Elterngeld bei Frühchen

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Beitrag von hasi59 21.11.10 - 15:56 Uhr

Hallo!

Eigentlich wollten wir es so machen, dass mein Mann die ersten 2 Monate Eltergeld bekommt und ich die ersten 12, so dass wir auf die 14 Monate kommen.
Nun ist meine Kleine 4 Wochen eher gekommen. Der Mutterschutz wird ja rangehängt. Wenn ich das jetzt immernoch so mache, wie geplant, geht mir doch ein Monat Elterngeld flöten oder? Ich bekomme dann 3 Monate Mutterschutzgeld, was aber aufs Elterngeld angerechnet wird. Also im Prinzip ein Monat weniger Elterngeld oder?
Kann ich das dann so machen, dass ich Elterngeld vom 2. bis 13. Lebensmonat beantrage und mein Mann vom 1. bis zum 2. Lebensmonat? Und dann eben Elternzeit bis zum 13. Lebensmonat?


LG
Hasi + Annalena

Beitrag von hermina 21.11.10 - 16:49 Uhr

Hallo.

Ich bin mir nicht ganz sicher. Du hast theoretisch erst zwei Wochen Mutterschaftsurlaub bekommen. Also werden die anderen 4 Wochen zum Entbindungstag mit rangehängt. Das heisst, die Berechnung geht immer vom errechneten Geburtstermin aus, also bekommst du regulär 4 Wochen länger jetzt Mutterschaftsgeld und dann beginnt erst der Erziehungsurlaub, bzw. das Erziehungsgeld. Also geht dir nichts verloren. Du bekommst nicht 8 Wochen Mutterschaftsgeld sondern 12. Also könnt ihr es so machen, wie ihr es vor hattet. Mein Kleiner kam "nur" 10 Tage zu früh und die bekam ich dann hinterher länger. Also 9 Wochen und 3 Tage Mutterschaftsgeld und dann Erziehungsgeld.

LG Hermina

Beitrag von sonne_1975 21.11.10 - 17:14 Uhr

Wenn es ein Frühchen ist, dann hast du doch statt 8 Wochen Mutterschutz nach der Geburt 12. Plus die 4 von vorher, sind insgesamt 16 Wochen oder ca. 3,5 Monate Mutterschaftsgeld.

Das Elterngeld bekommst du vom 1. bis zum 12.Monat, das Mutterschaftsgeld wird natürlich angerechnet.

Du kannst also nicht vom 2. Monat beantragen, denn Mutterschutzzeit gilt automatisch als Elterngeldzeit.
Die ersten 4 Monate hast du auf jeden Fall Elterngeld bezogen (auch wenn nur auf Papier), danach kannst du die restlichen 8 Monate auch anders nehmen.

Dein Mann ist völlig unabhängig davon, er kann nehmen, wann er will.

LG Alla

Beitrag von bettlbauzl 21.11.10 - 22:38 Uhr

Falsch, man hat bei Frühgeburten 18 Wochen MuSchu:

Auch bei Frühgeburten wird die nicht in Anspruch genommenen Frist auf die Schutzfrist nach der Geburt hinzugerechnet. Die Frist nach der Geburt verlängert sich gleichzeitig von acht auf zwölf Wochen. Insgesamt haben Sie bei Frühgeburten somit einen Anspruch auf 18 Wochen Mutterschaftsgeld.
Dazu ist ein ärztliches Attest bei der Krankenkasse einzureichen, in dem die Merkmale der Frühgeburt benannt werden. Der Arzt stellt eine Frühgeburt anhand des Gewichts des Kindes und der körperlichen Entwicklung fest. Eine medizinische Frühgeburt liegt in der Regel bei einem Geburtsgewicht von unter 2.500 Gramm vor.

War bei mir so der Fall.

LG
Bettina
:-)

Beitrag von sonne_1975 21.11.10 - 22:54 Uhr

Ja, klar. INSGESAMT 18 Wochen. Vor und nach der Geburt.

2 Wochen hatte sie allerdings schon vor der Geburt (weil das Baby 4 Wochen zu früh kam, insgesamt waren es 6, also hatte sie schon 2), bleiben also 16.;-)

Beitrag von hasi59 21.11.10 - 18:13 Uhr

Ok danke für eure Antworten! Dann werde ich es so beantragen, wie ich es vor hatte!

Danke euch! :-)

Beitrag von susannea 21.11.10 - 19:05 Uhr

Fürs Elterngeld ändert sich zumidnest von den Zeiten ncihts. NUr dass du erstmal noch volles Gehalt vom Ag bekommst und dadurch erst später Elterngeld gezahlt wird. DAs Ende ist aber so wie vorher auch!