Arzt denn festgestellt, dass sie überreizt sei bzw.Anpassungsschwierigkeiten hätte?

Hab gerade jemand anderem das gleiche geschrieben wie dir jetzt. Also hier nochmal für dich:

Bei uns war es auch so, dass unsere Kleine einfach nicht einschlafen konnte. Komischerweise ging es nachts ganz gut, nur bis sie mal einschlief vergingen Stunden. Schlief sie mal in meinem Arm ein, war sie gleich wieder wach wenn ich aufstand oder sie ins Bett bringen wollte. Ich war mit den Nerven runter.
Sie war auch fix und alle aber einschlafen konnte sie nicht. Wir waren dann beim Osteopathen und es wurde besser.

Vielleicht hift es bei euch auch. Hat uns 50€ gekostet, aber das wars mir wert.

Grüße
mimi