Probleme mit der Grundschule!

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von jeruscha 21.11.10 - 13:10 Uhr

Hallo!

Also ich bin mal wieder stinksauer. Mal wieder, da ich es geschafft habe, das folgende Thema fast ein 3/4 Jahr erfolgreich zu verdrängen. Aber jetzt kommt alles wieder:

Mein Sohn - 7 Jahre und die Geschichte der Einschulung:

Ca. ein 3/4 Jahr vor der Einschulung wurden wir "eingeladen" zum Kennenlernen/Anmeldung. Da waren wir. Das heißt: Mein Sohn und ich. Zunächst einmal wurde ich von der Schulleitung angegiftet bzw. provozierend "gefragt", warum ich ohne den Vater des Kindes käme. Ich erklärte ihr dann, dass ich alleinerziehend bin. Sie bohrte weiter und meinte, dass ich ob alleinerziehend hin- oder her dafür zu sorgen hätte, dass der Vater bei der Anmeldung wohl dabei ist. Darauf hin meinte ich dann - fast mit Tränen in den Augen - dass mein Sohn Halbwaise ist, und dies bedeutet, dass der Vater wohl kaum dabei sein könnte.
Kurz und knapp: Das Gespräch lief miserabel. Ich weiß nicht, wann ich mich je so fertig gemacht fühlte von jemandem. Man muss dazu sagen, dass sie mich auch noch halb rausschmiss aus ihrem Büro.

Nun denn, habe mich beruhigt und mir eingeredet, dass er ja ganz sicher eine liebe nette Lehrerin bekommen wird, die mit der Leitung nicht über einen Kamm zu scheren ist. Auch bin ich selbst angehende Lehrerin und wollte meinen Sohn sogar lieber erst auf eine Privatschule (obwohl ich staatl. Schulen nie als "schlecht" eingestuft hätte) schicken, damit ihm so tolle "Behandlungen" der Rektorin erspart bleiben würden. Wie dem auch sei, ich berief mich auf die nette Lehrerin in spe. Ja..was passierte dann?

Abend für Abend wurde ich angerufen von einer Förderschullehrerin, die mir erklärte, mein Sohn könne nicht auf die normale Grundschule. Und das Abend für Abend, Tag für Tag ein 3/4 Jahr vor dem ersten Schultag. Ich war FIX und fertig!
Warum hätte mein Sohn auf eine Förderschule gehen sollen, wo er doch - ganz normal wie die meisten Kinder schon die einzelnen Buchstaben vor Schulbeginn kannte (etc...) Er würde nie schreiben oder lesen lernen können, sagte man mir, wenn er auf die normale Grundschule ginge. Er sollte auf eine Gehörlosenschule um Gebärdensprache zu lernen. Ungerechtfertigt! Nur weil er eine MIttelohrentzündung hatte. WELCHES KIND HAT DAS DENN NICHT ab und an??

Wie dem auch sei. Gutachten über Gutachten habe ich eingereicht und mein Sohn "musste" also doch aufgenommen werden.

Tja, die Schule begann. Mein Sohn war/ist toll, was die Leistung betrifft. Aber: Nach ungefähr 4-5 Wochen in der ersten Klasse erhielt ich einen Brief nach Hause, in dem stand, dass mein Sohn mehrmals die Schule angezündet hätte! Hallo? Ein Erstklässler? Ich weiß nicht mal, wo er Feuer herbekommen haben sollte. Ich habe sowas nicht zu Hause. Er hat mir beteuert, dass er damit NICHTS zu tun habe, aber genau wisse, wer es gewesen wäre. Und genau demjenigen ist es definitiv zuzutrauen. Nichtsdestotroz hätte er nun einen Eintrag in der Schüler/oder Schulakte. Ich wollte mit der Rektorin reden und ihr erklären, dass er damit nichts zu tun habe. Darüber hinaus war er zur angegebenen Uhrzeit nicht mal in der Schule, da Freistunde und somit bei mir. Aber mein Bitten um einen Gesprächstermin wurde abgeschmettert.

Ich will ihn aus der Schule nehmen. Immer wieder werden ihm Sachen unterstellt. Immer wieder. Dabei ist mein Sohn wirklich toll. Er wurde in Sportvereinen und ähnlichem schon "ausgezeichnet" für sein tolles Verhalten etc. Er hilft seinen Mitschülern, die Hausaufgaben zu erklären...er spielt liebend gern Schach und Klavier. Er ist einfach toll. Nur ein wenig schüchtern. Und wird obendrein dauernd von Mitschülern gehänselt.
Aber seine Aussage: "Ich will nicht in eine andere Schule". Ich will aber nicht, dass er leidet und ihm ungerechterweise seine Zukunft vermiest wird.

Was soll ich bloß tun? Sorry, dass ich sooo viel schrieb. Viele Grüße, Saskia

Beitrag von leseratte65 21.11.10 - 13:29 Uhr

Da keinerlei Gesprächsbasis vorhanden ist und wohl auch nie war, gibt es nur einen Rat: Sofort Schule wechseln. Mit der neunen Lehrerin besprechen wie deinem Sohn und der neuen Klasse der Eintritt erleichtert werden kann. Alles Gute.

LG

Beitrag von muckel82 21.11.10 - 13:39 Uhr

Ich würde dir auch den Schulwechsel raten. Erklär deinem Sohn noch mal den Sachverhalt, guckt euch zusammen die eine oder andere Schule an und etnscheidet dann zusammen.
Ich denke auch gerade über einen evtl. Schulwechsel nach, da in unserer Grundschule so einges schief läuft. Mal sehen wie es bei uns ausgeht.

Alles gute für euch!!!

lg NIna

Beitrag von connie36 21.11.10 - 13:40 Uhr

hi
wenn du angehende pädagogin bist, dann solltest du den nächsten schritt doch kennen. ich bin mir nicht sicher, viell. irre ich mich, aber du klingst aus deinem schreiben nicht sonderlich selbstbewusst.
sonst hättest du der rektorin, anstatt fast heulend dazusitzen, ersteinmal eine bemerkung vor den latz geknallt. zweitens würdest du auf termine beharren und dich nicht dauernd abweisen lassen. mit dem "unterwürfigen" verhalten (wie gesagt, kommt halt aus deinem bericht so rüber) unterstützt du deinen sohn nicht wirklich, denn er hat nur dich als bezugsperson und lernt dann nie selbstständig für sich einzutreten.
auch als angehende lehrerin würde dir etwas durchsetzungfähigkeit bestimmt gut zu gesicht stehen, denn sonst gehst du unter.
ich hätte mich von der rektorin damals auch echt nicht so unterbuttern lassen, von wegen, wo steckt dein partner, und selbst als alleinerziehende hättest du sorge tragen müssen, das er da wäre. was wäre, wenn er in den usa weilen würde, oder im irak stationiert wäre.....
ich wäre da gestanden, und hätte gesagt, ich bin die erziehungsberechtigte, und ich bin hier!!!!
lg conny,
ps. wünsche euch alles gute für den weiteren schulweg

Beitrag von manavgat 21.11.10 - 13:56 Uhr

Wenn Du die Möglichkeit hast, ihn auf eine private Grundschule zu geben, dann mach das. Er wird jammern, aber das gibt sich wieder.

Du musst auch schauen, wie es Dir geht! So jung, verwitwet, in der Ausbildung und mit den Nerven völlig am Ende. Da musst Du die Reißleine ziehen.

Ich kenne mehrere solcher Fälle wie Deiner. Da gibt es nur die Lösung: raus.


Alles Gute

Manavgat

Beitrag von ilva08 21.11.10 - 14:00 Uhr

Nimms mir nicht übel... aber ich bezweifle, dass du echt bist. Deine Geschichte klingt für mich von vorne bis hinten völlig überzogen und unglaubwürdig.

Falls du doch echt bist, dann entschuldige bitte und nimm meine Zweifel als Bestätigung darfür, dass deine Erlebnisse echt heftig sind.

Dann, ganz klar: Schule wechseln.

Beitrag von rienchen77 21.11.10 - 17:46 Uhr

meine Gedanken gehen in die gleiche Richtung...

Beitrag von myoffspring 22.11.10 - 11:27 Uhr

Hab dasselbe gedacht

Beitrag von sunny42 21.11.10 - 14:06 Uhr

Hallo Saskia,

kann es sein, dass es zwischen Dir und den "gegnerischen Parteien"
eventuell ein Sender- Empfängerproblem geben könnte?
Bist Du jemand der sich schnell angegriffen fühlt
und der viel in das Urteil der anderen hineininterpretiert?

Ich vermute ganz stark die andere Seite schildert die Situation komplett anders. Das macht die Sache natürlich nicht besser,
aber vielleicht würde ein klärendes Gespräch helfen in welchem
Du erklärst was bei Dir ankommt und die Schule erklärt was sie eigentlich meinen.

Da das Problem nicht nur in der Schule auftritt sondern es so klingt als zieht es sich schon eine Weile durch das Leben von Dir und Deinem Sohn,
vermute ich, an der nächsten Schule würde es nicht besser werden.

Wenn Dein Sohn nicht wechseln will, in wie weit
ist das eigentlich wirklich SEIN Problem und in wie weit
nur Deines?

Liebe Grüße
Sunny

Beitrag von zanadu01 21.11.10 - 14:12 Uhr

Vollkommen überzogen. Meiner Meinung nach ein FAKE. Hat sich grade angeleldet.

Beitrag von engelchen62 21.11.10 - 14:41 Uhr

Du bist ein Fake !!!

So wie du schreibst, benimmt sich keine Schule. Niemand würde dich nach dem Vater des Kindes fragen, bzw. warum er nicht dabei ist. Niemand würde dich jeden Tag anrufen, das ein 3/4 jahr lang.
Niemand würde behaupten, das dein Sohn in eine Gehörlosenschule muss, nur weil er mal eine Mittelohrentzündung hatte.
Kein Rektor würde einen Gesprächstermin immer abschmettern, denn er ist verpflichtet dich anzuhören.
Auch die Aussage deines Sohnes glaube ich nicht, das er bei soviel angeblichen Ärger, nicht auf eine andere Schule will.

Auch das du angehende Lehrerin bist, glaube ich nicht!!!
Deine Rechtschreibung, lässt doch sehr zu wünschen übrig.

Hast du Langeweile????


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Beitrag von itsmyday 21.11.10 - 15:58 Uhr

"Niemand würde dich nach dem Vater des Kindes fragen, bzw. warum er nicht dabei ist."

Also, DAS stimmt nicht.....ist mir grade so gegangen und da ging es um ein popliges Elterngespräch!

Der erste Satz der Lehrkraft nach der Begrüßung (immerhin....#augen) lautete bereits "Ach, der Vater konnte sich wohl keine Zeit nehmen....."

Ich hätte am liebsten gesagt "Wozu auch??", hab mich aber zu einem freundlichen "Er ist leider krank geworden...." durchgerungen.

Den Rest kann ich nicht beurteilen, aber ich weiß definitiv, dass -seit wir im Osten leben- ständig meine Unterschrift als Mama nicht mehr reicht, der Papa irgendwo mitkommen soll, wo wir es noch sie gemaht haben usw. #augen

Liegt angeblich daran, dass es hier weniger verheiratete Eltern gibt, die Eltern auch oft jünger (und weniger stabil) sind und man sich als Lehrer auf die Meinung eines Elternteils nicht verlassen kann.....am Ende kommt dann der Papa an und beschwert sich, dass er übergangen wurde. #zitter

Also, deshalb allein ist sie kein Fake.....:-p

LG Itsy

Beitrag von sunny42 21.11.10 - 16:00 Uhr

""-seit wir im Osten leben-""

"Liegt angeblich daran, dass es hier weniger verheiratete Eltern gibt, die Eltern auch oft jünger (und weniger stabil) sind und man sich als Lehrer auf die Meinung eines Elternteils nicht verlassen kann."


#kratz

Beitrag von itsmyday 21.11.10 - 16:17 Uhr

Hat mir eine Freundin erklärt, die hier geboren und selbst Lehrkraft ist.....#schwitz

LG

Beitrag von leopoldina1971 21.11.10 - 16:06 Uhr

<<... Liegt angeblich daran, dass es hier weniger verheiratete Eltern gibt, die Eltern auch oft jünger (und weniger stabil) sind und man sich als Lehrer auf die Meinung eines Elternteils nicht verlassen kann.....am Ende kommt dann der Papa an und beschwert sich, dass er übergangen wurde...>>


#schock


Ich glaube, du hast nicht alle Tassen im Schrank! Geh mal lieber ganz schnell in dein Hinterwäldlein in Sonstwo zurück.


Beitrag von itsmyday 21.11.10 - 16:20 Uhr

Ich habe aber doch "angeblich" geschrieben!!!! #augen

In dem Sonstwo, wo ich herkomme, bedeutet das, dass man etwas so gehört oder gelesen hat und selbst nur bedingt dran glaubt.....aber vielleicht kennt man im Osten ja nicht. :-p

Beitrag von leopoldina1971 21.11.10 - 16:32 Uhr

Genau. Und Leute wie dich, die diese angebliche Tatsachen glauben und verbreiten, haben wir leider in Deutschland zur Genüge.
Also an deiner Stelle würde ich aber mein Kind nicht im Osten zur Schule schicken. Ist ja gefährlich dort und eine völlig andere Spezis. Und wie die da denken und leben, Oh Gott! Also geh lieber wieder in deinen Wald; da muss man nicht soviel selber denken. Habe ich angeblich gehört.

Es lebe #ole

Beitrag von itsmyday 21.11.10 - 16:45 Uhr

Das ist genau der Grund, warum das mit der Wiedervereinigung in den Köpfen und Herzen der Deutschen nicht so recht was werden will..... #augen

Selbst wenn man statistisch und demografisch nachvollziehbare Fakten zitiert, die sogar relativ wertfrei betrachtet werden könnten, kriegt man schon mächtig eins aufs Dach. #schock
Man kann es drehen und wenden, wie man will: die Ossis kriegen früher Kinder, mehr Kinder und sind dabei seltener verheiratet. Wumm, jetzt werde ich ausgewiesen, stimmt´s?! #augen :-p

Dabei bin ich -als komplette Ausländerin- völlig vorurteilsfrei hierher gezogen. Es reicht aber anscheinend schon, dass ich aus meiner Zeit im bösen Westen berichte, um ganz fies ins Fettnäpfchen zu tappen.

Beitrag von leopoldina1971 21.11.10 - 17:00 Uhr

<<...Man kann es drehen und wenden, wie man will: die Ossis kriegen früher Kinder, mehr Kinder und sind dabei seltener verheiratet...>>

<<...(und sind weniger stabil)...>>




Genau! Und deshalb benötigen die im Osten immer die Unterschrift beider Elternteile!#rofl

Das war doch deine Aussage, oder?#rofl

Ich sag doch: armes #ole

Beitrag von itsmyday 21.11.10 - 17:15 Uhr

Ja, genau......schön, dass ich mich verständlich machen konnte! #pro

Beitrag von leopoldina1971 21.11.10 - 17:20 Uhr

Na, wenigstens stehst du zu deinem dummen Palaver! #pro

Beitrag von itsmyday 21.11.10 - 20:45 Uhr

Immer freundlich.....wie ich die Ossis kennengelernt habe. #cool

Beitrag von leopoldina1971 21.11.10 - 21:06 Uhr

Ach Mausi, deine Ignoranz, Naivität und Oberflächlichkeit ist doch nicht nur ein Problem deinerseits - das ist ein gesamtdeutsches! Du machst dich doch total lächerlich mit deinem Ost - West - Gequatsche. Das will doch keiner mehr hören. Ist das noch nicht angekommen in deinem Hinterwäldchen?
Aber schön, dass du als Ausländerin so mit Anpassungsfähigkeit glänzt. #rofl

Beitrag von duvute 22.11.10 - 07:09 Uhr

Naivität und Oberflächlichkeit !!!
#augen
nicht nur das,
eure Diskussion hier ist echt niveaulos!!!

Gruß d

Beitrag von leopoldina1971 22.11.10 - 08:56 Uhr

Du kommst aus Überal in Deutschland?



Kenne ich gar nicht.
Aber überall in Deutschland haperts mit der Rechtschreibung.:-p


Gruß L

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