Könnt Ihr Euch von Euren Kindern trennen? Jobfrage???

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von superstar01 22.11.10 - 09:02 Uhr

Hallo,

ich gehöre noch nicht hierhin, weil meine Maus erst im März 1 wird, habe aber mal eine Frage an Mütter mit "älteren" Kindern?

Ich kann mich von meiner Tochter (8Mon.) irgendwie überhaupt nicht trennen. Ich stille zwar noch, kann mir aber nicht vorstellen, dass das mal besser wird. Ich habe ein Jobangebot für 2 Tage im Monat (oder 4 halbe) und kann mir nicht vorstellen, von ihr weg zu sein.

Einige sagen, ich soll es versuchen, aber dann muss ich weinen. Problem ist nur, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ich mich mal besser trennen kann und ich sooo froh bin, dass ich "nach Außen" die Ausrede "stillen" habe.

Wie sieht das bei Euch erfahrenen Müttern aus?
Danke für Eure Tipps!!!

Beitrag von mansojo 22.11.10 - 09:11 Uhr

hallo,

wenn ihr das geld braucht wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben

meine tochter fühlt sich wohl im kindergarten
ich arbeite 32h/woche


gruß manja

Beitrag von fraukef 22.11.10 - 09:15 Uhr

Meine Kinder gehen auch gerne in den KiGa.

Felix ist seit er 1 Jahr alt war auch sehr gerne zur Tagesmutter gegangen.

Noch ist deine Tochter klein und braucht dich auch - pass aber später auf, dass du ihr auch Freiheiten lässt. Kinder profitieren vom KiGa - es gibt da so viel, was du deiner TOchter nicht bieten kannst - den intensiven Kontakt zu anderen Kindern, sich mal ohne die Mama ausprobieren können, lernen, dass man Dinge auch alleine schafft,...

Und wenn du nicht Vollzeit arbeiten musst (und eigentlich selbst dann), hast du immer noch genug Zeit für Deine Tochter - und ihr könnt gemeinsam die Dinge machen, die sie eben alleine und im KiGa nciht machen kann.

LG
Frauke

Beitrag von lotosblume 22.11.10 - 09:54 Uhr

Ich bin schon auch zur Glucke mutiert und hätte anfangs heulen können bei dem Gedanken wieder arbeiten zu gehen.

Ich arbeite 3 Tage die Woche voll seit er 11 Monate alt ist. Die erste Zeit war schon sehr schwer für mich.
Er ist aber super untergebracht in der Zeit - 1 TAg ist Papatag und die anderen beiden ist er bei seiner heißgeliebten Oma.
Außerdem gewöhnt man sich auch dran und es kann durchaus auch mal schöns ein was anderes als Heim und Herd zu sehen und sich mit was anderem zu beschäftigen wie Lego oder Kinderlieder singen :-D

Hast du denn jemanden wo die Kleine bleiben kann?

Versuch es!!! Ich glaube das wäre auch für dich wichtig...

Beitrag von dentatus77 22.11.10 - 10:05 Uhr

Hallo!

Ich hab Stina mit 3mon 2 Tage in der Woche zur Tagesmutter gegeben - trotz stillen!

Klar ist es am Anfang nicht leicht, aber nach der Eingewöhnungsphase (die für mich wichtiger war als für meine Kleine), wurd es immer besser. Und jetzt merke ich, dass diese Regelung für uns beide gut ist. Ich hab durch den Beruf ein Wenig Abwechslung zum nur Mutter sein und bin dadurch um einiges entspannter, und Stina ist so glücklich, wenn sie zur Tagesmutter und den anderen Kindern darf, dass ich mich jedesmal mit freue. Und sie profitiert sehr von den anderen Kindern, ist in ihrer Entwicklung deutlich weiter als sie sein müßte.

Mein Tipp ist nur: Versuch dich stundenweise von deier Tochter zu lösen. Lass die Oma, Tante, Onkel oder auch den Papa oder sonst jemanden, dem du vertraust, mal ne Stunde mit ihr spazieren gehen, dann steigerst du es mal auf 2 Stunden, dann gewöhnst du dich daran, nicht mehr 24h/Tag mit der Kleinen zu verbringen, und deine Maus gewöhnt sich daran, dass auch einmal jemand anderes als Mama für sie da ist.
Und du selbst könnst dir in der freien Zeit mal etwas, wo du sonst nicht zu kommst, was du aber vermisst, vornehmen. So kannst du dich langsam ein wenig von deiner Kleinen lösen. Und es wird dir sicher genauso gut tun wie mir, hin und wieder aus dem Alltag rauszukommen. 2 Tage im Monat sind ja auch wirklich wenig.

Liebe Grüße!

P.S.: Die Ausrede "Stillen" würd ich ja gar nicht gelten lassen. Meine Tochter hat trotz meiner Berufstätigkeit 5,5mon nur Muttermilch bekommen, dann hab ich Mahlzeit für Mahlzeit durch Brei ersetzt, bis sie mit 11mon vollständig abgestillt war.

Beitrag von fbl772 22.11.10 - 10:56 Uhr

Hallo,

unser Kleiner geht seit er 5 Monate alt ist in eine private Kinderkrippe und ich habe es keinen Tag bereut, weder für mich noch für ihn. Ich habe ihn auch weiterhin gestillt, so dass das natürlich keine Ausrede sein kann :-)

Dein Kind braucht dich, ganz klar. Aber sie braucht auch eine Familie, andere Kinder, neue Eindrücke ... Gönn das deiner Kleinen und steigere dich nicht in den Gedanken rein, deine Kleine könnte dadurch einen "Schaden" nehmen (und du auch nicht :-)).
Das ist keine "Ode an die Fremdbetreuung", nur ein Appell an dich, auch an dich und deinen Partner zu denken ... das vergessen wir manchmal, dass wir eben nicht nur Mama sind, sondern auch Frau, Ehefrau oder Freunding oder Partnerin.

LG
B

Beitrag von redrose2282 22.11.10 - 10:56 Uhr

hi

also ich habe mit dem arbeiten wieder begonnen, als meine große 8 monate alt war. mir hats unheimlich gut getan, mal nicht nur mama zu sein., auch wenn sich das jetzt vll blöd anhört. aber ich bin seitdem einfach ne viel entspanntere mutter gewesen. klar, war es am anfang nicht einfach, aber ich wusste, sie ist in guten hände. sie wurde erst von meiner schwiemu betreut und als sie dann 18 monate alt war, kam sie in eine kita, in der sie sich bis heute super wohl fühlt.

mein kleiner ist heute 10 wochen alt und ich habe mittwoch meinen ersten arbeitstag. aber bis mitte januar auch nur 2x die woche für 5 std. ab januar gehe ich dann wie bei meiner tochter vollzeit 38,5 std arbeiten. mein mann geht diesmal in elternzeit. und er ist ein super liebevoller papa.

auch wenn ich jetzt wieder mit steinen beworfen werde...ich freu mich drauf. mal abgesehen davon sind wir auch auf das geld angewiesen.

lg red

Beitrag von kleinehexe1 22.11.10 - 12:34 Uhr

Hallo,

also ich bin wieder 15 Std. die Woche arbeiten seit mein Schatz 13 Monate alt ist.

Er ist dann bei meiner Schwiegermutti, die ist eine richtige Tagesmutti, und wohnt bei uns mit im Haus (eigene Etage unter uns)

Er kannte sie ja und liebt seine Omi abgöttisch. Und er bleibt ja im gewohntem Umfeld, das hat mir die Sache erleichtert.

Am Anfang ist es mir auch unglaublich schwer gefallen meinen Schatz in andere Hände zu geben, aber inzwischen genieße ich es auch mal wieder mit Erwachsenen zu tun zu haben...

Es ist am Anfang ganz schlimm, aber es wird besser.
Und seien wir mal ehrlich, der Tag des beginnenden Abnabelns kommt sowiso spätestens mit dem Kindergarten und jedes Kind hat diesen Tag überlebt, und jede Mutti auch.

Vielleicht ist es ja auch gut für euch beide euch an die "Trennung" auf Zeit zu gewöhnen.

Probier es aus, aber lass dir nd deinem Kind genug Zeit sich an die neue Situation zu gewöhnen, und du wirst sehen, es wird gehen.

Viel Glück

kleinehexe1
mit Jonas der mitlerweile 2 Jahre alt ist, und seine Mama immernoch lieb hat, obwohl sie ein bisschen arbeiten geht

Beitrag von claudia.ef 22.11.10 - 12:57 Uhr

Hallo,
als meine Tochter 8 Monate alt war, konnte ich mir auch nicht vorstellen, sie tagsüber wegzugeben. Inzw., heute ist sie 15,5 Monáte alt, kann ich es mir schon vorstellen, wieder zu arbeiten. Spätestens im Mai will ich wieder anfangen. Ich denke, ihr tut es gut, wenn Mama nicht immer da ist und sie automatisch selbständiger wird. Mir tut es auch gut, für 2 bis 3 Tage/Woche wieder eine andere Aufgabe zu haben!
Gruß Claudia

Beitrag von wasnun 22.11.10 - 13:12 Uhr

Hallo
Ich musste wieder arbeiten(25std) als unsere Tochter 1 1/4 Jahre alt war. (Mein Mann war in Kurzarbeit) Anfangs hätte ich heulen können meine Maus abgeben zu müssen. Sie war zu dieser Zeit bei meiner Mutter und bei meiner Schwiegermutter (also super gut untergebracht)
Mit 2 Jahren kam sie dann in den Kindergarten und ich ging arbeiten(derzeit 15 Std.).
Unsere Tochter liebt den Kindergarten und es tut uns beiden gut auch mal von einander zu verschnaufen. Wir freuen uns beide Mittags aufeinander und genießen den restlichen Tag miteinander.
Gib deiner Maus den Freiraum...und auch dir....nach einiger Zeit wirst du merken wie gut es euch tut.

lg wasnun