Nach gestrigem Milchstau .... Rat gesucht !

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von babylove22 21.11.10 - 15:29 Uhr

Hallo zusammen.

Hatte gestern einen Milchstau mit Schüttelfrost etc.
Hab es mit allem Möglichen versucht... zuerst kühlen, dann wärmen beim stillen, in der Dusche versucht abzustreifen und last but not least hab ich abgepump bis zur erleichterung.

Nun zu den Problemen die sich ergeben haben:

1. DIe gestaute Brust schmerz immer noch :-( hab kein Schüttelfrost, kein Fieber, sonst geht es mir auch gut, aber trotzdem schmerzt es seitlich beim anfassen. Große harte Knubbel kann ich nicht ertasten... nicht desto trotz hab ich das Gefühl dass die Brust nicht leer ist.
Ich fühle eher, dass einzelne Stränge der Brustkanäle druckempfindlich sind und schmerzen.
Eine Brustentzündung etc. würde sich doch bestimmt auch mit Fieber bemerkbar machen oder ?#zitter

2. Seit dem Milchstau hab ich weniger Milch :-( Zuerst zuviel, jetzt zu wenig. Versuche viel zu trinken, Stilltee´s, Vitamalz, etc. Was kann man sonst noch tun ?

Sollte ich morgen zum FA wegen der Brust ? Bin ziemlich überfragt :-(

Wer kann mir sonst noch tipps geben, ausser "such dir eine Stillberaterin" ?

Danke und einen schönen Sonntag#sonne

Beitrag von gslehrerin 21.11.10 - 16:03 Uhr

Klingt zumindest so, als ginge es dir besser? Siehst du rote Stellen auf der Haut? Das kann noch ein paar Tage unangenehm sein beim Anfassen (eine Entzündung ist ja nicht von jetzt auf gleich schmerzfrei), sollten die Schmerzen wieder schlimmer werden, würde ich noch mal die NAchsorgehebamme kontaktieren. Das kannst du dir ganze Stillzeit noch machen, und wenn sie drei Jahre dauert.

Das mit der veringerten Milchmenge kann an der Kühlung liegen. Das gibt sich wieder. Was auch ganz toll ist ist "Retterspitz äußerlich", richt ehrlich gesagt etwas streng, hilft aber super.

ich hab übrigens bei einem Milchstau auch abgepumpt und dabei die Verhärtung ausmassiert, das ist nicht schlimm. Manchmal sitzt das ja so, das man das Kind einfach nicht richtig angelegt kriegt.

LG
Susanne

Beitrag von widderstattstier 21.11.10 - 16:47 Uhr

Hallo!

Ich hatte auch schon genau die gleichen Probleme. Mir hat folgendes aus der Apotheke super geholfen:

1. Milchstau - die Brustentzündung dauert sicher noch ein paar Tage bis sie wieder ganz weg ist - hier hilft super die Weleda Merculiaris perennis 10% Salbe. Einfach nach dem Stillen die Brust auf den druckempfindlichen Stellen eincremen. Riecht etwas streng, wirkt aber toll. Kann man auch bei entzündeten Brustwarzen nehmen. Vor dem nächsten Stillen Brust abwaschen.

2. zu wenig Milch - auch hier gibts von Weleda ein Milchbildungsöl, nicht das Stillöl! (Und nein, ich werde nicht von Weleda für die Schleichwerbung bezahlt...) Beim Milchbildungsöl aufpassen, das hat bei mir wirklich super schnell geholfen und ich hatte dann plötzlich zu viel Milch statt zu wenig... innerhalb von 2 Tagen. Das Milchbildungsöl habe ich 2-3 x tgl benutzt, max. 2 Tage lang.

Mit der Kombination bin ich seit meinem Milchstau ohne jede Probleme. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich seit dem Milchstau sehr viel anfälliger für neue Milchstaus bin. Daher versuche ich jetzt schon immer frühzeitig auf Anzeichen zu achten und zwar: abends Brust mit Stillöl einreiben, wenn sich irgendwo etwas härter oder druckempfindlich anfühlt, dann gleich die Meruliaris perennis Salbe über Nacht drauf und am nächsten Morgen ist alles weg. In Wachstumsphasen, wenn mein Sohn mal wieder stundenlang an der Brust hängt, dann hilft das Milchbildungsöl, dass die Brust sich schneller umstellt.

3. Wenn die Brust dann am Di nicht schon besser ist, dann würde ich sicherheitshalber noch mal zum FA

LG