Hab gleich mal geplärrt... Das war für mich ein "No-Go"

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maeusekrieger 21.11.10 - 19:57 Uhr

Hi!
Wir haben den Cousin meines Mannes gefragt, ob er die Patenschaft für unser Kind übernehmen würde. Bei uns ist das normalerweise so, dass das jeder als Ehre empfindet und man das gern annimmt. Er hat sich aber von Anfang an irgendwie geziert (mein Mann meinte aber, keine Sorge, der kommt uns schon nicht aus) und heute, beim 4. Anlauf, meinte er endgültig, es tue ihm sehr leid, aber er könne das einfach nicht. Er fühle sich zu so einer großen Aufgabe noch nicht bereit, und er wolle auch mal ins Ausland und das ginge dann nicht, das wären zu viele Pflichten. Ich hab damit echt nicht gerechnet und bin heulend ins Schlafzimmer. Ehrlich, für mich ist das sehr verletzend gewesen. Er hat uns zwar seinen Standpunkt erklärt, aber wir fanden das beide lächerlich. Man kann es auch übertreiben. Zumal ein Pate die ersten Jahre eh nicht wirklich ins Gewicht fällt, denn ein Kleinkind kriegt das ja gar nicht so mit...
Wie seht ihr das?
lg

Beitrag von dingens 21.11.10 - 20:00 Uhr

Also ich finde das sehr sehr ehrlich und man sieht, dass er seine Aufgabe sehr ernst genommen hätte. Was stellst du dir vor unter einer Patenschaft, wenn sie deiner Meinung nach quasi schonn von Anbeginn "eh nicht wirklich ins Gewicht fällt"????#kratz

Hut ab vorm Cousin deines Mannes, er hat den Sinn der Patenschaft richtig verstanden und er war Mann genug, euch zu signalisieren, dass er sich dem nicht gewachsen fühlt. Vielleicht solltet ihr euch nochmals informieren, was Patenschaft (außer Geschenken) zu bedeuten hat!

Beitrag von maeusekrieger 21.11.10 - 20:05 Uhr

Also, wir sind sehr christliche Menschen und wollten einen geeigneten Menschen, der die Aufgabe ernst nimmt. Er wäre der einzige gewesen, der für uns in Frage kommt (meine Geschwister sind schon Paten unserer beiden GRoßen und mein Mann hat keine Geschwister), weil es uns eben überhaupt nicht ums Schenken geht, sondern ums Begleiten. Aber glaubst du ehrlich, dass ein Zweijähriger großartig einen Patenonkel braucht in wichtigen Angelegenheiten? Für mich sind Paten in schwierigen Situationen besonders wichtig, wenn man selbst mit den Kindern nicht mehr so kann und einen Mediator braucht - also z.B. in der Pubertät. Und bis dahin sind mind. 12 Jahre Zeit. Da wäre er denke ich schon "bereit" gewesen.
lg

Beitrag von dingens 21.11.10 - 20:24 Uhr

Habt ihr ihm das so gesagt?

Beitrag von maeusekrieger 21.11.10 - 20:45 Uhr

Ja, vier mal... :(

Beitrag von dingens 21.11.10 - 21:00 Uhr

Nun gut, dann hats nicht sollen sein:-(


dann wird etwas anderes für euch kommen.

Dafür alles Gute!#herzlich

Beitrag von sophie-julie 21.11.10 - 20:26 Uhr

Als Christ sollte man (besonders) die Wünsche der andere Menschen ernst nehmen. Also auch ihr des Nicht-Patenonkels. Das ihr enttäuscht seid, den "besten" :-) Wunschpatenonkel (noch) nicht zu bekommen, kann ich zwar verstehen, aber das heißt nicht, dass er die Patenschaft nicht noch in 2 der 3 Jahren übernehmen kann. Und bis dahin ist er halt "normal" der Onkel und kann schonmal eine Beziehung aufbauen.
Es macht ja wohl wirklich KEINEN SINN zu behaupten, erst in der Pubertät einen "Bezugsmenschen" (von mir aus micht sog. christlichen Werten - whatever you mean) zu brauchen ;-). Teens suchen sich ihre Vorbilder selbst aus, ich hatte selbst 2 Teens zum Mentoring. Da muss die Chemie stimmen, dass hat nichts mit einem Patenonkel zu tun. ALLERDINGS im Fall eines tragischen Unfalls oder wann immer ihr euer Kind in guten Händen wissen wollt, ist es natürlich klar, dass ihr das Beste wollt. Aber wie gesagt, der Bruder deines Mannes kann ja auch immernoch Patenonkel werden- gibt da keine Vorschriften, nur Traditionen. Und manchmal sollte man sie auch brechen#winke.

Also, bitte nicht aufregen sondern respektieren und vielleicht sogar
entschuldigen oder die Dinge erklären. Kann es vielleicht sein, dass da auch die Hormone etwas mitgespielt haben#schein:-D? Nix für ungut,
entspann dich - du hast offensichtlich einen tollen Mann mit einem fähigen Bruder. Glückwunsch;-).

Beitrag von maeusekrieger 21.11.10 - 20:55 Uhr

Versteh ich nicht.. Mein Mann hat keinen Bruder, es ist sein Cousin, also nicht wirklich ein "Onkel", aber wenn er Pate wird, sagt man das bei uns so. Und Pate wird man bei der Taufe, und taufen lasse ich mein Kind mit 6 Monaten...
lg

Beitrag von mainecoonie 21.11.10 - 20:07 Uhr

Mein Mann und ich haben vor 5 Jahren bei meiner Freundin die Patenschaft übernommen, da in der Familie keiner unter 50 Jahren war...

Nunja, wir haben uns damals tierisch gefreut, allerdings würden wir es heute nicht mehr machen. Die Freundin wartet nur immer auf die Geschenke für das Kleine, das diesbezüglich zugeschmissen wird.

Was Paten wirklich sind interessiert hier keine S...!

Wir sind beide gläubig und wollten eigentlich mal Zeit alleine mit der Kleinen verbringen, mal Zoo oder so...fehlanzeige!

Daher: Sei froh, wenn Leute ehrlich sind und kläre für euch persönlich, was ihr genau von den Paten erwartet...Nein zu sagen erfordert viel Mut!

Beitrag von vinny08 21.11.10 - 20:35 Uhr

#pro

Beitrag von valentina.wien 22.11.10 - 11:20 Uhr

Seh ich genauso.

Beitrag von kiki-2010 21.11.10 - 20:02 Uhr

Find ich gut, dass er das so sagt! Ich habe auch ein Patenkind und kann mich nicht wirklich "kümmern" weil ich im Ausland lebe. Da bleibt es nicht für mehr als die üblichen Geschenke zu Geburtstagen und Weihnachten. Und mal ehrlich, es gehört schon etwas mehr dazu.

Wozu ist denn Deiner Meinung nach ein Pate gut? Nur für's Papier? Für's Geld-geben oder auch um das Kind aktiv im Leben zur Seite zu stehen, gerade dann wenn es vielleicht mal Probleme geben könnte.

Deine Reaktion finde ich unangemessen, da wäre wohl eine Entschuldigung angepasst!

Lg Kiki

Beitrag von maeusekrieger 21.11.10 - 20:09 Uhr

Eben nicht, wir haben immer betont es ginge uns nicht ums Schenken (er ist Student!!), sondern darum, dass er genauso christliche Werte vertritt wie wir und einfach ein guter Begleiter in Zeiten gewesen wäre, wo man den dann braucht - und das ist meiner Meinung nach frühestens in 10 Jahren so, wenn der Pubertierende mit den Eltern nicht mehr kann und wen zum Aussprechen braucht. Aber vorher? Hast schon mal einen 3-jährigen gesehen, der den Patenonkel zum Aussprechen braucht?
lg

Beitrag von kiki-2010 21.11.10 - 20:19 Uhr

Für viele beginnt diese Aufgabe schon etwas früher ;-)

Gerade wenn es euch um christliche Werte geht, dann finde ich es gut, dass er sich ernsthaft darüber Gedanken macht.

Jedem das seine, ich sehe das wohl etwas anders...

Beitrag von sophie-julie 21.11.10 - 20:34 Uhr

Wie gesagt, Teen suchen sich ihre Vorbilder selbst aus...vielleicht / wenn ihr ne gute Gemeinde (Efg,feg o.ä.) habt, dann gibts ja evtl. Mentorin oder so. Alles weitere hab ich unter nem anderen Kommentar zum Posting geschrieben.

Beitrag von nanunana79 21.11.10 - 20:02 Uhr

Hey,

ich finde das sehr ehrlich und mutig von ihm, das so zu sagen. Bei uns ist es so, das unsere Paten auch die Erziehung des Kindes bzw. der Kinder übernehmen sollen wenn uns etwas passiert. Und das ist natürlich eine wichtige Aufgabe. Es kommt darauf an, was ihr von eurem Paten erwartet. Aber wenn er das Gefühl hat, dem nicht gerecht werden zu können, finde ich das ok. Sei ihm nicht böse. Ganz im Gegenteil. Ihm scheint das so wichtig zu sein, das er das nicht auf die leichte Schulter nimmt.

Liebe Grüße

Beitrag von emeri 21.11.10 - 20:06 Uhr

hey,

nur zur info bzgl. "Bei uns ist es so, das unsere Paten auch die Erziehung des Kindes bzw. der Kinder übernehmen sollen wenn uns etwas passiert. ": ihr könnt das zwar in einem testament angeben, allerdings ist das nicht verpflichtend. erst werden alle leiblichen verwandten überprüft, ob die in der lage wären, die kinder zu versorgen und zu erziehen. darüber entscheidet dann das jugendamt und das familiengericht. rechtlich gesehen ist ein taufpate eigentlich gar nichts zu den kindern.

lg

Beitrag von nanunana79 21.11.10 - 20:13 Uhr

Das ist uns bewusst. Auch deshalb haben wir meinen Bruder und die Schwester meines Mannes ausgewählt. Auch der Rest der Familie kennt unseren Wunsch und akzeptiert das so. Am besten wäre natürlich, wenn wir das gar nicht in Anspruch nehmen müssten ;-)

Beitrag von emeri 21.11.10 - 20:17 Uhr

asooo... das macht sinn :-) aber viele denken, dass paten automatisch irgendwelche rechte haben, selbst wenn sie nicht verwandt sind...

ja, letzterem kann ich nur zustimmen :-)

lg

Beitrag von emeri 21.11.10 - 20:02 Uhr

hey,

naja, ich kann verstehen, dass es für euch enttäuschend ist. aber ich finde es gut, dass er ehrlich sagt, dass er nicht will. die taufpatin meiner schwester ist irgendwann mal ins kloster verschwunden und hat sich nie wieder gemeldet. für meine schwester war das schon schwer, zumal meine taufpatin sich immer toll um mich gekümmert hat.

außerdem: ihr habt ihn gefragt und fragen bedeutet, eine wahl zu haben. also kann die wahl auch auf nein fallen. ich persönlich hätte da auch nicht 4x nachgebohrt. spätestens beim 2. mal rauswinden merkt man doch, dass er nicht will. so zwangsverpflichtungen (ich frag dich zwar, aber du hast nicht abzulehnen) finde ich etwas unfair.

sucht euch einen anderen taufpaten, der sich auf die aufgabe freut. da hat der taufpate, euer kind und ihr einfach mehr davon. und nehmt es dem cousin deines freundes nicht übel, er war ehrlich, das ist ihm hoch anzurechnen.

lg

Beitrag von steffix77 21.11.10 - 20:03 Uhr

Ich kann verstehen, daß Du enttäuscht bist, finde aber seine Ehrlichkeit sehr mutig.
Der Freund meines Mannes, der von unserem Großen Pate werden sollte, hat auch abgelehnt. Ich war auch sehr überrascht, finde es aber im Nachhinein ok. Denn ein Pate, der eigentlich keiner sein will und sich nicht um sein Patenkind kümmert, wäre ja auch blöd, oder?
Versuche es zu akzeptieren, auch wenns schwerfällt.

LG Steffi

Beitrag von rieke79 21.11.10 - 20:04 Uhr

Hallo, #winke

Aber er war ehrlich und das finde ich viel wichtiger!!
Das war nicht böse gemeint nur sehr gut überlegt.
Stell dir die Entäuschung vor, wenn er später eure Erwartungen nicht erfüllt.(mein Mann hat seine Paten nie kennengelernt)
Da finde ich es sehr anständig von ihm Klartext zu reden.

Alles nicht schlimm, sucht einen euen Paten der Richtige wird doch zu finden sein. #liebdrueck

LG

Beitrag von daniel1012 21.11.10 - 20:06 Uhr

Nabend,

also erst einmal kann i verstehen, dass du traurig bist und dir vor den Kopf gestoßen fühlst.
Aber sehe es doch einmal so, ein Pate ist jemand, bei dem bei einem Unglück, hoffen wir natürlich nicht, dass Kind aufgenommen wird, wenn die Eltern mal nicht mehr sind.
Ich finde die Antwort ziemlich reif überlegt und durchdacht. Er hat sich seine Gedanken gemacht und euch dies gesagt. Er fühlt sich einer solchen Verantwortung halt noch nicht reif genug.
Paten sollten nicht nur die sein, die auch genügend Kohle hätten zum Geschenke kaufen. Leider ist dies oft der Fall, dass diese denken, nen paar Geschenke reichen aus.
Nein eine Patenschaft ist was fürs Leben, denke das er auch deshalb gesagt hat, er möchte es nicht.
Glaub mir er wollte euch damit mit Sicherheit nicht weh tuen, sondern euch einfach nur ehrlich sagen wie er dazu steht.

Auch wenn es dir oder euch schwer fällt das zu verstehen, ich finde er hat sich Gedanken gemacht und auch das Recht euch seinen Entschluss mitzuteilen.

Er wird dafür aber sicherlich ein richtig guter Onkel sein, denn das hat er mit seiner Aussage an euch bewiesen.

LG Nadine

Beitrag von emeri 21.11.10 - 20:09 Uhr

hey,

"ein Pate ist jemand, bei dem bei einem Unglück, hoffen wir natürlich nicht, dass Kind aufgenommen wird, wenn die Eltern mal nicht mehr sind."

nöp, das ist schon lange nicht mehr so. ein pate ist rechtlich gesehen gar nichts zum kind. höchstens wenn es im testament der eltern erwähnt wird und selbst dann entscheidet ein gericht darüber.

lg

Beitrag von daniel1012 21.11.10 - 20:22 Uhr

Ist ja auch alles Ansichtssache, also ich würde meine Eltern nätürlich wollen wenn wir mal nicht mehr sind, sollten die da auch nicht mehr sein, wären es bei mir die Paten meiner Kinder, denn das ist für mich wichtig.

Ich/Wir möchten das es unseren Kindern gut geht, auch wenn wir mal nicht mehr sind.

Das wird aber hoffentlich noch 50 Jahre dauern hoffe ich. Aber danke für die Info, wo kann man es denn nachlesen, dass es nicht mehr so ist? Hast du nen Link?

LG Nadine

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