SS Diabetis, wie habt ihr entbunden, wie gings dem Kind....etc?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von bleacky85 21.11.10 - 21:01 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich möchte mal gerne eure Erfahrungen wissen da ich mich gerade mit dem Thema SS Diabetis auseinandersetze.

Frage steht ja schon oben, was mich noch interessiert ist ob ihr aufgrund von SS-Diabetis im Krankenhaus mit Kinderklinik entbunden habt oder auch ohne???

Freu mich auf eure Antworten

Danke #winke

Beitrag von lsmf0815 21.11.10 - 21:25 Uhr

Hi Du,

entbunden spontan bei 39+0 in Klinik mit Kinderklinik.

Mein Langzeitblutzucker lag bei 5,8. Ich habe kein Insulin gespritzt.

Mein Sohn hatte ein Geburtsgewicht von 3400 Gramm, war 51 cm gross und einen KU von 34,5 cm.

Durch die Geburt erlitt er ein Kephalhämatom und einen leichten Pneumothorax.

Aufgrund eines vorzeitigen Blasensprungs (nicht bemerkt) hatte ich grünes Fruchtwasser und mein Sohn eine Bakterieninfektion und musste mit Antibiotika behandelt werden.

Er lag einen Tag auf der Intensiv. Danach eine Woche in der Kinderklinik.

Des weiteren hatte er mit Abfällen der Sauerstoffsättigung zu schaffen (unreife Atmung) , die sich aber innerhalb der Woche in der Klinik gebessert haben. Er wurde halt am Monitor überwacht.

Ich bin froh, dass die Kinderklinik direkt vor Ort war. Das Kreisssaalteam hat wirklich Hand in Hand mit der Kinderklinik gearbeitet.

LG und eine schöne Entbindung!!!

P.S. Bei meiner Tochter hatte ich mit Insulin einen Langzeitblutzucker von 5,2. Sie wog 2800 Gramm und kam ohne Probleme auf die Welt.

Beitrag von nenne03 22.11.10 - 09:35 Uhr

Hallo,

ich habe 4 Tage vor ET per Einleitung entbunden.
Musste Insulin spritzen. Langzeit lag aber bei 5,? (weiß nicht mehr genau).

Phil kam mit 3060g und 48cm auf die Welt. Blutzucker war bei ihm völlig in Ordnung.

Ich musste aber in einer Klinik mit Kinderstation entbinden. Mein Wunschkrankenhaus hatte keine und die haben mich aufgrund des Insulins nicht genommen. Da muß wohl eine Kinderstation vor Ort sein. Ich würde es auch empfehlen. Sicher ist sicher.

LG
Nenne

Beitrag von miau2 22.11.10 - 13:48 Uhr

Hi,

1. Kind: Wehenbelastungstest 2 Wochen vor Termin, bekannte sehr starke Platzentaverkalkung (andere ERkrankung während der Schwangerschaft), HB1Ac 5,0 mit (kleinen Mengen) Insulin. Blasensprung beim Test, grünes Fruchtwasser, Einleitung, schlechter werdendes CTG, 9 Stunden nach Blasensprung Kaiserschnitt wegen pathologischem CTG und Geburtsstillstand. Gebutsgewicht 2.270g, erste nacht auf der Säuglingsintensivstation, dann eine Woche Kinderklinik. Keine besonderen Anpassungsprobleme, nachdem das grüne Fruchtwasser erst mal aus der Lunge raus war giings dem Kleinen prima. Er bekam eine Woche AB (vorbeugend) und kam putzmunter mit nach Hause.

2. Kind: g-Diabetes ohne Insulin, Hb1Ac 5,1 - also wieder super, Wehenbelastungstest 2 Wochen vor Termin, Blasensprung ;-), Einleitung war nicht nötig, da ich von alleine Wehen bekommen habe und da es meinem kleinen viel besser ging unter den Wehen als dem Großen Bruder war es alles viel entspannter. Er kam problemlos spontan ca. 20 Stunden nach dem Blasensprung. 2.570g, keine Anpassungsprobleme, nur minimal unterzuckert (aber das war kein Grund für die Kinderklinik). Auch unser Kleiner musste dann für zwei Tage in die Kinderklinik, da während der Schwangerschaft eine singuläre Nabeschnurarterie festgestellt wurde musste er gründlich untersucht werden (sozusagen auf Herz und Nieren - SNA ist ein Softmarker für Fehlbildungen, die WENN sie auftreten meistens Herz oder Nieren betreffen - unser Kleiner hatte wie ca. 85% der Kinder mit SNA nichts).

Eine Entbindungsklinik ohne Kinderklinik wäre für mich (außer natürlich im Notfall, logisch) nicht in Frage gekommen, da ich neben der G-Diabetes noch einiges an Vorerkrankungen mitbringe und nicht nur risikoschwanger, sondern fett unterstrichen "hochrisiko" in meinem MuPa stnad war das von vornherein klar.

"Auf Grund der Diabetes" - na ja, die anderen Dinge, die ich "mitgebracht" habe waren ein erheblich höheres Risiko für uns beide als der - in beiden Fällen super eingestellte - Diabetes, von daher waren die anderne gründe eher ausschlaggebend.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von sweetheart12109 22.11.10 - 15:01 Uhr

Hallo,

hab auch ab der 34 SSW gespritzt.
Habe mich auch bewusst für eine Kinderklinik entschieden, da mein Sohn nach der Entbindung sowieso für 24 Std auf die Intensiv musste zur Überwchung.
Denn wenn deine BZ-Werte öfters über140 mg /dl liegen ( musste 9 mal am Tag messen- vor dem essen, 1 std danach und wieder1 std danach)
geht das auf das Kind über und die Bauchspeicheldrüse des Kindes springt schon an, obwohl das erst nach Geburt pasieren würde.
Du gleichst das dann während der ss noch gut durch deinen Zucker aus,nach der Geburt würde dein Kind dann aber zur Unterzuckerung neigen und von daher überwachung auf Intensiv.
Meiner ist dann aber nicht unterzuckert- aber trotzdem schön zu wissen, das man sich um ihn gut gekümmert hat.
Also es kommt ganz auf dich an, meine Freundin hat ohne Kinderklinik entbunden und die haben dann der kleinen 3 mal BZ gemessen und das wars.


Hoffe, ich knnte dir ein wenig helfen- wenn auch recht spät wie ich gerade sehe

Beitrag von bleacky85 22.11.10 - 21:07 Uhr

Hi vielen Dank schonmal für eure antworten.

Ich war heute beim Internisten und soll mich erstmal eine Woche lang messen und die Ernährung umstellen + bewegen, die Ärztin meinte dass ich wahrscheinlich ohne Insulin spritzen auskommen werde :-)

LG Steffi

Beitrag von gslehrerin 22.11.10 - 21:54 Uhr

Ich musste nicht spritzen. Hab ganz normal mein Kind am ET zur Welt gebracht. Krankenhaus hatte keine Kinderklinik. Die Blutzuckerwerte meiner Tochter waren bestens.

LG
Susanne

Beitrag von bleacky85 22.11.10 - 22:08 Uhr

Na denn bin ich ja guter Dinge das es bei mir auch so ist #winke

LG Steffi