Vorteile vom Stillen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von claerchen81 21.11.10 - 21:14 Uhr

Hi,

könnte ihr mir gerade mal den Kopf gerade rücken, ich bin mega-frustriert.

Vorweg: unseren Sohn habe ich 10 Monate voll und inges. 14 Monate gestillt, alle 1,5 bis 2 Stunden, auch bzw. gerade nachts, habe ihn bis er 1,5 Jahre alt war getragen, in den Schlaf begleitet etc. Das volle Programm eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen.

Vor 4 Wochen wurde unsere Tochter geboren. Auch hier stille und trage ich wieder was das Zeug hält, sie ist allerdings im Vergleich zu unserem Sohn pflegeleicht, jedoch lässt auch sie sich nicht ablegen etc.

Und jetzt mein Problem: Ich kann nicht mehr. Es fällt mir unglaublich schwer, die gerade wieder erlangten Freiheiten erneut aufzugeben. Ich bin selbst total überrascht darüber, aber ich mag das alles einfach nicht mehr.

Meine Nachbarin hat etwa zur gleichen Zeit ein Kind bekommen. Sie stillt aus Überzeugung nicht (finde ich o.k., sie ist alleinerziehend, die Kleine war ein Frühchen, das war alles stressig genug). Heute brachte sie ein Paket rüber und erzählte, sie geht heute abend ins Kino..... Und ich fragte mich nur noch, warum ich eigentlich stille...


Verdammt: ich kenne so viele Kinder, die mit der Flasche super groß geworden sind! Die auch keine Neurosen hatten/ haben, obwohl man sie nicht ständig getragen hat (o.k., da bin ich einfach nicht stressresistent, wenn meine Tochter weint, drehe ich durch, daher tue ich alles, um das zu vermeiden). Ich sitze hier wieder stundenlang, nächtelang mit Kind an der Brust, kann nirgendwo hin (abends ins Kino mit Kind im TT ist nicht so der Hit), kann keinen Alkohol trinken etc.
Die Vorteile des Stillens sind bei unserem großen schon kaum eingetreten, er ist und war ständig krank, die Lütte fängt schon genauso an... grrrr.

Also: warum mache ich mir eigentlich die Mühe, wenn es sich doch nicht auswirkt? Grmpf. Mega-Frust, fühle mich eingesperrt.

Gruß, C.

PS: Nein, ich werde natürlich nicht abstillen. Aber ich bin halt total frustriert, dass ich auf so viel verzichten muss, was mir gerade wieder so wichtig war. Und wenn ich sehe, dass es auch anders geht, werde ich schlicht - neidisch. Grmpf. Daher wäre es echt eine Hilfe, wenn mir mal einer ein paar Vorteile des Stillens aufzählen könnte, damit ich wieder dran glauben kann... Danke.

Beitrag von lilly7686 21.11.10 - 21:23 Uhr

Guten Abend!
#liebdrueck

Oh mann, ja, solche Gefühle haben wir doch alle mal oder?

Aber sieh es so:
Deine Muttermilch ist 100% verträglich - was macht deine Nachbarin, wenn ihr Baby die Milch nicht verträgt? Wechseln und wechseln bis sie die richtige findet.

Deine Milch ist 100% BIO - so geniale Qualität bekommst du sonst nirgends ;-)

Muttermilch ist GRATIS - was gibt deine Nachbarin monatlich für die Milch aus?

MuMi ist immer dabei, hat immer die perfekte Temeratur, kann man nicht daheim vergessen, wenn man mal schnell weg muss ;-)


Und zum Kino:
Vielleicht gibts in deiner Nähe Babykino? Auch Schnullerkino genannt?

Ich war schon in drei Filmen, seit meine Kleine da ist ;-)


Keine Sorge, diese Gefühle und dieser Frust gehen wieder vorbei.
Ich glaub, jede Mama hat das ab und zu mal. Nicht nur Stillmamas. Auch Flaschenmamas, die keine Unterstützung und keinen Babysitter haben! :-)

Alles Liebe!

Beitrag von claerchen81 21.11.10 - 21:36 Uhr

Danke! Nach Schnullerkino werde ich mal googlen...ansonsten gehe ich nächstes WE mit meinem Mann auch in die Kindervorstellung, das wird schon gehen mit Zwergnase im TT ;-).

Beitrag von perserkater 21.11.10 - 21:29 Uhr

Hallo

Ein schönes Buch wäre doch was, so wird man beim clusterfeeding wenigstens etwas abgelenkt.#zitter
http://www.amazon.de/Wir-stillen-noch-gestillten-Kleinkindern/dp/3932022130/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1290370913&sr=8-1

Ich kann dich verstehen! Ein Baby mit starken Bedürfnissen hatte ich nicht aber ich kam mir auch manchmal angebunden vor. Und du bist noch im Wochenbett, kein idealer Zeitpunkt um alles ganz ganz toll zu finden.

Muttermilch hat so viele Vorteile, fürs ganze Leben tust du deinen Kindern etwas so gutes. Und beim 2. Kind geht alles so schnell vorbei, das wirst du im Nachhinein sicher richtig schade finden. Aber es geht vorbei, das ist gewiss. Und dann bekommst du wieder mehr Freiheiten und hast sie ja auch wieder einige Jahrzehnte nur für dich.

LG

Beitrag von claerchen81 21.11.10 - 21:39 Uhr

Danke! Schon allein die Buchbeschreibung hebt meine Stimmung wieder... und die Tatsache, dass beide Zwerge gerade schlafen, die Lütte schnarcht im TT zu mir hoch - ist ja auch irgendwie total niedlich, wenn sie so entspannt an uns hängen ;-)

Und du hast Recht: es geht so schnell vorbei, ich habe ja noch soooo viele Jahre, die ich ins Kino gehen und Punsch trinken kann :-).

Gruß, C.

Beitrag von doreensch 21.11.10 - 21:39 Uhr

Dein Baby schläft innerhalb von 5-10 Minuten an der Brust ein, das Nachbarbaby nicht.

Dein Baby ist immer wunderbar mit Stillen zu trösten, das Nachbarbaby braucht wesentlich länger bis es beruhigt ist

Dein Baby ist gesundheitlich viel geschützter, beide Kinder hättn viel mehr wenn sie nicht gestillt worden wären

Deine Milch ist sowas von verträglich und gut gegen Bauchweh und jegliche Nachtgespenster das ist die Nachbarmilch nicht

Du hättest eh keinen Spaß im Kino weil du die ganze Zeit dran denken würdest ob es Zuhause wirklich klappt oder ob man nur so tut

Wer will denn ein 4 Wochen altes Baby fremdbetreuen lassen für so etwas unwichtiges wie einen Kinobesuch?

Übrigens bekommt dir hormonell das Stillen auch sehr gut

Beitrag von la1973 21.11.10 - 21:58 Uhr

Meine Freundin und ich sind das genaue Gegenteil...

Meine Tochter wurde nicht gestillt (ich hatte von Beginn an zuwenig Milch) und auch nicht getragen. Ich hatte ein Tragetuch aber mein Kind wollte da einfach nicht rein. Sämtliche Tragevarianten haben wir durch - unsere Tochter hat darin nur gebrüllt.

Das Wort Blähungen existiert in unserem Wortschatz nicht. Lucy hatte einfach keine. Sie war, bis auf 2 kleine Erkältungen, die wir ohne Arzt oder Medikamente in den Griff bekamen, noch nie krank.
Mittlerweile ist sie 14 Monate alt und schläft eigentlich von Beginn an durch und vorallem auch schnell ein.

Meine Freundin hat 3 Wochen nach mir entbunden und bis ihr Sohn 1 Jahr alt war gestillt und auch getragen.
Der Kleine hatte von Beginn an mit übelsten Blähungen zu kämpfen, war schon zweimal wegen einer schlimmen Infektion im KH, musste da sogar an den Tropf.
Er schläft heute noch nicht durch und jetzt wurde bei ihm eine Laktoseunverträglichkeit festgestellt.

Meine Schwägerin ist auch Stillmama und meine Nichte hat jetzt die 3. Mittelohrentzündung (sie ist 1,5 Jahre alt).

Auch wenn ich gerne gestillt hätte, weil ich diese Nähe zum Kind so schön fand, so habe ich mittlerweile aufgehört daran zu glauben, dass gestillte Kinder immer zwingend die gesünderen Kinder sein müssen oder ausgeglichener sind.

Ich wurde übrigens auch nicht gestillt, da ich in den 70er Jahren geboren wurde und da war stillen angeblich gesundheitsschädlich!!!!!! Ernsthaft krank war ich übrigens noch nie.

Beitrag von inoola 21.11.10 - 23:08 Uhr

huhu,

ich denke mal, die vorteile vom stillen kannste du ja selber.

ich hätte vielleicht einen tipp für dich. ich stille meine zwillis auch voll.

ich habe mit von unserem kinderarzt eine doppelte milchpumpe verschreiben lassen. als ich abends zur rückbildung gegangen biin habe ich abgepumpt, und mein mann hat gefüttert. und falls das gepumpte nich gereicht hat, gabs ein bissel pre nahrung dazu.

wir waren auch schon mal im kino. ich habe die woche über immer mal abgepumpt, und dann eingefrohren. und am kino tag waren meine süßen dann bei opa und oma.
das hat super geklappt.

vielleicht lässt deine kleine sich ja auch überreden ab und zu mal die mumi aus der flasche zu trinken? dann kannst du mal frei machen.

lg inoo

Beitrag von struwwelmutz 22.11.10 - 02:03 Uhr

Tja, mein Sohn wurde nicht gestillt und schlief nach 5-10 Minuten nach dem Fläschchen geben ein.

Ich konnte meinen Sohn auch gut ohne Fläschchen/Brust beruhigen.

Mein Sohn war nie krank, außer die üblichen Wehwehchen, wie Fieber, Erkältung....

Hormonelle Probleme hatte ich auch nie.

Nicht falsch verstehen: Ich hätte meinen Sohn gerne gestillt, es klappte nur nicht aber man sollte nichts erzwingen.

Jeder sollte sich wohlfühlen. Auch die Mutter.

Beitrag von lumidi 22.11.10 - 07:12 Uhr

Unser Kleiner schläft jetzt auch schnell nach dem Fläschchen ein, wenn er wirklich müde ist. Am Anfang ist er sogar während des Fläschchens eingeschlafen. Wir mussten ihn ständig wecken.

Beruhigen lässt er sich auch ohne Brust. Und die Nähe hat er auch beim Fläschchen. Wir kuscheln dann auch immer.

Krank war er bisher auch nicht, und das obwohl mein Mann schon mal Fieber hatte und ich bisschen verschnupft bin.

Blähungen hatte unser am Anfang, da er die Milch nicht vertragen hatten. Mussten dann auf eine andere Marke wechseln. Seitdem ist es super.

Von der Mumi kann das Baby auch Blähungen bekommen. Da muss die Mutter immer aufpassen was sie isst.

Also darf man es so nicht verallgemeinern.

Ich hätte auch gerne gestillt, aber ich hatte einfach keine Milch. Hab drei Tage lag gepumpt, aber es kam kein Tröpfchen. Unser Kleiner lag auf der Neo, da er drei Wochen zu früh kam.

Die Vorteile vom Stillen sind für mich:
- Mumi ist immer dabei. Man macht sich keinen Streß mit Wasser abkochen und abkühlen und Pulver abmessen.
- Mumi ist gratis.
- Mumi ist aus "Eigenherstellung"

Beitrag von struwwelmutz 22.11.10 - 02:09 Uhr

Hallo Claerchen,

die Vorteile des Stillens wurden hier ja schon genannt, aber ich finde du solltest dich nicht zu sehr stressen.

Wichtig ist, dass Du Dich wohl fühlst, denn nur so kannst Du eine gute Mutter sein.


Beitrag von meike029 22.11.10 - 02:13 Uhr

Wenn du abpumpst kannst du doch genau so gut weggehen wie deine Nachbarin. Stille meine Kleine auch aber als sie 3 Wochen alt war blieb sie zum ersten Mal mit Oma allein daheim. Hatte meinem Freund Karten für einen Boxkampf zum Geburtstag geschenkt, da hätte ich unsere Maus beim besten Willen nicht mitnehmen können.

LG Meike

Beitrag von zahnweh 22.11.10 - 02:31 Uhr

Stillen ist jederzeit sofort zubereitet!

Meine hätte zwischen ich hab Hunger und ich warte bis das Fläschchen fertig ist, nicht so lange gewartet.

Für einmal weggehen, täglich mehrfach das Fläschchen zubereiten müssen, warten bis es die richtige Temperatur hat (ich bin beim Brei machen schon fast an die Decke gegangen wegen Ungeduld und hab ihn ihr letztlich direkt aus dem Gläschen gegeben) und dann noch füttern...

Stillen, anlegen, trinken lassen. Mal stundenlang (ok, bei "nur" einer habe ich es mir gemütlich gemacht, ein Buch genommen und diese Zeit war unsere. Das war meine - wenn jetzt das Telefon klingelt interessiert es mich nicht - Zeit) und mal einfach so.

Auch unterwegs im Stillraum oder auf dem Autorücksitz, Kind in meine Winterjacke gewickelt.
Ohne Stillen hätten wir unterwegs öfter ein Brüllkonzert gehabt. Ich will besser nicht nachrechnen, wie oft ich die Ersatzwindel oder Ersatzkleidung oder die ganze Wickeltasche vergessen hatte. So war wenigstens immer die passende Nahrung immer genau richtig tempereriert dabei.


Infekte hatte meine auch. Aber deutlich weniger und deutlich schwächer als ich. Viele hat sie zwar eingefangen, aber weggebrütet, ohne dass sie voll ausgebrochen sind.

Und es waren eben auch meine Auszeiten und Ruhephasen.
Wenn ich stillbedingt etwas verisst hatte, dann nur, weil ich es da "nicht durfte". Sogar Dinge, die ich sonst überhaupt gar nicht mag!!! Ich vermisste sie nur deshalb, weil ich gerade in dem Moment drauf verzichten "musste". Hätte ich dürfen, hätte ich zu 100% nicht wollen ;-)

Mit dem ersten Brei und weiteren Mahlzeiten wurden auch die Abstände länger, sie blieb bei anderen Personen und ich hätte wieder mehr machen können (wenn ich einen Babysitter gehabt hätte).

Nachts, wenn sie krank wurde, stillte sie die halbe Nacht - ich konnte weiterschlafen. Aufstehen, Wasser kochen, Pulver messen, abkühlen lassen und dann beim Trinken auf alles achten... so dockte sie an, stillte und nuckelte die halbe Nacht (auch sehr anstrengend, aber wenigstens konnte ich ganz nebenbei dösen oder gar weiterschlafen, brauchte noch nicht mal wirklich aufstehen #verliebt, da sie im selben Zimmer schläft)

Ansonsten stellte ich mir immer wieder vor, dass diese schöne (wenn auch sehr anstregende Zeit) nicht ewig dauern würde. Dass sie in den Kindergarten, in die Schule gehen würde, mich beim ersten Freund rausschmeißen würde aus meinem Zimmer und beschloss diese Zeit noch mehr zu genießen.
Während ich anfangs Pärchen beneidete, die sich zusammen um ihr Kind kümmern, so freue ich mich inzwischen, dass wenigstens die Großeltern sich über ihr Enkelchen freuen, wenn der Vater schon kein Interesse hat und dass es uns so gut geht wie es ist. So anstrengend es auch ist, anders hätte ich es nicht haben wollen :-)

Beitrag von marysa1705 22.11.10 - 10:52 Uhr

Hallo,

ein paar Vorteile?

Lies mal hier:
"101 Gründe für das Stillen" (mit wissenschaftlichen Quellen-Nachweisen):
http://web.mac.com/loder1/Praxishomepage/FRAU_files/Praxis%20Info%2031%20101%20Gru%CC%88nde%20fu%CC%88r%20das%20Stillen.pdf

Oder auch als Video:
http://www.youtube.com/watch?v=JcjKeDyTZP8

LG Sabrina

Beitrag von kathrincat 22.11.10 - 11:35 Uhr

ja, alle die ich kennen, haben nur beim ersten gestillt, beim zeiten haben sie nicht wieder, warum, für was, es verhintert keine allergie....

Beitrag von littlelight 22.11.10 - 12:07 Uhr

Du musst aber einen komischen Freundes- und Bekanntenkreis haben #gruebel

Beitrag von muehlie 22.11.10 - 12:26 Uhr

Wann fängst du eigentlich mal an, dich wirklich umfassend über das Stillen zu informieren, und hörst auf, hier jedes Mal bei diesem Thema einen solchen hirnlosen Stuss zu fabrizieren.

Und ja, du hast tatsächlich komische Freunde, wundert mich bei dir aber auch überhaupt nicht. #augen

Beitrag von gslehrerin 23.11.10 - 23:53 Uhr

Vielleicht verhindert es Schreibprobleme...

Beitrag von muehlie 22.11.10 - 12:24 Uhr

Ich habe hier bei urbia eine Freundin gefunden, die hat damals nach ihrem KS wegen Unterversorgung alles Mögliche versucht, um ihren Zwerg von der Flasche weg an die Brust zu bekommen. Vergebens. Sie selbst sagt, sie kann nicht verstehen, wie eine Frau sich das freiwillig antun kann, einem Kind die Flasche zu geben mit all dem umständlichen Hantieren, Vorausplanen etc.
Eine andere Freundin ist mit Mann und Sohn (Sohn war damals 9 Monate alt) nach Australien geflogen (gilt aber genauso für jeden Familienausflug) und war heilfroh, dass sie den Kleinen noch nicht abgestillt hatte, weil sie dadurch nie darauf angewiesen waren, zu bestimmten Zeiten irgendwo in der Zivilisation zu sein, um das Kind füttern zu können. Es war alles so einfach und unkompliziert, und sie konnten ihren Urlaub viel besser genießen.
Naja, und ich selbst hatte auch schon oft genug Situationen, in denen ich so glücklich war, dass ich mein Kind noch stille: wenn das Kind z.B. krank ist und jede Nahrung und sogar Flüssigkeit verweigert, geht Stillen immer noch; zum Beruhigen nachts - überhaupt würde ich niemals nachts freiwillig aufstehen und ein Fläschchen zubereiten wollen #augen Außerdem ist seit Anfang des Jahres unsere Spülmaschine kaputt und eine neue zurzeit finanziell einfach nicht drin. Wenn ich in so einer Situation ständig Fläschchen und Sauger per Hand waschen müsste, würde ich durchdrehen.

Und selbstverständlich senkst du auch das Krankheitsrisiko. Hin und wieder ein viraler Infekt ist völlig okay und sogar wichtig. Aber das Stillen bietet ja auch einen langfristigen Schutz vor verschiedenen Krankheiten, sogar das Krebsrisiko wird durch das Stillen gesenkt.
Geht alles vorbei, und sobald du nicht mehr alle paar Stunden stillen musst, ist auch ein Gläschen Rotwein am Abend wieder drin. ;-)